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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 14.04.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Detlef Ziegler, Münster
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 40 Jahren: Die Philosophin und Feministin Simone de Beauvoir gestorben

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Familiäre Krebserkrankungen:
    Risiko über Generationen hinweg

    Gäste:
    Prof. Dr. Kerstin Rhiem, Leiterin Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs, Universitätsklinik Köln
    Prof. Dr. med. Gabriela Möslein, Leiterin der Abteilung für hereditäre Tumore, Evangelisches Krankenhaus Bethesda, Duisburg
    Dr. Stefanie Houwaart, Betroffene und Patientenvertreterin vom BRCA-Netzwerk
    Am Mikrofon: Martin Winkelheide

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Krebs ist keine seltene Krankheit. Sie tritt normalerweise eher im höheren Alter auf. In manchen Familien aber wird die Diagnose „Krebs“ häufiger gestellt als in anderen. Und oft trifft die Diagnose auch Menschen, die noch jung sind. Das ist kein Zufall. Es gibt viele genetische Veränderungen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden können und die dieses besondere familiäre Krebsrisiko verursachen können. Wo gibt es Beratung? Welche Untersuchungen sind sinnvoll? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es? Was bedeutet das persönliche Risiko - für andere Familienangehörige - etwa für eigene Kinder?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 16:35 Uhr

    Dr. Chatbot:
    Die Rolle von KI bei der medizinischen Erstberatung

    Weltweit bei Rindern verbreitet:
    Ist Influenza D auch eine Gefahr für Menschen?

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 14. April 2026:
    Schwarze Löcher in der Lausitz

    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Herr Gammer gibt nicht auf
    Eine Psychiatrie-Geschichte aus der DDR
    Von Jörn Klare
    Regie: Eva Solloch
    Ton und Technik: Gunther Rose und Marcell Christmann
    Redaktion: Wolfgang Schiller
    Deutschlandfunk 2026
    (Ursendung)

    Mike Gammer ist wütend. Auf den Staat, die Justiz und die Menschen, die ihn in den 70er und 80er Jahren in einer sächsischen Psychiatrie-Einrichtung gequält haben. Seine Geschichte ist kaum zu glauben.

    Es beginnt mit Bettnässen, der Diagnose einer nie belegten Hirnschädigung und einem Verhalten, das man heute wohl mit ADHS in Verbindung bringen würde. 1974 landet der siebenjährige Gammer dafür in der Fachklinik für Neurologie und Psychiatrie Altscherbitz. Mit wenigen Unterbrechungen bleibt er dort für 14 Jahre und reagiert vor allem mit Wut, auf welche die Klinik mit überbordendem Einsatz von Psychopharmaka und massiver Gewalt antwortet. Er ist noch ein Teenager, als man ihn auf eine geschlossene Station mit psychisch kranken Schwerstkriminellen verlegt. Die Missbrauchs-Erfahrungen prägen ihn bis heute. Doch niemand übernimmt die Verantwortung, und in Gammers Wut mischt sich immer mehr Verzweiflung.

    Jörn Klare, 1965 in Hohenlimburg geboren, zwischen Sauerland und Ruhrgebiet aufgewachsen, lebt als Autor in Berlin. Er schreibt Sachbücher, Theaterstücke und Radiofeatures, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde.

  • 20:05 Uhr

    absolute zero!
    Von Klaus Buhlert
    Regie: der Autor
    Mit: Bibiana Beglau, Jens Harzer, Wolfram Koch, Franz Pätzold, Stefan Wilkening und Klaus Buhlert
    Musik: Klaus Buhlert & ANOTHER PLUS
    Ton und Technik: Andreas Stoffels und Gunda Herke
    Regieassistenz: Beate Becker
    Dramaturgie: Sabine Küchler
    Deutschlandfunk 2024
    Länge: 50‘10

    Wo verlaufen die Grenzen zwischen „anything goes!“ und „absolute zero!“? Geschult an der Literatur von Thomas Pynchon inszeniert Klaus Buhlert den Übergang von postmoderner Willkür zu unerwartetem Stillstand.

    Ein imaginärer Ort: das Studio in der Hitze der Nacht. Eine Konstruktion, ein körperloser Ort, Sammelpunkt von Emigranten, Heimatlosen, Spinnern, Träumern. Hier werden Sendungen produziert, die keiner mehr hören wird, Wahrheiten aufgezeichnet, die niemals das Ohr eines Hörers erreichen können. Experten sind hier, um dort Unruhe zu schaffen, wo sie herkamen. Jeder sendet täglich einen Bericht, frei, ganz nach individuellem Ermessen. Scheinbar die totale künstlerische Freiheit - aber alles ist Fiktion: Das Sendekabel liegt abgeschnitten draußen vor der Studiotür im Straßengraben: No ear - no sound! Jeder spricht über eine Welt, die es nicht mehr gibt. So als gäbe sie es noch ...

    Klaus Buhlert, geboren 1953, lebt als Komponist für Theater und Film und als Autor, Bearbeiter und Regisseur von Hörspielen in Berlin. Nach dem Studium der Musik, Akustik und Informatik ging er ans MIT in Cambridge und promovierte dort. 1983 holte ihn George Tabori als Komponisten ans Theater. Neben Hörspielprojekten wie Herman Melvilles „Moby Dick“ (BR 2015) oder Thomas Pynchons „Die Enden der Parabel“ (SWR/Deutschlandfunk 2020) produzierte er immer wieder auch eigene, klangorientierte Hörstücke.

  • 21:05 Uhr

    Hommage an die Vogelwelt
    David Murray Quartet: „Birdly Serenade“
    David Murray, Tenorsaxofon, Bassklarinette
    Marta Sánchez, Klavier
    Luke Stewart, Kontrabass
    Chris Beck, Schlagzeug
    Aufnahme vom 31.10.2025 beim Jazzfest Berlin
    Am Mikrofon: Matthias Wegner

    Einer der großen Saxofonisten des US-amerikanischen Jazz präsentiert sein aktuelles Quartett.

    In dem Programm „Birdly Serenade“ lässt sich David Murray mit seiner Band von der musikalischen Vielfalt in der Vogelwelt inspirieren. Seit Jahrzehnten ist der US-Amerikaner eine der großen Lichtgestalten im Jazz. Und - zumindest als Bandleader - einer der meistaufgenommenen Musiker im Jazz überhaupt. Weit über 200 Alben hat Murray (Jahrgang 1955) unter eigenem Namen veröffentlicht und er macht ungebremst weiter. Das aktuelle Album „Birdly Serenade“, das Murray 2025 veröffentlicht hat, ist ein Quartett-Album mit einer sehr lyrischen Seite einerseits, aber auch mit etlichen kraftvollen Sequenzen, in denen sich Murray einmal als gewaltiger Improvisator zeigt und wo er durchaus an seine früheren Jahre als aufbegehrender Protagonist der New Yorker Loft-Szene anknüpft. Dieses Material diente als Grundlage für das Konzert beim Jazzfest Berlin.

  • 22:05 Uhr

    Was krabbelt und summt denn da?
    Über lebendige Insekten in der Musik und bedrohte in der Natur
    Von Mascha Drost
    (Wdh. v. 14.5.2019)

    Dem Volksbegehren „Rettet die Bienen" in Bayern vor einigen Jahren hatten sich so viele angeschlossen wie noch nie bei einer vergleichbaren Unternehmung. Der Weg für einen Volksentscheid für mehr Artenvielfalt im Bundesland war damit frei. Aber nicht nur in Bayern und Deutschland insgesamt ist die Sorge angesichts dramatisch zurückgehender Insektenbestände groß. Das Insektensterben ist nach wie vor ein weltweites Problem. Warum es Schmetterlinge, Käfer, Hornissen und anderes Getier so schwer haben, was wir mit ihnen verlieren, aber auch wie sie in der Musikgeschichte von zahlreichen Komponisten gewürdigt wurden, darüber gibt unsere „Musikszene" Auskunft. Werke von Ludwig van Beethoven, über Dmitri Schostakowitsch bis Sofia Gubaidulina und mehr sind darunter. Musikalisch wird es kräftig krabbeln, summen und flattern.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht