Sozialer Schmerz - Wann wir besonders einsam sind
Die Psychologin Maike Luhmann im Gespräch mit Kathrin Kühn
Eine Aufzeichnung von der Leipziger Buchmesse am 20.03.2026
Von Kathrin Kühn und Paulus Müller
Einsamkeit betrifft uns alle. Aber manche besonders. Die Psychologin Maike Luhmann hat den Stand der Forschung zu dem Thema in ihrem neuen Buch "Einsamkeit" gebündelt. Einsam sein ist eine Form von sozialem Schmerz, der auch gesundheitlich massive Folgen haben kann. Die Studienlage zeigt: Besonders betroffen sind Jugendliche und junge Erwachsene sowie Menschen im hohen Alter, aber auch Armutsbetroffene, (chronisch) Erkrankte, Menschen mit Care-Verpflichtung oder Migrations- und Fluchterfahrung - aber auch Führungskräfte. Eine "male loneliness epidemic", also eine besondere Betroffenheit von Männern, gibt die Studienlage hingegen nicht her.
Welche konkreten Formen von Einsamkeit gibt es und was sind die Risikofaktoren? Und: Was lässt sich dagegen tun? Darüber spricht Maike Luhmann (Ruhr-Universität Bochum) mit Deutschlandfunk-Wissenschaftsjournalistin Kathrin Kühn - und beantwortet auch Fragen von Besucherinnen und Besuchern der Leipziger Buchmesse.
Linear senden wir das Gespräch in gekürzter Form, in gesamter Länge, inklusive Publikumsbeteiligung, ist es im Systemfragen-Podcast in der Deutschlandfunk-App zu hören.