• Mo
    Di
    Mi
    Do
    Fr
    Sa
    So

Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 15.07.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Leonard Ameln

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

    04:35 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Sarah Zerback

    05:40 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    06:25 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Petra Schulze, Düsseldorf
    Evangelische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    10 Jahre Putschversuch in der Türkei - Interview mit Martin Erdmann, Ex-Botschafter

    07:15 Uhr   Interview

    Was tun gegen Wasserknappheit - Interview mit Thekla Walker Umweltministerin BaWü

    07:54 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    08:10 Uhr   Interview

    Familienpolitik der Koalition - Interv iew mit Truels Reichardt, SPD-Kinderbeauftragter

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 10 Jahren: Putschversuch in der Türkei

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Ultraorthodoxe und Militärdienst: Das Thora-Studium wird „Grundwert“ in Israel
    Die Knesset erleichtert es streng orthodoxen Juden, den Kriegsdienst zu verweigern. Das Studium religiöser Texte wird zu einem „Grundwert des jüdischen Volkes und des Staates Israel“ erklärt. Damit bekommt das Studium eine Art Verfassungsrang. Die Debatte im Parlament verlief ausgesprochen kontrovers und emotional.

    Katholische Bischöfe reformieren Priesterausbildung in Deutschland
    Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland gerade mal noch 25 Männer zu Priestern geweiht. Nun haben die katholischen Bischöfe die Priester-Ausbildung reformiert. Im Herbst tritt die neue Rahmenordnung für die Priester-Ausbildung in Deutschland in Kraft. Die bisherige ist 25 Jahre alt. Die neue zielt auf Reife, Selbstreflexion und theologisches Fachwissen.

    Herrenlose Katholiken? Die ungewisse Zukunft des Erzbistums Liechtenstein
    Das kleinste und jüngste Erzbistum Europas steht vor einer ungewissen Zukunft: Seit der umstrittene Erzbischofs Wolfgang Haas im Ruhestand ist, wartet Liechtenstein auf Roms Entscheidung: Bleibt Vaduz eigenständig - oder ist das Ende des Erzbistums nah?

    Am Mikrofon: Änne Seidel

  • 10:08 Uhr

    Suchthilfezentrum neben dem Pausenhof
    Wie viel Drogenhilfe verträgt ein Wohnquartier?
    Live aus dem Pantaleonsviertel in Köln

    Gäste:
    Dr. Eva-Maria Grommes, Sprecherin der Initiative „Südi bleibt solidarisch"
    Andreas Zittlau, Sprecher der Initiative „IG Pantaleonsviertel“
    Stefan Bisanz, Geschäftsführer I-GSK-Institut für Bedrohungsmanagement und Gewaltprävention
    Dr. Harald Rau, Bündnis 90/Die Grünen, Dezernent für Soziales, Gesundheit und Wohnen, Köln 
    Prof. Dr. Daniel Deimel, Suchtforscher, Technische Hochschule Nürnberg
    Angelika Schels-Bernards, Suchttherapeutin, Köln
    Am Mikrofon: Bettina Köster

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    Die Stadt Köln plant ein neues Suchthilfezentrum, es soll den bisherigen Drogenkonsumraum in der Stadtmitte ersetzen. Doch der Neubau soll mitten in einem eng bebauten Wohnviertel stehen, angrenzend an Schulen und Kitas. Groß ist die Empörung der Anwohner, die sich in einer Bürgerinitiative organisiert haben. Diese versucht, die Planung zu stoppen oder wenigstens anzupassen. Ein anderer Bürgerzusammenschluss befürwortet den geplanten Bau des Zentrums für Drogenkranke. Wie kann eine Großstadt wie Köln die Drogenszene in den Griff bekommen? Und kann sie damit Vorbild für andere Städte sein? Welche Hilfe funktioniert für suchtkranke Menschen? Und wie können die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner gleichzeitig berücksichtigt werden?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    12:40 Uhr   WM Magazin

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Christine Koschmieder: „Ein Haus für mich“
    (Kanon Verlag)
    Ein Beitrag von Julia Schröder

    Dave Eggers: „Contrapposto”
    Aus dem Englischen von Andrea O'Brien
    (Kiepenheuer & Witsch Verlag)
    Ein Beitrag von Miriam Zeh

    Am Mikrofon: Sigrid Brinkmann

  • 16:35 Uhr

    Klimawandel:
    Wenn die Dürre Schadstoffe mobilisiert werden

    Mehr als Fischsterben:
    Öklogische Auswirkungen der Hitze auf Gewässer

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 15. Juli 2026
    Piazzi und die Entdeckung von Ceres und Gauß

    Am Mikrofon: Britta Fecke

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
    18:35 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    FIFA WM 2026: Wie glaubwürdig ist der Weltfußball?

    Es diskutieren:

    Marco Klewenhagen, Geschäftsführer der Sportbusiness-Plattform Spobis

    Almuth Schult, ehemalige Nationaltorhüterin

    Marina Schweizer, Deutschlandfunk

    Diskussionsleitung: Christoph Schäfer

  • 20:10 Uhr

    Der Maler Max Liebermann und ein Skandal:
    sein zwölfjähriger Jesus im Tempel
    Von Astrid Nettling

    Max Liebermann stellt 1879 in München ein Bild aus, das einen Sturm der Empörung auslöst: Liebermanns Bild zeigt ein Gespräch zwischen dem jungen Jesus und zeitgenössischen Rabbinern in einer Synagoge - geprägt von Offenheit, von wechselseitigem Reden und Zuhören. Ein Jude vergreife sich an einem christlichen Thema und male einen "Juden-Jungen", so lautet der Vorwurf. Die Skandalisierung ignoriert, dass Jesus ein Jude war. Dass Liebermann der biblischen Erzählung einen aktuellen Akzent gibt, verkraften viele nicht in einer Zeit wachsenden Judenhasses.

  • 20:30 Uhr

    Die 3sat-Preisträgerin Magdalena Schrefel liest den Gewinnertext „Kirschen, Herz mit Verband“ bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2026 in Klagenfurt

    Zwei große Jubiläen: Die Tage der deutschsprachigen Literatur im österreichischen Klagenfurt gehören zu den wichtigsten Wettbewerben für deutschsprachige Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Lesende, Jury und Publikum treffen vom 24. bis 28. Juni zum 50. Mal in Kärntens Landeshauptstadt zusammen - und am 25. Juni ist 100. Geburtstag der Namensgeberin Ingeborg Bachmann, die bereits 1973 gestorben ist. Den Vorsitz der Jury hat Klaus Kastberger inne, Professor für Neuere deutschsprachige Literatur und Leiter des Grazer Literaturhauses. Die Gewinner werden traditionell am Sonntagvormittag bekanntgegeben. Neben dem 3sat- oder dem Deutschlandfunk-Preis verleiht die siebenköpfige Jury unter den 14 Kandidatinnen und Kandidaten auch den Ingeborg-Bachmann-Hauptpreis, der mit 30.000 Euro dotiert ist. Traditionell senden wir auch den Siegertext zum 3sat-Preis in der „Lesezeit".

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Salzburger Stier 2026 - Der deutsche Preisträger Bodo Wartke
    Mitschnitt vom 23.05.2026 aus dem Kurhaus Meran
    Am Mikrofon: Fabian Elsäßer

    Es scheint keine Kunstform zu geben, die Bodo Wartke nicht beherrscht oder zumindest mal ausprobiert: bekannt wurde er mit seinen charmanten Chansons, bei denen er sich selbst am Klavier begleitet. Er hat aber auch antike Dramen vertont und textlich in die Gegenwart übertragen, war Conferencier und Moderator - und Zungenbrecher sammelt und erfindet er seit ein paar Jahren auch noch. Mit „Barbaras Rhabarberbar" gelang ihm sogar ein großer viraler Erfolg. Da er schon mit 19 erstmals aufgetreten ist, kann Bodo Wartke 2026 tatsächlich auf 30 Jahre Bühnenkarriere zurückblicken. Viele Preise hat er schon erhalten, der Salzburger Stier - der Kabarettpreis deutschsprachiger öffentlich-rechtlicher Radiosender fehlte ihm noch.

  • 22:05 Uhr

    Heimspiel - Die Deutschlandradio-Orchester und - Chöre
    Der Rundfunkchor Berlin thematisiert „Hoffnung“

    James MacMillan
    Data est mihi omnis potestas

    Alfred Schnittke
    aus: Zwölf Bußverse

    Arvo Pärt
    The Woman with the Alabaster Box

    Olivier Messiaen
    O Sacrum convivium!

    Peter Holger, Orgel
    Rundfunkchor Berlin
    Leitung: Benjamin Goodson

    Aufnahme vom 9.5.2026 in der Heilig-Kreuz-Kirche Berlin
    Am Mikrofon: Julia Kaiser

    Im letzten a-capella-Programm der Saison entwarf der Rundfunkchor Berlin einen Weg vom Wahnsinn über Reue bis zur Erlösung. Im Programm spiegeln sich künstlerisch extreme emotionale und Bewusstseins-Zustände: James MacMillan beispielsweise verweist auf die Idee eines menschlichen Hangs zum Guten. Alfred Schnittke zeigt ein Sprechen aus der Verwirrtheit heraus, Arvo Pärt thematisiert Sprachlosigkeit und innere Zerrüttung. In der Mitte kommt es zu Besinnung und Umkehr: in einem Moment tiefster Demut, in dem das Ich sich erkennt und zurücknimmt. Schließlich folgt mit Olivier Messiaen die Rückkehr zu innerer Ordnung, zu Licht und Frieden - in verschiedenen musikalischen Zuständen. In der Heilig-Kreuz-Kirche hob der Rundfunkchor unter der Leitung von Benjamin Goodson die Hoffnung über den religiösen Kontext der gesungenen Werke hinaus.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht

    23:47 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™