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Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 29.07.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Mike Herbstreuth

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Jörg Machel, Berlin
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 75 Jahren: Die ersten Richard-Wagner-Festspiele nach dem Zweiten Weltkrieg

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Umbau der Industrie
    Wird Deutschland vom Auto- zum Rüstungsland?

    Gäste:
    Tom Krebs, Professor für VWL, Makroökonomik und Wirtschaftspolitik an der Universität Mannheim

    Dr. Thomas Rücker, Geschäftsführer IPOL GmbH Ilmenau, Vorstandsmitglied bei „automotive thüringen“ e.V.

    Am Mikrofon: Sören Brinkmann

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    Die Rüstungsindustrie boomt. Und das liegt nicht zuletzt an den Ausgaben des Bundes: Das Verteidigungsministerium wird 2026 die Rekordsumme von mehr als 108 Milliarden Euro in die äußere Sicherheit stecken. Allein Rheinmetall verkündet bereits für das vergangene Jahr ein Umsatzplus von rund 30 Prozent und sucht dringend Mitarbeitende. Gleichzeitig werden in der Autoindustrie zahlreiche Stellen abgebaut. „Autos zu Rüstung“ lautet deshalb ein Motto, statt Pkw sollen Panzer vom Band rollen und Zuliefererbetriebe steigen zunehmend in den Drohnenbau sowie in andere Militärtechnik ein. Wie viel Potential steckt in der Rüstungsbranche? In welchem Umfang können Betriebe und Beschäftigte vom Auto- in den Panzerbau wechseln? Welche Herausforderungen sind damit verbunden und wie erleben das die Mitarbeitenden?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Beten, büßen, Bier brauen
    Zu Besuch bei belgischen Trappisten
    Von Tom Daun

    Sie beten siebenmal am Tag, schweigen bewusst - und brauen eines der berühmtesten Biere der Welt. Ein Besuch bei den Trappisten der belgischen Abtei Westmalle: über Stille als Lebenskunst, klösterlichen Alltag zwischen Askese und Arbeit - und die Spiritualität hinter dem Bier.

  • 20:30 Uhr

    Jovana Reisinger liest „Die Rosen blühen, die Sonne scheint, die Erde dreht sich, nur Maria ist unglücklich“
    Eine Lesung von den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2026 in Klagenfurt

    Zwei große Jubiläen: Die Tage der deutschsprachigen Literatur im österreichischen Klagenfurt gehören zu den wichtigsten Wettbewerben für deutschsprachige Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Lesende, Jury und Publikum treffen vom 24. bis 28. Juni zum 50. Mal in Kärntens Landeshauptstadt zusammen - und am 25. Juni ist 100. Geburtstag der Namensgeberin Ingeborg Bachmann, die bereits 1973 gestorben ist. Den Vorsitz der Jury hat Klaus Kastberger inne, Professor für Neuere deutschsprachige Literatur und Leiter des Grazer Literaturhauses. Die Gewinner werden traditionell am Sonntagvormittag bekanntgegeben. Neben dem 3sat- oder dem Deutschlandfunk-Preis verleiht die siebenköpfige Jury unter den 14 Kandidatinnen und Kandidaten auch den Ingeborg-Bachmann-Hauptpreis, der mit 30.000 Euro dotiert ist. Wir senden eine Lesung aus dem diesjährigen Wettbewerb.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Salzburger Stier 2026 - Der Schweizer Preisträger Markus Schönholzer
    Mitschnitt vom 23.05.2026 aus dem Kurhaus Meran
    Am Mikrofon: Fabian Elsäßer

    Markus Schönholzer ist in der großen Schweizer Kleinkunstszene ein Spätberufener. Er war bereits Anfang 50, als er zum ersten Mal mit satirischen Texten und Liedern öffentlich auftrat. Da hatte er allerdings schon mehrere Jahrzehnte als Musiker und Auftragskomponist, zum Beispiel für Musicals gearbeitet. Schönholzers Songs sind leise und langsam, sein Humor feinsinnig und um die Ecke gedacht - da wird etwa ein harmloser Restaurantbesuch zum Beziehungsdrama, allerdings am Nebentisch. Für den Auftritt in Meran musste Schönholzer seine Texte ins Hochdeutsche übersetzen, eine Strafarbeit, die Jahr für Jahr alle Schweizer Preisträger erwartet. Allerdings stellte Schönholzer dabei fest, dass manche seiner Lieder dadurch genauer geworden sind. Und vielleicht auch etwas boshafter. 

  • 22:05 Uhr

    Vorspiel - Das Preisträgerkonzert

    „Cello 2026“
    Der Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel
    Von Johannes Jansen

    Beim Königin-Elisabeth-Musikwettbewerb in Brüssel zeigt sich Jahr für Jahr: Belgien ist ein kulturverliebtes Land, die öffentliche Aufmerksamkeit enorm. Im Blickpunkt steht 2026 turnusgemäß das Violoncello. Doch Augen und Ohren sind auch auf das 75. Gründungsjubiläum des Wettbewerbs gerichtet, das zufälligerweise mit dem 150. Geburtstag von Pablo Casals zusammenfällt. Er war einer der Musikerfreunde der Namensgeberin Königin Elisabeth von Belgien. Aus diesem Anlass kommt zum Hauptpreis in Höhe von 25.000 Euro diesmal eine bemerkenswerte Dreingabe hinzu: das legendäre Goffriller-Cello von 1733 aus dem Besitz von Casals. Auch wenn es nur eine Leihgabe für vier Jahre ist, darf sich, wer es erhält, als Thronerbe eines der größten Cellisten der Geschichte betrachten.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht