Montag, 25.06.2018
 
Seit 10:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 08.01.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

"Launisch wie eine Feder im Wind"
Eine Lange Nacht über Frauenstimmen in der italienischen Musik
Von Cristiana Coletti und Wolfgang Hamm
Regie: Cristiana Coletti und Wolfgang Hamm

Italien ist vielleicht das einzige Land in Europa, in dem zwischen traditioneller Volksmusik, populären Canzoni und hochkultureller Oper keine Welten liegen. Opernarien wurden auf der Straße gesungen, Komponisten ließen sich von der Volksmusik inspirieren. Und Sängerinnen wurden in jeder Verkörperung - als Primadonna, als Volkssängerin, als Cantante geliebt. 'La Donna è mobile' ('Oh wie so trügerisch sind Frauenherzen') singt aus dem Blickwinkel des Mannes der Tenor in Verdis 'Rigoletto'. Gemordete und dem Wahnsinn verfallene, verführte und verlassene, vergiftete und misshandelte Heldinnen - die italienische Oper ist reich an tragischen Frauengestalten. Ein ganz anderes Frauenbild zeigt dagegen die italienische Volksmusik in Arbeits-, Liebes- und Wiegenliedern, in Totenklagen oder Tänzen wie der Tarantella. Ob Göttin oder Mutter, Heilige oder Geliebte - seit Jahrhunderten diente die Frau den Künstlern, Komponisten und Poeten als Projektionsfläche. Eine lange Tradition, an die auch die Popmusik Italiens anknüpfte. Im Laufe der Zeit lernten selbstbewusste Frauen, mitzureden und sich gegen das überkommene Frauenbild zu wehren. Doch was hat der italienische Medienbetrieb heute aus ihrer Emanzipation gemacht? Eine 'Lange Nacht' u.a. mit der Opernsängerin Desirée Rancatore, der großen alten Dame des italienischen Folkrevivals Giovanna Marini, mit Sängerinnen wie Lucilla Galeazzi, Etta Scollo, Floriana Cangiano, der Komponistin Caterina Calderoni, dem Canzone-Spezialisten Felice Liperi und der Publizistin Lorella Zanardo.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Rheingau Musik Festival 2015

Peter Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 5 e-Moll, op. 64

San Francisco Symphony
Leitung: Michael Tilson Thomas

Aufnahme vom 3.9.15 aus dem Kurhaus Wiesbaden

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Morgenstern Trio - Piano Trios

Jacqueline Fontyn
Klaviertrio

Maurice Ravel
Klaviertrio a-Moll

Morgenstern Trio:
Stephan Hempel, Violine
Emanuel Wehse, Violoncello
Catherine Klipfel, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Giovanni Battista Tibaldi
Sonata da chiesa für 2 Solo-Instrumente und Basso continuo d-Moll, op. 2 Nr. 3
Parnassi musici

Georg Philipp Telemann
Kantate 'Am Sonntag nach dem Neuen Jahr' für Sopran, Oboe und Basso continuo
Ingrid Schmithüsen, Sopran
Il Concertino Köln

César Franck
Choral für Orgel Nr. 2 h-Moll (M 39)
Daniel Roth, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Schau, lieber Gott, wie meine Feind'. Kantate am Sonntag nach Neujahr, BWV 153
Robin Blaze, Countertenor
Gerd Türk, Tenor
Peter Kooij, Bass
Bach Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
Rechte Parteien und die Kultur - In Thüringen wird zum Boykott gegen Theater aufgerufen

Alte Feindschaft, neue Freundschaft? Die USA und Russland - Ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Henning Riecke

Schreibt der Zufall Geschichte? Ein Interview mit dem Publizisten Jörg Link

Kulturpresseschau - Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Die Türkei und der Terror - Ein Interview mit der Politikwissenschaftlerin Gülistan Gürbey

Denk ich an Deutschland: der Musiker und Klarinettist Giora Feidman

Am Mikrofon: Kathrin Hondl

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Zukunft: Goldene Zeiten oder apokalyptischer Horror
Von Johannes Schießl, München
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 275 Jahren: Der Begründer des modernen Zirkus Philip Astley geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Klaviermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Japan Projektionen (1/3)
Der Reisende im Reich der Zeichen
Von Stefanie Diekmann
(Teil 2 am 15.1.17)

Wenn es Japan nicht gäbe, müsste man es erfinden. Ungefähr so ließe sich die Begegnung des Essayisten Roland Barthes mit 'Japan' beschreiben, einem Land, das gleich zu Beginn seines Reiseberichts in Anführungszeichen auftritt, da es zwar real existiert, aber auf den Seiten des Berichts noch eine zweite Existenz führt, die ganz aus der Projektion und dem Begehren entsteht. Japan, das Reich der Zeichen, ist das Land, in dem der Reisende als Leser unterwegs ist und im Theater und in der Kalligrafie, in den Restaurants und Kaufhäusern, im Straßenverkehr und in den Spielhallen vor allem eines entziffert: dass die Zeichen auf ihn gewartet haben. Stefanie Diekmann betrachtet in ihrem Essay 'Japan Projektionen' das Verhältnis von Entdeckung und Verkennung Japans durch seine westlichen Besucher, ausgehend von den Miniaturen in dem Buch 'Das Reich der Zeichen', das Roland Barthes 1970 publiziert hat. Stefanie Diekmann, Professorin für Medienwissenschaften, lehrt seit 2012 an der Stiftung Universität Hildesheim, war zuvor Professorin für Medien und Theater an der LMU München und hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zu den Themen Film, Fotografie, Intermedialität und Dokumentation publiziert.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Alt-Katholischer Gottesdienst
Übertragung aus der Pfarrkirche St. Willibrord in München
Predigt: Kurat Peter Priller

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Bundestags-Fraktion Die Linke

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Mit dem Zug durch Mexiko
Eine Reise auf der legendären Bahnstrecke "El Chepe"

Das Wasser des Lebens
Rundgang durch das Whiskey-Museum Dublin

Echte Pferdestärken
Die Döbelner Pferdetram in Sachsen

Kampf gegen den schlechten Ruf
Ein alternativer Spaziergang durch Brüssels Stadtteil Molenbeek

Am Mikrofon: Mike Herbstreuth

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Schriftsteller Frank Witzel im Gespräch mit Michael Langer

Frank Witzel ist nicht nur Schriftsteller, sondern auch Musiker und Illustrator. Geboren 1955 in Wiesbaden, ließ er sich zunächst am dortigen Konservatorium ausbilden. Es folgten ab 1975 erste literarische Veröffentlichungen, zuerst Poeme in alternativen Literaturzeitschriften, dann drei Jahre später der erste Gedichtband 'Stille Tage von Cliché'. Im Jahr 2001 erschien sein erster Roman unter dem Titel 'Bluemoon Baby'. 2015 wurde er schließlich mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet für sein opulentes Prosawerk 'Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969'. Zuletzt veröffentlichte er gemeinsam mit Philipp Felsch den Band 'BRD Noir'.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Was bleibt, ist Sternenstaub - ein Jahr ohne David Bowie
Von Fabian Elsäßer

2017 wird das Debütalbum von David Bowie 50 Jahre alt. Viele seiner Zeitgenossen und Weggefährten, Mick Jagger beispielsweise, können inzwischen als Rockveteranen auf ein solches Jubiläum zurückblicken, David Bowie war es nicht vergönnt. Doch der Rückblick war seine Sache ohnehin nie. Anlässlich seines 70. Geburtstags (8. Januar) und ersten Todestags (10. Januar) blicken stattdessen wir zurück - auf ein außergewöhnliches Künstlerleben zwischen Musik, Film und Mode, auf ein verblüffendes Spätwerk und auf die vielen Spuren, die 'Ziggy Stardust' in der Popkultur hinterlassen hat.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Elena Ferrante: Die Geschichte eines neuen Namens
Band 2 der Neapolitanischen Saga
Aus dem Italienischen von Karin Krieger
(Suhrkamp Verlag, Berlin)
Vorgestellt von Maike Albath

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Stephen Hawking Superstar
Die Physik-Ikone wird 75
Von Arndt Reuning und Frank Grotelüschen

Seine kurze Geschichte der Zeit gehört wohl zu den am wenigsten gelesenen Bestsellern der Literaturgeschichte. Förmlich über Nacht hatte das populärwissenschaftliche Buch seinen Autor weltberühmt gemacht: Den Physiker Stephen Hawking, der infolge einer Muskelkrankheit nahezu vollständig gelähmt ist und sich nur über einen Sprachcomputer verständigen kann. Die Ärzte hatten ihm prophezeit, dass er nur noch zwei Jahre zu leben hätte. Das war im Jahr 1963. Jetzt feiert der Brite seinen 75. Geburtstag.
Ein überlegener Geist in einem hinfälligen Körper - der Theoretiker wandelte sich im Lauf der Zeit zu einem Superstar der Kosmologie, zu einer Ikone der Physik. Er hat Auftritte in Star Trek und in den Simpsons. Seine synthetische Stimme erklingt auf Alben von Pink Floyd. Er warnt vor dem Brexit. Seine wissenschaftliche Arbeit selbst tritt jedoch hinter seiner Person zurück. Für welche Ideen und Modelle steht Stephen Hawking? Und wie hat er die moderne Physik beeinflusst? 'Wissenschaft im Brennpunkt' spürt der Person und dem Werk des genialen Kosmologen nach.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Das Ende des Westens? Der Althistoriker David Engels über die Verwerfungen in Europa

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"High (du weißt wovon)" - Das neue Stück von René Pollesch am Schauspielhaus Zürich

Kopf oder Bauch? Die Lyrikerin und Übersetzerin Monika Rinck über das Verhältnis von Vernunft und Gefühl im postfaktischen Zeitalter

Rechte Parteien und die Kultur - In Thüringen wird zum Theater-Boykott aufgerufen

Kolonialismus im Fokus - Lissabon wird "ibero-amerikanische" Kultur-Kapitale

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Tour de Ski und Nordische Kombination
Biathlon - Weltcup in Oberhof
Biathlon - Ja oder Nein - die Zukunft von Oberhof
Ski alpin
Interview mit Nicole Resch, IBU-Generalsekretärin zu Boykottzwist und Russland
Bob- und Skeleton-Weltcup in Altenberg
Interview Oliver Roggisch, DHB-Teammanager, Vor der Handball-WM in Frankreich
Olympia-Symbol Maracana verfällt im Rekordtempo
Afrika-Cup - Bedeutung des Turniers für Ersatzgastgeber Gabun
FIFA-Council - Vorbericht zum Treffen des Fußball-Weltverbandes in Zürich
Mega-WM? - Kein Problem!

Am Mikrofon: Philipp May

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

"Ich hab mich nie wieder so frei gefühlt"
David Bowie in Berlin
Von Christian Möller
Regie: Thomas Leutzbach
Produktion: WDR 2015

Von 1976 bis 1978 lebte David Bowie in Westberlin. Mitte der 70er-Jahre war Bowie auf dem Höhepunkt seiner Karriere - und gleichzeitig ziemlich am Boden. Sein Speiseplan bestand aus Milch, Koks und Paprika. Er hatte Paranoiaanflüge. Und konnte den Rock 'n' Roll-Zirkus nicht mehr ertragen. Er wollte raus. Und musikalisch noch mal bei null anfangen. In Westberlin war das möglich. Statt in einer schicken Villa wohnte er in einer ranzigen Altbauwohnung, zeitweilig zusammen mit seinem Kumpel Iggy Pop. Und wenn er mit dem Hollandrad durch den Kiez fuhr, im SO 36 tanzen ging oder in der Eckkneipe sein Bier trank, konnte er das unbehelligt tun. Und erlebte zwei seiner glücklichsten Jahre. Wie er selbst sagte: "Ich hab mich nie wieder so frei gefühlt wie in Berlin."

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

A cappella Festival Leipzig 2016

Leveleleven
Eine skandinavische Vokalformation der Superlative

Aufnahme vom 24.5.16 im Gewandhaus Leipzig
Am Mikrofon: Anja Lehmann-Tödt

Sie sorgen weltweit für frenetischen oder beseelten Applaus nach ihren Konzerten - das schwedische Vokalensemble The Real Group und die finnische a-cappella-Gruppe Rajaton. Unter dem Namen Leveleleven treten beide Ensembles seit einiger Zeit gemeinsam auf. Rajatons Beseeltheit, sein warmer, voller Klang, trifft damit auf The Real Groups jazzig-poppige Klänge mit Herz, Verve und Esprit. Leveleleven - eine Vokalformation, die die Schönheit des Genres a cappella auf einem neuen Level präsentiert. Das Konzert vom 24. Mai 2016 innerhalb des a cappella Festivals Leipzig im Gewandhaus ist nachzuhören im 'Konzertdokument der Woche'.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

Die sächsischen Puckjäger Eishockey-Hochburgen des Ostens.

Ein Beitrag von Wolf-Sören Treusch.
(Whl.)

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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