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Programm: Vor- und RückschauMontag, 19.01.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Malte Hennig

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    02:30 Uhr   Zwischentöne

    Musik und Fragen zur Person
    (Wdh.)

    Nachrichten 3:00 Uhr

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Peter-Felix Ruelius, Schlangenbad
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 80 Jahren: Errichtung eines Internationalen Militärgerichtshofs in Tokio

    Nach Japans Kapitulation 1945 nimmt am 19. Januar 1946 ein Militärgerichtshof in Tokio die Arbeit auf: 28 Politiker und Militärs werden angeklagt.
    Der Prozess ist bis heute umstritten. Auch weil die USA den Kaiser verschonen.

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Visionen von einem Iran ohne Gottesstaat
    Die Macht der iranischen Regierung fußt auch auf dem Anspruch, Gottesstaat zu sein. Doch die Massenproteste der letzten Tage stellen diese Macht infrage. Einige iranische Oppositionelle fordern nach einem möglichen Regimewechsel einen säkularen demokratischen Staat. Wie verbreitet sind solche Visionen? Wie realistisch ist ihre Umsetzung zum jetzigen Zeitpunkt, da das Regime die Proteste brutal niedergeschlagen hat? Und wie sehr hat das iranische Regime durch die jahrelangen Repressionen den Iranern den Islam ausgetrieben? Dazu ein Gespräch mit der Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur, die auch Autorin des Buches „Iran ohne Islam“ ist.

    Unheilbare Wunden: Wie können Missbrauchsbetroffene Tätern vergeben?
    Die Erfahrung von Missbrauch in der katholischen Kirche hinterlässt unheilbare Wunden. Dem stehen Täter gegenüber, die oft weder Einsicht noch Reue zeigen und vielfach nicht für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen wurden. Wie soll da so etwas wie Versöhnung überhaupt möglich sein? Der Theologe Peter Winkeljohann hat dazu promoviert. Sein Ausblick: Bei all dem Versagen der Kirche könnte es so etwas wie Versöhnung zwischen Tätern und Opfern geben, wenn Gott mit ins Spiel kommt. Kann die Hoffnung auf das Gericht im Jenseits neue Perspektiven eröffnen - oder vertröstet das Betroffene nur erneut?

    Am Mikrofon: Luisa Meyer

  • 10:08 Uhr

    Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern

    1 Jahr US-Präsident Trump - Ist der Westen am Ende?

    Gäste:
    Ruprecht Polenz, CDU, ehem. Generalsekretär und ehem. Vorsitzender Auswärtiger Ausschuss
    Beatrix von Storch, AfD, MdB, stellvertretende Fraktionsvorsitzende
    Klaus Remme, Dlf-Korrespondent in Brüssel
    Am Mikrofon: Christoph Heinemann

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    kontrovers@deutschlandfunk.de
    Whats-App: 0173 56 90 322

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Pascal Janovjak: „Die Fahrt der Salem“
    Aus dem Französischen von Barbara Sauser
    (Lenos Verlag)
    Ein Beitrag von Dina Netz

    Julian Barnes: „Abschied(e)“
    Aus dem Englischen von Gertraude Krueger
    (Kiepenheuer & Witsch Verlag)
    Ein Beitrag von Meike Feßmann

    Am Mikrofon: Sigrid Brinkmann

  • 16:35 Uhr

    Feindliche Übernahme
    Kennedys erfundene Autismus-Epidemie
    Von Christopher Weingart
    (Wh. v. 2.6.2025)

    Peter Hotez ist Virologe und Impfforscher. Vor Jahren bittet ihn die US-Gesundheitsbehörden, Robert F. Kennedy den Stand der Forschung nahezubringen, denn Kennedy, eigentlich ein angesehener Umweltanwalt, verbreitet die Theorie, dass Impfungen Autismus auslösen. Diese Theorie ist längst mehrfach widerlegt. Doch Kennedy schürt weiter Zweifel.
    2025 wird Kennedy zum US-Gesundheitsminister. Zuerst beschwichtigt er: Nein, er wolle niemandem die Impfungen wegnehmen. Doch sein Vorgehen beweist das Gegenteil. Kennedy entlässt führende US-Impfexperten und ersetzt sie mit Impfgegnern, verbreitet immer wieder Desinformation zu Impfstoffen, stampft Impfforschung ein. Und wieder im Zentrum seiner Politik: Autismus. Die Krankheit sei mittlerweile eine „Epidemie“ geworden, erklärt Kennedy, ausgelöst durch „Umweltfaktoren“, vor denen man die Kinder „beschützen“ müsse. Hotez, dessen Tochter selbst autistisch ist, hält diese Argumente für vorgeschoben. Die tatsächlichen Ursachen von Autismus interessierten ihn gar nicht, warnt Hotez. Stattdessen richte sich Kennedys Blick wieder auf Impfstoffe.
    Ein ausgesprochener Impfgegner soll vorliegende Daten sichten und bis September klären, was Autismus auslöst. Experten ahnen, wie das Ergebnis ausfallen wird.
    Der Fall Autismus ist nur ein Anfang. Wer tiefer in die Netzwerke aus Influencern und Schwurblern hinter Kennedy eintaucht, kann erkennen, wie gravierend die Folgen für die Gesundheit in den USA sein werden.

    Alle drei Teile von "Gesundheit made bei Kennedy" können Sie in der Deutschlandfunk App hören oder unter www.deutschlandfunk.de/wissenschaft-im-brennpunkt-102.html

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Jochen Andritzky: "Visionen braucht das Land. Für eine langfristige Politik mit Mut zur Zukunft" (Herder Verlag)

    Claudia C. Gatzka, Sonja Levsen (Hg.): "Neue Wege zu einer Geschichte der Bundesrepublik" (Suhrkamp Verlag)

    Eli Sharabi: "491 Tage. In den Tunneln der Hamas" (Suhrkamp Verlag)

    Owen Rees: "Eine unerzählte Geschichte der Antike. Auf den Spuren vergessener Orte - von Britannia bis Vietnam" (Aufbau Verlag)

    Am Mikrofon: Catrin Stövesand

  • 20:10 Uhr

    Das Klassik-Magazin

  • 21:05 Uhr

    Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

    „SEHNSUCHT“

    Lieder von Henriëtte Bosmans, Arnold Schönberg, Erich Zeisl und Alexander Zemlinsky

    Äeneas Humm, Bariton
    Renate Rohlfing, Klavier

    Aufnahmen vom 24.-26.11.2024 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

    Am Mikrofon: Oliver Cech

    Diese Kunstlieder spiegeln die Erfahrung von Exil und Verlust, sowie die unstillbare Sehnsucht nach Heimat und Freiheit.

    Faschistische Ideologien eliminieren nicht nur Kunst, Verstand und Menschlichkeit in ihrer Zeit. Sie schaffen eine Leerstelle; ein Vakuum, das sich zwischen Gegenwart und Vergangenheit schiebt. Der Schweizer Opernsänger Äneas Humm füllt diese Leerstelle mit Liedern. Sein im Deutschlandfunk Kammermusiksaal entstandenes Album „SEHNSUCHT“ rückt eine Komponistin und drei Komponisten jüdischer Herkunft in den Mittelpunkt, deren Biografien durch den Nationalsozialismus bedroht wurden. „Die Dringlichkeit dieser Musik ist geboren aus der persönlichen Erfahrung von Exil und Vertreibung“, so der 30-Jährige. Er möchte „Werke und Stimmen wieder hörbar zu machen, die zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind. Ein Erbe, das unser kulturelles Gedächtnis dringend braucht.“

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht