Freitag, 22.01.2021
 

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 23.01.2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Blue Crimeaufnehmen

Das Versprechen - Der Fall Jens Söring (7/7)
Von Karin Steinberger und Marcus Vetter
Komposition: Jens Ole Huerkamp
Regie: Iris Drögekamp
Mit Julian Greis, Mira Partecke, Maja Schöne, Achim Buch, Ben Hecker, Markus John, Christian Redl, Sebastian Rudolph, Wolf-Dietrich Sprenger u.a.
Produktion: NDR Kultur, NDR 2 und SWR 2 2018
Länge: ca. 30‘
Am Mikrofon: Pascal Fischer

Sie liebten sich wie besessen: Elizabeth Haysom und Jens Söring. Sie haben drei wilde Monate miteinander, mit viel Sex und sehnsuchtsvollen Briefen, bis Elizabeths Eltern ermordet werden. Das blutige Verbrechen in einer Kleinstadt in Virginia ist 1985 eine Mediensensation. Elizabeth und Jens werden verhaftet und verurteilt, sie wegen Anstiftung zum Mord zu 90 Jahren Haft, er wegen Mordes zu zweimal lebenslänglich. Karin Steinberger und Marcus Vetter haben den Fall in einem Podcast recherchiert und rekonstruiert.

Folge 7:
Immer mehr Menschen setzen sich für die Freilassung von Jens Söring ein, ein amtierender Sheriff, ehemalige Ermittler, sogar ein FBI-Mann. In Deutschland kämpft ein Freundeskreis darum, dass Söring nach Deutschland kommt. Selbst der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff hat für ihn gesprochen. Sind all diese Bemühungen umsonst?

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Neues sowie Klassiker aus Rock, Pop und Soul
Schwerpunkt: Pete Dello & Friends "Into Your Ears"
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

Impfstoff-Engpass: Hoffnung weicht Ernüchterung

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrer Stephan Krebs, Darmstadt
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 450 Jahren: Die Londoner Börse wird eröffnet

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

Verschneite Berge, verwaiste Skihänge - Wintersportgebiete im Lockdown

Am Mikrofon: Tobias Krone

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Jazzpianist Bernhard Schüler

Der Komponist und Pianist Bernhard Schüler will Schwieriges leichtgängig machen, musikalisch Komplexes eingängig klingen lassen. Kritiker feierten ihn und seine 1999 gegründete Band Triosence in der Besetzung Klavier, Bass, Schlagzeug als die neuen jungen Gesichter des Jazz. Das „Swing Journal” in Japan lobte, dass die Formation „den Eindruck vom steifen deutschen Jazz wegwischt“. Der Name seiner international erfolgreichen Formation setzt sich aus Trio und dem englischen Wort für Essenz zusammen. Dieser Name steht für lyrische und melodieverliebte Musik und weniger für Improvisation, wie sie im Jazz üblich ist. Der 41-jährige Bernhard Schüler nennt seinen eigenen Stil „SongJazz“. Dahinter steckt für ihn Popmusik im Gewand von Jazz. Beeinflusst hat ihn die große Plattensammlung seiner Eltern. Mit Beatles und Bigbands ist er groß geworden. Er lernte Klavier, Klarinette und Saxofon. Der Wettbewerb „Jugend jazzt“ setzte ihn auf den Spitzenplatz. Keith Jarrett und Bill Evans wurden seine Helden. Er begann, mit chinesischer Pentatonik, afrikanischen Instrumenten und lateinamerikanischen Rhythmen zu jonglieren und hat schon einiges an Jazzpreisen abgeräumt. Unter anderem erhielt er den Studiopreis des Deutschlandfunks.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Unbequeme Wahrheiten: Wie die Niederlande ihre Vergangenheit aufarbeiten
Von Kerstin Schweighöfer

Lange haben die Niederlande die dunklen Kapitel ihrer Geschichte verdrängt. Doch inzwischen haben Regierung, Königshaus und Kirche nicht nur die jüdische Gemeinde für ihre Rolle während des Zweiten Weltkriegs um Entschuldigung gebeten. Auch das Auftreten der einstigen Kolonialmacht im indonesischen Unabhängigkeitskrieg wird hinterfragt. Und die Auseinandersetzung mit der Sklavenzeit und dem angeblich so goldenen 17. Jahrhundert ist ebenfalls in vollem Gange - und damit auch die Suche nach einem neuen Selbstbild.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

Impfstoff-Engpass: Hoffnung weicht Ernüchterung
USA unter Biden: Wichtige Signale für Mexiko und Mittelamerika
Nawalnys Verhaftung: Härter vorgehen gegen Russland

Am Mikrofon: Laura Eßlinger

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Libyen: Kein Abzug der Söldner in Sicht
Israel: Ultraorthodoxe ignorieren Corona-Maßnahmen
Iran: Was sich die Führung von US-Präsident Biden erhofft
Ägypten: Aktivist auch 10 Jahre nach arabischem Frühling in Haft

Am Mikrofon: Britta Fecke

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

Das Bildungsmagazin

Kontakte reduzieren, Arbeitsschutz verbessern - Wie das Homeoffice-Angebot unser Arbeitsleben verändert
In „Campus & Karriere“ gehen wir diesen Fragen nach: Wo macht Homeoffice Sinn? Wer kontrolliert die Umsetzung? Was ist, wenn der Arbeitnehmer gar nicht auf seinen Arbeitsplatz im Büro verzichten will oder kann? Was macht das mit uns, wenn viel gezoomt wird bei wenig Bewegung, Pausen, Plaudereien? Ist der Stress vorprogrammiert? Wie erleben auch die Kinder das beim Homeschooling? Was macht das Arbeiten zu Hause mit uns und wie gelingt der Wiedereinstieg bei deutlich besseren Infektionszahlen?

Gäste:
Dr. Eva Kettner, Fachanwältin für Arbeitsrecht in der Kanzlei Heuking, Hamburg
Prof. Dr. Jutta Rump, Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt  Internationales Personalmanagement und
Organisationsentwicklung an der Hochschule für  Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen IBE
Martin Kunzmann, DGB-Landesvorsitzender Baden-Württemberg.
Am Mikrofon: Henning Hübert

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Zu Hause soll noch häufiger zum Büro werden, Home also zum Office. Zumindest bis Mitte März. Solange müssen Arbeitgeber Arbeiten zu Hause zulassen, wenn es die Tätigkeit erlaubt. Doch was bedeutet das in der Praxis? Gedacht ist an die klassischen Bürojobs. Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten Homeoffice anbieten, wenn keine zwingenden betrieblichen Gründe dagegensprechen. Was diese Gründe sein können, muss Heil zufolge der Arbeitgeber selbst definieren. Zu den Bereichen, in denen Präsenz oft unerlässlich ist, zählen sicher Einzelhandel, Gesundheitswesen oder auch die Produktion und Fertigung in der Industrie.

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

The Notwist mit „Vertigo Days“: Neue Klarheit im Herunterfahren
Sechs Jahre sind vergangen seit dem letzten kompletten Studioalbum der Band The Notwist. Jetzt erscheint „Vertigo Days“. Eigentlich war Hochbetrieb bei den Weilheimern Cico Beck, Markus und Micha Acher. Die Ideen zu ihren neuen Songs haben sie im Laufe der letzten drei Jahre peu à peu gesammelt und die Aufnahmen während des ersten Corona-Lockdowns beendet

Debüt der Hamburg Spinners: „Ein St. Pauli-Film der 60er-Jahre“
Ihr Name verweist auf die Soulband Detroit Spinners - und das Hamburger Instrumental-Quartett lässt auch Soul-Klänge in seinen Sound fließen. Leader ist der Tatortreiniger-Soundtrack-Komponist Carsten „Erobique“ Meyer: „Eine schwarze Edgar Wallace-mäßige, St. Paul-Spelunken-Krimi-Musik“, so der Musiker im Dlf.

„Isles“ von Bicep - Der Loop ist das Ziel
Vom Blog in die Pop-Charts - so könnte man die Geschichte von Bicep erzählen. Auf ihrem Musikblog „Feel My Bicep“ posteten die beiden Nordiren obskure elektronische Musik. Heute produzieren sie welche für die Party nach der Pandemie

Britische Popszene - Nach Brexit: Touren nur mit Visa?
Die britische Musikszene hat mit dem Brexit ihre Reisefreiheit in Europa verloren. UK-Bands auf Tour droht ein lähmender Papierkrieg an innereuropäischen Grenzen. Jetzt erst, mit reichlich Verspätung, setzen sich die MusikerInnen dagegen zur Wehr

Am Mikrofon: Anja Buchmann

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

Hans-Christian Schmidt, Andreas Német: „Eine Wiese für alle“
(Verlag Klett Kinderbuch, Leipzig)
Ein Beitrag von Christine Knödler

Martin Schäuble: „Cleanland“
(Fischer Kinder- und Jugendbuch, Frankfurt a. M.)
Ein Gespräch mit dem Autor

Constanze Klaue: „Ausgerechnet Mops“
Mit Illustrationen von Barbara Jung
(Verlag dtv Junior, München)
Ein Beitrag von Svenja Kretschmer

Am Mikrofon: Dina Netz

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

RISC-V:
Neue Konkurrenz für Intel- und ARM-Prozessoren

Open Source:
Quelloffene Hardware für Waschmaschinen und Supercomputer

Selbstdarstellung:
Avatar-Maker to go macht elektronische Stellvertreter einfach

Das digitale Logbuch

Info-Update

Sternzeit 23. Januar 2021
Himmlische Skandalgeschichten


Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

ZeroCovid - Sackgasse oder Ausweg?
Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot und der Schriftsteller und Politiker Raul Zelik im Gespräch
Am Mikrofon: Manfred Götzke

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Filmfestival Max Ophüls Preis
Zum Abschluss der Online-Ausgabe

"Niemand wartet auf dich"
Juliane Köhler ist drei Frauen in Lot Vekemans Stück am Residenztheater München

„Neues Frankfurt“
Moderne-Siedlungen der 1920er Jahre sollen Welterbe werden

Theater und Digitalität
Zur Jahrestagung der Dramaturgischen Gesellschaft Dortmund.
Ein Gespräch mit Markus Lobbes, Direktor der Akademie für Theater und Digitalität Dortmund

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

Hacking-Technologie aus Israel - Kleines Land exportiert großen Lauschangriff

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Die Toten haben zu tun الموتى مشغولون
Hörspiel von Mudar Alhaggi und Wael Kadour
Aus dem Arabischen von Larissa Bender
Regie und Funkeinrichtung: Erik Altorfer
Musik: Martin Schütz
Mit Rami Khalaf, Yvon Jansen, Sebastian Rudolph
Dramaturgie: Sabine Küchler
Produktion: Deutschlandfunk 2019

Der 33-jährige Taha kommt als Flüchtling nach Deutschland. Er hat Familie und Freunde in Syrien zurückgelassen, quält sich mit Schuldgefühlen und Depressionen. Scheinbar mühelos gestaltet sich sein Anfang in der neuen Umgebung. Denn er trifft auf Mira, die ihm ein Zimmer anbietet und ihn großzügig unterstützt. Sie lernt mit ihm Deutsch, begleitet ihn ins Jobcenter, hilft bei bürokratischen Problemen. Allmählich aber erkennt Taha die große Hilfsbedürftigkeit, die sich hinter Miras Hilfsbereitschaft verbirgt. Wie kompliziert auch Miras Lebensumstände sind, wie sehr sie beide ums Überleben ringen … Das Originalhörspiel der beiden syrischen Dramatiker Mudar Alhaggi und Wael Kadour geht auf eine wahre Begebenheit zurück. In einer kunstvoll komponierten Szenenfolge, die subtil die Perspektiven wechselt, fragen sie auch nach dem Trauma der Schuld, die ein Überlebender den Toten gegenüber empfindet.
Mudar Alhaggi studierte Theaterwissenschaften in Damaskus. Arbeitet als Autor, Regisseur und Dramaturg. Seine letzten Arbeiten sind die Theaterstücke „Your Love is Fire” (Ruhrfestspiele und Theater Krefeld Mönchengladbach), „Days in the Sun” und „Reine Formsache” im Theater an der Ruhr und das Hörspiel „Barsach” für Deutschlandradio Kultur. Mudar Alhaggi lebt in Berlin.
Wael Kadour studierte Theaterwissenschaften in Damaskus. Arbeitet als Autor, Regisseur und Dramaturg. Seine letzten Arbeiten sind die Theaterstücke „The Small Rooms” (Ammann, Beirut und Kairo), „The Confession” (Beirut) und „Chroniques d’une ville qu’on croit connaître” (Mulhouse und Weimar) und die Hörspielserie „We Are All Refugees” für Souriali Radio Station in Amman. Wael Kadour lebt in Paris.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Revisited Forum neuer Musik 2012
…… ergo sum

In-Sun Cho
… Camino II” (Ausschnitt)

Jin-Ah Ahn
Ban-Dal

Matthias Bauer, Kontrabass

Georg Katzer
…… ergo sum

Ensemble 20/21
Leitung: David Smeyers

Aufnahmen vom 21.4.2012 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Für den Berliner Jazzer, Performer und Komponisten Matthias Bauer ist der Kontrabass ein wunderbares Instrument, um fragile wie energiegeladene obertonreiche Klänge zu erzeugen. Bauer folgt Vinko Globokars Begriff der freien Form des Improvisierens. Und wenn er Musik völlig aus sich selbst heraus fließen zu lassen beginnt, scheint geradezu etwas Göttliches dabei auf. Allerdings nicht im kirchlichen Verständnis. Vielmehr gilt es für ihn, sich der unmittelbaren Gegenwärtigkeit des Seins zu nähern, was der vom Buddhismus faszinierte Musiker durchaus als eine Art religiöse Erfahrung empfindet. Die beiden Südkoreanerinnen In-Sun Cho und Jin-Ah Ahn haben zwei höchst unterschiedliche Stücke für ihn geschrieben, in ihnen spiegeln sich die Vergänglichkeit und der Tod. Zum Forums-Motto „Komponieren als Dialog mit Gott“ schrieb auch Georg Katzer ein neues Werk. In diesem vielleicht säkularsten Festivalbeitrag 2012 ging es darum, etwas zum Schweigen zu bringen, was zuvor in einer bizarren Klangszenerie wie ein akustischer Fels in der Brandung fungierte.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Der Traum eines großen Poeten“
Die Lange Nacht über den Polarforscher Alfred Wegener
Von Günther Wessel
Regie: Klaus Michael Klingsporn

In drei Stunden kann viel passieren. Europa bewegt sich etwa 0,004 Millimeter nach Osten, der Atlantik wächst um 0,01 Millimeter, der Pazifik schrumpft minimal, und Indien schiebt sich den Bruchteil eines Millimeters weiter in den Eurasischen Kontinent hinein. Kontinentalverschiebung. Erstmals sprach Alfred Wegener 1912 davon, der am 1. November 1880 geborene und im November 1930 bei einer Polarexpedition auf Grönland verstorbene Meteorologe und Geowissenschaftler. Arktisforschung und Kontinentalverschiebung - das sind die beiden Pole, zwischen denen sich das wissenschaftliche und auch sehr abenteuerliche Leben Wegeners bewegte. Seine physikalischen und meteorologischen Erkenntnisse aus der Arktis wurden bewundert - Wegener unternahm lange Forschungsreisen auf Grönland und baute die ersten meteorologischen Stationen dort auf. Er durchquerte die arktische Insel mit Skiern und Schlitten, vermaß die Küste bis zum 8. Breitengrad und schrieb eindringliche Reiseberichte. Lange hingegen belächelte die Fachwelt seine Arbeiten zur Kontinentalverschiebung. Dass unsere Kontinente auf Platten liegen, dass die Festländer nicht fest sind, dass sie auseinandertreiben, es einen Urkontinent gab, der vor Jahrmillionen zerbrach, war für die damaligen Fachwissenschaftler unvorstellbar. 1915 erschien Wegeners Schrift „Entstehung der Kontinente und Ozeane“. „Seine Theorie ist ein wunderbarer Traum von Schönheit und Anmut“, schrieb bewundernd der Direktor des französischen Amtes für geologische Landesaufnahme Pierre-Marie Temier. „Der Traum eines großen Poeten.“ Das war die freundlichste aller ablehnenden Stellungnahmen aus der Fachwissenschaft. Heute ist Alfred Wegeners Theorie der Kontinentalverschiebung als Plattentektonik anerkannt. Martin Meschede, Professor für Geologie: „Alles, was irgendwie an Prozessen auf der Erdoberfläche abläuft, hängt letzten Endes ursächlich mit der Plattentektonik zusammen.“

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Auswahl nach Datum

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