Montag, 18.10.2021
 
Seit 12:10 Uhr Informationen am Mittag

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 13.04.2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

"Ich bin ein Dichter für Schwindelfreie"
Eine Lange Nacht über Arthur Schnitzler
Von Eva Pfister
Regie: Nikolaus Scholz

Wie kein zweiter steht Arthur Schnitzler (1862 - 1931) für die Literatur des Wiener Fin de Siècle. Der Arzt und Schriftsteller diagnostizierte die Alpträume seiner Generation: ihre enttäuschten Liebeswünsche, das Ungleichgewicht in den Beziehungen zwischen Mann und Frau, die Lebensangst und die verzweifelte Suche nach einem Sinn. In den letzten Jahren der Habsburger Monarchie, die von der politischen Lähmung des Wiener Bürgertums geprägt war, war die Liebelei als Reigen quer durch die sozialen Schichten von Zynismus geprägt - und entpuppt sich in Schnitzlers Texten oft als Flucht vor der Depression. Wie sein Zeitgenosse Sigmund Freud interessierte sich der Dichter für das Unbewusste und stellte die Vorgänge in den Tiefenschichten der Seele auf der Traumbühne seiner Novellen und Theaterstücke aus: "Ein weites Land".

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sinfonische Musik 

Edward Elgar
Variationen über ein Originalthema für Orchester, op. 36
Royal Philharmonic Orchestra
Leitung: Charles Mackerras

Eugen d'Albert
Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur, op. 20
Alban Gerhardt, Violoncello
BBC Scottish Symphony Orchestra
Leitung: Carlos Kalmar

03:00 Nachrichten 

03:05 Vokalmusik 

Eugen d' Albert
Szene Marta-Pedro aus dem 1. Akt der Oper 'Tiefland'
Lisa Gasteen - Marta
Johan Botha - Pedro
Falk Struckmann - Sebastiano
Kwangchul Youn - Tommaso
Radio-Sinfonieorchester Wien
Leitung: Bertrand de Billy

Finale des 2. Aktes aus der Oper 'Der Golem'
Mark Morouse - Der Golem
Alfred Reiter - Rabbi Loew
Ingeborg Greiner - Lea
Chor des Theater Bonn
Beethoven Orchester Bonn
Leitung: Stefan Blunier

1. Szene aus der Oper 'Die Abreise'
Edda Moser - Luise
Peter Schreier - Trott
Hermann Prey - Gilfen
Philharmonia Hungarica
Leitung: Janos Kulka

04:00 Nachrichten 

04:05 Neue Musik 

Niklas Seidl
'knolle'. 'Wie in alten Zeiten: Hier kann man noch mit DM bezahlen!'

Myunghoon Park
jam

Lisa Streich
Grata

Georg Katzer
......ergo sum
ensemble 20/21
Leitung: David Smeyers

05:00 Nachrichten 

05:05 Kammermusik 

Dmitrij Schostakowitsch
Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello Nr. 3 F-Dur, op. 73
Meta4

Ottorino Respighi
6 kleine Stücke für Klavier zu 4 Händen
Yaara Tal, Klavier
Andreas Groethuysen, Klavier

Robert Schumann
Fantasiestücke für Violoncello und Klavier, op. 73 bearbeitet für Klarinette und Klavier
François Benda, Klarinette
Elina Gotsouliak, Klavier

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Stefan Maas, freier Journalist:
Dünne Stimme - Opposition schwächelt in der Generaldebatte

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Henry Purcell
'Jubilate Deo'. Verse anthem für Soli, Chor und Orchester D-Dur, Z 232
Daniel Lochmann, Knabensopran
Rogers Covey-Crump, Tenor
Michael George, Bass
Choir of New College
The King's Consort
Leitung: Robert King

Joseph Gabriel Rheinberger
Sonate für Orgel Nr. 3 G-Dur, op. 88
Michael Pohl, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Jesu, der du meine Seele'. Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 78
Malin Hartelius, Sopran
Robin Tyson, Alt
James Gilchrist, Tenor
Peter Harvey, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Meine Seele ist betrübt bis an den Tod - Jesus in Gethsemane, von einem Jünger beobachtet
Von Susanne Krahe
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 60 Jahren: Der Atomphysiker J. Robert Oppenheimer wird von allen Atomwaffenprojekten der USA suspendiert

09:10 Uhr

Die neue Platte

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Sieh, das Böse liegt so nah
Neues von der Heldenfigur
Von Barbara Sichtermann

Sie erfreuen und beunruhigen das weltweite Publikum schon länger: die so genannten amerikanischen Qualitätsserien „Die Sopranos", „The Wire", „Broadwalk Empire", „Mad Men", „Dexter", „Breaking Bad" und neuerdings „The good Wife" und „House of Cards". Zuerst hat man begeistert festgestellt, dass mit diesen Serien der lange Atem des Epos zurückkehrt und zwar ausgerechnet ins Fernsehen, ein eher flüchtiges Medium. Inzwischen ahnt man, dass mehr geschieht. Die Figur des Helden erfährt eine radikale Wandlung. Sie ist nicht mehr einfach nur ein gebrochener Charakter, der Fehler macht wie wir alle. Sie entfernt sich auf eine Weise von den „Guten", die es dem Publikum trotz intensiven Mitfieberns nicht mehr möglich macht, sich mit ihr zu identifizieren. Was stattdessen auf Seiten der Zuschauer passiert, ist eine Identifikation mit der Ambivalenz, dem Zwiespalt, der Ungewissheit. Das ist eine ziemliche Herausforderung für das Publikum, für seine Gefühlslage beim Zuschauen und für das moralische Grundmuster, nach dem es fiktive Gestalten aus dem Fernsehen gewöhnlich beurteilt.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Arnsberg-Neheim
Predigt: Pfarrer Stephan Jung
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, Spitzenkandidat der Europäischen Sozialisten für die Wahlen zum EP

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt
Das Meer ist voll der schönsten Dinge
Irisches Leben auf dem westlichsten Landrücken Europas
(Halbinsel Dingle)

Unterm Kreidefelsen
Fossiliensammeln auf der dänischen Insel Moen

Don Bratwurst
Eine Kultkneipe in Barcelona

Berg der Kreuze
Der besondere Pilgerort im Norden Litauens

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Philosophin Rahel Jaeggi im Gespräch mit Joachim Scholl

Die Philosophin Rahel Jaeggi, Jg. 1966, lehrt an der Berliner Humboldt-Universität und zählt zu jener jungen Generation von Wissenschaftlern, die keine Berührungsängste mit der Öffentlichkeit haben. Rahel Jaeggi beschäftigt sich vor allem mit sozialphilosophischen Fragen, die jedermann berühren: Was heißt Entfremdung in unserer Zeit? Was ist eine gute Institution? Kann man Lebensformen kritisieren? Wie interessant Rahel Jaeggi darauf antwortet, kann man am kommenden Sonntag erfahren, in den 'Zwischentönen', im Deutschlandfunk.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Auf Zeitreise - der amerikanische Musiker Ben Cooper alias Radical Face
Von Christiane Rebmann

Ben Cooper ist ein vielseitiger Mann. Deshalb hat er auch mehrere Musikprojekte gleichzeitig laufen. Das wichtigste von allen ist Radical Face. Er benannte es nach einem beschädigten Werbezettel, auf dem das dritte Wort fehlte. Ursprünglich hatte „radical face lift“ drauf gestanden. Radical Face besteht einzig und allein aus Ben Cooper. Seine neue CD „Family Tree - The Branches“ ist der zweite Teil einer als Trilogie angelegten Fortsetzungsgeschichte. Da sich die Songs auf die Geschichte einer Familie in den Jahren von 1860 - 1910 konzentrieren, verwendete Cooper die passenden Instrumente - darunter akustische Gitarre, Piano, Harmonium, Viola da Gamba und Fagott. Die Aufnahmen fanden in seinem Studioschuppen in Jacksonville in Florida statt. Das neue Album bietet verträumten Folk und erinnert manchmal an Coopers Vorbilder Simon & Garfunkel oder die frühen Pink Floyd. Hier verrät der 31-jährige, warum ein Computerabsturz dazu führte, dass er Musiker wurde. Er berichtet von seiner Kindheit als Teil einer Patchworkfamilie mit zehn Kindern. Und er erzählt, wie er als weißer Sohn eines schwarzen Stiefvaters unter dem Rassenhass im Florida der 80er-Jahre zu leiden hatte.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche
Jonathan Lethem: Der Garten der Dissidenten
(Tropen im Klett-Cotta-Verlag)
Am Mikrofon: Denis Scheck

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Frau Marchenkos Gespür für Eis
Expedition zu den Rohstoff-Lagern der Arktis
Von Andrea Rehmsmeier

Der Greenpeace-Protest gegen die Ölförderung in den Eismeeren der Arkis war am Ende erfolglos - auch wenn er 30 Aktivisten Ende 2013 eine mehrwöchige Haftstrafe in russischen Gefängnissen einbrachte: Seit der Inbetriebnahme der umstrittenen russischen Ölförder-Plattform Prirazlomnaja ist der Wettlauf der internationalen Konzerne um die Rohstoffe der Arktis eröffnet. Seit der Eispanzer der Arktis dahinschmilzt, suchen Gazprom, Statoil, ExxonMobil und Shell nach neuen Fördertechnologien, um die vermuteten Öl- und Gasvorkommen vom Grund der Polarmeere heben zu können. Doch Eis  erweist sich immer wieder als unberechenbar, Eisberge und Treibeis machen die Arktis zu einem tückischen Industriegebiet. Auf Spitzbergen, der Inselgruppe im arktischen Ozean, suchen Forscher nach Wegen, die Naturgewalt zu beherrschen. Doch lässt sich Eis, sein Entstehen und Vergehen im tosenden Polarmeer, überhaupt in Testreihen erfassen?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Schutz der kulturellen Vielfalt - Warum das TTIP-Abkommen die Kultur als Ausnahme enthalten muss. Olaf Zimmermann, Sprecher des Deutschen Kulturrats, im Gespräch mit Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
"Politische Romantik" - Ein Kongress der Kulturstiftung des Bundes in Frankfurt am Main

Tannhäuser tanzt - Daniel Barenboim und Sasha Waltz deuten Richard Wagners Sängerkrieg an der Berliner Staatsoper

Rettung aus dem Osten - Christian Thielemann und Florentine Klepper deuten "Arabella" von Richard Strauss zum Auftakt der Salzburger Osterfestspiele

Das Netz und die Vernetzung - Arbeiten von Paul Chan im Schaulager Basel

Zwei Premieren in Frankfurt - "Dogville" nach Lars von Trier in der Regie von Karin Henkel und "Der Zeuge" nach Vivienne Franzmann im MMK Museum

Kultur und Islam - Die Kunstszene in Teheran ist enttäuscht vom neuen Präsidenten

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Einst geliebt, dann gehasst - Vom Aufstieg und Fall der Muslimbrüder in Ägypten

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Auf der Jagd nach dem Selbst
Wie das Ich zur Marke wird
Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze
Regie: Robert Steudtner
Produktion: DLF 2011

Der "Homo oeconomicus" hat es nicht leicht. In einer schnelllebigen Welt ist er ständig auf dem Sprung. Internet und Globalisierung verunsichern den modernen Arbeitnehmer. Beträgt die "Halbwertzeit" des Produkts Ich wirklich nur 15 Jahre? Danach gilt es, sich neu zu erfinden, behaupten Experten. Es geht darum, sich ständig zu verändern, mehr aus sich herauszuholen und seine Grenzen zu überschreiten: Das Ich zur Marke zu machen. Ein Leitbild der modernen Arbeitswelt, das mittlerweile eine ganze Branche hervorgebracht hat. Buchtitel wie "Die stärkste Marke sind Sie selbst! Schärfen Sie Ihr Profil mit Human Branding" oder "Die Marke Ich" füllen inzwischen ganze Regalmeter. Aber lesen allein reicht nicht. Deshalb buchen immer mehr Menschen Coaches, die eine Mischung sind aus Seelenschmeichler und Einpeitscher. Mit vielfältigen Methoden versprechen sie die Optimierung des Selbst. Extremsportler, Shaolinmönche und Marketinggurus entdecken die Möglichkeiten, mit der Sinnsuche anderer Geld zu verdienen.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Chiffren 2014

Werke von Nicolai Worsaae, Rune Glerup, Christian Winther Christensen, Bent Sørensen
Athelas Sinfonietta Kopenhagen

Ensemblemusik von Juhani Nuorvala, Frederic Pattar, Sami Klemola, Ville Raasakka, Perttu Haapanen
defunensemble Helsinki
Aufnahmen vom 20.2.14 aus der Halle400 in Kiel

Das Kieler Festival Chiffren gehört zu den bemerkenswerten Initiativen, die Deutschlands Norden seit Kurzem mit Neuer Musik bereichern. Zur Festivalkonzeption gehören der musikalische Rundblick in die Komponierszenen der Ostseeanrainerstaaten wie ebenso in besonderem Maße der Vermittlungsaspekt: Traditionslinien des Komponierens wie Präsentierens Neuer Musik müssen in Schleswig-Holstein nämlich erst aufgebaut werden. Im Festivaljahrgang 2014 zeichnete Medienpartner Deutschlandfunk zwei spannende Ensemblekonzerte aus Schweden und Finnland auf.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
31 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 1 2 3 4

Aktuelle Themen

Zeitversetzt hören

Timeshift-Player

Sendungsbeginn verpasst? Unser Player in Beta-Version ermöglicht zeitversetztes Hören. Spulen Sie in 15-Sekunden-Schritten bis zu zwei Stunden zurück, solange das Playerfenster geöffnet ist. Rückmeldungen bitte an den Hörerservice.

Dlf Audiothek

Aus den Ländern

Karte der deutschen Bundesländer in verschiedenen Farben. (Imago / Panthermedia / Crevis)

Berichterstattung aus den Ländern über die Länder. Menschen,  Stimmen und Stimmungen. Von der Tagesaktualität bis zu hintergründigen Reportagen.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk