5. Raderberkonzert 2025/26
Wolfgang Amadeus Mozart
Quartett für Flöte, Violine, Viola und Violoncello D-Dur, KV 285
Fabian Egger
„Nach(t)gedanken“ für Flöte und Cello
Claude Debussy
Trio für Flöte, Viola und Harfe
Heitor Villa-Lobos
„Assobio à Játo“ für Flöte und Violoncello
Nino Rota
Sonate für Flöte und Harfe
André Jolivet
„Chant de Linos“. Trauerlamentation für Flöte, Violine, Viola, Violoncello und Harfe
Fabian Egger, Flöte
Louise Grandjean, Harfe
Gyurim Kwak, Violine
Simon Rosier, Viola
Tzu-Shao Chao, Violoncello
Aufnahme vom 10.2.2026 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln
Am Mikrofon: Norbert Hornig
Fabian Egger in einem fantasiereichen Konzertprogramm mit Harfenistin Louise Grandjean und drei Streichern des HANA Quartetts.
Wie wunderbar vielfältig ist doch die Ausdruckspalette der Querflöte, wenn sie von einem Meister gespielt wird wie dem jungen Fabian Egger. 2024 überzeugte er Jury und Publikum beim Internationalen Aeolus-Bläserwettbewerb in Düsseldorf und gewann alle Hauptpreise. In Köln beginnt er sein Konzert ganz „klassisch“ mit Mozart und landet unvermittelt bei einer Eigenkomposition. Auch im 20. Jahrhundert entstanden viele Meisterwerke der Flötenkammermusik, allen voran Claude Debussys vielfarbig funkelndes Trio für Flöte, Viola und Harfe aus dem Jahr 1916. An Originalität kaum zu überbieten ist „Assobio à Játo“ für Flöte und Violoncello von Heitor Villa-Lobos, der hier lautmalerisch einen Düsenjet starten lässt.