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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 07.07.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

    04:35 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    05:40 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    06:25 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Sr. Aurelia Spendel, Augsburg
    Katholische Kirche

    07:54 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 125 Jahren: Heidi-Erfinderin Johanna Spyri gestorben

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Lungenhochdruck:
    Gefahr für Lunge und Herz

    Gast:                   
    Prof. Dr. med. Ardeschir Ghofrani, stellvertretender Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik II, Universitätsklinik Gießen, Professor für Pulmonale Vaskuläre Medizin
    Am Mikrofon:Martin Winkelheide

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Einen herkömmlichen Bluthochdruck entdeckt ein Arzt recht schnell. Eine Blutdruckmessung am Oberarm genügt. Schwieriger aber ist es, den Blutdruck in dem kleinen Kreislauf des Körpers zu messen - zwischen Herz und Lunge. Daher bleibt ein „Lungenhochdruck“ oft lange unerkannt - es sei denn, es treten Beschwerden auf. Erste Warnzeichen sind Luftnot beim Treppensteigen oder bei leichter körperlicher Arbeit und eine deutliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    12:40 Uhr   WM Magazin

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
    18:35 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Guyanas Ölrausch
    Wie der plötzliche Reichtum das Land verändert
    Von Fabian Federl
    Regie: Friederike Wigger
    Deutschlandfunk 2025

    Guyana ist die am schnellsten wachsende Wirtschaft der Welt. Riesige Ölfunde haben es sehr schnell sehr reich gemacht - pro Kopf gerechnet, reicher als Deutschland. Der Blick ins Land zeigt noch ein anderes Bild.

    Noch vor zehn Jahren zählte Guyana zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. Dann entdeckte ExxonMobil 2015 gewaltige Ölvorkommen vor der Küste. Seither hat sich das kleine Land in Südamerika rasant verändert: Die Wirtschaft wächst in Rekordtempo, die Staatskassen sind prall gefüllt. Und Guyana erlebt eine Generation an Fortschritt in nur wenigen Jahren. Doch wo plötzlich Reichtum ist, wächst auch die Kluft: 40 Prozent der Bevölkerung leben weiterhin in Armut. Viele Guyaner sagen heute: Vor dem Öl war das Leben besser. Was bedeutet es, der vielleicht letzte entstehende Petrostaat der Welt zu sein?

  • 20:05 Uhr

    Südliche Autobahn
    Nach Julio Cortázar
    Übersetzung aus dem Spanischen: Rudolf Wittkopf
    Bearbeitung und Regie: Jakob Gühring
    Mit: Ursina Lardi
    Besetzung: Kathi Bonjour
    Komposition: Max Andrzejewski und Johannes Schleiermacher
    Ton und Technik: Alexander Brennecke, Christoph Richter
    Regieassistenz:Marie Permantier
    Dramaturgie: Sabine Küchler
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: 54'36

    Südlich von Paris geraten an einem heißen Augustsonntag Zehntausende von Wochenendheimkehrern in einen gewaltigen Stau, der sich nicht mehr auflöst. Er wird sie monatelang gefangen halten.

    „Niemand zweifelte, dass sich auf dieser Strecke ein schwerer Unfall ereignet hatte, denn wie sonst sollte man sich eine so unglaubliche Einschränkung der Fahrt erklären.“ Julio Cortázars Erzählung „Südliche Autobahn“ von 1966 ist längst zu einem Klassiker geworden. Sie handelt von einer Gesellschaft im Stau. Die Reisenden registrieren gelassen, wie unzuverlässig ihr Zeitgefühl geworden ist: Tage und Jahreszeiten gehen ineinander über, gerade war noch Sommer, nun fällt plötzlich Schnee und noch immer hat man Paris nicht erreicht. Vielleicht wird man es nie erreichen. Man lebt im Stillstand, der nur von der Verheißung des Aufbruchs unterbrochen wird.

    Julio Cortázar (1914- 1984), argentinisch-französischer Schriftsteller, gilt als Meister der phantastischen Literatur und Mitbegründer der südamerikanischen „Boom“-Literatur. Seine Erzählungen und Romane sind Grenzgänge, Experimente mit unvorhersehbarem Ausgang. Dazu gehören der Roman „Rayuela“ (1963) und die Novelle „Der Verfolger“ (1959) sowie die brillanten Essays in „Reise um den Tag in 80 Welten“ (1967) und das Logbuch „Die Autonauten auf der Kosmobahn“ (1983)..

  • 21:05 Uhr

    Songs für Heldinnen
    Das Anke Helfrich Trio
    Anke Helfrich, Piano
    Dietmar Fuhr, Kontrabass
    Jens Düppe, Schlagzeug
    Aufnahme vom 13.12.2025 aus dem „Beethoven-Haus“ Bonn
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

    Klaviertriomusik mit dem Fokus auf exzellente, aber vergessene Jazzpianistinnen: Empowerment durch musikalische Porträts.

    Frauen, die Außerordentliches geleistet haben, aber dafür kaum anerkannt wurden, haben Anke Helfrich zu einer Reihe musikalischer Porträts inspiriert. Helfrich, 1966 in Horb am Neckar geboren, gehört zur Topriege der deutschen Jazzpiano-Szene. Seit über 25 Jahren veröffentlicht sie Alben als Bandleaderin, häufig mit namhaften internationalen Gästen. Als einzige Deutsche ist sie mit einer Komposition im vielbeachteten US-Kanon „New Standards - 101 Lead Sheets By Women Composers“ vertreten. Auslöser für ihr aktuelles Trioprogramm war die Beschäftigung mit exzellenten, aber völlig vergessenen Jazzpianistinnen. Dafür recherchierte Helfrich inspirierende Frauen, die lange vergeblich um Anerkennung kämpfen mussten, wie die Aborigine-Sprinterin Cathy Freeman oder die Biochemikerin Rosalind Franklin. Ihnen widmete Anke Helfrich die Kompositionen ihres Albums „We'll Rise“.

  • 22:05 Uhr

    musica reanimata
    Sohn eines Rabbiners
    Josef Tal (1910-2008)
    Aufnahmen vom 7.5.2026 im Konzerthaus Berlin
    Am Mikrofon: Georg Beck

    Angeregt von seinen Lehrern Paul Hindemith, Max Saal, Friedrich Trautwein begegnete er in Berlin der Moderne. Dem musikaffinen Sohn des Rabbiners Dr. Julius Grünthal hatte die Familie ein Studium an der Staatlichen Musikhochschule ermöglicht. Zwischen 1927 und 1931 eignete sich Josef Tal ein vielgestaltiges Handwerk an, bildete sich zum Pianisten, Harfenisten, Komponisten. Nach Beendigung des Studiums folgte eine freie Tätigkeit als Begleiter für Tänzerinnen und als Stummfilmpianist. Auf die Machtübertragung an den Nationalsozialismus reagierte Tal 1934 mit dem Exil ins britische Mandatsgebiet Palästina. Nach der Staatsgründung Israels wird er dort zu einer der wichtigen Stimmen der Avantgarde. Das 175. musica reanimata-Gesprächskonzert stellte Tals Klavierwerk ins Zentrum. Gespielt wurde es von Ofra Yitzhaki, das Gespräch bestritten Reinhard Flender, ein ehemaliger Tal-Student, und der israelische Komponist und Musikologe Yuval Shaked.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht

    23:47 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™