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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 12.05.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Schwester Elisabeth Muche, München
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Maiputsch in Polen

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Schutzimpfungen:
    Wichtig in allen Lebensaltern.

    Gast: Prof. Dr. Clara Lehmann, Fachärztin für Innere Medizin; Infektiologie, Reisemedizin, Leiterin der Infektionsambulanz, Universitätsklinik Köln
    Am Mikrofon: Martin Winkelheide

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Mumps, Masern, Kinderlähmung oder Diphterie: das waren früher häufige und auch bedrohliche Kinderkrankheiten. Heute spielen sie kaum mehr eine Rolle, weil es Schutzimpfungen gibt. Fast alle Eltern lassen ihre Kinder impfen. Aber auch Erwachsene sollten regelmäßig ihren Impfschutz kontrollieren. Zudem können es neue Lebensumstände sinnvoll machen, sich selbst oder andere durch eine Impfung zu schützen: etwa, wenn ich auf eine neue Arbeitsstelle wechsle, wenn ich plane, ein Kind zu bekommen, oder wenn ich eine chronische Krankheit entwickle. Ab einem Alter von 50 oder 60 Jahren sind spezielle Schutzimpfungen wichtig - auch jenseits der Corona-Impfung.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 16:35 Uhr

    Das Sonnentau-Rätsel:
    Wie erkennt die fleischfressende Planze ihre Beute?

    KI-Diagnose:
    Reasoning-Modelle schneiden mindestens so gut ab wie Mediziner

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 12. Mai 2026 Drei Katzen schleichen über den Himmel

    Am Mikrofon: Arndt Reuning

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Wolfgang Thüne war 1974 bei der Weltmeisterschaft der Turner im bulgarischen Varna Vizeweltmeister am Reck geworden. Ein Riesenerfolg und doch der Beginn vom Ende seiner Sportkarriere in der DDR. Denn gesiegt hatte Eberhard Gienger, sein schärfster Rivale aus der Bundesrepublik. Damals in Westdeutschland Sportler des Jahres, ein Sportidol. Eine Schmach, die sich die DDR-Verantwortlichen nicht gefallen lassen wollten. Beim nächsten internationalen Wettkampf sollte Thüne unbedingt gegen den Klassenfeind gewinnen. Bei der Europameisterschaft in Bern, im Sommer 1975, war es so weit. Aber es kam ganz anders. "Kannst du mich hier rausholen", bat Thüne seinen ärgsten Gegner.

  • 20:05 Uhr

    Letztes Jahr in Jerusalem
    Von Barbara Honigmann
    Regie: Jörg Jannings
    Mit: Ellinore Zetzsche, Gerry Wolff, Juliane Köhler, Christine Oesterlein, Wolfgang Unterzaucher, Ruben Honigmann, Michael Fraenkel, Lev Fraenkel, Dor Fraenkel
    Komposition: Klaus Buhlert
    Ton und Technik: Udo Schuster, Regine Schneider, Gaby Kemper
    Regieassistenz: Petra Kast
    SWF/WDR 1994
    Länge: 51‘32

    „Nächstes Jahr in Jerusalem“ ist ein traditionell jüdischer Wunsch, der eine bis in die Antike reichenden Hoffnung auf Erlösung und Rückkehr ins gelobte Land ausdrückt. Bleibt diese Sehnsucht utopisch?

    Else Lasker-Schüler, die ihr „himmlisches Jerusalem“ im heimischen Europa wie keine zweite bedichtet hat, verbrachte während des Zweiten Weltkriegs ihren Lebensabend im realen Jerusalem. Erst von dem deutschen Rabbiner, der sie am Ölberg begräbt, erfährt ihre Umgebung etwas über die Bedeutung der Frau, die ihr bescheidenes Emigrantenleben inkognito führte - wie viele andere auch. Ein Hörspiel über utopische Spannungen und Überspannungen, das gerade in seinem Bezug auf Israel nichts von seiner Aktualität verloren hat.

    Barbara Honigmann, 1949 als Tochter deutsch-jüdischer Remigranten in Ost-Berlin geboren, lebt und arbeitet als freie Dramaturgin, Regisseurin, Autorin und Malerin in Straßburg. Zuletzt erschien ihr Roman „Unverschämt jüdisch“ (2021). Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, 2024 auch mit dem Bundesverdienstkreuz.

  • 21:05 Uhr

    Miles Davis 100.
    Späte Triumphe
    Die Miles Davis Group

    Miles Davis, Trompete, Synthesizer
    Bill Evans, Saxofon, Flöte
    John Scofield, E-Gitarre
    Darryl Jones, E-Bass
    Mino Cinélu, Perkussion
    Al Foster, Schlagzeug
    Aufnahme vom 7.7.1983 beim Montreal International Jazz Festival
    Am Mikrofon: Karl Lippegaus

    Ein furioser von Funk und Soul durchtränkter Stilmix aus der Spätphase von Miles Davis.

    Wie ein Popstar, in perfekter Dramaturgie gefeiert wurde die Wiederkehr des „Prince of Darkness“: Ein paar Töne genügen, um den Blues und den Voodoo-Jazzrock zu entfachen, umtost von Synthesizern und dem virtuosen Gitarristen John Scofield. Nach sechs Jahren Abwesenheit kehrte die Legende geläutert und mit neuen Kräften zurück. Zwischen 1982 und 1985 begann für Miles Davis, beflügelt durch den Comeback-Erfolg mit „The Man With The Horn“, nochmal eine sehr produktive Phase. Mit Ende 50 brachte er drei neue Studioalben und den Livemitschnitt „We Want Miles“ heraus. Mit einer starken Band trat er vor Tausenden von Fans endlich wieder auf. Sein Interesse an Rock und Pop prägte die ästhetische Richtung, womit er sich ein neues Publikum erschloss. Die alte Magie funkelte plötzlich wieder auf. Im Gespräch erzählte Davis 1987 in Köln von seinen Mentoren Charlie Parker und Gil Evans.

  • 22:05 Uhr

    Das Cello neu gedacht
    Der südafrikanische Musiker und Warner Classics Künstler Abel Selaocoe
    Von Charlotte Oelschlegel

    Sinfoniekonzert, Solocello mit Gesang plus Bantu-Musik - die weite Welt eines Ausnahmemusikers!

    Der Cellist, Komponist und Sänger Abel Selaocoe wurde 1992 in Südafrika geboren und gehört zu einem Künstlertyp, der die Möglichkeiten seines Instruments stetig erforscht und erweitert. Für diese Sendung haben wir Selaocoe Anfang des Jahres eine Woche in Berlin begleitet, wo seine musikalische Bandbreite erlebbar wurde. Als Artist in Focus des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin war er Solist bei der Uraufführung eines neuen Cellokonzerts von Jessie Montgomery in der Berliner Philharmonie. Solo war er im Jazzclub „Quasimodo“ zu hören, und mit seinem Bantu Ensemble spielte er im Haus der Kulturen der Welt. Die Reihe stand im Kontext des DSO Schwerpunkts Afrodiaspora Composing While Black in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Abel Selaocoe Warner Classics Künstler und seine Musik in dieser Sendung erscheint mit freundlicher Genehmigung des Labels.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht