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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 10.03.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Marko Langer

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Philipp May

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Ulrike Greim, Erfurt
    Evangelische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Interview mit Frank Umbach, Uni Bonn, Energieexperte, zu Öl- und Gaspreisentwicklung

    07:15 Uhr   Interview

    Interview mit Jürgen Kerner, 2. Vors. IG Metall, zum AfD-Ergebnis in der Industriearbeiterschaft

    08:10 Uhr   Interview

    Interview mit Volker Wissing, Ex-FDP, Ex-Verkehrsminister, zur Zukunft der FDP

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 60 Jahren: Niederländische Kronprinzessin Beatrix heiratet einen Deutschen

  • 09:10 Uhr

    Orbán gegen Kyjiw - Wahlkampf und geopolitischer Einfluss (Gespräch mit Prof. Bos)

    Zwischen Protest und Machtpolitik - Zwischenbilanz der Regierung in Tschechien

    Vom Atomschirm zur Atomenergie - Frankreich richtet Kernkraft-Gipfel aus

    Am Mikrofon: Andreas Noll

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Hörendes Herz: Priorin Schwester Raphaela Brüggenthies über die Regel Benedikts
    Die Regel Benedikts ist rund 1.500 Jahre alt - und strahlt bis heute. Was lässt sich lesen aus diesem zentralen Text christlicher Tradition - auch jenseits des Klosters? Die Benediktinerin und Theologin Schwester Raphaela Brüggenthies nähert sich ihm kritisch und neu - als „fremder Gast“. Ein Text, der überraschende Fragen an unsere Gegenwart stellt. Andreas Main im Gespräch mit der Priorin der Abtei St. Hildegard bei Rüdesheim am Rhein.

    Am Mikrofon: Andreas Main

  • 10:08 Uhr

    HIV: Stand bei Behandlung und Forschung

    Gast:
    Prof. Dr. Christoph Boesecke, Oberarzt in der Ambulanz für Infektiologie und Immunologie der Uniklinik Bonn
    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

    Reportage: 
    „Inzwischen lebt es sich ganz gut“: Eine HIV-Betroffene berichtet 

    11:05 Uhr-Gespräch:
    Von HIV "geheilt": Der Fall des zweiten Berliner Patienten 
    Interview mit Prof. Dr. Christian Gaebler, Leiter der Arbeitsgruppe Translationale Immunologie viraler Infektionen, Charite Universitätsmedizin Berlin

    Aktuelle Informationen aus der Medizin: 
    Leitlinie aktualisiert: Keine Empfehlungen für Krebsdiäten 
    Interview mit Prof. Dr. Jutta Hübner, Universitätsklinikum Jena, Koordinatorin der aktualisierten S3-Leitlinie

    Gefahr durch Zecken: Neue RKI-Karte der FSME-Risikogebiete 
    Interview mit Prof. Dr. Gerhard Dobler, Leiter Nationales Konsiliarlabor für FSME am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Seit AIDS Anfang der achtziger Jahre als eigenständige Krankheit erkannt wurde, hat sich viel verändert. Die Infektion mit HI-Viren ist vom Todesurteil zur behandelbaren Krankheit geworden. Etwa 90.000 Menschen in Deutschland leben mit HIV. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt, können existierende Therapien verhindern, dass die Krankheit ausbricht oder weitergegeben wird. Wirklich heilbar ist HIV aber immer noch nicht. Was sind derzeit die größten Probleme bei der Behandlung? Wieso gelingt es nicht, das Infektionsgeschehen deutlich herunterzufahren? Und welche Hoffnungen können Betroffene in therapeutische Ansätze stecken, die derzeit erforscht werden?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Clara Leinemann: „Gelbe Monster“
    (Suhrkamp Verlag)
    Ein Beitrag von Jan Drees

    Hiroko Oyamad: „Die Fabrik“
    Aus dem Japanischen von Nora Bierich
    (Rowohlt Verlag)
    Ein Beitrag von Samuel Hamen

    Am Mikrofon: Nora Karches

  • 16:35 Uhr

    Diabetes:
    Blutzucker per Schweiß bestimmen?

    Prävention:
    Projekt in Kenia und Uganda reduziert HIV-Neuinfektionen drastisch

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 10. März 2026:
    Kein Durcheinanderreden im Weltraum

    Am Mikrofon: Monika Seynsche

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Im Dienste Putins
    Deutsche Söldner kämpfen im Donbass
    Von Markus Thöß
    Regie: Claudia Kattanek
    Redaktion: Lena Rocholl, Wolfgang Schiller
    Deutschlandfunk 2026

    Deutsche kämpfen für Russland im Donbass - und reisen unbehelligt zurück. Über Söldner zwischen Front und Heimat, Behördenversagen und ein kaum beachtetes Sicherheitsrisiko mitten in Deutschland.

    Warum ziehen deutsche Staatsbürger freiwillig für Russland in den Krieg? Das Feature analysiert ein politisch brisantes Phänomen zwischen Ideologie, Desinformation und Radikalisierung. Auf Grundlage investigativer Recherchen, Auswertungen von Online-Netzwerken und Gesprächen mit Expert:innen zeichnet die Sendung nach, wie prorussische Narrative wirken, welche Rolle rechtsextreme Milieus spielen und wo staatliche Stellen an Grenzen stoßen. Wer rekrutiert, wer duldet, wer schaut weg? Das Feature fragt nach Verantwortung, Sicherheitsrisiken und den politischen Folgen eines Krieges, der längst auch Deutschland erreicht hat.

    Seit 2000 arbeitet Markus Thöß als Kameramann und Autor an Reportagen und Dokumentationen für ARTE, N-TV Prime Time Doku und die ZDF Redaktion Arte und Frontal. Außerdem ist er Autor für T-Online-Artikel und Radio Features.

  • 20:05 Uhr

    True Stories
    Von Sophie Calle und Ulrike Haage
    Bearbeitung, Komposition und Regie: Ulrike Haage
    Mit: Françoise Cactus, Birte Schnöink, Damian Rebgetz
    Ton: Martin Offik
    BR 2019
    Länge: 46‘47

    Die Französin Sophie Calle gehört weltweit zu den wichtigsten zeitgenössischen Konzeptkünstlerinnen. Durch improvisierende Performances wird ihr Werk als Radiokunst akustisch adaptiert.

    „Die Psychologie zwischenmenschlicher Beziehungen ist der Inhalt aller meiner Arbeiten“, sagt Sophie Calle. Sie beobachtet und sammelt Daten, Spuren, Lebenslagen. Es gibt kein Tabu bei ihr, das dem Spielen Einhalt gebieten würde, solange dieses nur zum Kunstwerk wird.
    Einige ihrer äußerst lakonischen und pointierten Erzählungen aus „True Stories“ setzt die Klangkünstlerin Ulrike Haage in ihrem Hörspiel einer Art akustischen Befragung aus. Sie nimmt sich das Postkarten-Buch „Tout“ mit Kurzbeschreibungen zu 54 Werken von Sophie Calle vor und nähert sich den Verfahrensweisen Calles an.
    Drei Performer, der Musiker Damian Rebgetz, die Sängerin Françoise Cactus und die Schauspielerin Birte Schnöink interpretieren die Texte durch Improvisation. Unmerklich werden auch die Hörerinnen zum Teil des Spiels, wenn die Grenze zwischen Wahrheit und Erfindung, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Erinnerung und Trauer, Verstecktem und Offenlegung verschwimmt.

    Sophie Calle, geboren 1953, lebt in Paris und New York. Die Arbeiten der Konzeptkünstlerin umfassen u.a. Fotografie, Installationen und Videokunst. Zuletzt wurde sie 2024 mit dem Praemium Imperiale ausgezeichnet.

    Ulrike Haage, geboren 1957, ist eine deutsche Komponistin, Klangkünstlerin und Hörspielautorin.

  • 21:05 Uhr

    Supergroup hoch zwei!
    The Bad Plus Feat. Craig Taborn & Chris Potter
    Aufnahme vom 24.8.2025 beim Jazzfestival Saalfelden
    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    Die beiden Bad Plus-Gründungsmitglieder Reid Anderson und David King auf kreativem Höhenflug mit zwei prominenten Jazz-Kollegen.

    Für ihre aktuelle Tour haben sich der Bassist und der Schlagzeuger mit dem Pianisten Craig Taborn und Saxofonist Chris Potter zusammengetan und begeben sich mit ihnen auf die Spuren des „American Quartet“ von Keith Jarrett. Angefangen haben The Bad Plus im Jahr 2000 als Trio. Gemeinsam mit Pianist Ethan Iverson haben Reid Anderson und Dave King sehr erfolgreich Jazz mit Elementen aus Pop und Rock gemischt. 2017 verließ Iverson die Band, die sich seitdem personell mehrfach verändert hat. Für ihre Hommage an Keith Jarretts „American Quartet“, dem außer dem Pianisten der Saxofonist Dewey Redman, Charlie Haden, Kontrabass und Paul Motian am Schlagzeug angehörten, haben sie mit Craig Taborn und Chris Potter nun zwei der aktuell herausragenden Vertreter ihrer jeweiligen Instrumente gewinnen können. Gemeinsam mit ihnen sorgtenThe Bad Plus für einen furiosen Ausklang des Jazzfestivals Saalfelden 2025.

  • 22:05 Uhr

    Kultur im Frauen-Zimmer
    Wie Frauen die Leipziger Musikszene des 18. Jahrhunderts prägten
    Von Helga Heyder-Späth

    Im Leipzig des 18. Jahrhunderts gab es ein paar herausragend gebildete Frauen. Wie prägten sie das Musikleben der Stadt?

    Lange standen sie im Schatten einer männlich geprägten Geschichtsschreibung, dabei gaben Frauen der Leipziger Kulturszene schon im 18. Jahrhundert eine individuelle Note. Federführend war da die Poetin Christiana Mariana von Ziegler. Heute kennt man allenfalls ihre Texte zu Kantaten von Johann Sebastian Bach. Zu Lebzeiten war sie berühmt. „Bey dem eynen muß das andere nicht versäumet werden“ - eindringlich empfahl die Zieglerin ihren Leserinnen, neben den häuslichen Pflichten die Bildung nicht zu vergessen. Diesen Standpunkt teilten Luise Adelgunde Victorie Gottsched, Anna Magdalena Bach und manch andere Leipzigerin, die sich als Musikerin und Poetin persönliche Freiräume schuf. Ihre männlichen Kollegen wussten das durchaus zu schätzen.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht