• Mo
    Di
    Mi
    Do
    Fr
    Sa
    So

Programm: Vor- und RückschauFreitag, 29.05.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Sandra Schulz

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Martin Korden, Bonn
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Vor dem FDP-Bundesparteitag in Berlin - Mit Partei-Urgestein Kubicki an der Spitze wieder Vertrauen beim Wahlvolk gewinnen? - Interview mit Henning Höne, Kandidat für den Vize-Parteivorsitz

    07:15 Uhr   Interview

    Zum Magyar-Besuch in Brüssel - Eingefrorene EU-Gelder für Ungarn freigeben, da Fortschritte bei der Rechtsstaatlichkeit zu erwarten sind? - Interview mit Katarina Barley (SPD), Vizepräsidentin des Europaparlaments und Ex-Justizministerin

    08:10 Uhr   Interview

    Yad Vashem will Bildungszentrum in München und Außenstelle in Leipzig eröffnen - Wichtiges Signal in Zeiten eines wieder wachsenden Antisemitismus? - Interview mit Meron Mendel, Co-Direktor der Bildungsstätte Anne Frank

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 60 Jahren: In Mexiko-Stadt wird das Aztekenstation eröffnet

  • 09:10 Uhr

    Norwegens Sicherheitspakt mit Frankreich - Gespräch mit Tobias Etzold

    Spanien - Korruptionsermittlungen bei Sánchez' Sozialisten

    Österreich - Protestwochenende gegen den Transitverkehr am Brenner

    Am Mikrofon: Andreas Noll

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    „Bewahrt im Verborgenen“: Hamburger Ausstellung zeigt Erinnerungsort für das liberale Judentum
    Das Reformjudentum entstand Anfang des 19. Jahrhunderts. Und das vielleicht bedeutendste geistig-intellektuelle Zentrum dieser Strömung lag damals in Hamburg, wo eine der ersten Reformsynagogen weltweit entstand. Um dieses geistige Erbe dreht sich bereits seit einiger Zeit ein Streit in Hamburg, weil unterschiedliche jüdische Gemeinden für sich jeweils in Anspruch nehmen, dieses Erbe fortzuführen. Teil des Streits ist auch eine Tempelruine, verborgen in einem Innenhof in der Innenstadt - vor einigen Jahren von der Stadt Hamburg gekauft, die die Ruine langfristig zu einem Erinnerungsort für das liberale Judentum gestalten möchte. In diesen Tagen kann man sich davon bereits ein Bild machen, denn der Ort wurde im Rahmen einer Ausstellung fürs Publikum geöffnet.

    Pilgerfahrt in Frankreich: Katholische Traditionalisten auf dem Vormarsch
    Frankreich hat eine säkulare Tradition - das ganze Konzept des Laizismus hat seinen Ursprung in Frankreich, wo die strikte Trennung von Staat und Religion seit über 120 Jahren Verfassungsrang hat. Einerseits - aber andererseits ist Frankreich auch ein Land, in dem die römisch-katholische Kirche traditionell sehr stark ist. Derzeit entscheidet sich eine wachsende Zahl junger Französinnen und Franzosen für die Taufe. Und besondere Anziehungskraft haben hier offenbar die Traditionalisten, also die Anhänger der sogenannten Alten bzw. der Tridentinischen Messe. Diese Anziehungskraft lässt sich jedes Jahr sehr gut beobachten bei der Pèlerinage de Chrétienté - ein großes Pilgerevent zwischen Paris und Chartres. Von dort Beobachtungen unseres Frankreich-Korrespondenten Stephan Detjen.

    Kampf um den Koran: Wie die türkische Religionsbehörde gegen kritische Theologen vorgeht
    Vor rund einhundert Jahren wurde in der Türkei die Religionsbehörde Diyanet gegründet, aus einem ursprünglich säkularen Motiv: Der Staat sollte damit das religiöse Leben kontrollieren können. Doch unter dem türkischen Präsidenten Erdoðan hat sich die Rolle der Diyanet stark verändert, zu einer Behörde, mit der Erdoðan immer deutlicher versucht, eine konservativere Islamauslegung durchzusetzen. Imame und Theologen, die nicht parieren, geraten unter Druck.

    Am Mikrofon: Benedikt Schulz

  • 10:08 Uhr

    Longevity-Trend
    Wollen wir wirklich länger leben?

    Gäste:
    Nina Ruge, Moderatorin, Podcasterin und Autorin „Ab morgen jünger“
    Dr. Sebastian Grönke, Biologe, Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns
    Prof. Dr. Martin Booms, Philosoph, Direktor der Akademie für Sozialethik und öffentliche Kultur an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter bei Bonn
    Am Mikrofon: Dörte Hinrichs

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    lebenszeit@deutschlandfunk.de

    Den Alterungsprozess zu verlangsamen und möglichst lange zu leben, dafür sind immer mehr Menschen bereit einiges zu tun: Sie schlucken zahlreiche Pillen, spritzen sich zur Verjüngung das Blut von jungen Menschen oder lassen sich gleich einfrieren, um erst wieder aufzuwachen, wenn die Forschung weiter ist. Longevity ist längst mehr als ein Trend aus der Wellnesswelt. Der Markt boomt, besonders forciert von Tech-Milliardären. Was davon ist seriös, was ist unseriös? Welche Rolle spielen die Gene, Ernährung, Bewegung und soziale Faktoren, um möglichst gesund ein höheres Alter zu erreichen? Wer kann sich das leisten und was hat es für Folgen, wenn wir alle immer älter werden?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Nach Redaktionsschluss

    Folge 283: Perspektivenvielfalt: Wer in Medien zu Wort kommt

    Am Mikrofon: Martin Krebbers

    Wer kommt in Medien zu Wort? Wie stellt ausgewogener Journalismus Perspektivenvielfalt her? Über Medien und Zusammenhalt sprechen wir mit Dlf-Hörer Michael Lamparter, Joachim Dorfs (Stuttgarter Zeitung) und Sarah Zerback (Dlf).  

  • 15:52 Uhr

    Jüdisches Leben heute

    25 Jahre Jüdisches Museum Berlin


    Von David Dambitsch

  • 16:10 Uhr

    „Zum 75. Todestag von Hermann Broch“
    Ein Gespräch mit Kulturwissenschaftlerin Asal Dardan

    Am Mikrofon: Carsten Hueck

  • 16:35 Uhr

    Ebola in der DR Kongo:
    Wie Proben im Labor in Kinshasa analysiert werden

    Natrium-Ionen-Akku:
    Bald kostengünstige Alternative für Elektroautos?

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 29. Mai 2026:
    Die erste sanfte US-Landung im Mondstaub

    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:04 Uhr

    nachrichtenleicht – Die Nachrichten in Einfacher Sprache

    aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

  • 19:15 Uhr

    Der Geschichtspodcast
    Krieg und Krisen
    Müssen wir jetzt alle Prepper werden?
    Von Jörg Biesler

    Konserven, Kurbelradio und Trinkwasser: Wer auf Stromausfälle oder Unwetter vorbereitet sein will, sollte einen Vorrat anlegen. Auch von der Möglichkeit eines Krieges sprechen Zivilschützer neuerdings wieder. Dieses Szenario wurde lange vermieden.

  • 20:05 Uhr

    Ironwoman mit 62
    Schwimmen, Radfahren, Laufen, Leiden
    Von: Jessica Braun
    Regie: Eva Solloch
    Mit: N.N.
    Ton und Technik: N.N.
    Redaktion: Lisa Steck
    Deutschlandfunk 2026
    (Ursendung)
    (Wdh. am 02.06.2026, Deutschlandfunk Kultur, 22.05 Uhr)

    Ihr Mann nennt sie „die Maschine“: Die 62-jährige Anke Korn trainiert für den Ironman, einen der härtesten Triathlons der Welt. Bis zu 20 Stunden pro Woche, trotz Vollzeitjob. Was treibt sie an - und wie lange kann sie noch so weitermachen?

    3,8 Kilometer Schwimmen im offenen Meer, 180 Kilometer auf dem Rennrad, dann ein Marathon: Das ist ein Ironman. Anke Korn sucht diese extreme Herausforderung immer wieder. Ihr Umfeld bewundert sie, blickt aber auch besorgt auf ihr Tun. Denn die 62-jährige Triathletin geht für die Wettkämpfe bis über ihre Grenzen. In Italien will sie sich erneut Wind und Wellen stellen. Am Ende geht es nicht nur um den Zieleinlauf, sondern um die Qualifikation für die WM auf Hawaii. Und um die Frage: Warum fällt ihr Aufhören schwerer als Weitermachen?

    Jessica Braun ist freie Journalistin und Buchautorin. Sie porträtiert Unternehmen, berichtet über Tech- und Gesellschaftsthemen und schreibt über Gesundheitsfragen. Ihr Sachbuch „Atmen“ war ein Spiegel-Bestseller.

  • 21:05 Uhr

    Vanessa Collier (USA)
    Aufnahme vom 8.6.2025 beim Bluesfestival Schöppingen
    Am Mikrofon: Tim Schauen

    Kurzfristig eingesprungen, nachhaltig beeindruckt - so könnte man die Ursache und Wirkung des Konzerts von Vanessa Collier und ihrer Band beim Bluesfestival Schöppingen beschreiben. Weil eine Band ausfiel, suchte Festivalleiter Richard Hölscher unter Hochdruck nach Ersatz - und so kam die US-amerikanischen Saxofonistin nach 2023 erneut ins Münsterland. Was nicht kam, war allerdings der Koffer der 35-Jährigen. Doch Hölschers Tochter Pia half der Amerikanerin kurzerhand mit einem Bühnenoutfit aus, so läuft das bei kurzen Dienstwegen. Musikalisch brachte Vanessa Collier Soul-Funk-Blues auf den Punkt, getragen von ihrer enorm präzisen Band. Sie erzählte von ihrem Aufwachsen mit Countrymusik und Gospel, sie sang, spielte Gitarre und - natürlich - ihr Hauptinstrument Saxofon - so, als wäre alles von langer Hand geplant gewesen.

  • 22:05 Uhr

    „It serves you right to suffer“ John Lee Hooker (1966)
    Am Mikrofon: Sebastian von Haugwitz

    Mitte der 1960er-Jahre erweiterte das Jazzlabel „Impulse!“ sein Portfolio: „The new wave of folk music is on Impulse!“ hieß es damals in einer Variation des Werbeslogans der Plattenfirma, und einer der ersten Künstler dieser neuen Ausrichtung war John Lee Hooker (1917-2001). Produzent Bob Thiele stellte dem Bluessänger und Gitarristen eine Band aus versierten Jazzmusikern zur Seite, die ein solides Fundament für Hookers rhythmisch und formal unkonventionelles Spiel legte und sich ansonsten zurückhielt. Das Konzept war eine möglichst unverfälschte Aufnahme von Hookers hypnotischem archaischen Blues unter Studiobedingungen. Das Ergebnis der eintägigen Session war das Album „It serves you right to suffer“ mit einer Mischung aus neuen Kompositionen und Bearbeitungen von Songs, die Hooker zuvor aufgenommen hatte. Es ist das einzige Bluesalbum im Katalog von „Impulse!“ geblieben und sticht aus der unübersichtlichen Diskografie John Lee Hookers als ungewöhnlich ruhige und konzentrierte Studioarbeit heraus.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht