Freitag, 22.01.2021
 
Seit 17:35 Uhr Kultur heute

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 30.01.2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Blue Crimeaufnehmen

Der Ehrenpunkt
Von Carl Dietrich Carls
Regie: Gustav Burmester
Mit Hans Caninenberg, Werner Rundshagen, Heinz von Cleve, Josef Meinertzhagen, Matthias Ponnier, Hansjörg Felmy, Eva Garg, Michael Thomas u.a.
Produktion: WDR 1972
Länge: 51‘

Der Kurzwarenhändler Friederici und der Schneidergeselle Anton Fischer finden am Waldrand eine Leiche. Friederici erkennt den Toten sofort als seinen Mieter Oberleutnant Friedrich von Kennau. Ein Einschussloch und die weiteren Umstände deuten auf Selbstmord hin, doch Friederici bezweifelt das. Es passt nicht zu dem allseits beliebten, stets vergnügten Leutnant, der sich obendrein in Kürze mit der jungen Maria verloben wollte. Auch Kriminalrat und Polizeiinspektor verwerfen die Selbstmordthese, denn die Kugel aus Kennaus Körper passt nicht in den Lauf seiner Pistole. Nach und nach mehren sich Aussagen, wonach von Kennau und ein weiterer Offizier in sogenannte Ehrenhändel verwickelt waren. Warum haben sich die beiden Kontrahenten entgegen dem Gesetz, das Duelle streng verbietet, auf den Zweikampf eingelassen?
Das Hörspiel basiert auf einem wahren Fall von 1830.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Jazz
Das schlagende Herz einer Band
Der Bass im Jazz von Pops Foster bis Hadrien Feraud
Am Mikrofon: Michael Kuhlmann

Louis Armstrong baute in den 20er-Jahren auf Pioniere wie Pops Foster. Dass Count Basies Orchester in den 30er-Jahren swingte wie kein anderes, lag auch an Walter Page. Ray Brown wurde mit seinem satten Ton und seinem Rhythmusgefühl zur Legende des modernen Mainstream. Ron Carter war Rückgrat des zweiten Miles-Davis-Quintetts, einer der wegweisenden Gruppen der Jazzgeschichte, und wurde darüber hinaus im Studio zum meistaufgenommenen Bassisten überhaupt. In der Epoche des Rock Jazz griffen die Bassisten auch zum elektrischen Instrument - spätestens nachdem Jaco Pastorius ihm einen gesanglichen Sound verliehen hatte. Dieses Erbe entwickeln heute junge Musiker wie Hadrien Feraud weiter. Exzentriker wie Eberhard Weber dagegen verbanden Eigenheiten des elektrischen mit denen des akustischen Basses - und schufen damit unverwechselbare, zeitlose Klänge.

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrer Thomas Steiger, Stuttgart
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 90 Jahren: Charlie Chaplins Film „Lichter der Großstadt" wird uraufgeführt

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Die Sopranistin Golda Schultz

Golda Schultz wurde 1984 in Südafrika geboren und wuchs dort in Bloemfontein auf. Für ihr Gesangsstudium ging sie an die renommierte New Yorker Juilliard School. Heute lebt sie in Bayern, zwei Jahre war sie Mitglied im Münchner Opernstudio und schaffte es dann ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Zu erleben ist sie auf internationalen Bühnen als Pamina in Mozarts „Zauberflöte“, als Sophie im Strauss‘schen „Rosenkavalier“ oder als Clara in der Gershwin-Oper „Porgy and Bess“. Ihre Mission: Das Publikum soll auf der Bühne echte Menschen sehen, mit denen es sich identifizieren kann. Im Deutschlandfunk erzählt Golda Schultz leidenschaftlich und selbstironisch von Begegnungen mit ihren Idolen: ob mit Maria Callas in der Universitätsbibliothek oder mit dem Komponisten Stephen Sondheim in einer Musicalaufführung. Die Sopranistin ist nicht nur gut darin, Arien zu schmettern, sondern auch darin, Fan zu sein.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Visionen aus Südeuropa: Wie Portugal die EU prägen will
Von Tilo Wagner

Klimaschutz, Migration und die Corona-Pandemie - aus Sicht Portugals sind das die drängenden Themen für die sechsmonatige Präsidentschaft des EU-Rats ab Januar 2021. Die sozialistische Regierung in Lissabon wird die anderen EU-Länder zu Gipfeln einladen, zwischen ihnen vermitteln und sich daran beteiligen, dass Kompromisse zustande kommen. Portugal gilt als eines der Musterbeispiele für seinen Weg aus der europäischen Währungs- und Wirtschaftskrise. Das Land hat es geschafft, zu sparen und gleichzeitig die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Die EU ist unter den Portugiesinnen und Portugiesen sicherlich nicht unumstritten. Rechtspopulistische und EU-kritische Stimmen sind aber eher leise. Das macht deutlich: Auch am westlichsten Fleck Europas schlägt das Herz der EU.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Studio LCBaufnehmen

Lesung: Helena Janeczek
Gesprächspartner: Maike Albath und Michael Hagner
Am Mikrofon: Tobias Lehmkuhl

In Stuttgart und Leipzig aufgewachsen, in Paris zur Fotografin geworden und im Spanischen Bürgerkrieg zur Legende: Gerda Taro, die eigentlich Gerta Pohorylle hieß und bei ihrem Tod unter einem republikanischen Panzer mit dem ebenfalls legendären Endre Friedmann alias Robert Capa liiert war, führte ein kurzes, intensives, romanhaftes Leben. Helena Janeczeks verwandelt sie in „Das Mädchen mit der Leica“ tatsächlich in eine Romanfigur, um über faszinierende Umwege und mit literarischen Mitteln doch wieder der historischen Gerda Taro so nahe zu kommen wie die beste Biografie. Der Frage, wie man biografisch-literarisch erzählt, ohne sich im einen oder anderen Feld zu verlieren, und welche Rolle die Fotografie beim Schreiben des Romans gespielt hat, will das „Studio LCB” im Gespräch mit der Autorin, als Tochter polnisch-jüdischer Eltern in München aufgewachsen und heute auf Italienisch schreibend, der Italienspezialistin und Literaturkritikerin Maike Albath, und dem Wissenschaftshistoriker und Fotografie-Experten Michael Hagner nachgehen.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Vom inneren Dialog zum Raum der Musik
Der Komponist Roberto David Rusconi
Von Matthias R. Entreß

Roberto Rusconis Kammermusik brodelt. Sie ist angefüllt von innerem Aufruhr und heftigen Affekten. Seine Interpreten haben permanente Takt- und Tempowechsel zu leisten, statt einem Fluss gleicht seine Musik einer Lawine. Der 1976 in Venedig geborene Komponist, der heute in London lebt, erhielt schon im Elternhaus universelle Musikkenntnisse - von der Klassik bis zum Free Jazz. Als 16-Jähriger hatte er bereits Dirigierunterricht bei Carlo Maria Giulini. Am Ende seines Musikstudiums in Padua empfand er sich selbst als Enzyklopädie musikalischer Stile - das war für ihn eine sehr schwere Last. Rusconis heutige Kammermusik fesselt Hörer wie Ensembles durch ihre hyperexpressionistische Intensität. Musiktheatrale Arbeiten und elektronische Werke ziehen das Publikum fast auch physisch ins Innere der klanglichen Prozesse hinein. Der Terminus technicus dafür lautet „Immersion“ - gemeint ist das Eintauchen in eine simulierte Umgebung. Die Kammeroper „Dionysos rising“ beispielsweise stellt Gestalten der griechischen Mythologie als Patienten in einer psychiatrischen Rettungsstelle dar und gibt Rusconis neurophysiologischen Studien und seiner Erfahrung mit ADHS musikalischen Ausdruck.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

"Jede Stadt hat ihr eigenes Babyn Jar"
Eine Lange Nacht über die Erinnerungskultur des Holocaust in der Ukraine
Von Jochen Rack
Regie: Eva Demmelhuber

Beim „Holocaust durch Erschießungen" kamen während des Zweiten Weltkrieges in der Ukraine rund 1,5 Millionen Juden zu Tode, aber in Deutschland ist über die Verbrechen der Einsatzgruppen wenig bekannt. Auch in der Sowjetunion wurde nicht an die Opfer erinnert, erst seit der Unabhängigkeit der Ukraine entsteht eine neue Gedenkkultur der Shoah im Land.

Beim „Holocaust durch Erschießungen” kamen während des Zweiten Weltkrieges in der Ukraine rund 1,5 Millionen Juden zu Tode, aber in Deutschland ist über die Verbrechen der Einsatzgruppen wenig bekannt. Auch in der Sowjetunion wurde nicht an die Opfer erinnert, erst seit der Unabhängigkeit der Ukraine entsteht eine neue Gedenkkultur der Shoah im Land. Während der Zeit des Kommunismus wurde die Erinnerung an den Holocaust in der Ukraine unterdrückt oder verfälscht. In Babyn Jar, wo die Deutschen nach ihrem Einmarsch in Kiew über 30.000 Juden erschossen, erinnerte ein sozialistisches Denkmal an den Nazi-Terror, ohne die jüdischen Opfer zu erwähnen. Heute entstehen dort ein neuer Gedenkpark und ein Museum. Doch ukrainische Aktivisten befürchten, dass Russland das Gedenken in seinem Sinn manipulieren könnte. In Lwiw informiert seit 2018 das Museum „Territory of Terror“ über das ehemalige KZ Janowska und die Opfer des Stalinismus, in der Altstadt hat man am Platz der zerstörten Synagogen ein Mahnmal geschaffen. In der nahe gelegenen Stadt Schowkwa, wo die Nazis alle Juden des Schtetl ermordeten, ist die Synagoge dagegen noch immer eine Ruine, und der ehemalige jüdische Friedhof wird für einen Wochenmarkt genutzt. Überall im Land engagieren sich Bürger für die Aufarbeitung der traumatischen Geschichte des Landes, dazu gehört auch die Thematisierung der Kollaboration mit den Deutschen. Der Kampf gegen die historische Amnesie führt die Ukraine auf den langen Weg nach Westen.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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