• Mo
    Di
    Mi
    Do
    Fr
    Sa
    So

Programm: Vor- und RückschauFreitag, 31.07.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Marko Langer

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Gedanken zur Woche
    Pfarrer Jörg Machel, Berlin
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 225 Jahren: Lord Elgin beginnt seinen Kunstraubzug in Griechenland

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Kindheitsgeschichten
    Wie wir werden, wer wir sind
    Am Mikrofon: Bettina Köster

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    lebenszeit@deutschlandfunk.de

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Nach Redaktionsschluss

    Folge 292: Eigentlich egal: Warum berichten Medien über irrelevante Themen?

    Am Mikrofon: Sascha Wandhöfer

    Ein Wal in der Ostsee bewegt die Medienwelt. Für unsere Hörerin war das ein Anlass, sich zu fragen, wie Redaktionen Themen auswählen. Sie findet: Zu oft wird über Irrelevantes berichtet. Darüber diskutiert sie mit Medienforscher Hektor Haarkötter.

  • 15:52 Uhr

    Jüdisches Leben heute

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:04 Uhr

    nachrichtenleicht – Die Nachrichten in Einfacher Sprache

    aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

  • 19:15 Uhr

    Der Geschichtspodcast
    Gold, Gold, Gold:
    Rohstoff, Rausch, Reserve
    Von Jörg Biesler

    Weil Gold selten ist, hat sich die Menschheit im Laufe der Jahrtausende darauf geeinigt, dass es auch wertvoll ist. Als Zahlungsmittel und Gegenwert hat Gold zur Stabilität von Finanzmärkten beigetragen - aber auch zu Krisen.

  • 20:05 Uhr

    Utoopia
    Die Frauen vom Meer
    Von Julia Schulz
    Regie: die Autorin
    Deutschlandfunk/SWR 2022
    (Wdh. am 04.08.2026, 22.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur)

    Die Insel Kihnu in Estland. Während die Männer zur See fahren, haben die Frauen das Sagen. Doch jetzt steht das Inselleben vor einem Wandel.

    Koordinaten: 58°08.489'N, 23°59.204'E. Größe: 16,38 km². Entfernung vom estnischen Festland: 1 Stunde und vier Minuten.
    Kihnu - eine abgelegene Fischerinsel im Meerbusen von Riga.
    Wenn die Männer zur See fahren, bleiben die Frauen zuhause. Bestellen Felder. Begehen religiöse Rituale. Bewahren Traditionen. Die estnische Insel beherbergt, so sagen manche, das letzte Matriarchat Europas.
    Kein Arzt, kein Friseur, keine Polizei. Doch Kihnus Isolation löst sich auf, ganz langsam. Im Sommer kommen Touristen. Ein paar mehr, jedes Jahr. Eine Highspeed-Internetverbindung wirft den Anker ans Festland. Unweit der Insel wird ein Offshore-Windpark geplant. Das Ende der Fischerei? Wenn die Männer nicht mehr aufs Meer hinausfahren, was ist dann noch übrig vom Matriarchat?
    Seit 2003 zählt die Insel mit ihren Traditionen, Bräuchen und Strickmustern zum immateriellen Weltkulturerbe. Kihnu strickt an der Zukunft. Gelingt es den Frauen, die Fäden selbst in der Hand zu behalten?
    Von einem Leben zwischen Melancholie und Utopie.

    Julia Schulz arbeitet als freie Autorin, Theatermacherin und manchmal auch als Tierärztin. Sie hat Szenische Künste und Kreatives Schreiben in Hildesheim studiert, Regie als Gast in Frankfurt. Dramaturgische und inszenatorische Arbeiten sowie Assistenzen für das Schauspiel Köln, die Volksbühne Berlin, das Ballhaus Ost und das Nationaltheater Radu Stanca in Hermannstadt. Mitarbeiten u.a. bei Rimini Protokoll in den Projekten „Bauprobe Beethoven“ und „Utopolis“.

  • 21:05 Uhr

    Micke & Lefty feat. Chef (FIN)
    Aufnahme vom 19.5.2023 in Eutin
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh. v. 1.12.2023)

    Originell! Lebendig! Unterhaltsam! Was die drei munteren Finnen Micke Björklof, Lefty Leppänen und ihr Kollege Chef auf der Bühne abliefern, ist ebenso einzigartig wie hochwertig. Alle drei Singen; anstelle einer großvolumigen Basstrommel bewegt Schlagzeuger Micke Björklöf das Fußpedal gegen einen alten Koffer: „Klingt genauso, braucht weniger Platz im Auto", sagt Björklöf, Thema erledigt. Der Linkshänder Ville „Lefty" Leppänen spielt eine uralte Gitarre, tut dabei so, als sei es nichts Besonderes was er da macht - doch seine slapstickartigen Bewegungen und Ansagen kaschieren (zum Glück!) nicht, wie kreativ und anspruchsvoll sein Spiel ist. Und der Chef? Chef trägt Hut und spielt einen halbakustischen Bass, den er diagonal vor seinem Körper trägt. Dieser akustische Blues aus Finnland ist originell, lebendig, unterhaltsam.

  • 22:05 Uhr

    „Eric Burdon Declares War“ (1970)
    Am Mikrofon: Tim Schauen

    Musikalischer Meilenstein: Mit diesem Album verschmolzen Eric Burdon und seine Band War Soul, Jazz und Rhythm 'n Blues.

    Seine Band New Animals war Geschichte, also gründete der britische Sänger Eric Burdon zusammen mit dem US-amerikanischen Mundharmonika-Virtuosen Lee Oskar die Band Eric Burdon & War. Deren Debüt erschien 1970 und ist ein musikalisch betörendes Manifest. Das Album startet mit „The Vision of Rassan“, Burdons eindringliche Stimme wird ab der Zeile „…to black Africa“ von einem Gospel-Chor gestützt - los geht die Rhythm 'n Blues-Cruise einer enorm groovenden Band. „Tabacco Road“ basiert auf einem Folk-Klassiker, doch das hypnotisierend-wiederholte Riff zieht in knapp 14 Minuten in eine Lebensreise von Geburt in bittere Armut bis zur Nah-Toderfahrung. Und wo es überirdisch (oder: unterweltlich?) wird, wird die Band leiser und leiser, was die Eindringlichkeit von Burdons Vortrag massiv unterstützt. Allein die beiden ersten Stücke dringen bis in die letzten Körperzellen. Was kann danach noch kommen? Na, Plattenseite B!

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht