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Programm: Vor- und RückschauFreitag, 15.05.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:35 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Schwester Elisabeth Muche, München
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 125 Jahren: Die Künstlerin Lou Scheper-Berkenkamp geboren

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Live vom 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg

  • 10:08 Uhr

    Gesellschaft der Einzelkämpfer?
    Wie wir heute Gemeinschaft leben

    Gäste:
    Judith Balzukat, Sozialpsychologin und Fachbuchautorin
    Dr. Alma-Sophia Merscher, Sozialpsychologin mit dem Schwerpunkt Einsamkeitsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München
    Katarina Peraniæ, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation „More in Common Deutschland“
    Am Mikrofon: Daniela Wiesler

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    lebenszeit@deutschlandfunk.de

    Gemeinschaft gibt Halt, sie schafft Nähe, Vertrauen und das Gefühl, gesehen zu werden. Wer dazu gehört, erlebt Verbundenheit und Anerkennung. Beides wirkt sich nachweislich positiv auf Gesundheit und Psyche aus. Doch Gemeinschaft hat auch eine Kehrseite: Denn wo ein „Wir“ entsteht, gibt es oft Menschen, die außen vorbleiben, ausgeschlossen werden oder sich nicht zugehörig fühlen. Wenn sich dieses Gefühl verstetigt, kann das zu Frust und sogar zu politischem Extremismus führen. Um so wichtiger scheint es zu sein, einsame Menschen wieder zurück in die Gemeinschaft zu holen. Wie kann das gelingen? Müssen wir echte Gemeinschaft neu lernen in unserer digitalisierten Welt? Und was tun Sie, um mehr Gemeinsinn zu erfahren?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Nach Redaktionsschluss

    Folge 281: Vergessen Medien die Mittelstädte und Gemeinden?

    Am Mikrofon: Brigitte Baetz

  • 15:52 Uhr

    Jüdisches Leben heute

    Neues Jüdisches Museum von Rhodos in der ältesten Synagoge Griechenlands

    Von Marianthi Milona

  • 16:10 Uhr

    Yade Yasemin Önder: „Anti Müller“
    (Park x Ullstein Verlag)
    Ein Beitrag von Katharina Teutsch

    Daniela Dröscher: „Sprechen“
    (Hanser Berlin Verlag)
    Ein Beitrag von Dina Netz

    Am Mikrofon: Carsten Hueck

  • 16:35 Uhr

    Adipositas:
    Wie ist die weltweite Entwicklung?

    Von Mücken lernen:
    Neuer Sensor verstärkt Schall ohne Strom

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 15. Mai 2026:
    Eine Zeitschrift und der geheimnisvolle Sonnenstoff

    Am Mikrofon: Kathrin Kühn

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:04 Uhr

    nachrichtenleicht – Die Nachrichten in Einfacher Sprache

    aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

  • 19:15 Uhr

    Der Geschichtspodcast

    Noch ist der Krieg in der Ukraine nicht vorbei, doch der Wiederaufbau wird eines Tages Milliarden kosten. Wird Russland als Aggressor dafür aufkommen? Die Geschichte zeigt, dass Reparationen nicht immer Frieden stiften.

  • 20:05 Uhr

    Kalbe setzt auf Kunst
    Den demografischen Wandel gestalten
    Von Judith Geffert
    Regie: Sophie Garke
    Es sprachen: Justine Hauer und die Autorin
    Ton und Technik: Gunther Rose und Caroline Thon
    Redaktion: Anna Seibt
    Deutschlandfunk 2021
    (Wdh. am 19.05.2026, Deutschlandfunk Kultur, 22.05 Uhr)

    Der Kreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands und besonders vom demografischen Wandel betroffen. Das Projekt „Künstlerstadt Kalbe“ setzt etwas dagegen. Kunst gegen Leerstand - kann das funktionieren?

    Vor acht Jahren hat Corinna Köbele das Projekt in der 2.500 Einwohner zählenden Kleinstadt Kalbe (Milde) gegründet. Sie wurde inspiriert von der Hauswächter-Bewegung, von Menschen, die kostenfrei in Immobilien wohnen, um diese vor Vandalismus und Verfall zu schützen, und von Joseph Beuys‘ Gedanken der „Sozialen Skulptur“.
    Mithilfe von etwa 20 Freiwilligen und ein paar Festangestellten wurden Arbeitsplätze geschaffen, leerstehende Häuser wiederbelebt und die Begegnung der Bevölkerung vor Ort mit den künstlerischen Gästen und Zuzüglern aus aller Welt angeregt. Ganz nebenbei werden hier aber auch täglich die Fragen ausgehandelt: Wie wollen wir leben? Wie ist das Verhältnis zwischen Stadt und Land, Ost und West?
    In Kalbe glaubt man an Kunst als gesellschaftsverändernde Kraft - aber ist das nicht ein bisschen viel verlangt?

  • 21:05 Uhr

    Stone Senate (USA)
    Aufnahme vom 21.2.2026 in „Gerd's Juke Joint“, Joldelund
    Am Mikrofon: Tim Schauen

    Hardrock aus Nashville: gut inszeniert, hart gestoppt, nicht mehr aber auch nicht weniger!

    Zwei Gitarristen, die sich Solo- und Rhythmus-Arbeit teilen, ein Lead-Sänger, der auch Gitarre spielt, dazu - natürlich! - Schlagzeug und Bass: Der Sound von Stone Senate ist hart, aber diese Härte ist kein Selbstzweck. Dafür sind die Gitarrenparts zu ausgefeilt arrangiert und es steht stets der jeweilige Song im Mittelpunkt. Gegründet wurde die Formation 2012, sie hat weit über 600 Konzerte gespielt - und diese ganze Erfahrung war auch bei der zurückliegenden Europa-Tournee der US-Amerikaner greifbar. Sänger Clint Woolsey, an den Lead-Gitarren James Beau Edwards und Ted Hennington, Bassist Kieran Cronley und David "DZ" Zettler am Schlagzeug hatten ebenso schnell aufgebaut wie den Soundcheck absolviert, sie wissen einfach, worauf es ankommt: Hardrock mit Herz ist zeitlos.

  • 22:05 Uhr

    Genialität und Eigensinn
    Zum 90. Geburtstag der Komponistin, Bandleaderin und Pianistin Carla Bley
    Am Mikrofon: Bert Noglik

    Frappierende Big-Band Klänge und prägnantes Tastenspiel waren ihr Markenzeichen.

    Carla Bley galt als eine der originellsten Persönlichkeiten im zeitgenössischen Jazz. Mit ihrem ebenso unkonventionellen wie grandiosen Schaffen wusste sie ein Leben lang für Überraschungen zu sorgen. Sie ließ sich von Jazz, Rock und neuer Musik inspirieren, liebte das Minimalistische ebenso wie das Monumentale und fand zu einem eigenen Stil. In ihrer Musik gab es Platz für Neuklang und Nostalgie, Romantik und Protest, Ironie und Humor. Dabei reichte das Spektrum ihrer Kompositionen von Werken für Big Bands über Kammermusik bis zu gigantischen Orchesterprojekten. Die Frau mit der Löwenmähne, die das musikalische Geschehen oft im Hintergrund vom Klavier aus leitete, wusste vor allem mit dem Großformat, aber auch als Pianistin in Duo- und Trioformationen zu faszinieren. Am 11. Mai dieses Jahres wäre die 1936 in Oakland, Kalifornien Geborene 90 Jahre alt geworden.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht