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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 30.06.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Malte Hennig

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

    04:35 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    05:40 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    06:25 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Florian Ihsen, München
    Evangelische Kirche

    07:54 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 20 Jahren: Der Dichter und Satiriker Robert Gernhardt gestorben

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Hautkrebs:
    Ursachen, Symptome und Behandlung

    Gast:
    Prof. Dr. med. Dirk Schadendorf, Direktor der Klinik für Dermatologie und Direktor des Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ), Universitätsklinikum Essen
    Am Mikrofon: Magdalena Schmude

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Sonne wärmt und tut gut. Die UV-Strahlung der Sonne schädigt aber auch die Haut. Insbesondere sind die UVB-Strahlen für die Entstehung von Hautkrebs verantwortlich. Die Häufigkeit von Hautkrebs hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Das liegt an einem veränderten Verhalten: Menschen verbringen in der Freizeit und im Urlaub viel Zeit draußen in der Sonne. Gleichzeitig haben Menschen früher nicht immer auf einen guten Sonnenschutz geachtet. Sonnenbrände im Kindes- und Jugendalter rächen sich Jahrzehnte später. Derzeit bereitet der Klimawandel den Hautärzten Sorgen, denn es wird künftig mehr Sonnenstunden geben. Bis 2030 erwarten Experten beinahe eine Verdoppelung der Hautkrebsfälle.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    12:40 Uhr   WM Magazin

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 16:35 Uhr

    Rare Ressourcen
    03 - Gallium:
    Gigahertz-Booster für Smartphones

    Anderes Artemis:
    Wie China bemannte Landungen auf dem Mond durchführen will

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 30. Juni 2026:
    Der Sternenhimmel im Juli

    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
    18:35 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Feindbild Frauen - Antifeministischer Backlash in Argentinien
    Von Sophia Boddenberg
    Regie: Philippe Brühl
    Deutschlandfunk 2025

    Argentinien galt lange als Vorbild für Frauenrechte in Lateinamerika. Präsident Javier Milei baut sie nun systematisch ab. Wie verändert seine Regierung das Leben von Frauen und queeren Menschen?

    Seit der rechtslibertäre Präsident Javier Milei Argentinien regiert, sind hart erkämpfte Frauenrechte in Gefahr. Er hat das Ministerium für Frauen und Vielfalt geschlossen und verbreitet Hassbotschaften gegen Homosexuelle. In einem Land, in dem Femizide weit verbreitet sind, sind Frauen, die Gewalt erfahren, noch schutzloser als zuvor.
    Die Psychologin Inés Zaidman betreut Missbrauchsopfer, die vom Staat im Stich gelassen werden. Die LGBT-Aktivistin María Rachid kämpft für Gerechtigkeit für die Opfer eines Hassverbrechens. Die Sozialarbeiterin Sofía Martínez erinnert sich an die Tage nach dem Wahlsieg von Javier Milei, als das Frauenministerium wegen einer anonymen Bombendrohung evakuiert werden musste.
    Ihre Geschichten zeigen, was in einer Gesellschaft passiert, in der feministische Errungenschaften ausgehöhlt werden.

    Sophia Boddenberg, 1992 in Leverkusen geboren, lebt und arbeitet seit mehr als zehn Jahren als freie Journalistin in Südamerika, vor allem in Chile und Argentinien. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Menschenrechten, Feminismus und Umweltkonflikten. In Radiofeatures und Reportagen erzählt sie die Geschichten der Menschen, denen sie begegnet - und die sie inspirieren.

  • 20:05 Uhr

    Rauschunterdrückung
    Ein Aufnahmezustand
    Von Ulrich Bassenge
    Regie und Musik: der Autor
    Mit: Johannes Mayr, J.J. Jones, Georg Karger, Yogo Pausch, Mona Petri, Michael Stauffer, Bernhard Jugel, Ulrich Bassenge
    WDR/SRF 2019
    Länge: 53‘26

    Vier Musiker kämpfen mit sich und den Gesetzen des Marktes. Jahre nach ihrem ersten und letzten Auftritt in der Hörspielproduktion „Bier auf dem Teppich” wagt die Band ohne Namen ein Comeback: gegen die Fliehkräfte des Alters, die prekären Arbeitsbedingungen und die Ästhetik des Mainstreams.

  • 21:05 Uhr

    Intim und wagemutig
    Sheen Trio
    Shabnam Parvaresh, Klarinette, Bassklarinette, Elektronik
    Ulla Martyn-Ellis, E-Gitarre
    Philipp Buck, Schlagzeug

    Laubrock/Rainey
    Ingrid Laubrock, Tenorsaxofon
    Tom Rainey, Schlagzeug
    Aufnahmen vom 19./20.2.2026 beim J.O.E.-Festival, Essen
    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    Zwei verschiedene Kammerbesetzungen entfalten eine breite Palette origineller Klangideen.

    Das Sheen Trio und das Duo Ingrid Laubrock und Tom Rainey gehörten zu den kleinsten Besetzungen des diesjährigen J.O.E.-Festivals und zeigten, dass auch aus begrenzten Mitteln große Musik entstehen kann. Das Sheen Trio entstand vor einiger Zeit in Osnabrück. Die Band um die Klarinettistin Shabnam Parvaresh spielt Musik, in der sich die Rohheit des Indie-Rock mit lyrischen Momenten abwechselt. Auch Einflüsse iranischer Musik - der Heimat von Shabnam Parvaresh - sind beim Sheen Trio auszumachen und sie verleihen dem Sound des Trios zusätzlich eine eigene Note. Bereits seit vielen Jahren arbeiten Ingrid Laubrock und Tom Rainey als Duo. Sie sind auch abseits der Bühne ein Paar, und diese Vertrautheit hört man ihrer improvisierten Musik an. Jeder kleinste Impuls wird vom Partner registriert und geistesgegenwärtig und kreativ verwertet.

  • 22:05 Uhr

    Unmögliche Schönheit
    100 Jahre Hans Werner Henze
    Von Maria Gnann

    Wohlklang war verpönt bei der Nachkriegs-Avantgarde. Henze lehnte Dogmen ab und folgte der Tradition europäischer Klassik.

    Hans Werner Henze wurde am 1. Juli 1926 in Gütersloh geboren, als Sohn eines Nazi-Vaters und homosexueller Komponist verließ er Deutschland in den Fünfzigern und schuf von seinem Landsitz bei Rom ein kolossales Werk. 2012 starb er in Dresden. Vor allem seine Musiktheaterwerke, aber auch Ballette, Sinfonien und Kammermusik machten ihn weltbekannt. Henze etablierte Mitmach-Festivals wie das Cantiere Internationale d’Arte in Montepulciano oder die Münchener Biennale für zeitgenössisches Musiktheater. 100 Jahre nach seiner Geburt fragen wir Weggefährten, Schüler und Musikwissenschaftlerinnen: Was ist von Henzes Überzeugung geblieben, Musik diene als Mittel der Kritik und Humanisierung der Gesellschaft? Und von welcher Schönheit erzählt sein komplexes Werk?

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht

    23:47 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™