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Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 13.05.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Maria Grunwald

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Schwester Elisabeth Muche, München
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Interview mit Marcel Fratzscher, DIW, Präsident, zu: Bald große Steuerreform?

    07:15 Uhr   Interview

    Interview mit Klaus Wiener, CDU, Obmann Wirtschaftsauss., zu Koalitionsausschuss

    08:10 Uhr   Interview

    Interview mit Ben Bradshaw, ehemaliger Labour-Abgeordneter London, zu: Starmers Zukunft

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 180 Jahren: Die USA erklären Mexiko den Krieg

  • 09:10 Uhr

    Maksim Snak: Leben und überleben im belarussischen Gefängnis

    ESC: Warum Slowenien, Ungarn und Bosnien nicht mitmachen

    Am Mikrofon: Frederik Rother

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    "Hab Mut, steh auf!" - In Würzburg beginnt der 104. Deutsche Katholikentag
    Über 30 000 Besucherinnen und Besucher erwarten die Veranstalter des Deutschen Katholikentags in Würzburg. Am Mittwochabend wird er eröffnet. Neben dem Bundeskanzler und dem Bundespräsidenten werden auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner oder Bayerns Ministerpräsident Markus Söder erwartet. Daneben stehen diesmal auch viele Veranstaltungen auf dem Programm, bei denen die Spiritualität im Vordergrund steht, sagt der Generalsekretär des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, Marc Frings, im Interview.

    Politisches Erbe des Dalai Lama - Das tibetische Exil-Parlament in Dharamsala
    Seit über 70 Jahren wird Tibet von China kontrolliert, der Dalai Lama und viele weitere Tibeter sind nach der Besetzung ins indische Exil geflohen. Die Exil-Regierung in der Stadt Dharamsala ist heute die offizielle Vertretung der Exil-Tibeter, seit der Dalai Lama seine politische Macht 2011 auf sie übertragen hat. Kürzlich wurde in Dharamsala das neue Exil-Parlament gewählt. Heute, am 13. Mai, sollen die Ergebnisse bekannt gegeben werden. Antje Stiebitz war vor Ort.

    Am Mikrofon: Änne Seidel

  • 10:08 Uhr

    Sparzwang in der Pflege
    Wie viel kann der Staat den Bürgern zumuten?

    Gäste:
    Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Nordrhein-Westfalen
    Jonas Fischer, Abteilungsleiter beim Sozialverband VdK
    Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Alten- und Behindertenhilfe (VDAB)
    Am Mikrofon: Sören Brinkmann

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    Die Pflegeversicherung in Deutschland steht seit Jahren unter Druck - und auch die kommenden Jahre erwartet das Bundesgesundheitsministerium ein Defizit in Milliarden-Höhe. So steht bei der geplanten Pflegereform der Bundesregierung ein Begriff im Fokus: Sparzwang. Konkret kann das bedeuten, dass die Bedingungen verschärft werden, um den Pflegegrad 1, 2 oder 3 zu bekommen. Außerdem sollen möglicherweise Pflegeleistungen zusammengelegt und mehr Eigenbeteiligungen für stationäre Pflegeplätze fällig werden. Die Reform wirft damit die grundlegende Frage auf, wie viel der Staat den Bürgerinnen und Bürgern zumuten kann. Wie wird sich die Lage entwickeln, wenn die Generation der sogenannten Babyboomer pflegebedürftig wird? Was bedeutet die geplante Reform für pflegende Angehörige? Wie kann Pflege flächendeckend verfügbar und bezahlbar bleiben?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Ben Lerner: „Transkription“
    Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl
    (Suhrkamp Verlag)
    Ein Beitrag von Miriam Zeh

    Robert Seethaler: „Die Straße“
    (Claassen Verlag)
    Ein Beitrag von Wolfgang Schneider

    Am Mikrofon: Nora Karches

  • 16:35 Uhr

    KI im Bevölkerungsschutz:
    Bericht vom Weizenbaum-Forum

    Der Klang der Gefäße:
    Fotoakustische Bildgebung hilft Chirurgen

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 13. Mai 2026:
    Starke Königin, schwacher König, bequem im Norden

    Am Mikrofon: Monika Seynsche

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Ratlose Politik, mutlose Medien? Was wir jetzt tun können

    Es diskutieren:

    Jean Asselborn, ehemaliger Außenminister und Chef der Sozialdemokraten in Luxemburg

    Fabian Grischkat, Journalist und News-Influencer

    Dagmar Rosenfeld, Journalistin, Podcast „Machtwechsel“

    Annette Schavan, Bundesministerin a.D. und ehemalige stellvertretende CDU-Vorsitzende

    Diskussionsleitung: Christoph Schäfer

    Aufzeichnung vom 10. Kölner Forum für Journalismuskritik am 8. Mai 2026

  • 20:10 Uhr

    Blond, blauäugig, europäisch:
    Wie Kunst und Kirche einen weißen Jesus erfanden
    Von Murat Koyuncu

    Jesus wird in Europa meist als weißer Mann oder weißes Kind dargestellt - in der Kunst, in Kirchen und auf Weihnachtskarten. Historisch war er ein jüdischer Mann aus dem Nahen Osten. Wie wurde Jesus weiß? Welche Rolle spielen Kolonialismus und Rassismus dabei?

  • 20:30 Uhr

    Simon Strauß liest exklusiv für den DLF: „Ein Mann von fast 40 Jahren“

    Vor über 200 Jahren schrieb Johann Wolfgang von Goethe seine Novelle „Der Mann von funfzig Jahren“ - die später einging in seinen großen Bildungsroman „Wilhelm Meisters Wanderjahre“. Der Schriftsteller und Theaterkritiker Simon Strauß, noch weit von seinem 50. Lebensjahr entfernt, denkt nun nach über die Wegmarke des 40. Geburtstages: „Wenn einer in sein vierzigstes Jahr geht, dann stellen sich erste ernste Frage: Hat man die richtigen Menschen getroffen? Über die wirklich wichtigen Dinge geredet? Das Schönste am Himmel gesehen? Wer jetzt kein Instrument spielt, spielt so schnell keines mehr. Wer jetzt kein Spanisch spricht, wird es nur noch schwer lernen. Mit vierzig beginnen sich manche Türen zu schließen. Aber die Fenster zum Rausschauen und Abseilen, die bleiben einem noch.“ Im Gestus der Neoromantik philosophiert Strauß über Hölderlins „Hälfte des Lebens“, über „die Last zweier Zeiten“ und die Erinnerung als Tigersprung.
    Simon Strauß, geboren 1988, studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe „Arbeit an Europa“. 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er lebt in Frankfurt und Berlin und ist Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zuletzt erschienen von ihm „Sieben Nächte“ (2017) und „Römische Tage“ (2019) und die teilnehmende Beobachtung „Zu zweit“ (2025).

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Handlungs-Spiel-Räume - Das Aktions-Kabarett von Nico und Arne Semsrott
    Von Regina Kusch

    „Wir können ja eh nichts machen“ - diesen Satz haben Nico und Arne Semsrott noch nie gelten lassen. Streitbar waren die Brüder schon als Schülerzeitungsautoren: Nach Differenzen mit einem Beratungslehrer brachten sie eine Gegenzeitung namens „Sophies Unterwelt“ heraus. Mit schwarzem Hoodie als Markenzeichen debütierte Nico als depressive Kunstfigur mit seinem Kabarett-Programm „Freude ist nur ein Mangel an Information“, engagiert sich im neuen Kabarett-Format „Fun Facts“ und organisiert monatliche PRÜF-Demos, das steht für „Prüfung rettet übrigens Freiheit“, gegen als rechtsextrem eingestufte Organisationen. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Arne, der mit “Machtübernahme” eine Anleitung zum Widerstand geschrieben hat, ist er mit dem Mitmach-Programm „Prepping for Future“ unterwegs. Da versuchen die Brüder gemeinsam mit dem Publikum wirksame Strategien gegen Rechtspopulismus zu entwickeln.

  • 22:05 Uhr

    Wortspiel - Das Musik-Gespräch
    Jessie Montgomerys Cellokonzert wird uraufgeführt
    Am Mikrofon: Giancarlo Guerrero

    Der Ausnahmecellist Abel Selaocoe präsentiert ein brandneues Werk der Grammy-Preisträgerin Montgomery.

    Jessie Montgomery verwebt klassische Musik, Improvisation und Folklore und lässt auch Themen wie soziale Gerechtigkeit in ihre Werke einfließen. Die „Washington Post“ lobte ihren Stil als „turbulent, bunt und voller Leben“, die BBC nannte sie „eine der markantesten Stimmen in den USA“. Die 1981 in New York geborene Komponistin, Geigerin und Pädagogin gewann 2024 einen Grammy für ihre Komposition „Rounds“. Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin beauftragte sie mit einem neuen Cellokonzert, im Rahmen des Projektes „Afrodiaspora - Composing While Black“. Der Saisonschwerpunkt widmet sich der Musik Schwarzer Komponistinnen und Komponisten aus vier Jahrhunderten und drei Kontinenten. Im Casual Concert wird das neue Werk uraufgeführt. Den Solopart übernimmt der südafrikanische Cellist Abel Selaocoe, ein virtuoser Grenzgänger und überzeugender Improvisator.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht