Samstag, 19.10.2019
 
Seit 11:05 Uhr Gesichter Europas

Programm: Vor- und Rückschau

Donnerstag, 03.10.2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Jazz

Tempi di movimento
Italiens Jazz gestern und heute
Musik von Stefano Battaglia, Francesco Bearzatti, Stefano Bollani, Paolo Fresu, Giovanni Guidi, Maria Pia de Vito, Enrico Rava, Tiziano Tononi, Gianluigi Trovesi
Am Mikrofon: Karl Lippegaus

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kleines Konzert

Zoltán Kodály
Sonate für Violoncello und Klavier, op. 4
Sonate für Violoncello solo, op. 8
Duo für Violine und Violoncello, op. 7

Julian Steckel, Violoncello
Antje Weithaas, Violine
Paul Rivinius, Klavier

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Hängepartie um den Direktor des Jüdischen Museums POLIN in Warschau

Deutsche Einheit - gelungen? Ein Interview mit der Schriftstellerin Katja Lange-Müller

Migration und Solidarität. Ein Interview mit dem Historiker und Juristen David Abraham

Hongkonger Kulturschaffende unter Druck

Negativzinsen? Ein Interview mit dem Finanzwissenschaftler Aloys Prinz

Denk ich an Deutschland: Die Pianistin Olga Scheps

Am Mikrofon: Birgid Becker

07:30 Nachrichten 

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Tag für Tag

Aus Religion und Gesellschaft

Vom Friedensgebet zum Massenprotest
Gespräch mit Lutz Rathenow, DDR-Bürgerrechtler, und Thomas Arnold, Direktor der kath. Akademie Dresden, über den Beitrag der Kirchen zur friedlichen Revolution 1989. Was tun sie für den inneren Frieden heute?

Am Mikrofon: Christiane Florin

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 175 Jahren: Herman Melville kehrt von seinen Seereisen nach Boston zurück

09:10 Uhr

Die neue Platte

Chormusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Heimat - der offene Begriff (1/2)
Von Markus Metz und Georg Seeßlen
(Teil 2 am 6.10.2019)

Heimat: Der inflationäre Gebrauch des Wortes ist unglücklich. Mit Heimat lässt sich beinahe alles verkaufen und mit Heimat lässt sich vieles rechtfertigen. Umso wichtiger ist es, eine genaue, differenzierte und vielfältige Begriffsbestimmung vorzunehmen. Der Essay untersucht Heimat als humanistischen, offenen und utopischen Begriff, zusammengefasst in Ernst Blochs berühmtem Satz von der Heimat, die uns in die Kindheit scheint und in der noch niemand wirklich war. Die Auseinandersetzung darüber, welchen Begriff von Heimat wir verwenden wollen, was wir meinen, wenn wir uns über Heimat unterhalten oder auch streiten, ist ein Schlüssel für die Kultur einer kommenden Gesellschaft. Die extreme Rechte versucht, den Begriff seit geraumer Zeit im Sinne einer völkischen Ideologie von Blut und Boden zu besetzen und sie als politische Waffe gegen einen angeblich heimatlosen, verräterischen Liberalismus einzusetzen, der nur kosmopolitisches und grenzenloses Chaos verspreche. Gleichzeitig freilich ist Heimat ein Geschäftsmodell, das Tourismus, mediale Heimatfantasien und industrielle Folklore gewinnbringend einsetzt. Diesem zweifachen Missbrauch kann man begegnen, indem man den anderen, den humanistischen, offenen und utopischen Begriff wieder in sein Recht setzt, der genauso tief in unserer Kultur verankert ist wie der regressive und chauvinistische. Für einen allgemeinen Dialog wäre schon viel gewonnen, wenn uns klar ist, wie viele unterschiedliche Dinge gemeint sein können, wenn von Heimat die Rede ist.
Markus Metz, geboren 1958, studierte Publizistik, Politik und Theaterwissenschaft, er lebt als Hörfunkjournalist und Autor in München. Zuletzt erschien von ihm ,Schnittstelle Körper’ (Matthes & Seitz Verlag) und ,Freiheitstraum und Kontrollmaschine. Der (vielleicht) kommende Aufstand des nicht zu Ende befreiten Sklaven’ (bahoe books Wien), beide gemeinsam mit Georg Seeßlen.
Georg Seeßlen, geboren 1948, hat in München Malerei, Kunstgeschichte und Semiologie studiert. Er war Dozent an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland und schreibt heute als freier Autor unter anderem für Die Zeit, Frankfurter Rundschau, taz und epd-Film. Außerdem hat er rund 20 Filmbücher verfasst und Dokumentarfilme fürs Fernsehen gedreht.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Das Feature

Wir waren wie Brüder
Jugend in Ostdeutschland
Von Daniel Schulz
Regie: Barbara Plensat
Produktion: rbb/Dlf 2019

Als die Mauer fiel, war der Autor zu alt um nichts von der Vergangenheit mitbekommen zu haben, aber zu jung um mitzureden, wie die Zukunft aussehen sollte. Daniel Schulz spricht über das Aufwachsen in den 90er-Jahren, dem Jahrzehnt, in dem auch die Menschen aufgewachsen sind, die heute Hitlergrüße zeigen und brüllen. Er ist vor Neonazis weggelaufen und er war mit Rechten befreundet. In Ostdeutschland ging das damals zusammen. Und er spricht mit Menschen, denen es ähnlich ging: „Mit den 90er-Jahren verbinde ich persönliche Erlebnisse, die derzeit wieder hochkommen“, sagt Manja Präkels, Autorin des Buches ,Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß’, „und wenn ich im Land unterwegs bin, sehe ich jetzt oft genau die Leute bei der AfD wieder, die sich als Sieger der Kämpfe der 90er-Jahre begreifen.“ Das Feature basiert auf einem Text, der im Oktober 2018 in der taz erschien und 2018 mit dem deutschen Reportagepreis ausgezeichnet wurde.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschland heute

Feiertagsausgabe zum Tag der Deutschen Einheit

Mauerweg - 160 Kilometer deutsch-deutsche Geschichte
Am Mikrofon: Claudia van Laak
(Wdh. des Wochenendjournals vom 10.8.2019)

Die Mauer muss weg das war das Motto in der Zeit nach dem Mauerfall vor 30 Jahren. Nur wenige warnten davor, die Erinnerung an die DDR restlos zu tilgen. Heute können Wanderer und Fahrradfahrer auf 160 Kilometern Mauerweg die Geschichte der Teilung Berlins nachvollziehen. Die Berliner Landeskorrespondentin Claudia van Laak radelt für ihr Wochenendjournal den Mauerweg entlang zusammen mit dem Grünen-Politiker Michael Cramer. Seinem Engagement ist es zu
verdanken, dass der frühere Todesstreifen mittlerweile zu einem Lebens- und Lernort geworden ist. Ein weiterer Wegbegleiter ist der Direktor der Stiftung Berliner Mauer; außerdem spricht sie mit einem früheren DDR-Grenzsoldaten und anderen Zeitzeugen aus West- und Ostberlin.

11:55 Uhr

Nachrichten

12:00 Uhr

Festakt zum Tag der Deutschen Einheit

Live aus Kiel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

Kiel-Einheits-Festakt

Flugzeuge, Käse, Wein - Strafzölle der USA gegen EU

Brüssel - Kommissionskandidaten - Interview mit Sven Giegold, MdEP, die Grünen

EuGH: Beleidigung auf Facebook

Nordkorea bestätigt Raketentest

Seehofer wegen Flüchtlingen in Ankara und Athen

Irak - Tote und Verletzte bei Demonstrationen

Rot-rot-grün streitet über den Mietendeckel in Berlin

Sport am Mittag

Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

13:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Musik-Panorama

Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Unerschöpfliche Gestaltungskraft
Telemanns Instrumentalkonzerte

Georg Philipp Telemann
Sinfonia Melodica C-Dur, TWV 50:2
Concerto Es-Dur, TWV 54:Es1 (aus Tafelmusik)
Concerto A-Dur, TWV 53:A2 (aus Tafelmusik)

La Stagione Frankfurt
Aufnahme vom März 2018 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

Am Mikrofon: Thilo Braun

Mit dem sechsten Album hat das Ensemble La Stagione Frankfurt unter Leitung von Michael Schneider die Gesamteinspielung aller Konzerte für gemischte Instrumente von Georg Philipp Telemann vollendet - aufgenommen im Deutschlandfunk Kammermusiksaal in Kooperation mit dem Label cpo. Farbenreiche Musik ist das, sie schreitet elegant, tanzt ausgelassen, trauert schmachtend, in unterschiedlichsten Besetzungen. Auch die ,Sinfonia melodica’ ist dabei, ein Spätwerk. Altersmüdigkeit findet sich jedoch nicht darin, das Werk strotzt geradezu so vor Überraschungen und Stilen und ist damit vielleicht symptomatisch für das gesamte Schaffen Telemanns, der Zeit seines Lebens wissbegierig Neues aufgesogen hat. In unserer Sondersendung zum Tag der Deutschen Einheit hören Sie Ausschnitte aus der CD des Ensembles La Stagione Frankfurt und erleben einen Komponisten, der die deutsche Musiktradition maßgeblich geprägt hat und dessen Werk dabei doch voller europäischer Einflüsse ist.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Corso Spezial: Popkultur 89 - RIAS, DT64 und die Wende
Von Adalbert Siniawski

Vor 30 Jahren, Herbst 89: „Wir sind das Volk“, tönt es auf den Straßen in Leipzig - und SED-Funktionär Günter Schabowski stammelt: „Das trifft nach meiner Kenntnis … ist das sofort.“ Die Mauer bröckelt. Doch wie war die Wende im Spiegel der Popkultur? Der Herbst 1989 war auch für die Jugend- und Musikradios in Ost und West eine Zäsur: DT64 löste sich mehr als zuvor von den Vorgaben der DDR-Führung, während der Rias die Dämmerung heraufziehen sah. Und im Hintergrund spielten Renft, Rio Reiser und Udo Lindenberg den Soundtrack der Wende. Den Zeitgeist von 89 wollen wir wieder aufleben lassen, mit zwei Musikredakteuren aus Ost und West: Marion Brasch, heute radioeins-Moderatorin, Roman-Autorin und damals am Mikrofon der progressiven DDR-Jugendwelle DT64. Und vom Rundfunk im Amerikanischen Sektor, RIAS, auf der anderen Seite der Berliner Mauer: Olaf Leitner - Musikjournalist und Autor von Sachbüchern über die DDR-Musikszene.

15:30 Uhr

@mediasres

Radio Aktiv - Demokratie auf Empfang - Geschichten über ein Massenmedium

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Das Kritikergespräch mit Katharina Teutsch und Tobias Lehmkuhl zu

Volker Weidermann: „Das Duell. Die Geschichte von Günter Grass und Marcel Reich-Ranicki“
(Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln)

Katja Oskamp: „Marzahn, mon amour. Geschichten einer Fußpflegerin“
(Hanser Berlin)

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Umbruch ohne Aufbruch
Ostwestdeutsche Wissenschaft nach der Wende
Von Lydia Heller und Tom Strohschneider

Einpassung, dieser Begriff sollte sich durchsetzen, in den rasenden Monaten nach dem Mauerfall 1989, als darüber diskutiert wurde, wie ein gesamtdeutsches Wissenschaftssystem ausgestaltet werden könnte. Die Evaluation der ostdeutschen Forschungslandschaft nach internationalen Maßstäben gestaltete sich schwierig. Wissenschaft galt in der DDR als Werkzeug des Aufbaus der sozialistischen Gesellschaft, zentral organisiert unter der Führung der SED. Wozu geforscht wurde, entschieden im Wesentlichen die Partei-Eliten. Der Zugang zu internationaler Fachliteratur war beschränkt, ebenso die Möglichkeit für ostdeutsche Forscher, selbst in internationalen Fachzeitschriften zu publizieren. Ähnlich wie in der Sowjetunion wurden vor allem die zentral organisierten Akademien gefördert, während Universitäten eher als Ausbildungsstätten fungierten, in denen Forschung eine untergeordnete Rolle spielte. Was also waren schließlich die Kriterien, nach denen bewertet wurde? Und gibt die weitere Entwicklung der ostdeutschen Forschungslandschaft den Entscheidungen von damals Recht?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

"DDR-Nostalgie verharmlost, was geschehen ist" - Kunsthistorikerin Ingrid Mössinger im Gespräch mit Norbert Seitz

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Literarische WG - Die Marbacher Ausstellung "Hegel und seine Freunde"

"Die Kluge" - Carl Orffs Kammeroper am Gärtnerplatztheater in München

"Don't be evil" - Kay Voges' neues Stück an der Berliner Volksbühne

Der Film zum Bild - Die Lenz-Verfilmung "Deutschstunde" kommt ins Kino

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

Einheitsfeiern in Kiel

Paris: Tödlicher Zwischenfall in Polizeipräsidium

Brüssel-Reaktionen: US-Strafzölle auf verschiedene EU-Produkte

Stille, aber auch Polemik: Seawatch-Kapitänin Rackete im EU-Parlament

Österreichs Ex-Grünen-Chefin Eva Glawischnig zum EuGH-Facebook-Urteil

Sondierung in Sachsen beendet

Das Sporttelegramm

Am Mikrofon: Sebastian Ehl

18:40 Uhr

Hintergrund

Götterdämmerung im Zentralkomitee - Tondokumente aus der Wendezeit
Produktion: Dlf 2014

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

Bundeskanzlerin Merkel ruft zum Einheitstag zu mehr Eigenverantwortlichkeit auf

19:10 Uhr

Sport am Feiertag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Aus Kultur- und Sozialwissenschaften

Welche Zukunft hat das Lesen?
Eine Diskussionsreihe des Hamburger Literaturhauses reflektiert die Folgen einer sich wandelnden Kulturtechnik

Konfliktlandschaft Hürtgenwald
Eine internationale Tagung in Köln über den wissenschaftlichen Umgang mit Schauplätzen kriegerischer Gewalt
(Tagung der Uni Osnabrück und des Landschaftsverband Rheinland 1.10.2019)

Toxische Männlichkeit, Gewalt und Rechtsterrorismus
Eine Tagung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen widmet sich einer gefährlichen ideologischen Mischung (26.09.2019)

Perspektiven gewinnen, Zukunft gestalten
Interview mit Sabine Rettinger über eine Tagung an der PH Karlsruhe zur Logotherapie und Existenzanalyse Viktor Frankls (3.-5.10.2019)

Schwerpunkt:
Wie die DDR Teil der Bundesrepublik wurde
Der Transformationsprozess im Spiegel aktueller Forschung

Am Mikrofon: Dörte Hinrichs

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

JazzFacts

Neues von der Improvisierten Musik
Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Historische Aufnahmen

„Wir werden frei, wir finden Ruh‘“
Revolutions- und Freiheitsopern in frühen Einspielungen
Von Klaus Gehrke

In der antiken Götterwelt war alles vom Schicksal vorbestimmt, und das musste angenommen werden. Eine Auflehnung dagegen war zwecklos. Dementsprechend empfanden die absolutistischen Herrscher ihre Macht als göttliche Gabe und ließen sich in zahllosen Barockopern allegorisch feiern. Die Französische Revolution von 1789 machte damit Schluss. Und nicht nur in Paris, sondern auch in anderen europäischen Staaten hofften viele auf Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. In Frankreich entwickelte sich zudem die neue Gattung der Rettungs- oder Befreiungsoper, deren wichtigster Vertreter Luigi Cherubini war. Dieses Genre griff Ludwig van Beethoven in seinem ,Fidelio’ auf. Auch in den restaurativen Zeiten des 19. Jahrhunderts schrieben mehrere Komponisten wie Gioacchino Rossini oder Giuseppe Verdi Opern, in denen zu Umsturz, Revolte und zur Freiheit aufgerufen wird. In den ,Historischen Aufnahmen’ stehen diesmal Revolutions- und Rettungsopern im Fokus.

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

Am Mikrofon: Peter Sawicki

23:26 Presseschau 

23:30 Uhr

Schöne Stimmen

Die Sopranistin Sonya Yoncheva
Am Mikrofon: Kirsten Liese

Die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva hat sich neben Anna Netrebko als eine der bedeutendsten Sopranistinnen unserer Zeit etabliert. Mehrfach ist die 37-Jährige für die berühmte Kollegin mit spektakulären Last-Minute-Rollendebüts eingesprungen: 2014 übernahm sie nach Absagen von Netrebko, selbst bereits schwanger, die Rolle der Marguerite in drei verschiedenen Produktionen, fünf Wochen nach der Geburt des Sohnes stand sie zum ersten Mal als Mimí auf der Bühne der New Yorker Met. Große Triumphe feierte Yoncheva vor allem als Violetta in ,La Traviata’ („die beste seit der Callas“) und zuletzt als Titelheldin in Bellinis ,Norma’ in Berlin.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Oldenburg: Schülerinnen melden sich während des Unterrichts an einer Schule.  (dpa, Hauke-Christian Dittrich)
Nach dem Terroranschlag von HalleWas kann Schule gegen Antisemitismus ausrichten?
Campus & Karriere 19.10.2019 | 14:05 Uhr

Noch ist nicht geklärt, wo und wann sich der Attentäter von Halle radikalisiert hat, klar ist aber: In vielen Schulen ist Antisemitismus Alltag. Jüdische Schüler trauen sich nicht mehr, sich zu ihrem Glauben zu bekennen. Wenn sie es tun, werden sie oft beleidigt oder gemobbt. Doch was kann man dagegen tun?

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