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Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 13.05.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Schwester Elisabeth Muche, München
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 180 Jahren: Die USA erklären Mexiko den Krieg

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Sparzwang in der Pflege
    Wie viel kann der Staat den Bürgern zumuten?
    Am Mikrofon: Sören Brinkmann

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Blond, blauäugig, europäisch:
    Wie Kunst und Kirche einen weißen Jesus erfanden
    Von Murat Koyuncu

    Jesus wird in Europa meist als weißer Mann oder weißes Kind dargestellt - in der Kunst, in Kirchen und auf Weihnachtskarten. Historisch war er ein jüdischer Mann aus dem Nahen Osten. Wie wurde Jesus weiß? Welche Rolle spielen Kolonialismus und Rassismus dabei?

  • 20:30 Uhr

    Simon Strauß liest exklusiv für den DLF: „Ein Mann von fast 40 Jahren“

    Vor über 200 Jahren schrieb Johann Wolfgang von Goethe seine Novelle „Der Mann von funfzig Jahren“ - die später einging in seinen großen Bildungsroman „Wilhelm Meisters Wanderjahre“. Der Schriftsteller und Theaterkritiker Simon Strauß, noch weit von seinem 50. Lebensjahr entfernt, denkt nun nach über die Wegmarke des 40. Geburtstages: „Wenn einer in sein vierzigstes Jahr geht, dann stellen sich erste ernste Frage: Hat man die richtigen Menschen getroffen? Über die wirklich wichtigen Dinge geredet? Das Schönste am Himmel gesehen? Wer jetzt kein Instrument spielt, spielt so schnell keines mehr. Wer jetzt kein Spanisch spricht, wird es nur noch schwer lernen. Mit vierzig beginnen sich manche Türen zu schließen. Aber die Fenster zum Rausschauen und Abseilen, die bleiben einem noch.“ Im Gestus der Neoromantik philosophiert Strauß über Hölderlins „Hälfte des Lebens“, über „die Last zweier Zeiten“ und die Erinnerung als Tigersprung.
    Simon Strauß, geboren 1988, studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe „Arbeit an Europa“. 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er lebt in Frankfurt und Berlin und ist Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zuletzt erschienen von ihm „Sieben Nächte“ (2017) und „Römische Tage“ (2019) und die teilnehmende Beobachtung „Zu zweit“ (2025).

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Handlungs-Spiel-Räume - Das Aktions-Kabarett von Nico und Arne Semsrott
    Von Regina Kusch

    „Wir können ja eh nichts machen“ - diesen Satz haben Nico und Arne Semsrott noch nie gelten lassen. Streitbar waren die Brüder schon als Schülerzeitungsautoren: Nach Differenzen mit einem Beratungslehrer brachten sie eine Gegenzeitung namens „Sophies Unterwelt“ heraus. Mit schwarzem Hoodie als Markenzeichen debütierte Nico als depressive Kunstfigur mit seinem Kabarett-Programm „Freude ist nur ein Mangel an Information“, engagiert sich im neuen Kabarett-Format „Fun Facts“ und organisiert monatliche PRÜF-Demos, das steht für „Prüfung rettet übrigens Freiheit“, gegen als rechtsextrem eingestufte Organisationen. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Arne, der mit “Machtübernahme” eine Anleitung zum Widerstand geschrieben hat, ist er mit dem Mitmach-Programm „Prepping for Future“ unterwegs. Da versuchen die Brüder gemeinsam mit dem Publikum wirksame Strategien gegen Rechtspopulismus zu entwickeln.

  • 22:05 Uhr

    Wortspiel - Das Musik-Gespräch
    Jessie Montgomerys Cellokonzert wird uraufgeführt
    Am Mikrofon: Giancarlo Guerrero

    Der Ausnahmecellist Abel Selaocoe präsentiert ein brandneues Werk der Grammy-Preisträgerin Montgomery.

    Jessie Montgomery verwebt klassische Musik, Improvisation und Folklore und lässt auch Themen wie soziale Gerechtigkeit in ihre Werke einfließen. Die „Washington Post“ lobte ihren Stil als „turbulent, bunt und voller Leben“, die BBC nannte sie „eine der markantesten Stimmen in den USA“. Die 1981 in New York geborene Komponistin, Geigerin und Pädagogin gewann 2024 einen Grammy für ihre Komposition „Rounds“. Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin beauftragte sie mit einem neuen Cellokonzert, im Rahmen des Projektes „Afrodiaspora - Composing While Black“. Der Saisonschwerpunkt widmet sich der Musik Schwarzer Komponistinnen und Komponisten aus vier Jahrhunderten und drei Kontinenten. Im Casual Concert wird das neue Werk uraufgeführt. Den Solopart übernimmt der südafrikanische Cellist Abel Selaocoe, ein virtuoser Grenzgänger und überzeugender Improvisator.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht