Samstag, 21.09.2019
 
Seit 20:05 Uhr Hörspiel

Programm: Vor- und Rückschau

Montag, 10.06.2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

00:05 Fazit 

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00 Nachrichten 

01:05 Alte Musik 

Georg Philipp Telemann
Sonate für Oboe, Cembalo und Basso continuo, TWV 42:Es3
Ensemble Amarillis
Leitung und Oboe: Héloïse Gaillard

Antonio Vivaldi
Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo d-Moll, RV 248
Midori Seiler, Violine
Concerto Köln

Louis Couperin
Suite für Cembalo solo g-Moll, 'Das Herz und das Ohr'
Giulia Nuti, Cembalo

Baldassare Galuppi
Konzert für 2 Violinen, Viola, und Basso continuo Nr. 1 g-moll
Concerto Köln

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

02:07 Sinfonische Musik 

Hans Pfitzner
Ouvertüre zur Oper ,Das Käthchen von Heilbronn'
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Christian Thielemann, Leitung

Robert Schumann
Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur, op. 97
Philharmonia Orchestra
Christian Thielemann, Leitung

03:00 Nachrichten 

03:05 Orgelmusik

Franz Liszt
Eine Faust-Symphonie in drei Charakterbildern, S. 108 (Arrangement für Orgel: H. Albrecht)
I. Faust
II. Gretchen

Hansjörg Albrecht, Klais-Orgel, Philharmonie im Gasteig, München

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Neue Musik 

Sadik Ugras Durmus
Sur für Kammer-Ensemble
Ensemble Insomnio
Aufnahme vom 24.3.2007 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

Sanna Ahvenjärvi
No Piece by Violance für Viola solo
Barbara Maurer, Viola
Aufnahme vom 12.6.2005 vom Gegenweltenfestival, Heidelberg

Elena Mendoza
Lo que nunca dijo nadie für Gitarre und Violine
Duo 10
Aufnahme vom 23.6.2008 aus der Siemensvilla in Berlin-Lankwitz

Sebastian Stier
,Hin her'. drei Sätze für Es-Klarinette, Violine und Akkordeon
Ensemble "Klarinette-Akkordeon plus"
Aufnahme aus dem Mai 2006 im Studio 10 des Deutschlandfunk Berlin

Wojciech Ziemowit Zych
The Kaspar Hauser's Friends für Ensemble
Przemyslaw Marcyniak, Flöte
Marcin Ganko, Saxophon
Robert Michalski, B-Klarinette
Viola, Labanow, Cembalo
Pawel Nowicki, Perkussion
Dafô Streichquartett Krakau
Aufnahme vom 23.9.2004 aus dem Mazovian Center of Culture and Art in Warschau

05:00 Nachrichten 

05:05 Kammermusik 

Johann Sebastian Bach
Sonate für Violine Nr. 3 C-Dur, BWV 1005

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier Nr. 6 A-Dur, op. 30 Nr. 1

Claude Debussy
Sonate für Violine und Klavier g-Moll

Liv Migdal, Violine
Marian Migdal, Klavier

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Geistliche Musik

John Dunstable
'Veni Sancte Spiritus'. Motette zu 4 Stimmen
The Gesualdo Six

Johann Sebastian Bach
'Erhöhtes Fleisch und Blut'. Kantate am 2. Pfingstfesttag für Soli, Chor und Orchester, BWV 173
Lisa Larsson, Sopran
Elisabeth von Magnus, Alt
Gerd Türk, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir and Orchestra
Leitung: Ton Koopman

Johann Ludwig Krebs
Sonate für Orgel G-Dur, Krebs-WV 833
Felix Friedrich, Orgel

Carl Philipp Emanuel Bach
'Herr, lehr uns tun'. Quartalsmusik zu Pfingsten für Soli, Chor und Orchester, H 817
Himlische Cantorey
Leitung: Ludger Rémy

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Teatro por la paz - Theater für den Frieden in Kolumbien

Expertenregierung - Fachliche Kompetenz vs. Demokratiedefizit? Ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Peter Filzmaier

Der Kosovo-Krieg und seine Folgen - Ein Interview mit der Historikerin Marie-Janine Calic

"Ich feiere mich selbst" - New Yorker Ausstellung zum 200. Geburtstag des Dichters Walt Whitman

Das Schöne und die Wahrheit - Über das Zusammenspiel von Wissenschaft und Ästhetik ein Interview mit dem Philosophen Olaf Müller

Denk ich an Deutschland: der Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt

Am Mikrofon: Michael Köhler

07:30 Nachrichten 

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Tag für Tag

"Der Wind weht, wo er will" - Von der treibenden Kraft der Religionsgeschichte
Von Christian Röther

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 200 Jahren: Der französische Maler Gustave Courbet geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Der Initiationstraum - Die Barbaren kommen (2/2)
Von Ursula Krechel
(Wdh. v. 26.12.2006)

In einem zweiteiligen Essay untersucht Ursula Krechel Mythologie und Bedeutung von sogenannten Initiationsträumen. Nach einem Jahrhundert der Erforschung des Unbewussten ein panoramatischer Blick zurück in die Zeit, als Träume noch etwas bedeuteten. Der Initiationstraum will gedeutet werden. Er bietet sich förmlich einer Deutung dar. Er ordnet die Welt auf eine sinnfällige, befriedigende Weise. Auch deshalb wird er im Gedächtnis behalten, weit über den Tag hinaus. Der Initiationstraum ist nie wirr, unklar, undeutliche Träume werden nicht als lebensgeschichtlich bedeutsam begriffen. Man könnte die Initiation als eine Zeit des Übergangs, eine Zeit der persönlichen oder historischen Wende bezeichnen, etwas Neues, Unbekanntes beginnt, ein Lebensalter, eine Stufe, eine soziale Situation muss unverhofft unter anderen Bedingungen gedeutet werden. Ursula Krechel, geboren 1947 in Trier, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Sie lebt in Berlin. Erste Lyrikveröffentlichungen 1977, danach Gedichtbände, Prosa, Theaterstücke, Hörspiele und Essays. Vielfache Auszeichnungen für ihr Werk. Zuletzt wurde Ursula Krechel 2012 für ihren Roman ,Landgericht’ mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet, 2018 folgte der Grimme-Preis für die Verfilmung des Romans (Heide Schwochow, Buch, und Mathias Glasner, Regie).

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Kirche in Ober-Ramstadt
Predigt: Pfarrerin Vera Langner
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Musik-Panorama

Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Der Tod, das Mädchen und der Tango

Franz Schubert
Streichquartett d-Moll, D 810 (Der Tod und das Mädchen)
Chiaroscuro Quartet

Tangos von Anibal Troilo, Osvaldo Pugliese, Lucio Demare und anderen
Cuarteto SolTango

Am Mikrofon: Oliver Cech

„Bin Freund und komme nicht zu strafen … Sollst sanft in meinen Armen schlafen“, singt der Tod am Ende des berühmten Liedes von Franz Schubert - und das Mädchen scheint sich seinem Gesang zu ergeben. Dieses Lied, kaum mehr als zwei Minuten lang, ist zur Keimzelle eines der berühmtesten Streichquartette überhaupt geworden. Historisch informiert, auf Darmsaiten, hat das junge Chiaroscuro Quartet dieses Werk aufgenommen. Licht und Schatten von Schuberts musikalischem Ringen mit der Vergänglichkeit treten so deutlicher hervor, dazu kommen auch ganz neue Klangfarben. Ein wenig morbide, ein wenig der Erotik des Todes zugewandt sind auch die Tangos, die das Cuarteto SolTango eingespielt hat. ,Sin Palabras’ heißt ihr Album, übersetzt: Ohne Worte. Denn in vielen Fällen waren die hier vorgestellten Tangos ursprünglich Lieder; in der Besetzung des Cuarteto SolTango werden daraus nun Lieder ohne Worte, Kammermusik für Klavier, Violine, Cello und Bandoneon. Das Album stellt Tangos zusammen im Stil der Größen dieses Genres, von Anibal Troilo bis Lucio Demare - Musiker, die oft im Schatten Astor Piazollas stehen und hier in ihrer Eigenart hörbar werden.

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

Heikle Mission: Maas in Teheran

US-Senatoren beider Parteien wollen Waffendeal mit Saudi-Arabien kippen

Ausschreitungen nach Massenprotesten in Hongkong

Nach der Wahl in Kasachstan

Prinz Philip wird 98

Brian Cranston triumphiert - Tony Awards in new York verliehen

Sporttelegramm

Am Mikrofon: Peter Sawicki

13:30 Uhr

Kleines Konzert

Ludwigsburger Schlossfestspiele 2018

Sergej Rachmaninow
Études tableaux, op.39 (Auswahl)

Boris Giltburg, Klavier

Aufnahme vom 14.6.2018 aus dem Residenzschloss, Ludwigsburg

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Ausbildung, Meister und Bachelor in einem
Was es bedeutet, ein triales Studium zu absolvieren
,Campus & Karriere' fragt: Wie sieht ein triales Studium aus, ist das nur etwas für „SpezialistInnen“? Was heißt das für die Studierenden im Alltag, worauf muss man sich einstellen? Welche Vorteile hat dieses Kombi-Angebot und welche Nachteile?

Gesprächsgäste:
Michael Brücken, Verantwortlicher für triales Studium Handwerksmanagement bei der Handwerkskammer Köln
Jens Cüppers, Student 2. Semester Triales Studium Handwerksmanagement und Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Niederrhein
Dominik Drabe,  Student 2. Semester Triales Studium Handwerksmanagement und Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Niederrhein
René Steinwartz, Studiengangskoordinator Hochschule Niederrhein
Am Mikrofon: Kate Maleike

Beiträge:
Triales Studium - was ist das?
Info-Veranstaltung an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach

Triales Studium in der Praxis
Betriebsbesuch bei Student Jens Cüppers in Solingen bei Spiess Krane

Sie brauchen etwa fünf Jahre für das, wofür man normalerweise ca. zehn Jahre benötigt: Studierende, die sich für ein triales Studium entscheiden, machen ihren Gesellenbrief, den Meisterbrief und den Bachelor-Abschluss in einem Rutsch. Das erfordert viel Selbstdisziplin und Bereitschaft, Freizeit zu investieren, nicht alle stehen das durch. Es gibt erst wenige Standorte in Deutschland, die ein triales Studium anbieten. Doch die Nachfrage wächst und wer es schafft, dem winken mit drei Abschlüssen in der Tasche sehr gute Aussichten fürs Arbeitsleben.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso Spezial

Jenseits der Bollywood-Soundtracks: Wie Indien den Pop verändert(e)
Von Andi Hörmann

Es gibt kaum ein Musikgenre, in dem nicht auch Anleihen indischer Musik zu hören sind. Unzählige Bands wurden von spirituellen Klängen aus Indien beeinflusst. Allen voran die Beatles mit dem Sitar-Spiel von Ravi Shankar. Der Brit-Pop von Kula Shaker bekam in den 1990er-Jahren durch fernöstliche Anklänge einen hippiesken Touch. Die Electronica des Londoner Produzenten Kieran Hebdan alias Four Tet hat durch Anklänge indischer Sounds etwas von ritueller Tanzmusik. Auch der viel gerühmte Multiinstrumentalist Jonny Greenwood von Radiohead nahm 2015 mit der Band Rajasthan Express in Indien ein Album auf.
In Indien wiederum ist die Musikszene stark in Traditionen verwurzelt und die Popwelt eng an Bollywood gekoppelt. Doch in den vergangenen Jahren entwickelte sich eine neue, unabhängige Musikszene. Im experimentellen Underground gibt es auch in Indien keine stilistischen Berührungsängste. So kristallisieren sich in den Großstädten Genre-Hochburgen heraus: Hip-Hop kommt vorwiegend aus Mumbai, Techno aus Delhi und Rockmusik aus Bangalore. In der südindischen Tech-Metropole Bangalore lässt sich dem breiten Spektrum auf Tuchfühlung gehen: 2018 eröffnete dort das Museum „Indian Music Experience“ und präsentiert Klänge von traditionell bis zeitgenössisch.
Das ,Corso Spezial' geht auf akustische Entdeckungsreise: Was macht indische Musik besonders? Warum sind wir im Westen von ihr so fasziniert? Und inwieweit öffnet sich indische Musik globalen Trends?

15:30 Uhr

@mediasres

Das Medienmagazin

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Das Kritikergespräch mit Meike Fessmann und Lothar Müller zu

Angela Krauß: „Der Strom“
(Suhrkamp Verlag, Berlin)

Isabelle Lehn: „Frühlingserwachen“
(S. Fischer Verlag, Frankfurt a.M.)

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Das Blaue vom Ei
Die Rekonstruktion ausgestorbener Welten
Von Joachim Budde

Ein rostrotes Ei mit Embryo auf rostrotem Boden, lange konnten Paläontologen diese Versteinerung eines Oviraptors lediglich beschreiben: Skelett, Sehnen, Verwandtschaftsverhältnisse. Seit Kurzem aber stehen Techniken zur Verfügung, um Funden wie diesem ganz andere Geheimnisse zu entlocken. Dabei bedienen sich die Forscher großzügig bei anderen Disziplinen - so naheliegenden wie der Archäologie oder der Medizin ebenso wie bei der Materialwissenschaft. Die neuen Methoden spüren auch nach Jahrmillionen noch weiches Gewebe, Farbpigmente und Oberflächenstrukturen auf, sodass Fossilien zu Zeitmaschinen werden, die uns zurückkatapultieren in längst versunkene Ökosysteme. Jetzt wissen wir, dass die Echsen, die vor Jahrmillionen in den rostroten Staub sanken, blaue Eier mit braunen Sprenkeln gelegt haben. Dass die Männchen sich um die Brut kümmerten. Und dass es so etwas wie Kuckucksraptoren gegeben haben muss.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Rechtspopulismus nach der EU-Wahl - Die Soziologin Cornelia Koppetsch im Gespräch

Am Mikrofon: Michael Köhler

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Gebürtiger Kölner - Die Stadt feiert Offenbachs 200. Geburtstag mit der "Großherzogin von Gerolstein"

Die Welt konzentrieren - eine Retrospektive auf Alice Aycock in Hannover

Kultur-Leuchtturm und Branchen-Treff - Eine Bilanz des "Tanzkongress 2019" in Dresden-Hellerau

Teatro por la paz - Theater für den Frieden in Kolumbien

"Reproduktion von Rassismus"? - Kritik an Inszenierung des preisgekrönten Stücks "Atlas" von Thomas Köck in Leipzig

Am Mikrofon: Mascha Drost

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

Maas' Besuch in Teheran ohne konkrete Ergebnisse

Massaker in Mali - mindestens 95 Zivilisten getötet

US-Senatoren beider Parteien wollen Waffendeal mit Saudi-Arabien kippen

Ausschreitungen nach Massenprotesten in Hongkong

Nach der Wahl in Kasachstan

Deutscher Mühlentag - Reportage aus Abbenrode

Prinz Philip wird 98

Brian Cranston triumphiert - Tony Awards in New York verliehen

Sporttelegramm

Am Mikrofon: Jochen Fischer

18:40 Uhr

Hintergrund

Faire Löhne, für so viele wie möglich: Der Kampf um den Flächentarif

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

Maas in heikler Mission

19:10 Uhr

Sport am Feiertag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Musikjournal

Das Klassik-Magazin

Hoffmanns Erzählungen - Floris Visser inszeniert Offenbachs Oper in Karlsruhe

Mariechen von Nimwegen - Bohuslav Martinus Opernrarität in Bremerhaven
Kollegengespräch mit Uwe Friedrich

Wie Afrika in die europäische Kunstmusik gelangte - Konferenz in Berlin

Empfindsam, heroisch, erhaben - Frauen im Fokus bei den Händel-Festspielen Halle

Studie über den Zusammenhang von Einführungstexten und Musikgenuss
Gespräch mit Timo Fischinger, einem der drei Autoren der Studie, die am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt/Main entstanden ist

Am Mikrofon: Jochen Hubmacher

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Musik-Panorama

Neue Deutschlandfunk Produktionen

Wolfgang Amadeus Mozart
Sämtliche Konzerte für Horn und Orchester

Felix Klieser, Horn
Camerata Salzburg
Aufnahme vom September 2018 aus dem Mozarteum Salzburg

Am Mikrofon: Dagmar Penzlin

Ein Kindheitstraum ist es für Felix Klieser immer gewesen, die Hornkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart aufzunehmen. Als Neunjähriger hörte der gebürtige Göttinger erstmals diese Musik. Mit seiner eigenen Aufnahme der Hornkonzerte Mozarts hat sich Klieser fast zwei Jahrzehnte Zeit gelassen, um mit der nötigen Reife und Erfahrung ans Werk zu gehen. Denn Mozarts Hornkonzerte als Solist angemessen zu interpretieren, verlangt viel Sinn für die feinen Zwischentöne, den Witz und die plötzlichen Stimmungsschwankungen. „Zwischen Trauer und Freude liegt manchmal nur ein halber Takt“, so Felix Klieser.

22:00 Nachrichten 

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Historische Aufnahmen

Durch die Wälder, durch die Auen
Musikalische Bilder von Jägern und Schützen
Von Klaus Gehrke

In heutigen Zeiten würden einige Tierschützer sie am liebsten ganz abgeschafft sehen. Dabei gehört die Jagd fest zur Kulturgeschichte des Menschen und soll nicht zuletzt dem Schutz der Artenvielfalt dienen. Allerdings entwickelte sich die Jagd ab dem späten Mittelalter zunehmend zum Privileg des Adels. Erste Jagdmusiken entstanden im 17. Jahrhundert zur Unterhaltung höfischer Feste, auch Leopold Mozarts ,Sinfonia di caccia’ steht in dieser Tradition. Mit dem Ende der Napoleonischen Kriege und dem Beginn der Romantik im frühen 19. Jahrhundert veränderte sich der gesellschaftliche Blick auf die Jagd und Schützen gelangten zu bürgerlichem Ansehen. In dieser Zeit entstand auch die Schützen-Oper par excellence, Carl Maria von Webers ,Freischütz’. Bedeutungsschwere Jagdanklänge finden sich auch in Opern von Richard Wagner, wie in der ,Götterdämmerung’ oder in ,Tristan und Isolde’. Anton Bruckner hingegen schrieb in seiner 4. Sinfonie, der sogenannten ‚Romantischen‘, ein geradezu heiteres Jagd-Scherzo.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

(Julia Kaiser)
Vokal-Solistenensemble PHØNIX16In Klängen wühlen
Atelier neuer Musik 21.09.2019 | 22:05 Uhr

Die Mitwirkenden verstehen sich sowohl als Solisten als auch als Teile des Kollektivs. Das beeinflusst den Klang, das Musizieren und die Probenarbeit entscheidend. Die Berliner Formation PHØNIX16 lotet so Vokalmusik von Komponistinnen und Komponisten der Gegenwart aus.

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