Suchthilfezentrum neben dem Pausenhof
Wie viel Drogenhilfe verträgt ein Wohnquartier?
Live aus dem Pantaleonsviertel in Köln
Gäste:
Dr. Eva-Maria Grommes, Sprecherin der Initiative „Südi bleibt solidarisch"
Andreas Zittlau, Sprecher der Initiative „IG Pantaleonsviertel“
Stefan Bisanz, Geschäftsführer I-GSK-Institut für Bedrohungsmanagement und Gewaltprävention
Dr. Harald Rau, Bündnis 90/Die Grünen, Dezernent für Soziales, Gesundheit und Wohnen, Köln
Prof. Dr. Daniel Deimel, Suchtforscher, Technische Hochschule Nürnberg
Angelika Schels-Bernards, Suchttherapeutin, Köln
Am Mikrofon: Bettina Köster
Hörertel.: 00800 4464 4464
agenda@deutschlandfunk.de
Die Stadt Köln plant ein neues Suchthilfezentrum, es soll den bisherigen Drogenkonsumraum in der Stadtmitte ersetzen. Doch der Neubau soll mitten in einem eng bebauten Wohnviertel stehen, angrenzend an Schulen und Kitas. Groß ist die Empörung der Anwohner, die sich in einer Bürgerinitiative organisiert haben. Diese versucht, die Planung zu stoppen oder wenigstens anzupassen. Ein anderer Bürgerzusammenschluss befürwortet den geplanten Bau des Zentrums für Drogenkranke. Wie kann eine Großstadt wie Köln die Drogenszene in den Griff bekommen? Und kann sie damit Vorbild für andere Städte sein? Welche Hilfe funktioniert für suchtkranke Menschen? Und wie können die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner gleichzeitig berücksichtigt werden?