Donnerstag, 12.12.2019
 
Seit 01:30 Uhr Tag für Tag

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 29.07.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Süden und der verschwundene Dichter /
Süden und die verschwundenen Frauen
Zwei Kurzkrimis von Friedrich Ani
Regie: Ulrich Lampen
Mit Vincent Leittersdorf, Susanne Heydenreich, Claudia Jahn, Ralph Hönicke, Berthold Toetzke und Doris Wolters
Produktion: SWR 2017
Länge: ca. 54‘

Der eigenbrötlerische und wortkarge Tabor Süden ist in zwanzig Romanen für die Vermisstenstelle der Münchner Kripo tätig. In den Hörspielen ermittelt der Menschsucher für die Detektei Liebergesell.

Süden und der verschwundene Dichter
Eine Frau Anfang 40 meldet sich in der Detektei Liebergesell. Ihr Ex-Mann, ein Finanzbeamter, ist seit Wochen verschwunden. Tabor Süden hofft, in der Wohnung des Vermissten Anhaltspunkte für seine Suche nach ihm zu finden. Im Lauf seiner Recherchen kommt er nicht nur dem Vermissten auf die Spur, sondern stößt auf ein tief vergrabenes Familiengeheimnis.

Süden und die verschwundenen Frauen
Vom Fenster seiner Stammkneipe aus fällt Tabor Süden eines Nachts eine ältere Frau auf. Sie steht auf der anderen Straßenseite und verteilt Zettel an Passanten. Süden geht zu ihr und erfährt, dass sie mithilfe eines verwaschenen, kopierten Fotos nach ihrer 46-jährigen Tochter Elena sucht. Die Frau macht einen seltsamen, verwirrten Eindruck. Zwar verliert Süden vorerst ihre Spur, doch ihr Schicksal lässt ihn nicht los …

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Jazz

Jazz-Musikerinnen. Von Lillian Harding Armstrong bis Anna-Lena Schnabel
Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Letzte Chance zur Erneuerung - Die Autoindustrie in der Krise

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pfarrerin Silke Niemeyer, Lüdinghausen

06:50 Interview 

Wie nordafrikanische Migranten stoppen? - Interview mit Gerald Knaus, ESI

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

Dieselskandal und kein Ende - Interview mit Stefan Gerwens, ADAC

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

Nach dem NSU-Plädoyer - Interview mit Thomas Bliwier, NSU-Opferanwalt

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Martin Zagatta

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 60 Jahren: Die Internationale Atomenergie-Organisation IAEO wird gegründet

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Spektakel auf der Donau: "Nabada", Schwörmontag und Fischerstechen in Ulm

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Marek Zwiebel und Radim Sedmidubský vom Pavel Haas Quartett

15 Jahre existiert es nun, das in Prag beheimatete Pavel Haas Quartett. Ein Streichquartett, das heute zu den gefragten seines Faches zählt, „eine Klasse für sich“, wie die Fachzeitschrift The Strad einmal vermerkte. Was das Quartett prägt, ist nicht ein wohliger Schönklang, sondern die Intensität des Klangs - bedingt durch das hochemotionale Spiel der vier Streicher.
Den Anstoß zur Quartettgründung gab die damals arbeitslose Geigerin Veronika Jarusková. Sie versammelte ehemalige Prager Mitstudenten um sich, allesamt geschult vom legendären Bratschisten des Smetana-Quartetts, Milan Škampa. Als Namensgeber wählte man den Namen des 1944 in Auschwitz ermordeten tschechischen Komponisten Pavel Haas. Drei Jahre musste das Quartett auf seinen Durchbruch warten. Er kam 2005 schlagartig mit dem Gewinn des italienischen Musikwettbewerbs Premio Paolo Borciani. 40 Konzertverpflichtungen in Japan, Europa und in den USA folgten, die die Basis für das Renommee wurden, das das Quartett heute genießt. In den Konzertsälen von München oder Berlin, London oder San Francisco sind die Musiker ebenso präsent, wie auf den Konzertpodien berühmter Festivals wie den Schubertiaden in Schwarzenberg, Österreich, oder in Verbier, Schweiz.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Sattel-Fest - Vom Radfahren in den Niederlanden
Von Kerstin Schweighöfer

Ein Kind vorne, eins hinten, rechts und links prall gefüllte Einkaufstaschen - und das alles ohne Sturzhelm. Was deutschen Müttern als selbstmörderisches Unterfangen erschiene, ist für Niederländerinnen die normalste Sache der Welt. Im Königreich der Fietsers haben Radfahrer nicht nur ein spezielles Gesetz, das sie im Straßenverkehr schützt, sondern auch ihren eigenen Kreisverkehr, eigene Ampeln, Tunnel, Brücken und immer mehr Schnellstraßen. Fiskale Anreize sollen den Berufsverkehr entlasten und den Pendlern aus dem Auto auf den Sattel helfen. Nach wie vor ist der Drahtesel unerlässlicher Bestandteil eines niederländischen Lebens - angefangen beim bakfiets (Wannenrad), in dem sich neben Kindern und Vierbeinern auch noch der Weihnachtsbaum problemlos transportieren lässt, über Liegerad und Speed-E-Bike bis hin zum ultraleichten Rennrad, mit dem fanatische Sportradler unter den Flachländlern auch jenseits der Landesgrenzen ihr Heil suchen, um sich auf dem Mont Ventoux und anderen Gipfeln Europas den Platz streitig zu machen.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

Der Tag nach der Messerattacke: Hamburg-Barmbek unter Schock

Die Messerattacke von Hamburg - was wir bisher wissen

Trump feuert Stabschef: Heimatschutz-Minister Kelly übernimmt

Steuergeschenke für "emissionsarme Euro-6-Diesel"?

Nordkorea bestätigt weiteren Test einer Langstreckenrakete

Kampf gegen Fluchtursachen - Der Fall Senegal

Hamburger Polizei informiert über Messerattacke

Einschätzungen zur Hamburger Polizei-Pressekonferenz

Am Mikrofon: Christine Heuer

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Letzte Chance zur Erneuerung - Die Autoindustrie in der Krise

Richterspruch zur Flüchtlingskrise - Die Folgen des EuGH-Urteils

Schlussworte - Zum Auftakt der Plädoyers im NSU-Prozess

Zankapfel Tempelberg - Besonnenes Handeln gefragt

Am Mikrofon: Johanna Herzing

13:30 Uhr

Eine Welt

Senegal - Schwieriges Ankommen für Rückkehrer

Afghanistan - Unsichere Situation am Hindukusch

Jemen - Zwischen Cholera-Epidemie und Krieg

Haiti - Dauerkrise in der Karibik

Am Mikrofon: Britta Fecke

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Ausbildung statt Abschiebehaft
Wie gut funktioniert das Integrationsgesetz?
'Campus & Karriere' fragt: Wie gut funktioniert das Integrationsgesetz? Warum versuchen Länder wie Bayern und Baden-Württemberg es zu umgehen? Welche Hindernisse müssten noch aus dem Weg geschafft werden, um Geflüchtete in Arbeit und Ausbildung zu bringen?

Gesprächsgäste:
Daniela Kolbe, SPD-Bundestagsabgeordnete im Ausschuss für Arbeit und Soziales
Sandra Megahed, Integrations-Lotsin bei Südwest-Metall
Sonja Ziegltrum-Teubner, Geschäftsführerin der Bayerischen Blumenzentrale
Am Mikrofon: Manfred Götzke

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Das Integrationsgesetz, das vor einem Jahr in Kraft getreten ist, hat zwei Gesichter: Einerseits sieht es mehr Auflagen, Härten und finanzielle Kürzungen für Geflüchtete vor - andererseits soll es deren Integration auf dem Arbeitsmarkt erleichtern. So muss seit einem Jahr nicht mehr geprüft werden, ob sich ein Deutscher für eine Stelle findet, bevor sie ein Flüchtling antreten kann. Außerdem bekommen Flüchtlinge, die eine Berufsausbildung machen, eine Garantie, diese in Deutschland auch abzuschließen. Die so genannte 3+2 Regel. Und tatsächlich scheint die Integration von Geflüchteten auf dem Arbeitsmarkt nun besser zu funktionieren: Die Bundesagentur für Arbeit registrierte im Juni knapp 9000 Geflüchtete mit Berufsausbildung oder ausbildungsvorbreitender Maßnahme. 140.000 Geflüchtete haben derzeit einen sozialversicherungspflichtigen Job - 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings legen manche Bundesländer die neuen Regeln streng aus: Bayern nutzt eine Gesetzeslücke, um Flüchtlinge mit Ausbildung doch abschieben zu können. Unternehmen und Wirtschaftsverbände, die auf eindeutige Regeln gehofft haben, sind erneut verunsichert.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

„Es ist ein harter Kampf auf diesem Markt" - c/o pop-Geschäftsführer Norbert Oberhaus im Corsogespräch XL
2004 fand die erste c/o pop in Köln statt; als Trotzreaktion auf den Weggang der Popkomm nach Berlin. Seitdem hat sich viel verändert: Die Konkurrenz unter den zahlreichen Festivals wird immer größer, Musikerinnen und Musiker finanzieren mit (insbesondere Festival-)Auftritten einen Großteil ihres Einkommens, versuchen zudem immer mehr mit Marken-Kooperationen weiteres Geld zu verdienen: "Brands&Music" ist ein großes Thema auf der diesjährigen Fachmesse c/o pop convention.

Kampf der Festivals: Die Gebietsschutzklausel
Auch sie müssen sich absichern: Große Festivals versuchen heute, die Auftritte ihrer Headliner exklusiv zu halten: Mithilfe der vertraglich geregelten "Gebietsschutzklausel" dürfen engagierte Bands für eine bestimmte Zeit und ein bestimmtes Gebiet keinen weiteren Auftritt spielen - ein Grund, warum z.B. Annen May Kantereit bei der c/o pop erst sehr kurzfristig angekündigt werden konnte.

Am Mikrofon: Anja Buchmann

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

Die Kinderbuchautorin Stefanie Höfler über das Löschen und Feilen und die Leerstellen in Geschichten

Mein Sommer mit Mucks
(Verlag Beltz & Gelberg)

Tanz der Tiefseequalle
(Verlag Beltz & Gelberg)

Am Mikrofon: Ute Wegmann

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Computer und Kommunikation

Schwerpunkt:
Verwundbare Industrie
Die Black Hat Konferenz sieht Anlagen und Maschinen im Fadenkreuz von Cyberangriffen

Webfehler
Das Internet der Dinge entwickelt sich zum Netz der Sicherheitslücken

Aktuell:
Beta-Flop
Schon die Pläne für Vorversionen des Online-Bügerportals gehen schief

Faser-Prämien
Wie der Glasfaserausbau durch Subventionen angeschoben werden soll

Das Digitale Logbuch
Licht an

Info-Update

Sternzeit 29. Juli 2017
Ohne Mann zum Mond

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Müssen wir reisen? Der Umweltökonom Niko Paech und der Schriftsteller Matthias Politycki im Gespräch

Am Mikrofon: Monika Dittrich

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
"Die Geburtstagsfeier" - Andrea Breth inszeniert Harold Pinter in Salzburg

Energie durch Staunen - Filmregisseur Andres Veiel über Joseph Beuys

Theater aus Syrien und Israel in New York - Das Lincoln Center Festival

documenta-echo: Les gens d’Uterpan

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

Hamburger Attentäter war Polizei bekannt

Seehofer will Kaufanreize für Diesel-Pkw

EU leitet Verfahren gegen Polen ein

Warschau fühlt sich unter Druck gesetzt

Soldaten sollen Rio sicherer machen

China reagiert scharf auf Nordkoreas Raketentest

Trump will Russland-Sanktionen unterschreiben

Neue Raumfahrer-Crew auf der ISS begrüßt

Sport

Am Mikrofon: Reinhard Bieck

18:40 Uhr

Hintergrund

Von Schulden und Lehren: Vor zehn Jahren begann die Finanzkrise in Deutschland

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

Geduld und Entschlossenheit nach der Messerattacke in Hamburg

19:10 Uhr

Sport am Samstag

Schwimmen - WM in Budapest live

Fußball, 2. Liga, 1. Spieltag:
FC Ingolstadt - 1. FC Union Berlin (13:00 Uhr);
SV Darmstadt 98 - SpVgg Greuther Fürth (15:30 Uhr);
Arminia Bielefeld - Jahn Regensburg (15:30 Uhr)

Fußball - Zum Saisonstart in Liga 2 - Gespräch mit dem dienstältesten Trainer

Fußball - Ende von Villar Llona

Fußball - Warum Strafen bei Financial Fairplay-Verstößen nicht abschrecken

Beachvolleyball-WM in Wien

Lauf zur Formel-1-WM "Großer Preis von Ungarn" in Budapest

Tennis - ATP-Turnier am Hamburger Rothenbaum

World Games - Sind die Spiele das bessere Olympia?

Schwimm-WM - Finalläufe Schwimmen in Budapest

Radsport - Doping bei Amateurfahrern: Rechtliche Fragen im Fall F

Football - Studie zu Kopfverletzungen in der NFL

Fußball - EM der Frauen Deutschland - Dänemark in Rotterdam

Am Mikrofon: Klaas Reese

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Studio LCB

Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Lesung: Thomas Lehr
Gesprächspartner: Lutz Seiler und Katrin Lange
Am Mikrofon: Maike Albath

Der Schriftsteller Thomas Lehr ist seit jeher in den unterschiedlichsten Zeitaltern und Erzählformen unterwegs. Sein großer Roman ,September Fata Morgana’ (2010), nur durch Absätze unterbrochen und ohne Satzzeichen, nahm den Irak und New York nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den Blick. ,42’ (2005) variierte elegant das Genre der Science Fiction und katapultierte die Figuren in eine Zeitlücke. Die Novelle ,Frühling’ (2001) war der Bewusstseinsstrom eines Sterbenden, und ,Nabokovs Katze’ (1999) bot eine Sittengeschichte der Bundesrepublik in den 1970er-Jahren. In seinem neuen Roman, der drei Lebensläufe miteinander verknüpft, lagern sich die Brüche des 20. Jahrhunderts ab. ,Schlafende Sonne’ ist ein Zeitpanorama, in das der Erste Weltkrieg ebenso einfließt wie die DDR und das Berlin der Gegenwart.
Thomas Lehr, 1957 in Speyer geboren, studierte Biochemie an der FU Berlin und arbeitete als Programmierer in der Universitätsbibliothek. 1993 erschien sein Debüt ,Zweiwasser oder die Bibliothek der Gnade’. Ob bestimmte Stoffe bestimmte Erzählweisen erfordern oder ob der Prozess auch umgekehrt verlaufen kann, wird eine der Fragen sein, über die Thomas Lehr mit dem Schriftsteller Lutz Seiler und der Literaturwissenschaftlerin Katrin Lange (Literaturhaus München) diskutieren wird.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

IRCAM des Südens
Das Centre National de Création Musicale „gmem“ in Marseille
Von Barbara Eckle

Das Kulturzentrum Friche Belle de Mai, einst eine Zigarettenfabrik, beherbergt heute um die 60 Ensembles, Tanz- und Theatergruppen. Tagsüber bevölkern Kinder und Eltern die Spielplätze und Cafés auf dem Gelände entlang der TGV-Bahntrasse, abends trifft sich die multikulturelle Jugend des 3. Arrondissements zum Skateboarden oder Breakdancen. Hier in der Mitte der Gesellschaft sieht Christian Sebille, Direktor des Forschungs- und Produktionszentrums für experimentelle Musik ‚gmem‘, die Zukunft seiner Institution. 1969 von einem Marseiller Künstlerkollektiv um Georges Boeuf gegründet, war sie ursprünglich auf das Experimentieren mit elektronischen Mitteln fokussiert. Da war das Pariser IRCAM, noch gar nicht geboren. Ein neuer Rundbau, der von außen einer kleinen Raumstation gleicht, erweitert fortan die vielfältigen Produktionsmöglichkeiten um ein akustisches Faszinosum.

22:50 Uhr

Sport aktuell

Fußball, 2. Liga, 1. Spieltag:
FC Ingolstadt - 1. FC Union Berlin (13:00 Uhr);
SV Darmstadt 98 - SpVgg Greuther Fürth (15:30 Uhr);
Arminia Bielefeld - Jahn Regensburg (15:30 Uhr)

Beachvolleyball-WM in Wien

Lauf zur Formel-1-WM "Großer Preis von Ungarn" in Budapest

Tennis - ATP-Turnier am Hamburger Rothenbaum

Schwimm-WM - Finalläufe Schwimmen in Budapest

Am Mikrofon: Klaas Reese

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Jedes Wort zählt
Eine Lange Nacht über Telegramme
Von Godehard Weyerer
Regie: Rita Höhne

‚Ankomme Freitag stopp. 15 Uhr stopp Helmut.‘
Im Telegramm wurde so gut wie alles angezeigt - die Ankunft, der Krieg, die Liebe. Teuer waren Telegramme in jedem Fall: 1866 kosteten 20 Wörter, die zwischen Europa und Amerika hin- und hergeschickt wurden, 400 Mark - ein kleines Vermögen. Acht Jahre zuvor war das erste Transatlantikkabel auf dem Meeresboden verlegt worden. Stefan Zweig erhob den Moment zur Sternstunde der Menschheit. Telegramme schrieben in der Folgezeit Geschichte - nicht nur Weltgeschichte. Die Nachricht eilte der Ware voraus - das machten Börsen- und Warenterminspekulationen möglich. Kein Fortschritt ohne Temposteigerung. Stillstand heißt Rückschritt. Was zählt, sind Rekorde. Immer höher, immer weiter, immer schneller. Depeschen und Funksprüche markierten da einen Meilenstein in der Beschleunigungsgeschichte der menschlichen Zivilisation. Mittlerweile haben andere, schnellere und billigere Kommunikationswege der drahtgebundenen Übertragung den Rang abgelaufen. Bleibt die Frage, was in Zeiten von E-Mail, WhatsApp und Twitter aus dem guten, alten Telegramm geworden ist.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Eine Frauenhand hält einen Cremetiegel mit einer weißen Hautcreme. (imago / Westend61)
Kosmetik selber machenSchönheit in Eigenregie
Marktplatz 12.12.2019 | 10:10 Uhr

Mikroplastik, Aluminiumsalze, Erdöl – Kosmetik zum Kaufen enthält zum Teil unerwünschte Inhaltsstoffe. Im Drogeriemarkt lange, kleingedruckte Inhaltslisten zu studieren ist ein Weg. Die Alternative: Kosmetik selbst machen.

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