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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 02.06.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Marko Langer

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Holger Treutmann, Dresden
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 85 Jahren: Rolling-Stones-Schlagzeuger Charlie Watts geboren

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Gesunde Ernährung für ein gesundes Altern?

    Gast:
    Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz, Chefarzt Altersmedizinisches Zentrum am Cellitinnen-Krankenhaus St. Marien in Köln
    Am Mikrofon: Martin Winkelheide

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Bunt darf sie sein. Reichlich Gemüse und Obst gehören zu einer gesunden Ernährung. Ebenso Vollkornprodukte, Proteine für den Erhalt von Muskeln, gesunde Fette und ausreichend Flüssigkeit. Im Alter sind die Empfehlungen nicht immer leicht umzusetzen. Was hilft, sind zum Beispiel kleinere, häufigere Mahlzeiten, die weniger belastend sind. Mediterrane Kost kann helfen, länger fit zu bleiben und chronischen Krankheiten vorzubeugen. Es lohnt sich daher, nicht erst im Alter auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung zu achten.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 16:35 Uhr

    Schwarzer Hautkrebs:
    Welche Vorteile hätte eine mRNA-Impfung?

    Kohlendioxid wieider einfangen:
    Klappt das schon in der Praxis?

    Sternzeit 2. Juni 2026
    Mondflug zum bösen Krokodil

    Am Mikrofon: Arndt Reuning

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    „Und irgendwann zuckte noch ein Ohr“
    Vom Hin- und Wegschauen im Tierschutz
    Von Rosie Füglein
    Erzählt von Franziska Maria Pößl
    Die Zitate sprachen Katja Schild und Ercan Karacaley.
    Ton und Technik: Christine Frey
    Regie: Maidon Bader
    Redaktion: Johannes Berthoud, Wolfgang Schiller
    BR/Deutschlandfunk 2026
    Länge: 43‘ 42

    In einem bayerischen Dorf verenden vernachlässigte Rinder nicht im Verborgenen, hinter Stallmauern, sondern auf der Weide. Jeder kann das Leid der Tiere sehen. Auch die zuständigen Behörden, die über viele Jahre Hinweise aus der Bevölkerung erhalten.

    Das Tierschutzgesetz definiert Tiere als unsere „Mitgeschöpfe“, deren Wohlbefinden wir zu schützen haben. Seit 2002 ist der Schutz von Tieren auch im deutschen Grundgesetz verankert und damit Staatsziel. Gerade bei den Tieren, die wir nicht lieben, sondern nutzen - letzten Endes also töten und essen - kommt dieses Gesetz aber nur unzureichend zur Anwendung.
    Selbst bei schwerwiegenden Verstößen und Straftaten stehen am Ende milde Urteile. Das heißt, die Täter können oftmals über viele Jahre weiter ihr Unwesen treiben und Tierrechte mit Füßen treten. Dieses Feature geht der Frage nach, wie das sein kann - anhand eines kleinen Beispiels, das die Probleme im Großen zeigt.
    Es geht um Rinder, von denen es in Bayern 2,7 Millionen gibt, mehr als in jedem anderen Bundesland und in den allermeisten EU-Ländern. Da Rinder nicht unsere Sprache sprechen, kommen in diesem Feature vor allem Dorfbewohner und ein Rechtsexperte zu Wort. Und der bayerische Ministerpräsident, der unermüdlich dafür kämpft, dass der Fleischkonsum in Bayern nicht erlahmt.

  • 20:05 Uhr

    Geschichte einer Liebe
    Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens-Schaaffhausen
    Nach dem gleichnamigen Roman von Angela Steidele
    Redaktion: Peter Liermann
    Regie: Silke Hildebrandt
    Mit: Bettina Hoppe, Dörte Lyssewski, Julia Nachtmann, Ursula Illert
    Besetzung: Cordula Huth
    Ton und Technik: Julia Kümmel, Thomas Rombach, Roland Grosch
    Regieassistenz: Serena Schranz
    HR 2013
    Länge: 53‘48

    Adele Schopenhauer war Schriftstellerin und Künstlerin, die Schwester des Philosophen Arthur Schopenhauer und die Partnerin von Sibylle Mertens-Schaaffhausen. Beide verband eine leidenschaftliche, schwierige Liebesbeziehung.

    Seit 1828 waren sie ein Paar. Die „Rheingräfin“ Sibylle Mertens war eine der gebildetsten Frauen ihrer Zeit, Musikerin, Komponistin, Archäologin, Antikensammlerin und Mäzenin. Ihre Salons in Bonn und Rom waren berühmt. Vom Vater an einen ungeliebten Mann verheiratet, pflegte sie Zeit ihres Lebens intensive Beziehungen zu Frauen. Ihr Verhältnis zu Adele wurde so nicht nur von deren Ehemann und ihren sechs Kindern beeinträchtigt. Auch ihr Hang zu neuen Eroberungen ebenso wie eine enge Freundschaft zu Annette von Droste-Hülshoff lasteten schwer auf der Beziehung. Aber selbst nach einer mehrjährigen Trennung fanden beide wieder zusammen.
    Angela Steidele erzählt die Geschichte zweier ungewöhnlicher Frauen: Pionierinnen, die in Wissenschaft und Kultur, Wirtschaft, Politik und nicht zuletzt in ihrem Privatleben Grenzen einrissen - zu einer Zeit, als es Liebe zwischen Frauen offiziell gar nicht geben durfte.

    Angela Steidele, geboren 1968, lebt als freie Autorin in Köln. Sie erforscht die Geschichte der Frauenliebe vor der „Erfindung“ der Homosexualität im Jahr 1869. Ihr erstes Buch „In Männerkleidern. Das verwegene Leben der Catharina Margaretha Linck“ (2004) wurde mit dem Gleim-Literaturpreis ausgezeichnet.

  • 21:05 Uhr

    Groove-Verbindungen
    Joscha Oetz‘ Perfektomat feat. Retrogott
    Aufnahme vom 2.12. 2025 im „Stadtgarten“, Köln
    Am Mikrofon: Anja Buchmann

    Hip-Hop-Jazz mit Wortwitz und Scharfsinn: die zweite Zusammenarbeit von Bassist Joscha Oetz und Kurt Tallert alias Retrogott.

    Es groovt, mal entspannt, mal knackig; ein samtiger Bass unterlegt Bläserlinien von Saxofon und Trompete, und Spoken Word-Künstler Retrogott philosophiert über den „Notausgang des Abendlandes“. Joscha Oetz und Retrogott, die in - vielleicht gar nicht so - verschiedenen Musik-Welten agieren, haben vor rund vier Jahren zusammengefunden: Der Bassist plante eine Aufnahme mit seiner Band Perfektomat im Deutschlandfunk und suchte dafür einen deutschsprachigen Rapper. Es entstand die erste gemeinsame Platte „Zeit hat uns“. 2025 folgt die zweite Zusammenarbeit, nun mit etwas anderer Bandbesetzung. Im Stadtgarten sorgte die Musik für Kopfnicken und große Begeisterung.

  • 22:05 Uhr

    Unangepasst und hochmodern
    Carl Maria von Weber zum 200. Todestag
    Von Philipp Quiring und Holger Preusse

    „Nie hat ein deutscherer Musiker gelebt, als Du!“, so Richard Wagner bei seiner Rede an Carl Maria von Webers letzter Ruhestätte. Alles eine Frage des Narrativs, allerdings. Tatsächlich passte Weber zu Lebzeiten in keine spießbürgerliche Schublade. Als Dirigent hat er die Orchesteraufstellung umgekrempelt. Zuhause hielt ihn sein Affe „Schnuff“ auf Trab. Wechselnde Stellen, dubiose Geschäfte, die Flucht vor Gläubigern, bis hin zur Inhaftierung… Die Schulden häuften sich, die Partituren auch. Ein Komponist für die Menschen, einer, der sich von Volksliedern inspirieren ließ. Sein „Freischütz“ ist posthum nationalistisch aufgeladen worden. Unsere „Musikszene“ soll neben den Opern vor allem weniger bekannte Stücke in den Fokus stellen, Webers innovatives Klavierwerk. So wird seine grundlegende Modernität erkennbar, die für die Oper, aber auch für die Filmmusik rund 100 Jahre später bahnbrechend war.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht