Mittwoch, 26.06.2019
 
Seit 10:10 Uhr Länderzeit

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 13.07.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Der Dieb
Von Fuminori Nakamura
Aus dem Japanischen von Thomas Eggenberg
Bearbeitung und Regie: Heike Tauch
Mit Steven Scharf, Katrin Wichmann, Matti Krause, Enno Luncke, Axel Wandtke, Peter Moltzen, Johann Jürgens, Stefanie Heim
Musik: Janko Hanushevsky
Solist: Leo Huhn
Produktion: Dlf Kultur 2019
Länge: ca. 54‘

Nishimura hat sein Handwerk zur Kunst perfektioniert. Mit kunstvollen, fließenden Bewegungen zaubert er im Gedränge der Tokioter U-Bahn Geldbörsen aus den Taschen ihrer reichen Besitzer und unbemerkt wieder hinein, nachdem er sie geleert hat. Nishimura lebt zurückgezogen am Rand der Stadt, bis er einen jungen Ladendieb vor den Detektiven rettet und sich mit ihm anfreundet. Der Junge wird aber auch sein wunder Punkt, als Nishimura von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Damals hatte ihn sein Freund Ishikawa, ebenfalls ein Meisterdieb, in eine krumme Sache für die ‚Firma’ hineingezogen. Nachdem sie festgestellt hatten, dass sie an einem Mord beteiligt waren, den die Yakuza einer Chinesengang anhängen wollte, waren Nishimura und Ishikawa untergetaucht. Und nun steht plötzlich einer der Yakuza-Bosse wieder vor Nishimura und verlangt Unmögliches von ihm.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Schwerpunkt: Im Juni 1999 bringen die White Stripes ihr Debütalbum heraus
Am Mikrofon: Udo Vieth

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pastor Matthias Viertel, Kiel
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 10 Jahren: Gegen den früheren KZ-Wachmann John Demjanjuk wird Anklage erhoben

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Geiger und Komponist Miki Kekenj

1979 wurde Miki Kekenj in Braunschweig geboren, hinein in eine Musikerfamilie, in der seit Generationen das Geigenspiel weitervererbt wird. Er selbst fühlt sich als Grenzgänger zwischen den musikalischen Welten. Miki Kekenj hält nicht nur das Leben als Konzertmeister der Bergischen Symphoniker für eine wunderbare Sache, er geht auch seiner Leidenschaft für Rock- und Popmusik, Soul und Hip-Hop nach. So rappt, komponiert, moderiert und arrangiert er für sein Takeover Ensemble, das mit klassischen Musikern besetzt ist, aber Genregrenzen nur zu gerne sprengt.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Nicht nur Hinterland - Slawonien in Kroatien
Mit Reportagen von Gritt Eggerichs

„Was hat Sie in diese katastrophale Gegend dieses katastrophalen Landes verschlagen?“, diese Frage wurde unserer Autorin auf ihrer Recherchereise durch Slawonien am häufigsten gestellt. Slawonien, das ist der Teil Kroatiens, der nicht im Westen des Landes an der touristisch erschlossenen Adriaküste liegt. Sondern weit im Osten, wo die Menschen noch immer die Folgen des Jugoslawienkriegs spüren. Wo die Textil- und Schuhfabriken schließen und die jungen Leute wegziehen. Diejenigen aber, die bleiben, sind erfinderisch geworden: Mit Hanftee, nicht nur in Bioqualität, sondern auch halal, versuchen sich slawonische Bauern den europäischen Markt zu erschließen. Und kroatische und serbische Schüler sind fest entschlossen, mit den ethnischen Feindbildern aus der Zeit des Kriegs aufzuräumen.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Der Tod des Iwan Iljitsch - Sterben in Bern
Hörspiel von Noam Brusilovsky nach der gleichnamigen Novelle von Leo Tolstoi
Komposition/Sounds: Antonia Beeskow
Regie: Noam Brusilovsky
Mi: Carina Braunschmidt, Dor Aloni, Florentine Krafft, Nico Delpy, Gabriel Schneider
Produktion: Dlf/SWR 2019
Länge: 51'09
Ursendung


Hörspielmagazin Extra:
"Der Klang sagt, dass die Freiheit existiert" - Komitas, Gurdjieff u.a. - Hymnen & Tänze
von Karl Lippegaus

,Der Tod des Iwan Iljitsch’, 1886 erschienen, erzählt die Geschichte eines 45-jährigen russischen Beamten, der auf dem Sterbebett ein Resümee seines Lebens zieht. - „Wie, wenn mein ganzes Leben am Ende doch nicht das gewesen ist, was es hätte sein sollen?” In seinen letzten Wochen distanziert sich Iwan Iljitsch von seiner Familie, seinem Freundeskreis und seinen Kollegen und begreift seine ganze Lebensweise, seinen Beruf, seine Ehe, den erreichten gesellschaftlichen Status als nicht das Richtige. Nicht das Richtige, das scheint auch der Eindruck des Regisseurs Amir Kaplan während der Proben zu sein, als er seine eigene Geschichte von Schauspielern verkörpert sieht. „Wie lässt sich die Geschichte der eigenen Erkrankung von anderen erzählen und wie lässt sich das Unvorstellbare, der Tod, auf einer Bühne darstellen?”, fragt er sich und begibt sich auf eine Reise, in der er mithilfe verschiedener Berner Fachleute, die beruflich mit dem Sterben und dem Tod zu tun haben, sein eigenes Sterben in der Bundesstadt imaginiert. In seinem Hörspiel beschreibt Autor und Regisseur Noam Brusilovsky den Entstehungsprozess einer Theaterinszenierung. In einer temporeichen Montage von Bühnenaufnahmen, O-Tönen, Schauspielszenen und diskursiven Einschüben distanziert sich Brusilovsky von dem Originaltext der Tolstoi-Novelle und verschiebt die Grenzen zwischen Spiel und Realität, zwischen dem Darstellbaren und dem Nicht-Darstellbaren.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

„Ich mische mich ein!“
Helmut Oehrings Komponieren für und mit Medien
Am Mikrofon: Stefan Amzoll

Helmut Oehrings kompositorische Arbeit für und in Medien ist breit gefächert. Er komponiert Livemusik für Filme, produziert Hörstücke für den Rundfunk, integriert mediales Material, mediale Verfahren aller Art in seinen Stücken, auf dass sie auch jüngere Leute erreichen. Und er verfertigt dabei noch Partituren, was heute gemeinhin als altmodisch gilt. Der 1961 in Berlin geborene Meisterschüler von Georg Katzer schreibt sie hochqualifizierten Performern auf den Leib: Musikern, Sängern, Schauspielern, mit denen er und Produzent Torsten Ottersberg regelmäßig zusammenarbeiten. Kein Werk, das nicht die Ohren am Puls der Jetztwelt hat und nach deren Verfasstheit fragt. Wunderbarste alte Stoffe scheinen dabei fremd und spielerisch auf - Motive beispielsweise von Goya, Cervantes, Gesualdo, Purcell, Benjamin, Böll. Der Komponist ruft Uneingelöstes in diesen wach, und weckt so Betroffenheit: Was richten Menschen an, mit sich selbst und mit ihrer Umgebung und Umwelt.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Wir sind in unserer Haut gefangen“
Eine Lange Nacht über die Familie Wittgenstein
Von Barbara Giese
Regie: Sabine Fringes

In seinem Streben nach Wahrhaftigkeit trennte sich der Logiker und Sprachphilosoph Ludwig Wittgenstein nach dem Ersten Weltkrieg unter dem Eindruck seiner Tolstoi-Lektüre von seinem großen ererbten Vermögen. Für seine Erkenntnisse spielte auch das familiäre Umfeld eine Rolle. „Es gibt eine Unzahl allgemeiner Erfahrungssätze, die uns als gewiss gelten. Dass Einem, dem man den Arm abhackt, er nicht wieder wächst, ist ein solcher.“ Dieser Satz könnte mit Blick auf das Schicksal seines Bruders Paul entstanden sein. Der Pianist Paul Wittgenstein hatte im Krieg den rechten Arm verloren, doch in der Pflicht sich selbst gegenüber war er genauso kompromisslos wie sein jüngster Bruder. Er wurde zum Auftraggeber der Werke für die linke Hand von Benjamin Britten, Erich Wolfgang Korngold, Sergej Prokofjew, Maurice Ravel und Richard Strauss. Mit einigen Kompositionen war er nicht einverstanden und ließ sie unveröffentlicht in der Schublade liegen; das Concerto von Ravel hingegen gilt als eines wichtigsten Werke der Zwischenkriegszeit. Durch ungeheure Selbstdisziplin meisterte Paul als einarmiger Pianist eine einmalige Karriere. Hindemiths Klaviermusik mit Orchester op. 29 für Paul Wittgenstein wurde 2002 im Nachlass der Witwe des Pianisten in New York entdeckt und im Dezember 2004 uraufgeführt. Begabt und diszipliniert waren alle acht Kinder der Familie des Stahlmagnaten Karl Wittgenstein, eines großen Förderers der Künste, in dessen Haus Johannes Brahms, Richard Strauss, Gustav Mahler und die Wiener Avantgarde verkehrte. Glücklich waren sie nicht.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Lisa Eckhart sitzt auf der Bühne im Kurhaus Meran  (Andreas Marini)
Die österreichische PreisträgerinSalzburger Stier für Lisa Eckhart
Querköpfe 26.06.2019 | 21:05 Uhr

Wenn Lisa Eckhart den Saal betritt, schnappt das Publikum hörbar nach Luft. So auch geschehen bei der Preisverleihung des Salzburger Stiers im Kurhaus Meran. Nicht nur, weil die österreichische Kabarettistin sich auch optisch perfekt zu inszenieren weiß, es sind vor allem ihre Texte, in denen sie mit Vorliebe Tabus bricht.

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