Freitag, 20.07.2018
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 11.11.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Artikel 727
Von Francis Didelot
Aus dem Französischen von: Maria Frey
Regie: Klaus Goth
Mit Lina Carstens, Ernst Alisch, Wolfgang Bieger, Fritz Brünske, Armas Sten Fühler, Andrea Gabriel, Antje Hagen, Werner Hanfgarn u.a.
Produktion: SR 1970
Länge: 44‘ 35 (mono)

Jahrelang hat sich die adlige Herminie mehr um ihren Schmuck, Aktien und diverse Immobilien gekümmert als um die Verwandtschaft. Sie dachte sogar schon daran, die Taugenichtse zu enterben. Doch wäre es nicht viel amüsanter, die Sippschaft noch zu Lebzeiten zu ärgern?
Die alte Herminie lädt ihre Nichten und Neffen nebst ehelichem Anhang auf einige Tage zu sich ein und eröffnet ihnen, dass sich so kurz vor ihrem Ende das Gewissen melde, weil sie die Familie so lange Zeit vernachlässigt hätte. Es wäre doch schön, „die lieben Kinder“ ab jetzt öfter um sich zu haben.
Cousins und Cousinen - die Herminies schöne, geräumige Pariser Wohnung insgeheim schon mit dem Erben-Blick taxieren - freuen sich zwar, dass die notorisch knauserige Tante, diese „entlegene Festung“, plötzlich die Tore und ihr Herz öffnet. Doch ihnen ist auch klar, dass sie sich zukünftig nicht mehr den kleinsten Fauxpas leisten können, damit Herminie die testamentarische Zugbrücke nicht wieder hinaufzieht. So überschlagen sich nun alle beim Versuch, sich bei der Tante Liebkind zu machen. Sie überhäufen sie mit Geschenken und Wohltaten, um die anderen damit auszustechen - nicht ahnend, dass Herminie noch eine gemeine Überraschung für sie bereithält.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Rock
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Am Mikrofon: Udo Vieth

Schwerpunkte:
‚Automatic For The People‘ der amerikanischen Band R.E.M. gilt als eines der besten Alben der 90er-Jahre. Zum 25. Geburtstag erschien eine Neuauflage mit bisher unveröffentlichten Songs und Liveaufnahmen. Vor 20 Jahren starb Michael Hutchence, Sänger der australischen Band INXS, und im November 1977 veröffentlichte das schillernde englische Punk- wie Medienphänomen Sex Pistols sein Debütalbum.

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Am Mikrofon: Stephanie Rohde

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pastoralreferent Thomas Macherauch, Bruchsal

06:50 Interview 

Wie verändert die Missbrauchsdebatte das Männerbild? Interview mit Ralf Bönt

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

Steht der Libanon vor einem Krieg? Interview mit dem Nahostexperten Heiko Wimmer, ICG

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

Nach 2. Sondierungsrunde: FDP bereit für Jamaika? Interview mit Otto Fricke, MdB

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 175 Jahren: Das erste Bier nach Pilsener Brauart wird öffentlich ausgeschenkt

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Wochenbettdepressionen
Verzweiflung statt Mutterglück

Am Mikrofon: Judith Dauwalter

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Das Amaryllis Quartett

Eine gute Idee mit langem Atem lebendig halten - das kann das Amaryllis Quartett. Bester Beweis: seine Reihe von mittlerweile fünf CDs, deren Programme mehr oder weniger assoziativ von Farben inspiriert sind. Die Alben „Weiß“, „Rot“, „Grün“, „Blau“ und „Gelb“ zeigen nicht nur die Musiker entsprechend farbig angezogen, sondern kombinieren mit Hintersinn Kammermusik aus verschiedenen Jahrhunderten bis in unsere Gegenwart. Das Konzept ist preisgekrönt.
Im Jahr 2000 vom Primarius Gustav Frielinghaus gegründet und ausgebildet unter anderem vom Alban Berg Quartett, hat sich das Amaryllis Quartett durch seine Auftritte etwa bei bedeutenden Festivals einen Namen gemacht als herausragendes Kammermusik-Ensemble. 2016 folgte auf Lena Eckels an der Bratsche Tomoko Akasaka. Und das Quartett-Leben hat eine Ehe gestiftet: Die zweite Geigerin Lena Sandoz ist mit dem Schweizer Cellisten Yves Sandoz verheiratet.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

„Bunte Revolution“ - Mazedonien nach dem Machtwechsel
Von Leila Knüppel

Über zehn Jahre regierte Nikola Gruevski in Mazedonien, national und autoritär. Als Wahlfälschung und Korruption allzu offenbar wurden, empörten sich die Bürger, gingen auf die Straße - und leiteten so den Weg zu Neuwahlen ein. Die „Bunte Revolution“ ging vor allem von jungen Menschen aus, die ihr Land ändern, sich für ihre Zukunft in einer demokratischen Gesellschaft einsetzen wollten. Und: Vor allem Frauen prägten das Gesicht der Proteste. Eine von ihnen ist Biljana Ginova. Wie blickt die junge Generation jetzt, wenige Monate nach dem Regierungswechsel auf ihr Land? Was erhofft sie sich von ihrer Zukunft?

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

SPD-Landesparteitag Berlin - unter anderem mit Andrea Nahles

Interview mit Gero Neugebauer, Politologe Berlin, zur SPD

Sondierung - Zwischenstand mit Kretschmann-Appell

Klimakonferenz in Bonn - US-Politiker stellen sich gegen Trump

"Megaphondiplomatie" - Warum Trumps Politikstil in Asien schlecht ankommt

Nächste Großdemo in Barcelona: Langzeitbeobachtung eines Separatisten

Unabhängigkeitstag in Polen: Versöhnung statt Provokation?

Sporttelegramm

Am Mikrofon: Peter Sawicki

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Querelen bei Union und SPD: Personal- statt Sachfragen

Umweltschutz - Wie grün wird unser Klima?

Truppenaufstockung in Afghanistan - Korrektur einer Lüge

Paradise Papers - Wozu Steuern gut sind

Am Mikrofon: Felicitas Boeselager

13:30 Uhr

Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten

Präsenz oder Prahlerei? Über den Einfluss Saudi-Arabiens im Libanon

Allein gelassen mit dem Klimawandel - Die evakuierte Insel Barbuda

Die vergessene Krise - Kongo zwischen Krieg und Cholera

Der Unbestechliche - Wie Chawki Tabib Korruption in Tunesien bekämpft

Am Mikrofon: Britta Fecke

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Deutschland im Buchstabensalat
Sollten Grundschulen (wieder) mehr Wert auf Schreibschrift legen?
'Campus & Karriere' diskutiert darüber mit Kritikern und Befürwortern

Gesprächsgäste:
Linda Kindler, Mitglied der Projektgruppe Grundschrift des Grundschulverbandes und Grundschullehrerin in Dortmund
Prof. Wolfgang Steinig, Germanist und Autor mehrerer Studien zu Schreiblernmethoden und Rechtschreibkenntnissen
Dr. Christian Marquardt, wissenschaftlicher Beirat Schreibmotorik-Institut
Am Mikrofon: Kate Maleike

Beitrag:
Rettet die Schreibschrift!
Was wollen die Unterschriftensammler und welches Echo gibt es Schulen bzw. bei der KMK-Präsidentin Eisenmann?

Hörertel: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Rettet die Schreibschrift! - Mit dieser Alarmmeldung haben kürzlich Sprachschützer mehr als 15.000 Unterschriften an Susanne Eisenmann, die amtierende Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), übergeben. Die Bildungspolitik wird damit aufgefordert, dafür zu sorgen, dass GrundschülerInnen weiterhin Schreibschrift beigebracht wird. Denn die, so fürchten die Unterschriftensammler, sterbe aus, seitdem die sogenannte Grundschrift in die Schulen Einzug halte. Diese Grundschrift wird vom Grundschulverband befördert und ist eine Druckschrift, bei der die Kinder über Häkchen selbst entscheiden können, welche Buchstaben sie miteinander verbinden können und so eine eigene Handschrift entwickeln. Für Kritiker fördert diese Methode Schreibstotterer und schlechte Rechtschreibung. Für Befürworter gibt sie den Kindern Freiheiten beim Schreibenlernen und erspart ihnen den Schritt, nach der Druckschrift auch noch extra eine Schreibschrift zu lernen. Warum aber zankt man sich in Deutschland überhaupt noch um Schreibschrift, ist das in digitalen Zeiten noch sinnvoll? Schließlich lernen andere Länder, wie etwa Finnland, komplett mit Computertastatur. Und wo könnte eine Lösung für diesen hartnäckigen Methodenstreit liegen, die vor allem den GrundschülerInnen zugutekäme?

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin
 
„Haltungen - Hoffnungen - Horizonte" - 50 Jahre "Rolling Stone"
Als vor 50 Jahren ein Student in San Francisco das Magazin "Rolling Stone" gründete, legte er damit den Grundstein dafür, dass Rock 'n' Roll zu Literatur wurde.
Die Gegenkultur der Hippies bekam ihr eignes Sprachrohr - in dem auch die Missstände der Elterngeneration thematisiert wurden.
 
„Handgemacht, genreübergreifend und bunt" - Catherine Ringer 
Sie war die Muse von Godard, hat Bowie den Kopf verdreht, Theater gespielt & Pornos gedreht und sich mit Serge Gainsbourg angelegt. Bis 2007 ihr Partner Fred Chichin starb, war sie Sängerin der französischen Kultband Les Rita Mitsouko. Aus Anlass ihres 60. Geburtstags, veröffentlichte sie ein Album über Liebe und Sex im Alter.
 
„US-Musiker Nahko : Die Erde rülpst - hoffentlich kotzt sie nicht“
Naturschutz und eine bessere Zukunft für die Jugend - diese Themen bewegen US-Musiker Nahko Bear alias Nahko. Musik ist für ihn eine Form von Therapie. In seinen Konzerten will der Aktivist auch das Publikum zum Umdenken bringen. Denn beim Schutz unserer Erde sei Eile geboten, wie er im Dlf sagte.
 
Am Mikrofon: Bernd Lechler

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

Die Biografin Maren Gottschalk über die historische Verortung und den respektvollen Umgang mit aufgedeckten Geheimnissen

Der geschärfte Blick. Sieben Journalistinnen und ihre Lebensgeschichte
Jenseits von Bullerbü. Die Lebensgeschichte von Astrid Lindgren
Die Farben meiner Seele. Die Lebensgeschichte der Frida Kahlo
Factory Man. Die Lebensgeschichte des Andy Warhol
Alle Bücher sind im Verlag Beltz & Gelberg erschienen

Es brennt das Leben. Die Lebensgeschichte des Pablo Neruda, Kitab-Verlag

Am Mikrofon: Ute Wegmann

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Computer und Kommunikation

Schwerpunkt:
Gefahr voraus
Quanten-Computer bedrohen massiv die IT-Sicherheit

Post-Quantum-Kryptographie
Die Anbieter von sicherheitsrelevanten IT-Systemen rüsten auf

Aktuell:
Aussperrung
Assoziativtechniken sorgen für mehr Cybersicherheit

Hürdenloser Umschlagplatz
Der neue “DeveloperSpace” hält Tools und Infos für barrierefreie Systementwicklung bereit

Das Digitale Logbuch
Tooor!

Info-Update

Sternzeit 11. November 2017
Tychos Supernova und das neue Weltbild

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Konfrontation mit der Welt - Tino Sehgal trifft auf Beckett an der Volksbühne

Warten auf Samuel - Marbacher Ausstellung zur Deutschlandbegeisterung Becketts

Arabisches Disneyland - Heute eröffnet der Louvre-Ableger in Abu Dhabi

Umstrittenes Franchising - Zur Eröffnung des Louvre-Ablegers in Abu Dhabi

"Macht und Ohnmacht" - 13. Literatürk-Festival hinterfragt Machtverhältnisse
Die Kuratorin des Festivals, Fatma Uzun, im Gespräch

Am Mikrofon: Katja Lückert

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

SPD-Landesparteitag in Berlin

Zwischenstand zu den Jamaika-Sondierungen

US-Städte und Bundestaaten halten am Klimaschutz fest

Versöhnliche Töne beim Unabhängigkeitstag in Polen

Libanons Präsident: Regierungschef Hariri wurde entführt

Louvre in Abu Dhabi eröffnet

Sporttelegramm

Am Mikrofon: Jörg Münchenberg

18:40 Uhr

Hintergrund

Schrottimmobilien - Der Kampf gegen die maroden Häuser in Deutschland

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

Zwischenbilanz Weltklimakonferenz in Bonn

19:10 Uhr

Sport am Samstag

DFB - Nachbericht zum Freundschaftsspiel: England gegen Deutschland
Fußball - Neues vom Sommermärchen
Fußball - WM-Qualifikation Reaktionen auf Schweden - Italien

FIFA - evtl. Prozess in den USA hat begonnen
Fußballblase und Spitzensport - Auszug aus der Sportkonferenz
Sportpolitik - Sportministerkonferenz im Saarland
Integration - Ringen in Malmö

Eisschnelllaufen - Weltcup in Heerenveen
Eishockey - Deutschlandcup in Augsburg

Tischtennis - German Open Magdeburg
Formel 1 - Großer Preis von Brasilien in Sao Paulo: Qualifying
Anti-Doping-Kampf im Fitnessstudio? Wie man Einsteiger abhält

Am Mikrofon: Marina Schweizer

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

Bleibtreu heißt die Straße
Von Jan Koneffke
Regie: Christine Nagel
Komposition: Peter Ehwald
Vocal: Michael Schacht
Mit: Tilla Kratochwil, Lisa Hrdina, Gerd Wameling und Stefan Kaminski
Produktion: Dlf/RBB 2017
Länge: 50'32
Ursendung

Hörspielmagazin Extra:
„Gegen Verzweiflung hilft nur Heiterkeit“
Jan Koneffke im Gespräch mit Sabine Küchler

Wenige Monate vor ihrem Tod besucht die Dichterin Mascha Kaléko, die 36 Jahre zuvor mit Mann und Kind vor den Nazis in die Vereinigten Staaten floh, noch einmal ihre Stadt Berlin. Auch dem Haus in der Bleibtreustraße, das die Familie bewohnte, stattet sie einen Besuch ab. Der Aufenthalt an der Spree wird zu einer Reise in die Vergangenheit, von der Flucht im Ersten Weltkrieg aus Galizien ins Kaiserreich über die frühen Jahre in der pulsierenden Hauptstadt, vom amerikanischen Exil bis zur Rückkehr in ein Nachkriegsdeutschland, das die „Großstadtlerche“ in die Arme schließt: als Alibi. Dass sich Kaléko dieser Rolle verweigert, wird ihr nicht verziehen. Jan Koneffkes Hörspiel-Poem, das vom Reim in den Versen Mascha Kalékos als Déjà-vu-Erfahrung des glücklichen Gleichklangs erzählt, ist ein Porträt nicht nur der sich selbst befragenden Dichterin, sondern auch des Landes, in dem sie nicht mehr heimisch werden konnte - ihr letztes Gedicht ,Bleibtreu heißt die Straße' bleibt ungereimt.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

REVISITED
Forum neuer Musik 2005

JUGEND. Volume I: Freud

Oliver Augst, Stimme
Marcel Daemgen, Elektronik
Thomas Dézsy, Keyboards, FX-Pad
Christoph Korn, E-Gitarre, Sprache, Text

Aufnahme vom 6.3.2005 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Erinnern sie Jugendkult? Persiflieren sie Freud? Zitieren sie aus Selbstfindungsseminaren? Oder imitieren sie gar die Band Kraftwerk? Vier Anzugträger an Mikrofonen, Gitarren, Reglern und Keyboards sorgten mit ihrem Electronic Music Theater seinerzeit für Irritation. Mit dem Begriff ‚Jugend‘ verbindet die Frankfurter Künstlergruppe Arbeit um Oliver Augst und Christoph Korn das Unverbrauchte, das jugendlich revoltierende Erkennen. Beim Forum neuer Musik 2005 bedienten sie sich des an Freud orientierten analytischen Zweiergesprächs. Zugleich sichteten sie Liedgut und Texte der deutschen Romantik und mischten alles zu einer eruptiven Collage.

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Ewig hoffend - ewig liebend
Eine Lange Nacht über den Musiktheaterregisseur Götz Friedrich
Von Barbara Giese
Regie: Clarisse Cossais

Der 1930 in Naumburg an der Saale geborene Götz Friedrich war einer der leidenschaftlichsten Musiktheaterregisseure. Er liebte die Jazzmusik und wurde Opernregisseur. Als Bürgerlicher in der DDR durfte er nicht Jura wie sein Vater studieren, sondern Theaterwissenschaften. Er wollte bei Bertolt Brecht im Schauspiel hospitieren, kam aber zu dem Erneuerer des Musiktheaters, Walter Felsenstein an die Komische Oper in Ostberlin. Mit seinen eigenständigen Denkansätzen in der Oper war er so erfolgreich, dass Wolfgang Wagner den DDR-Regisseur 1972 für die Inszenierung des ‚Tannhäuser‘ nach Bayreuth einlud. Bei der Premiere kam es zu einem Eklat. Das vermeintlich sozialistisch geprägte Regiekonzept wurde ausgebuht, von anderen Zuschauern bejubelt. Im November des gleichen Jahres nutzte Götz Friedrich ein Gastspiel in Schweden, um dem Übervater Felsenstein und der DDR zu entfliehen und arbeitete fortan in Hamburg und im westlichen Ausland. Als Republikflüchtling durfte er nicht einmal die Transitstrecke benutzen. 1981 wurde er Generalintendant und Chefregisseur der Deutschen Oper Berlin. Der Fall der Mauer brachte ihm neben der Freude über die Wiedervereinigung aufreibende Diskussionen über die Finanzierung und Organisation der drei Opernhäuser der Stadt. Im letzten Jahr seiner Opernintendanz 2000 inszenierte er die Menotti-Oper ,Amahl und die nächtlichen Besucher’. Wenige Tage nach der Premiere starb er. Fantasie, Understatement, Hartnäckigkeit und Witz auf der Suche nach der Wahrheit waren bis zu seinem Tod kennzeichnend für ihn.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Der Hund Bodi liegt auf dem Boden und späht unter ein Bett nach seinem Spielball in Christchurch, Neuseeland. (imago / Schwörer Pressefoto)
Begleiter in allen LebenslagenWas uns Haustiere bedeuten
Lebenszeit 20.07.2018 | 10:10 Uhr

Sie sind Begleiter, Familienmitglied: unsere Haustiere. Immer mehr Menschen teilen ihr Leben mit einem Tier. Warum eigentlich? Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler genau das herauszufinden: Was gibt uns das Haustier, was macht es für uns so reizvoll?

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