Freitag, 27.11.2020
 
Seit 20:05 Uhr Das Feature

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 11.07.2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Blue Crime

The Puppet Master
Impresario (3/5)
Unravelling (4/5)
Von Gabriel Gatehouse
Regie: Neal Razzell
Produktion: BBC Radio Current Affairs 2019
Am Mikrofon: Pascal Fischer
(Teil 5 am 18.7.2020)

Er ist eine der schillerndsten und einflussreichsten Persönlichkeiten Russlands, dennoch ist er einer breiten Öffentlichkeit unbekannt: Wladislaw Surkow. Die Geschichte dieses Marionettenspielers führt ins Zentrum dessen, was das verwirrende Russland von heute ausmacht. Surkow erkennt einen Ex-Spion mit Präsidentschaftspotenzial und verwandelt ihn in einen Weltpolitiker. Er erschafft Oppositionsbewegungen aus dem Nichts und hat die Nachrichtendirektoren der Nation auf Kurzwahl. Milliardäre suchen seinen Rat. Er führt nebenbei sogar einen eigenen kleinen Krieg und steht im Zentrum der Pattsituation zwischen Ost und West.
Gabriel Gatehouse, ehemaliger Ukraine-Korrespondent der BBC, hatte Zugriff auf ein Dossier durchgesickerter E-Mails von Surkows Kremlbüro. Nach zehnjähriger Berichterstattung über Russland und seine Kriege machte sich Gatehouse auf die Suche nach dem Mann, der die Fäden zieht. Eine Reise - abwechselnd dramatisch, überraschend und surreal, vom Schlachtfeld über das Theater bis zum Kreml selbst. Das Ziel? Die Welt der Alternativen Wahrheiten, in der wir heute leben. Die Serie erhielt im Jahr 2019 den Prix Europa als beste Radio-Investigation. Wir strahlen sie im englischen Original aus.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Rock
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Am Mikrofon: Udo Vieth

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Quoten-Quälerei - Die Unionsparteien und die Frauen

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen


25 Jahre Massaker von Srebrenica
Interview mit Jasna Causevic, Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)


Gefeit gegen 2. Corona-Welle?
Interview mit Manne Lucha, Gesundheitsminister Baden Württemberg


Seenotrettung durch Kirchen
Interview mit dem EKD-Ratsvorsitzende, Heinrich Bedford-Strohm


Am Mikrofon: Rainer Brandes

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pfarrerin Andrea Wagner-Pinggéra, Lobetal
Evangelische Kirche

06:50 Interview 

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

08:30 Nachrichten 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 25 Jahren: Das "Massaker von Srebrenica" beginnt

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Bergleute werden Seeleute - Die Lausitz taucht auf

Am Mikrofon: Alexandra Gerlach

Mit dem Boot von See zu See kreuzen, die neuen Ufer des Lausitzer Seenlandes mit seinen futuristischen Häfen vom Wasser aus oder auf endlosen Radwegen entdecken. Das war Anfang der 1990er-Jahre eine kühne Vision, mitten in der geschundenen Tagebaulandschaft der brandenburgischen und sächsischen Lausitzregion. Doch schon damals - weit vor den Kohleausstiegsdiskussionen - war klar, dass die Region ihre Zukunft würde neu gestalten müssen. Jetzt, knapp 30 Jahre später ist in den alten, gewaltigen Tagebaurestlöchern eine großzügige Seenlandschaft entstanden. Schon bald sollen zehn neue Seen durch schiffbare Kanäle zu insgesamt 7.000 Hektar Wasserfläche verbunden sein und Europas größte künstliche Seenlandschaft bilden. Bereits heute können Touristen und Touristinnen hier eine neue Freizeitregion erleben und erfahren, wie eng die Industriegeschichte des letzten Jahrhunderts mit den Menschen der Region und der Landschaft verwoben ist. Der Wandel vom Bergbau- zum Urlaubsgebiet ist einzigartig und natürlich nicht ganz leicht. Im Corona-Sommer 2020 lautet die Devise „Meer braucht es nicht!"
Alexandra Gerlach hat für das Wochenendjournal das Lausitzer Seenland besucht: Sie ist rund um den Senftenberger See gefahren, hat die weinberankten IBA-Terrassen in Großräschen besucht, war am Leuchtturm und den schwimmenden Häusern von Geierswalde sowie in der Energiefabrik Knappenrode. 

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Die Musikerin Susanne Betancor

Scharfer Humor und eine gewisse Aufmüpfigkeit charakterisieren die Lieder von Susanne Betancor. Die Musikerin wurde 1964 geboren und wuchs in einem deutsch-kanarischen Elternhaus im Ruhrgebiet auf. Die Blockflöte wurde - nach eigener Aussage - abgeschmettert, stattdessen lernte Susanne Betancor Klavier und Klarinette, später Altsaxofon. Nach Studien der Literaturwissenschaft und Musikpädagogik zog sie 1989 nach Berlin, wo sie sich eine selbst erfundene Berufsbezeichnung gab und fortan als „Die Popette“ auftrat. Aktuell singt die Künstlerin im Duo mit der Jazz-Sängerin Uschi Brüning. Betancor schreibt Texte voller ironischer Falltüren und Musik, die sich nur schwer einem bestimmten Genre zuordnen lässt. Seitdem sie ein Spezialisierungsstudium der zeitgenössischen Komposition absolviert hat, sitze sie noch bequemer zwischen den Stühlen, sagt Susanne Betancor über sich selbst.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Blechschaden: Auto-Land Tschechien sucht nach einer wirtschaftlichen Zukunft
Mit Reportagen von Kilian Kirchgeßner

Es ist ein doppelter Schlag, der Tschechien trifft: Zuerst prophezeien Experten das Ende des Verbrennungsmotors, dann legt die Corona-Pandemie die gesamte tschechische Automobilindustrie lahm. Fahrzeuge gehen kaum noch vom Band, Bauteile kaum noch ins Ausland. Dabei hat das 10-Millionen-Einwohner-Land pro Kopf jüngst noch weitaus mehr Autos gebaut als der Nachbar Deutschland. Damit ist jene Industrie angegriffen, der Tschechien den Titel „Wirtschaftswunderland“ zu verdanken hat - und die niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU. Jetzt fürchten Autoproduzenten um ihre Existenz, der Branchennachwuchs ist verunsichert. Wissenschaftler und Start-up-Gründer sehen derweil eine Chance für ihr Land, zu zeigen, dass es mehr kann als Autos.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

NSU 2.0: Hessen setzt auf Sonderermittler

NSU 2.0 Staatsversagen? - Interview mit Tanjev Schultz, Universität Mainz, Autor von "NSU und das Versagen des Staates"

Erdogans Pläne für die Hagia Sophia als Moschee

Vor der Stichwahl zur Präsidentschaft in Polen

25 Jahre Srebrenica - Soll ich das hier den Tätern überlassen? Ein Opfer erinnert.

Trump bewahrt Ex-Berater Stone vor dem Gefängnis

Daimler: Autobauer will mehr Stellen streichen als bisher bekannt

Sporttelegramm

Am Mikrofon: Jasper Barenberg

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Quoten-Quälerei - Die Unionsparteien und die Frauen

Verengte Diskurse - Warnungen vor linksliberaler Intoleranz

Pflicht des Erinnerns - Das Massaker von Srebrenica

Am Mikrofon: Ursula Welter

13:30 Uhr

Eine Welt

Hongkong: Hoffnung auf neues Leben in Großbritannien

Marokko: Aktivisten fordern modernes Strafrecht

Kolumbien: Mordwelle in Corona-Pandemie schwächt Friedensprozess

Syrien: Frauen in Männerberufen

Am Mikrofon: Andreas Noll

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Weiter Fernstudium für alle -
Was Studierende vom kommenden Semester erwarten können

„Campus & Karriere" fragt: Was haben Studierende, Lehrende und Hochschulen aus den vergangenen Wochen gelernt? Wie groß ist die Sorge, dass sie einen „Corona-Abschluss" machen, der womöglich weniger anerkannt ist? Wie stellen sich Studierende ihr Studium der Zukunft vor? Wenn Studieren eine Lebensphase des kollektiven Austauschs und des Lernens ist: Kann sich das durch virtuelles Lernen verändern? Wie viel Zoom-Vorlesungen bleiben erhalten, und welche Chancen stecken auch darin?

Gesprächsgäste:
PD Dr. Kristin Eichhorn, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Germanistik an der Uni Paderborn, Netzwerk für gute Arbeit in der Wissenschaft
Prof. Dr. Johannes F. Lehmann, Professor für Neuere Deutsche Literatur- und Kulturwissenschaft in Bonn
Achim Meyer auf der Heyde, Präsident des Studentenwerks
Sebastian Zachrau, Vorstand des Freien Zusammenschlusses von Student*innenschaften, FZS
Am Mikrofon: Sandra Pfister

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Digitale- statt Hochschullehre, die Studierenden in Deutschland haben ein kontaktarmes Semester hinter sich - und blicken wie ins neue? Das kommende Wintersemester wird als Online-Semester beginnen, und die Lehrveranstaltungen sollen - so haben es die Kultusminister vereinbart - frühestens ab dem 1. November starten. Das zurückliegende Semester hat schon einige Herausforderungen mit sich gebracht, vieles hat sich verändert. Wie es weiter geht bleibt kaum abzusehen. Wie sich die Pandemie zum Herbst weiter entwickeln wird, zwingt auch die Hochschulen, sich auf unterschiedliche Szenarien einzustellen. Reine digitale Lehre, eine Mischform aus digitalen Angeboten und Präsenzveranstaltungen, oder gar doch wieder komplette Präsenzlehre?

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

Der Fall Chris Ares - Hat Spotify ein Problem mit rechtsextremen Inhalten?
Ganz oben in den Streaming-Charts landete diese Woche der Rapper Chris Ares. Der offen identitäre Ares wird vom bayerischen Verfassungsschutz als Beispiel für rechtsextreme Musik geführt. Trotz massiver Proteste tun sich die Streamingplattformen dennoch sehr schwer damit, ihn aus ihrem Angebot zu streichen.
  
Frauen als Sündenböcke im Pop - die Verschwörungserzählungen um Courtney Love
Seit Jahren hält sich hartnäckig die Erzählung, Courtney Love sei schuld am Tod von Kurt Cobain, der 1994 Selbstmord begangen hat. Dahinter steckt ein sexistisches Muster, unter dem auch Yoko Ono oder Ariana Grande zu leiden haben: für die Unversehrtheit des männlichen Popstars ist in einer Hetero-Beziehung die Frau verantwortlich.

„Traurig sein ist kein Verbrechen“ - Soko über ihr neues Album „Feel Feeling“
Die Musikerin Soko heißt eigentlich Stéphanie Alexandra Mina Sokolinski, ist Französin, lebt in Los Angeles und hat ihr drittes Soloalbum „Feel Feelings“ in New York aufgenommen: Verträumte, zurückhaltende Songs, die Ängste, Verluste und Leerstellen in verschiedenen Phasen ihres Lebens behandeln: „In dem Moment, wo ich daraus Musik mache, akzeptiere ich, dass sie existieren“, erzählte die Musikerin.
 
Zwischen Konservatismus und Aufbruch - Black Metal in Saudi-Arabien
Mit ihrem religions- und regierungskritischen Black Metal bewegt sich die saudi-arabische Band Al Namrood auf dünnem Eis - im streng konservativen Königreich steht auf dieser Art von Kunst die Todesstrafe. Doch immer mehr Metal-Bands in Saudi-Arabien kämpfen trotz der Gefahren für ihr Recht auf Kunstfreiheit.
 
Am Mikrofon: Anja Buchmann

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

Jan Philipp Reemtsma als Kinderbuchautor
Vertrautes wird fremd

Jan Philipp Reemtsma und Nikolaus Heidelbach im Gespräch über
Jan Philipp Reemtsma und Nikolaus Heidelbach (Illustration)
„Weg war das Ihmchen!“
Kampa Verlag (Zürich)

Am Mikrofon: Ute Wegmann

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Praktisch
Elektronische SIM-Karten mach das Internet der Dinge einfach

Unpraktisch
Das e-SIM Management steckt noch in den Kinderschuhen

Index-Bewegung
Die Open Search Foundation kämpft für freie Suchmaschinen

Das Digitale Logbuch

Info-Update

Sternzeit 11. Juli 2020
Die NASA verstolpert den Mond

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Generation Corona - Sind Jugendliche die Verlierer der Krise?
Philipp Köhler, Vorsitzender des Jugendparlaments Aschaffenburg, und Annelies Blom, Professorin für Datenwissenschaft und Leiterin der Corona-Studie der Universität Mannheim, im Gespräch
Am Mikrofon: Christiane Florin

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Vom Museum zur Moschee - Erdogans Pläne für die Hagia Sophia

"ERDE" - Abraham David Christian im Kunstmuseum Bochum

"Sea of Islands" - Pandemietaugliche Version des Festivals "Theaterformen" in Braunschweig

Sommerreihe "nah und fern"
Die Sachbuchautorin Elisabeth von Thadden über die "berührungslose Gesellschaft"

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Geschichte aktuell: Vor 25 Jahren - Das Massaker von Srebrenica

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

AUDIO.SPACE.MACHINE
Ein Bauhaus-Konzeptalbum
Von wittmann/zeitblom
Komposition und Regie: die Autoren
Mit Albrecht Schuch, Alice Dwyer, Bernhard Schütz, Elias Falk, Jacqueline Macaulay, Lars Rudolph, Leslie Malton, Paul Herwig. Sabin Tambrea, Christian Wittmann
Gesang: Maria Goja, Gemma Ray und Christian Wittmann
Schlagzeug: Achim Färber
Bassklarinette: Falk Breitkreuz
Keybord: zeitblom
Produktion: Dlf/NDR/SWR 2019 In Zusammenarbeit mit der Interactive Media Foundation

100 Jahre Bauhaus. Der ehemaliger Direktor Walter Gropius braucht eine Festrede. Er trifft Moholy-Nagy, Mies van der Rohe und andere Weimarer Kollegen auf der Suche nach Inspiration. Doch die Realisierung der Moderne hat nicht nur die Bauhaus-Ideen verändert. Selbst seine Künstlerfreunde scheinen nicht mehr aus Fleisch und Blut, sondern in der Maschinerie aufgegangen zu sein. In 18 Tracks beleuchten die Autoren 100 Jahre Maschine-Mensch-Beziehung, das idealistisch-utopische Denken der Bewegung, ihre Mythen und Manien. Dafür schaffen sie ein mechanistisch-digitales Klanguniversum, assoziative Soundlabore und kombinieren Texte von Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky und weiteren Bauhaus-Künstlern der 20er-Jahre mit Zitaten u.a. von John Cage, Bazon Brock und dem KI-Experten Martin Rees.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

Klangforschung in Quarantäne
Das bolivianische Orquesta Experimental de Instrumentos Nativos in der Musikakademie Rheinsberg
Von Julia Kaiser

Das Orquesta Experimental de Instrumentos Nativos (OEIN) aus Bolivien spielt zeitgenössische Musik mit traditionellen Instrumenten der Andenregion. Beim hauptstädtischen Festival MaerzMusik hätte es in diesem Jahr gemeinsam mit dem Berliner Stimmkollektiv PHØNIX16 ein Konzert spielen sollen, das die präkolumbianische Musikkultur der Aymara mit experimentellem Stimmeinsatz verbindet. Aus der gemeinsamen Vorbereitungsphase der beiden Ensembles wurde für das OEIN ein unfreiwilliger längerer Aufenthalt - denn die 25 Musikerinnen und Musiker aus Bolivien konnten wegen der Covid-19-Krise mehr als zwei Monate nicht nach Hause zurückreisen. Zwei Monate haben sie in Quarantäne und, Dank einer Sondergenehmigung, in der für die Öffentlichkeit geschlossenen Musikakademie Rheinsberg gelebt und gearbeitet. Mit dem Komponisten Carlos Gutierrez, der selbst im Jugendprogramm des OEIN gespielt hat und seit diesem Jahr dessen künstlerischer Leiter ist, haben sie in dieser Zeit Auszüge aus geplanten Konzertprogrammen für die MaerzMusik und das Europäische Zentrum der Künste Dresden-Hellerau im Studio aufgenommen. Und sie haben sich weiter mit indigenen und elektroakustischen Klängen beschäftigt.

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Schreiben statt Schweigen?
Die Lange Nacht über die Verwandlung von Leid in Literatur
Von Burkhard Reinartz
Regie: der Autor

Seit es Menschen gibt, erzählen sie Geschichten - entweder sich selbst oder anderen. Erzählen hat viele Gesichter. Eines besteht darin, erlittene Verwundungen durch Worte zu bannen und sie dadurch zu bewältigen. Im Zentrum der „Langen Nacht“ steht die verwandelnde Literatur selbst. Vom Schrecken der Internatswelt eines Peter Høeg bis zum Versuch, sich gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ein neues Leben aufzubauen in Arno Geigers „Unter der Drachenwand“. Von Herta Müllers Trostinseln im sowjet-rumänischen Arbeitslager bis zu Thomas Melles bipolaren Wahnreisen durchs nächtliche Berlin. Terézia Mora hat Gewalt und Repression unter der ungarischen Diktatur selbst erlebt. Sie erzählt, wie das Erlebte ihre Romane und Erzählungen geprägt hat. Der literarische Bogen beginnt mit den verschiedenen Facetten von Kindheitswunden: Angst, Kränkungen, Missbrauch, thematisiert dann den aktuellen Trend zum autofiktionalen Schreiben und endet mit der Frage: Kann Literatur auch bei der Verarbeitung kollektiver Traumata wie den Verbrechen der NS-Diktatur helfen?

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
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Aktuelle Themen

Ein Screenshot von einem Trump-Tweet mit Warnhinweis versehen (imago images / ZUMA Wire)

US-Wahl und danach Strategien im Kampf gegen Desinformation in den sozialen Medien

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