Samstag, 15.05.2021
 
Seit 16:05 Uhr Büchermarkt

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 15.05.2021
 
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Blue Crime

Der Tod des Reinhard Kunelka
Von Hans Siebe
Regie: Fritz-Ernst Fechner
Mit Manfred Wagner, Erik S. Klein, Gunter Schoß, Dieter Wien, Wilfried Ortmann, Gerd Grasse, Hans Teuscher, Werner Troegner u.a.
Produktion: Rundfunk der DDR 1976
Länge: 43‘35

„12. März 1976. Am Abend dieses Tages sendet das BRD-Fernsehen die neueste Folge einer Reihe, die sich mit unaufgeklärten Verbrechen, Mord, Totschlag, Raub, Großbetrug, kurzum mit der Negativbilanz der westdeutschen Kriminalpolizei beschäftigt.”
Eine Folge der ZDF-Reihe „Aktenzeichen XY … ungelöst“ ist Ausgangspunkt dieser DDR-Produktion. Während die West-Kommissare weiter im Trüben fischen, schildert das Hörspiel den Fall in allen Details, von der Vorgeschichte bis zum Geständnis des Täters:
Durch Vermittlung eines alten Bekannten sucht der arbeitssuchende Alfred Bobeck den stellvertretenden Personalchef einer Spezialgeräte-Firma auf. Bobeck trifft diesen Reinhard Kunelka auf der Baustelle seines Hauses an und überreicht ihm einen Umschlag mit 4.000 Mark, damit Kunelka seine Bewerbung beim Firmen-Chef unterstützt. „Weitere 4.000, wenn ich angestellt werde.“ Zwei Wochen später wird Reinhard Kunelka ermordet auf dem Baugelände aufgefunden.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Jazz
Saxofone im Weltall
Science-Fiction-Jazz gestern und heute
Am Mikrofon: Jan Tengeler

Was ist SciFi-Jazz? So unscharf der Begriff ist, so gern wird er in unterschiedlichen Zusammenhängen bemüht. Etwa in Bezug auf die Musik des Kölner Saxofonisten und Klarinettisten Niels Klein. In seinem Quartett Tubes & Wires verbindet er gekonnt elektronische, elektrische und akustische Klangelemente zu einem futuristisch anmutenden Bandsound. SciFi-Jazz ist aber auch der Name für eine Reihe von Compilations, die seit den 90er-Jahren avancierte Drum & Bass- und House-Tracks versammeln. Darüber hinaus hat der Begriff eine lange Geschichte, sogar in Deutschland: Als in den 60er-Jahren die TV-Serie „Raumschiff Orion” unsere Wohnzimmer eroberte, lieferte Peter Thomas den passenden Soundtrack mit jazzigen Big-Band-Klängen. Auch international greifen Künstler immer wieder auf Metaphern aus dem Bereich außerirdischer Phänomene zurück, von Sun Ra über Bill Laswell und Herbie Hancock bis zu Scott Robinson. Der New Yorker Multiinstrumentalist ist nicht nur Musiker, sondern beschäftigt sich auch mit den praktischen Aspekten der Raumfahrt.

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Der Osten wählt anders - Wer das nicht versteht, hat dort schon verloren

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pfarrerin Angelika Obert, Berlin
Evangelische Kirche

06:50 Interview 

Wer stoppt die Spirale der Gewalt? - Interview mit Bettina Marx, Leiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

Welche Lehren ziehen wir aus Corona - mehr Evidenz nötig? - Interview mit Gerd Antes, Medizinstatistiker und Mathematiker

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

Müssen Juden bei uns wieder Angst haben? - Welche Signale setzt FDP-Parteitag? - Interview mit Sabine Leutheusser,-Schnarrenberger (FDP), Antisemitismusbeauftragte in NRW

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 10 Jahren: In Spanien beginnen die landesweiten Jugendproteste der „Empörten"

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Ein Schiff wird kommen - Schleswig-Holstein und der Streit um das Flüssiggas

Am Mikrofon: Johannes Kulms

Seit vielen Jahren schwirren Zukunftspläne durch die norddeutsche Luft. Sie versprechen eine Energiequelle, die den Schiffs- und Schwerlastbetrieb umweltfreundlicher machen soll. Große Tanker sollen schon in wenigen Jahren an der deutschen Küste festmachen und Flüssigerdgas liefern, zum Beispiel in Brunsbüttel. Allerdings mehren sich die Zweifel, ob die Technologie tatsächlich klimafreundlich ist. Und der Verdacht steht im Raum, dass es Deals zwischen den USA und der Bundesregierung gibt, die wichtiger sind als der Umweltschutz. Schleswig-Holstein-Korrespondent Johannes Kulms ist für das Wochenendjournal an der Elbe unterwegs. Er spricht mit dem Brunsbütteler Bürgermeister und einem Klimaaktivisten, diskutiert mit der Energieexpertin Claudia Kemfert und besucht einen Landwirt, der zwar nicht gegen Erdgas ist - wohl aber gegen eine Erdgas-Pipeline unter seinem Boden.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Die Autorin und Moderatorin Sophie Passmann

Sie teilt gerne aus - auch gegen sich selbst. „Bloß nicht so werden wie alle anderen um sich herum. Bloß nicht so werden, wie man schon längst ist“, schreibt Sophie Passmann in ihrem neuen Buch „Komplett Gänsehaut“. Feministische Töne schlug sie spielerisch in ihrem Bestseller „Alte weiße Männer“ an. Die 27-jährige Wahlberlinerin hört auch prominenten Corona-Verschwörungstheoretikern aufmerksam zu und weiß sie zu entlarven. 1994 wurde Sophie Passmann in Kempen am Niederrhein geboren. Mit 15 Jahren beteiligte sie sich an ihrem ersten Poetry-Slam. Sechs Jahre später war sie für den deutschen Radiopreis nominiert. Sophie Passmann studierte Politikwissenschaft und Philosophie in Freiburg. Sie arbeitete als Autorin beim „Neo Magazin Royal“ von Jan Böhmermann und schreibt seit 2019 die Kolumne „Alles oder nichts“ für das ZEITmagazin. Auch Musik ist eine wichtige Bezugsgröße in ihrem Leben und deshalb freue sie sich sehr, „Klassik-Pop-et cetera” mit ihrer Lieblingsmusik zu bestücken.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Wut in gelben Westen - Das Erbe der Gilets Jaunes in Frankreich
Von Suzanne Krause

Am 17. November 2018 war ganz Frankreich auf einen Schlag gelb: 300.000 Bürgerinnen und Bürger blockierten im ganzen Land Straßen und Kreisverkehre. Sie trugen gelbe Sicherheitswesten und demonstrierten gegen die geplante Erhöhung der Ökosteuer. Das war der Auftakt für eine soziale Bewegung, wie sie Frankreich schon lange nicht mehr gesehen hatte und die als Sprachrohr für die Menschen diente, die sich von den „Eliten“ in Politik und Wirtschaft vergessen fühlten. Gelbwesten-Aktionen erschütterten monatelang das Land, setzten die Regierung unter Druck und gipfelten in gewalttätigen Krawallen in Paris und anderen Städten. Inzwischen ist es um die Gelbwesten ruhiger geworden. Welche Spuren hat die Bewegung in der französischen Gesellschaft und Politik hinterlassen?

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

Nahost: Israels Militär berichtet über neue Angriffe in Gaza

Eskalation in Nahost - Interview mit Michael Lüders, Nahostexperte

Corona - Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 87,3

FDP-Parteitag

Ökumenischer Kirchentag

Nach Abwahl von Liz Cheney: Republikaner am Scheideweg

Chile wählt Verfassungskonvent

Sporttelegramm

Am Mikrofon: Stefan Heinlein

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Angeheizt und aufgestachelt - Wer befeuert Krieg und Bürgerkrieg im Nahen Osten?

Der Osten wählt anders - Wer das nicht versteht, hat dort schon verloren

Auf Konfrontationskurs - Das Ringen um Schottlands Zukunft hat erst begonnen

Am Mikrofon: Anne Raith

13:30 Uhr

Eine Welt

Kolumbien - Proteste, Zugeständnisse und ein Rücktritt

Chile - Erwartungen an die neue Verfassung

Saudi-Arabien unter Druck - Eine Regionalmacht sucht ihren Platz

Corona-Musterschüler Taiwan - "Jetzt nur nicht zurücklehnen"

Am Mikrofon: Andreas Noll

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Von wegen Bildungsgerechtigkeit
Warum werden immer weniger Studierende gefördert?
In „Campus & Karriere" gehen wir diesen Fragen nach: Warum werden immer weniger Studierende gefördert? Wie müsste das BAföG reformiert werden, damit es mehr junge Menschen - auch aus einkommensschwächeren Familien - erreicht? Inwieweit schaffen andere Finanzierungsmodelle wie Stipendien Bildungsgerechtigkeit?

Gesprächsgäste:
Iris Kimizoglu, ehemalige BAföG-Empfängerin und inzwischen Stipendiatin, außerdem im Vorstand des freien zusammenschlusses von studentInnenschaften (fzs)
Stefan Kaufmann, CDU, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestage
Katja Urbatsch, Gründerin von Arbeiterkind.de
Am Mikrofon: Regina Brinkmann

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Ohne finanzielle Sorgen studieren, Unterstützung erfahren, das ist nicht allen Hochschulstudierenden vergönnt. Gerade in der Pandemie, durch die auch noch viele Jobs weggefallen sind.Finanzielle Hilfsangebote werden oft nicht genutzt. Warum nicht? Das BAföG wird in diesem Jahr 50. (K)ein Grund zum Feiern, meint eine gleichnamige Initiative von Studierenden und verschiedener gewerkschaftlicher und politischer Jugendorganisationen. Denn von dem einst durchdachten Konzept zur Herstellung von Chancengerechtigkeit im deutschen Bildungssystem sei heute immer weniger zu spüren, kritisiert das Bündnis. Auch ein Stipendium scheint für viele keine Alternative zu sein. Fördergelder bleiben ungenutzt.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

Neues Album von Damien Jurado
Damien Jurado ist einer der produktivsten Songwriter der USA, die Musik, sagt er, flösse aus ihm wie aus einem Wasserhahn. Was er davon veröffentlicht, überlegt er gut. Sein neues Album, „The Monster Who Hated Pennsylvania“, ist eine perfekt komponierte Anthologie von Songs

Corsogespräch: Maurice Summen über sein Album „Paypal-Pop"
Ein Album mit einer recht ungewöhnlichen Entstehungsgeschichte: Für „Paypal-Pop" hat Maurice Summen seine Tracks bei ProduzentInnen in Auftrag gegeben, von denen er nie zuvor gehört hatte. Das Ergebnis: eine Mischung aus Dub, Trap und Darkwave

Sebastian Ingenhoff über seinen Musikroman „Ghosting"
Mit „Ghosting“ hat der Autor Sebastian Innenhof eine eine Mystery Novel aus der Welt von R&B, Hip-Hop und Hauntology geschaffen, mit Anspielungen auf zahlreiche Facetten der Popkultur, ist das Buch ein unkonventioneller Genre-Mix, in dem es zugleich poppig und fantastisch zugeht

Am Mikrofon: Fabian Elsäßer

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

Antoine de Saint-Exupéry: „Der kleine Prinz“
Aus dem Französischen von Peter Stamm
Illustriert von Mark Janssen
(Verlag Fischer Sauerländer, Frankfurt a. M.)
Ein Gespräch mit dem Übersetzer Peter Stamm

Kinderbücher zur spielerischen Auseinandersetzung mit Sprache
Markus und Lola Orths: „Ein Elefant macht Handstand. Wie man eine Geschichte schreibt“
Illustriert von Kerstin Meyer
(Moritz Verlag, Frankfurt a. M.)
Christine Coring: „Das Levikon. Ein ganz persönliches Vokabelheft zum Wörtersammeln und Sprachelernen“
(Verlag Antje Kunstmann, München)
Susanna und Johannes Rieder: „Hunde im Futur. Eine Grammatik in Bildern
Mit Illustrationen von Arinda Craciun, Design von Carsten Aerms
(Verlag Susanna Rieder, München)
Brigitte Schniggenfittig und Jörg Wagner: „Wer denkt sich die Wörter aus? Eine Wort-Schatz-Suche“
Illustriert von Dieter Gilfer
(Mirabilis Verlag, Miltitz)
Ein Beitrag von Christine Knödler

Véronique Petit: „Sechs Leben“
Aus dem Französischen von Anne-Kathrin Häfner
(Mixtvision Verlag, München)
Ein Beitrag von Karin Hahn

Am Mikrofon: Dina Netz

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Verwundbar:
Ransomware-Vorfälle zeigen eine gefährliche Cyber-Security-Lage

Unterversichert:
Der IT-Risiko-Versicherungsschutz für Ransomware-Opfer bröckelt

Datenstreit:
Facebook will die Daten von WhatsApp

Testnetz:
Rheinische Hochschulen untersuchen Online-Prüfungen mit 5G

Das Digitale Logbuch

Info-Update

Sternzeit 15.05.2021
Kein Sigmund-Jähn-Planetarium in Halle


Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

Mama, Papa, Kind ade - Mit Co-Parenting traditionelle Familienbilder überwinden?
Christine Wagner, Gründerin von "Familyship", und die Geschlechterforscherin Alicia Schlender im Gespräch
Am Mikrofon: Kolja Unger

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Den Körper in den Kampf werfen - Raimund Hoghe ist tot

"Widerstand" - Die gestreamte Uraufführung des neuen Stücks von Lukas Rietzschel am Schauspiel Leipzig

"Resist!" - Podiumsdiskussion zu den Benin-Bronzen im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum

"Fotoclubismo" - Zeitgenössische brasilianische Fotografie im New Yorker MoMA

CO2-armer Kunstgenuss - Wie Museen ihre Klimabilanz verbessern könnten, Hans-Peter Schuster, Geschäftsleiter des Münchener Lenbachhauses, im Gespräch

Am Mikrofon: Jörg Biesler

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

Weniger Abfall, mehr Recycling: Wie die Textil-Industrie ihr Müllproblem lösen will (Wh.)

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Die Wellen
Von Virginia Woolf
Übersetzung von Herbert und Marlys Herlitschka
Bearbeitung: Walter Hilsbecher
Komposition: Peter Zwetkoff
Regie: Bernhard Rübenach
Mit Wolfgang Büttner, Gustl Halenke, Solveig Thomas, Henny Schneider-Wenzel, Gert Westphal, Walter Hilsbecher, Pinkas Braun
Produktion: SWF/WDR 1962

Der Roman beschreibt die lebenslange, quälende Selbsterforschung einer Gruppe von sechs Personen. Im Mittelpunkt stehen Ausschnitte aus dem Leben dreier Frauen und dreier Männer von ihren gemeinsamen Stunden als Kinder bis in ihr höheres Alter. Die ihnen gewidmeten Episoden werden zehn Mal von kurzen Zwischenspielen gerahmt, die die Impressionen eines Tages an der Küste von seinem sommerlichen Morgengrauen bis zu einem herbst- oder winterlichen Abend beschreiben. Der Übergang von den immer wieder Sonne, Strand, Garten und das Haus beschreibenden Zwischenspielen zu den Episoden der Figuren produziert einen Rhythmus von Wiederholung und Veränderung, in dessen Verlauf sich jener eine Tag an der Küste, der Wechsel der Jahreszeiten und das Leben der sechs Hauptfiguren erfüllen.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Im Zentrum steht das Unvorhersehbare
Die Medienkünstlerin Claudia Robles-Angel
Von Egbert Hiller

Aufgewachsen in Bogotá, angesiedelt in Köln, weltweit aktiv - und stets auf Gratwanderung zwischen Klängen und Bildern. Audiovisuelle Kunst und neue Medien bestimmen ihre Arbeiten. Der Fokus des schöpferischen Denkens von Claudia Robles-Angel liegt auf der Beziehung zwischen Mensch und Technik. Die 1967 in Kolumbien geborene Künstlerin hat in Bogotá, Mailand, Genf und Essen studiert. Das Schweben zwischen den Kulturen und eine künstlerische Multidimensionalität sind bei ihr nicht zu trennen. Als Artist in Residence hat sie das im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe demonstriert - ebenso in Zürich, im mexikanischen Morelia oder an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Installationen und Performances, auch biomedizinische Experimente in klanglichen Zusammenhängen, sind Claudia Robles-Angels bevorzugte Arbeitsfelder. Forschung und Gestaltung gehen dabei Hand in Hand.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Alles auf eine(r) Karte
Eine Lange Nacht über die Vermessung der Welt
Von Christian Blees
Regie: Heike Tauch

Im 21. Jahrhundert sind Google Maps & Co. längst fester Bestandteil unseres Alltags, die geografischen Daten der gesamten Erde quasi ständig auf Abruf verfügbar. Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, welche Macht einzelne Karten ihren jeweiligen Besitzern seit jeher verliehen haben: von Seefahrern wie Christoph Kolumbus oder Vasco da Gama (für die die Routen ihrer Entdeckungstouren Schatzkarten im wahrsten Wortsinne waren) über Militärs (die Darstellungen strategisch wichtiger Einrichtungen und ganzer Städte streng unter Verschluss hielten oder verfälschten) bis hin zu den Anbietern moderner Navigationssysteme. Durch ihre Algorithmen können sie heutzutage Verkehrsströme, Kaufkraft und Immobilienpreise in Städten entscheidend beeinflussen. Die „Lange Nacht“ erzählt davon, wie Karten aller Art die Geschichte der Menschheit immer wieder neu ordnen. Sie spiegeln zugleich unsere besten wie auch schlechtesten Eigenschaften: Entdeckergeist und Neugier ebenso wie Streit und Zerstörung.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Auswahl nach Datum

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Aktuelle Themen

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