• Mo
    Di
    Mi
    Do
    Fr
    Sa
    So

Programm: Vor- und RückschauFreitag, 07.08.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Julian Kuper

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Gotthard Fuchs, Wiesbaden
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 150 Jahren: Die niederländische Tänzerin und Spionin Mata Hari geboren

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Unendliche Weiten
    Warum uns der Blick ins All fasziniert? 

    Gäste:
    Dr. Suzanna Randall, Astrophysikerin und trainierte Astronautin
    Dirk Lorenzen, Wissenschaftsjournalist und „Mister Sternzeit“ im Deutschlandfunk
    Am Mikrofon: Petra Ensminger

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    lebenszeit@deutschlandfunk.de

    Das Universum übt auf viele Menschen eine große Faszination aus: die unendliche Weite mit fernen Galaxien, Planeten und Schwarzen Löchern. In wenigen Tagen, am 12. August 2026, wird eine partielle Sonnenfinsternis erwartet, in der es zudem zu einem regelrechten Schauer an Perseiden, also Sternschnuppen, kommen wird. Eine Nacht, in der wohl viele Wünsche gen Himmel gehen. Doch der Blick ins Firmament lässt uns nicht nur staunen und hoffen, er ist auch Schauplatz wirtschaftlicher Interessen und großer Zukunftsvisionen. Warum sind Menschen von astronomischen Phänomenen fasziniert und auch von der Idee, ins All zu fliegen? Was können uns astronomische Phänomene über Zeit, Vergänglichkeit und unseren Platz im Kosmos lehren? Wem gehört der Weltraum und wer kann Anspruch darauf erheben?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Nach Redaktionsschluss

    Folge 293: Krieg im Iran - Berichten Medien zu einseitig?

    Am Mikrofon: Sascha Wandhöfer

    Die deutsche Iran-Berichterstattung blicke zu wenig auf die iranische Perspektive und liefere zu wenig Hintergründe, findet Hörer Felix Hück. Er diskutiert mit Benjamin Weber (ARD-Studio Istanbul) und Medienforscher Florian Zollmann (Uni Newcastle).

  • 15:52 Uhr

    Jüdisches Leben heute

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:04 Uhr

    nachrichtenleicht – Die Nachrichten in Einfacher Sprache

    aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

  • 19:15 Uhr

    Der Geschichtspodcast
    Mächtige Islamisten
    Afghanistan unter den Taliban
    Von Jörg Biesler

    Die islamistischen Taliban agieren vor allem in Afghanistan. Sie kennen sich im Land bestens aus und konnten so bereits zweimal die Macht übernehmen. Mit verheerenden Folgen für Teile der Bevölkerung - vor allem für Frauen.

  • 20:05 Uhr

    Vermaledeit seyst du
    Zur Geschichte der Hatespeech
    Von Christoph Spittler
    Regie: Susanne Krings
    Mit: Claudia Mischke und Moritz Führmann
    Ton und Technik: Lukas Fehling und Christoph Schumacher
    Redaktion: Anna Seibt
    Deutschlandfunk 2023
    (Wdh. am 11.08.2026, 22.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur)

    Hass: eine der grundlegenden menschlichen Emotionen. Gehasst wurde schon immer, und dem Hass wurde auch sprachlich Ausdruck gegeben. Aber die Struktur der Hassrede ändert sich.

    Die Inquisitoren der Hexenverfolgung legitimieren die angebliche Minderwertigkeit der Frau mit pseudowissenschaftlichen Argumenten.
    Goebbels vergleicht das Judentum mit einer Infektionskrankheit. Punkrock brüllt seine Wut auf die verlogene Wohlstandsgesellschaft heraus. Westdeutsche Spießbürger der Nachkriegszeit stammeln ihren Hass auf „Gammler“ und unangepasste Studierende in die Fernsehkameras, der rechte Internet-Mob übt sich in Kommentarspalten gern in unbeholfenem Sarkasmus.
    Was sagt die Sprache des Hasses über ihren historischen Kontext? Welche rhetorischen Strategien kehren immer wieder und was passiert, wenn auch noch Künstliche Intelligenz mitmischt?

    Christoph Spittler, geboren 1969 in Niedersachsen, ist seit seinem Ethnologiestudium begeisterter Milieusurfer. Entdeckt überall fremde Kulturen und ist fasziniert von Glanz und Elend des globalen Kapitalismus. Wurde 1993 Radio-Autor. Überlebt seit Anfang der 90er in Berlin-Mitte.

  • 21:05 Uhr

    Pristine (NOR)
    Aufnahme vom 21.9.2025 aus der „Harmonie“ Bonn
    Am Mikrofon: Tim Schauen

    Hardrock aus Norwegen mit stimmgewaltiger Frontfrau, die sagt: „Es geht um die Songs!“

    Das ganze Hardrock-Genre ist in Männerhand? Vorurteil! Denn neben Doro Pesch aus Düsseldorf, Elin Larsson als Sängerin der schwedischen Band Blues Pills gibt es auch noch Pristine aus Tromsø in Norwegen mit Sängerin und Frontfrau Heidi Solheim - und das schon seit 2006. Höchste Zeit also, bei Pristine mal genauer hinzuhören. Der Sound der Band wechselte im Lauf der Jahre von Classic Rock mit Blueslastigkeit mehr Richtung Hard Rock, doch eigentlich, sagt Heidi Solheim, gehe es doch nur um Musik, um die Songs. Und da ist festzustellen: Pristine ist in einer Nische zu einem Juwel gereift, denn die fünfköpfige Band spielt tight, mal mit Druck, mal lässt sie Luft für ihre Sängerin, die Hartes ebenso auf die Bühne bringt wie Zwischentöne - und Gitarre spielt sie auch.

  • 22:05 Uhr

    Straßenmusik mit Westcoast-Vibes
    Der deutsch-britische Songwriter Paul Holland
    Am Mikrofon: Anke Behlert

    Eine der spannendsten neuen Stimmen der Songwriter-Szene: „Sunflower“ heißt sein Debüt.

    Einige Jahre hat der deutsch-britische Musiker Paul Holland mit Straßenmusik seinen Lebensunterhalt verdient. Er ist in Ulm aufgewachsen, seine Mutter kommt aus München, sein Vater aus London, zurzeit lebt Paul Holland in Berlin. Und der 28-Jährige spielt nicht mehr nur Cover von Bill Withers oder Chris Isaak in den Fußgängerzonen der Republik, sondern bestreitet Auftritte im Vorprogramm von Bands wie King Hannah, Soul Asylum oder JJ Grey & Mofro. 2023 erschien seine erste EP „Everything“, im Mai 2026 hat Holland sein erstes Album „Sunflower“ veröffentlicht. Darauf sind Songs zwischen Folk, Americana und Soft-Rock, durchzogen von warmen 70s- und Westcoast-Schwingungen. So besingt der Endzwanziger Liebe, Sehnsucht und das ständige Navigieren zwischen Nähe und Distanz und positioniert sich als eine der spannendsten neuen Stimmen der Songwriter-Szene.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht