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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 13.06.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Groove-Verbindungen
    Joscha Oetz‘ Perfektomat feat. Retrogott
    Aufnahme vom 2.12. 2025 im „Stadtgarten“, Köln
    Am Mikrofon: Anja Buchmann
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Neues von der improvisierten Musik
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Eklektizistischer Funkenflug seit sechs Jahrzehnten
    Das US-amerikanische Brüderduo Sparks
    Von Fabian Elsäßer
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Neustart nach Niederschlag
    Die polnische Band Riverside (1/2)
    Aufnahme vom 27.5.2017 aus der „Kantine“, Köln
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    Folksongs für Stadtmenschen
    Der irische Songwriter Louis Brennan
    Am Mikrofon: Anke Behlert
    (Wdh.)

    Folksongs für Stadtmenschen
    Der irische Songwriter Louis Brennan
    Am Mikrofon: Anke Behlert
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Christian Olding, Geldern
    Katholische Kirche

    06:40 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    07:54 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:45 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 80 Jahren: Umberto II., letzter König von Italien, geht ins Exil

  • 09:10 Uhr

    Wo Gemeinschaft wächst - Das Saarland und seine besondere Vereinskultur

    Autorin: Jana Bohlmann

    Im Saarland ist das Vereinsleben allgegenwärtig - und besonders dicht. Ob Sport, Kultur oder Brauchtum: Vereine halten die Gemeinschaft lebendig, tragen zu Integration bei und verbinden Generationen. Getragen von Ehrenamtlichen entsteht hier ein starkes s oziales Netz. 

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Pianistin und Komponistin Hania Rani

    Der Neoklassik-Star verbindet in der eigenen Musik Klassik, Jazz, elektronische und minimalistische Elemente.

    Geboren 1990 in Polen, entdeckte Hania Rani bereits mit sieben Jahren ihre Begeisterung für das Klavier, ausgelöst durch ein Album mit Beethoven-Sonaten. Die Musik des deutschen Komponisten begleitet sie bis heute. Später ging Hania Rani nach Berlin, um Jazz und elektronische Musik zu studieren. Dort fand sie zu ihrem eigenen Stil, 2019 startete sie mit dem Album „Esja“ international durch. Hania Rani liebt nicht nur das versunkene Spiel am Klavier, sondern auch den Austausch mit anderen Künstlerinnen und Künstlern. Im Deutschlandfunk erzählt sie, warum sie Konzertbesuche nie wieder auf die lange Bank schieben möchte.

  • 11:05 Uhr

    Frankreich - Geburtenrückgang im Babyparadies
    Von Bettina Kaps

    Jahrzehntelang hatte Frankreich die höchste Geburtenrate in Europa. Familien mit drei Kindern waren durchaus üblich. International sprach man von einer "französischen Ausnahme" und diskutierte, was sich andere Länder von der Pariser Familienpolitik abschauen könnten. Aber inzwischen werden auch in Frankreich von Jahr zu Jahr weniger Kinder geboren: 2016 bekamen Frauen im Schnitt 1,9 Babys. Zehn Jahre später liegt die Quote nur noch bei 1,5. Das Land verzeichnet heute mehr Todesfälle als Geburten. Dass die Bevölkerung dennoch geringfüging wächst, ist der Zuwanderung zu verdanken. Dabei wünschen sich viele Nachwuchs. Muttersein ist in Frankreich hoch angesehen, ein traditionelles Familienbild weit verbreitet. Was hindert junge Menschen daran, Kinder zu bekommen, wer sagt heute noch deutlich "Ja" zu Kindern und was plant die Regierung? Einblicke in die französische Gesellschaft.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    12:40 Uhr   WM Magazin

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 13:30 Uhr
  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

  • 16:30 Uhr

    Speicher-Krise:
    Die Hyperscaler kaufen den Computerspielern die Memorychips weg

    Repräsentanten:
    Symbole statt Vektoren entlasten den Speicher in KI-Systemen

    Info-Update

    Sternzeit 13. Juni 2026:
    Kam das Leben aus den Tiefen des Alls?

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr
  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
    18:35 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Unser Deutschlandmärchen 
    Hörspiel nach dem Roman von Dinçer Güçyeter 
    Bearbeitung: Negar Foroughanfar 
    Mit: Şiir Eloğlu, Mehmet Ateşçi, Jale Arikan, Yasi Cetinkaya, Ercan Durmaz, Tanya Erartsin, Robert Frank, Nico Holonics, Gülüzar Mertin, Monika Oschek, Frauke Poolman, Sema Poyraz, Varol Sahin, Harald Schrott, Hasan Tasgin, Cem Sultan Ungan, Und Aylin Uyunc-Kaplan 
    Wir danken Yüksel Pazarkaya für seine Mitwirkung 
    Besetzung: Kathi Bonjour 
    Komposition: Sinem Altan 
    Musik: Sinem Altan, Begüm Tüzemen, Özgür Ersoy und Axel Maier 
    Ton und Technik: Alexander Brennecke, Hermann Leppich und Julian Kretschel 
    Regieassistenz: Marie Permantier 
    Regie: Beatrix Ackers 
    Dramaturgie: Julia Tieke 
    Deutschlandfunk 2026 
    Länge: 89'26
    (Ursendung)
    (Wdh. am 14.06.2026, Deutschlandfunk Kultur, 18.30 Uhr)

    Fatma ist Gastarbeiterin. Sie verdient das Geld, sie hält die Familie zusammen. Ihr Sohn Dinçer entwickelt sich zwischen Elternhaus, Ausbildung und Theater zum Autor. Und die Gesellschaft kommentiert als Chor.

    Fatma hat drei Kinder: Dinçer, Özgür - und ihren Mann Yilmaz. Er ist lieb, aber unfähig, die Familie zu ernähren. Also muss sie ran.
    In sprachgewaltigen Monologen, Szenen und Chören würdigt der Autor die Stärke der Gastarbeiterinnen in Westdeutschland. Seine Figuren erzählen ebenso emotional mitreißend wie gesellschaftspolitisch relevant, und häufig mit drastischer Lakonie - wie Fatma, als sie ihre Lage analysiert: „Es ist, wie es ist, du bist die Maschine, wenn du kaputt bist, bist du eben kaputt. Nichts zu machen.“

    Dinçer Güçyeter, geboren 1979 in Nettetal, wurde zum Werkzeugmechaniker ausgebildet. Er ist preisgekrönter Autor und Gründer des ELIF Verlags. Sein erster Roman „Unser Deutschlandmärchen“wurde 2023 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet und ist in viele Sprachen übersetzt.

  • 22:05 Uhr

    Kollektiv im Klang
    Gamelanmusik neu gedacht
    Von Sophie Emilie Beha

    Eine Klangreise nach Bali, wo traditionelles Gamelan in zeitgenössischer Musik weiterlebt und neu interpretiert wird.

    Beim Gamelan handelt es sich gleichermaßen um eine Musizierweise wie um ein Instrumentarium. Dewa Alit, Wayan Sudirana in Indonesien oder der Australier Will Guthrie entwickeln heute das traditionelle Gamelan-Orchester weiter: mit neuen Instrumentierungen, polymodalen Skalen, zyklischen Formen und improvisatorischen Momenten. Immer bewegen sie sich im Dialog zwischen Tradition und Experiment. Wie verbindet Gamelanmusik Generationen, Geschlechter und musikalische Welten und welche Inspirationen bezogen auch westliche Komponierende wie Betsy Jolas oder Dieter Mack aus dieser kollektiven Praxis?

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Große Bühne für großes Theater
    Eine Lange Nacht über das Wiener Burgtheater
    Von Robert Sollich
    Regie: Susanne Krings

    Das Wiener Burgtheater gilt als einzigartiges Kulturerbe, über dessen Aufführungen - so heißt es - sogar Taxifahrer Bescheid wissen. Das „kaiserliche Theater, das Burgtheater war für den Wiener, für den Österreicher mehr als eine bloße Bühne, auf der Schauspieler Theaterstücke spielten; es war der Mikrokosmos, der den Makrokosmos spiegelte (...). Jedes Jubiläum, jedes Begräbnis eines großen Schauspielers wurde zum Ereignis, das alle politischen Geschehnisse überschattete“, formulierte es emphatisch vor einhundert Jahren Stefan Zweig, und noch in diesem Jahrhundert erklärte es ein Burgtheaterdirektor zum sakralen Ort der Kunst, ähnlich dem Louvre und den Uffizien, und verglich den Ruf dorthin mit einem Nobelpreis. Anlässlich des 250. Jahrestages seiner Erhebung zum „teutschen Nationaltheater“ 1776 möchte eine Lange Nacht über das Wiener Burgtheater ergründen, was an diesen mythischen Erzählungen und Überhöhungen (noch) dran ist. Von Charlotte Wolter bis Gert Voss wird sie seine größten Mimen wieder auferstehen lassen, von Joseph Schreyvogel bis Claus Peymann seine berühmtesten Direktoren würdigen und von Franz Grillparzer bis Elfriede Jelinek auf die Stücke schauen, mit denen hier Theatergeschichte geschrieben wurde. Außerdem wird es darum gehen, was mit Ehrenmitgliedern des Burgtheaters nach ihrem Tod geschieht, woher eine Wiener Neigung zum Happy End rührt und warum Burgschauspieler bis vor gar nicht allzu langer Zeit nicht beklatscht werden durften.