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Seit 05:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 07.05.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Wikingersiedlung, Containerhafen und Hightech-Metropole
Eine Lange Nacht über Aarhus, Kulturhauptstadt 2017
Von Harald Brandt
Regie: der Autor

‚Rethink‘ - neu denken/anders denken - ist das Motto der europäischen Kulturhauptstadt Aarhus 2017. Das Programm der Hafenstadt an der Ostküste von Jütland ist sehr politisch. In Kolloquien, Ausstellungen aber auch im öffentlichen Raum werden die Fragen gestellt, die im Moment viele Menschen beschäftigen: Was ist die Zukunft der Demokratie in Europa? Wie bewahren wir die Vielfalt des Denkens im Angesicht rechtsnationaler Abschottungstendenzen? Wie können nachhaltige Gesellschaften aussehen, die trotzdem keine Einschränkungen bei der Umsetzung ihrer digitalen Agenda hinnehmen wollen? Bei der Beantwortung dieser Fragen werden die Entwicklungen aufgegriffen und in einen erweiterten Kontext gestellt, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten die Stadt verändert und neu gestaltet haben. Die Verlagerung des Containerterminals nach Süden und die Entwicklung eines neuen Stadtviertels im Norden sind ein Beispiel für die Erschließung neuer Räume. ‚Aarhus 2017‘ versteht sich als Forum in dem kontroverse Themen in ihrer Komplexität erörtert werden. Die reiche Geschichte der Stadt und der Region sind der Hintergrund für neue Modelle des Zusammenlebens.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Forum neuer Musik 2016 'Jüdische Identitäten'

Lebenswege
Werke von Erwin Schulhoff, Chaya Czernowin, Morton Feldman, Damian Scholl

ensemble 20/21
Leitung: David Smeyers

Aufnahme vom 9.4.16 aus der Kölner Musikhochschule

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Cuarteto SolTango: Cristal

Tangos von Mariano Mores, Eduardo Scalise, Raúl Aguirrezabalaga, José Dames, Alberto Suárez Villanueva, José Martínez, Sebastián Piana, Elsa Pigrau Guidini, Osvaldo Nicolás Fresedo, Enrique Pedro Delfino, Eduardo Bianco und Astor Piazzolla

Cuarteto SolTango

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Dietrich Buxtehude
'Jubilate Domino'. Kantate für Alt, Viola da gamba und Basso continuo, BuxWV 64
Rodrigo Del Pozo, Altus
ensemble baroque de limoges
Leitungt: Christophe Coin

Jan Pieterszoon Sweelinck
Toccata für Orgel d-Moll
Reinhard Jaud, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Ihr werdet weinen und heulen'. Kantate zu Jubilate für Soli, Chor und Orchester, BWV 103
Stefanie Irányi, Alt
Andreas Weller, Tenor
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Franz Liszt
Variationen über den Basso continuo der Kantate 'Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen'
Marie-Claire Alain, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Grenzen und Grenzüberschreitungen - Kunstprojekte in der Kulturhauptstadt Paphos

Roman über die Gefahren des Populismus - Ein Interview mit dem Autor Martin Schäuble

Brauchen wir eine Leitkultur? Ein Interview mit dem Autor Prinz Asfa Wossen Asserate

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Wahlen in Frankreich - Ein Interview mit dem Publizisten Nils Minkmar

Denk ich an Deutschland: der Regisseur Herbert Fritsch

Am Mikrofon: Britta Fecke

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
"Wunderschön prächtige? - O, Maria, hilf!"
Von Pfarrer Ulrich Lüke
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Alfred Nobel erhält das englische Patent auf sein Dynamit

09:10 Uhr

Die neue Platte

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Über Eliten (1/5)
Wie Rousseau Trump vorhersagte
Von Pankaj Mishra
Aus dem Englischen von Anna Panknin
(Wdh. vom 30.10.16)
(Teil 2 am 14.5.17)

Jean-Jacques Rousseaus Angriff auf die kosmopolitischen Eliten des 18. Jahrhunderts wertet der indische Essayist Pankaj Mishra im historischen Rückblick als prophetische Tat. US- Präsident Donald Trump zog schon im  Wahlkampf lautstark die ungebildeten Schichten den globalen Eliten vor, beim Brexit wurde ebenso vernehmlich gegen „unelected elites“ und „experts“ gewettert. Pankaj Mishra folgert aus dieser globalen Bewegung, es sei unumgänglich, dass die vielfältigen Gesellschaften Amerikas und Europas ihre Prinzipien auf eine Weise neu definieren, die explizit andere religiöse und metaphysische Weltanschauungen anerkennen. Dazu müssen viele aus der Aufklärung stammende, überholte Denkgerüste aufgegeben werden. Denn die große Übereinkunft für eine universelle Zivilisation, im 18. Jahrhundert unterstützt von Montesquieu, Voltaire und Adam Smith, ähnelt dem Projekt, das in den letzten zwei Jahrzehnten in der wirtschaftlichen Globalisierung hektisch verfolgt wurde. Dieses scheint in einer globalen Revolte gegen die kosmopolitische Moderne seinen chaotischen Tiefpunkt erreicht zu haben.

Pankaj Mishra, geboren 1969, ist Ökonom, Soziologe, Essayist und Romanautor und schreibt u.a. für The New Yorker. Er lebt in London und im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh. 2017 veröffentlicht Mishra sein Buch "The Age of Anger. A history of the present".

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Im Vorlauf zum DEKT "Berliner Lieder“ eine Übertragung aus der Lindenkirche in Berlin-Wilmersdorf
Predigt: Pfarrerin Bettina Schwietering-Evers
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Hélène Miard-Delacroix, Professorin für deutsche Zeitgeschichte am Germanistischen Institut der Universität Paris-Sorbonne, Vorsitzende des Internationalen Beirats der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Ruhe, Meer - und tausende Gänse
Leben auf der Insel Neuwerk im Wattenmeer

Abenteuer auch ohne die Big Five
Zu Pferd durch den Lake Mburu Nationalpark in Uganda

Legendäre Streifen
Marinière aus dem bretonischen Quimper

Von Pinguinfallen und Eiswürfeln
Ein Aktiv-Trip in die Antarktis

Am Mikrofon: Julian Kuper

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Kunstwissenschaftler Jörg Scheller im Gespräch mit Tanja Runow

Wie viel Jean-Jacques Rousseau im Heavy Metal steckt und wie viel Michelangelo in Arnold Schwarzenegger. Das, unter anderem, hat der 1979 in Stuttgart geborene Kunstwissenschaftler Jörg Scheller untersucht. In den 'Zwischentönen' stellt er uns heute auch ein neues Forschungsgebiet vor, dem er sich zuletzt mit großer Leidenschaft gewidmet hat. Jörg Scheller beleuchtet in seinen Aufsätzen, Zeitungsartikeln und Büchern seit vielen Jahren Gegenwartsphänomene, wie z.B. Bodybuilding oder Popmusik, aus einer geisteswissenschaftlichen Perspektive. Er unterrichtet an der Zürcher Hochschule der Künste und tritt neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit auch als Kurator und Musiker in Erscheinung, unter anderem als Sänger und Bassist der Trash Metal Band Malmzeit.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Luo Guanzhong: Die drei Reiche
Aus dem Klassischen Chinesischen von Eva Schestag
(S. Fischer Verlage, Frankfurt am Main)
Ein Beitrag von Helwig Schmidt-Glintzer

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Die Kraft der Gene
Aufbruchstimmung bei erblichen Muskelerkrankungen
Von Volkart Wildermuth

Kleine Kinder lernen nicht zu sitzen, können den Kopf nicht halten. Jugendliche verlieren ihre Beweglichkeit, bei Erwachsenen fangen Arme und Beine an, wild zu zucken. Wer an erblichen Muskelerkrankungen leidet, lebt oft nur kurz. Aber jetzt scheint sich das Blatt zu wenden.
Die Hoffnungen auf eine einfache Gentharapie gegen erbliche Muskelleiden wie Huntington reichen bis in die 1970er-Jahre zurück. Erfüllt haben sie sich bis heute nicht, aber die Forscher haben andere Wege gefunden, trotz defekter Gene funktionsfähige Eiweiße herzustellen. Bei Spinaler Muskelatrophie sind neue Medikamente zugelassen und bei Chorea Huntington laufen Studien. Die Therapien folgen ganz unterschiedlichen Ansätzen und haben doch eines gemeinsam: Sie helfen den Patienten, trotz kranker Gene zurechtzukommen. Die Vorarbeiten haben viele Jahre gekostet, es gab Rückschläge, Ergebnisse aus Tierversuchen konnten bei menschlichen Patienten nicht wiederholt werden. Aber in den letzten zwei Jahren häufen sich die Erfolgsmeldungen. Die Betroffenen träumen schon von Heilung, obwohl Langzeiterfahrungen noch nicht vorliegen. Mit den neuen Möglichkeiten stellen sich auch Fragen: Wer erhält die Medikamente? Müssen Früherkennungsprogramme verändert werden, was ist mit den Kosten? Und vor allem: Wie sicher sind die Forscher, dass die Wirkstoffe halten, was sie heute versprechen?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Beim Berliner Theatertreffen - Claudia Bauer, Regisseurin von "89/90", im Gespräch mit Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Neu, neuer, Witten - Die Wittener Tage für neue Kammermusik 2017

Porträt eines Kapitalisten mit zwei Gesichtern - Herr Puntila und sein Knecht Matti am Schauspielhaus Zürich

Pikantes Setting - Herbert Fritsch bekommt den Berliner Theaterpreis

"6 x Francis Bacon" - Das Siegener Museum für Gegenwartskunst feiert seine Neuerwerbungen

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

17:55 Uhr

Deutschlandfunk aktuell - Schleswig-Holstein und Frankreich haben gewählt

18:05 Nachrichten 

19:00 Nachrichten 

20:05 Nachrichten 

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Heidelberger Künstlerinnenpreis 2017

Ying Wang
LTD 1

Alban Berg
Violinkonzert

Lena Neudauer, Violine
Philharmonisches Orchester Heidelberg
Leitung Elias Grandy
Aufnahme vom 22.2.17 aus der Stadthalle Heidelberg
Am Mikrofon: Egbert Hiller

Deutscher Musikwettbewerb 2017
Kammerkonzert mit Preisträgern und Stipendiaten
DMW Komposition - Preis des Deutschlandfunk

Aufnahme vom 22.2.17 aus der Hochschule für Musik Leipzig
Am Mikrofon: Martina Brandorff

Seit 30 Jahren fördert der Heidelberger Künstlerinnenpreis das kompositorische Schaffen von Frauen aus aller Welt. Die Liste der bisherigen Preisträgerinnen reicht von Myriam Marbe bis zu Sofia Gubaidulina und Kaija Saariaho. In diesem Jahr erhielt ihn die Komponistin Ying Wang, deren künstlerische Identität sich im Spannungsfeld zweier Kulturen bewegt. 2003 übersiedelte sie von Shanghai nach Köln, seither wirbt sie für den kulturellen Brückenschlag zwischen Deutschland und China. Beim Preisträgerinnenkonzert am 22. Februar in der Stadthalle Heidelberg präsentierte Ying Wang mit 'LTD 1' eine neue Orchestermusik, die die Ausbeutung und Schädigung der natürlichen Umwelt in aparte Klänge setzt.

Der wichtigste nationale Wettbewerb für den professionellen klassischen Musikernachwuchs wurde in diesem Jahr erstmals in Ostdeutschland ausgetragen. Neu in der 43. Wettbewerbssaison war die Carte Blanche in Runde drei, wo es galt, eigene künstlerische Schwerpunkte zu setzen. Insgesamt 200 Nachwuchskünstlerinnen und -künstler bewarben sich in Leipzig in 14 Kategorien; eine Gesamtjury entschied über die Vergabe der Stipendien und Preise. In der Sparte Komposition war u.a. der Preis des Deutschlandfunks ausgelobt. Die leistungsstärksten Teilnehmer kommen nun in den Genuss eines nachhaltigen Fördersystems.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

Journal vor Mitternacht

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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Programmtipps

S/W Foto von John Maynard Keynes, dem berühmten englischen Ökonom (imago/leemage)
SelbsterkenntnisLob der Langeweile
Essay und Diskurs 28.05.2017 | 09:30 Uhr

Der Mensch ist ein Wesen, das sich langweilt und deshalb Stimulantien braucht. Der große Ökonom John Maynard Keynes hat die Langeweile als das gewichtigste Problem der modernen Gesellschaft bezeichnet. Kluge Köpfe wissen aber auch: Langeweile ist die Pforte, durch die man schreiten muss, um zu Selbsterkenntnis und Kreativität zu gelangen.

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