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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 28.07.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Katharina Peetz

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Jörg Machel, Berlin
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    vor 50 Jahren: Hunderttausende Tote beim Erdbeben von Tangshan

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Hodenkrebs:
    Gute Heilungschancen bei früher Diagnose

    Gast:
    Univ.-Prof. Dr. Dr. Axel Heidenreich, Direktor Klinik für Urologie, Uro - Onkologie, Roboter-assistierte und Spezielle Urologische Chirurgie, Universitätsklinikum Köln
    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Krebsvorsorge gehört nicht zu den Dingen, die auf der to-do Liste von unter 40 Jährigen stehen. Hodenkrebs sollte da die Ausnahme sein: Mit etwa 4000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland gehört er zwar zu den selteneren Krebsarten, trifft aber besonders oft jüngere Männer. Möglicherweise wird die Veranlagung dafür bereits während der Entwicklung im Mutterleib gelegt. So gelten Hodenhochstand und Erblichkeit als Faktoren, die das individuelle Risiko eines Mannes zu erkranken deutlich erhöhen. Egal ob mit oder ohne erhöhtem Risiko: ab dem 15. Lebensjahr sollten Männer sich regelmäßig auf schmerzfreie Verhärtungen und Knötchen abtasten. Früh erkannt, liegen die Heilungschancen für Hodenkrebs bei über 90 Prozent.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 16:35 Uhr

    Wärme aus dem Rhein:
    In Köln wird Europas größte Flusswärmepumpe gebaut

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 28. Juli 2026:
    Eine Sonnenfinsternis und das erste Himmelsfoto

    Am Mikrofon: Maximilian Brose

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Die da! Las Kellys!
    Die Kämpfe von Spaniens Hotelputzfrauen
    Von Barbara Eisenmann
    Regie: die Autorin
    Deutschlandfunk 2025

    Las Kellys, von "las que limpian", die, die den Schmutz wegmachen - so nennt sich die Bewegung von größtenteils eingewanderten Arbeiterinnen. Seit 10 Jahren gelingt es ihnen, Druck auf Spaniens Politik und Gewerkschaften aufzubauen.

    Die da! sind bloß eine Mode, hieß es. Als sich Spaniens Hotelputzfrauen vor zehn Jahren zusammenschlossen, wurden sie zuallererst mit Argwohn betrachtet: Die da! Doch sie bestanden darauf, dass sie so - gehetzt, überarbeitet, unterbezahlt - nicht weiterarbeiten wollen. In Barcelona, auf den Kanarischen Inseln, in Benidorm, Madrid, auf den Balearen und an anderen Orten gründeten sie autonome Verbände, um für bessere Arbeitsbedingungen zu streiten. Einiges haben sie erreicht, anderes nicht, aber sie sind immer noch da - keine Selbstverständlichkeit. Und sie kämpfen weiter. Als aufsehenerregendes Beispiel für neue, selbstorganisierte Arbeitskämpfe jenseits der Gewerkschaften sind Las Kellys inzwischen auch Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.

  • 20:05 Uhr

    Der Wanderfalke
    Nach dem Roman von John Alec Baker
    Übersetzung aus dem Englischen: Andreas Jandl und Frank Sievers
    Bearbeitung und Regie: Jan Willem Dreier
    Mit: Bernhard Schütz
    Ton und Technik: Karl-Heinz Stevens, Wolfgang Rixius und Hanna Steger
    Mitwirkung: Elisabeth Panknin
    Deutschlandfunk in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch 2015
    Länge: 40'05

    Sich in etwas Anderes verwandeln: „Der Wanderfalke“ erzählt poetisch und in virtuoser Bildsprache vom Verlassen des menschlichen Mindsets, vom Eintauchen in die Tiefe der Natur und der anmutigen Wildheit eines Raubvogels.

    Wo und wie verschwimmen die Grenzen zwischen Wunsch, Begehren und Obsession? John Alec Baker lenkt die Aufmerksamkeit behutsam auf die unscheinbaren Dinge und schärft das Bewusstsein für die Schönheit der Natur am äußeren Rand des Wahrnehmungsspektrums. Von Oktober bis April begibt sich der Autor auf die Jagd nach dem Falken, die er in Tagebucheinträgen und ornithologischen Beschreibungen festhält. Schließlich verwandelt sich der Jäger in seine Beute.
    „Der Wanderfalke“ gilt als Meisterwerk der nicht-fiktionalen Literatur. Das Hörspiel verdichtet in einem Ausschnitt daraus die Geschichte einer Obsession.

    John Alec Baker (1926- 1987) lebte in Essex, England. Mit 41 Jahren, im Jahr 1968, veröffentlichte er sein erstes Buch: „Der Wanderfalke“. Sein zweites Buch „The Hill of Summer“ (1969) blieb sein letztes.

  • 21:05 Uhr

    Drei plus eins
    Das Pablo Held Trio feat. Chris Potter

    Pablo Held, Piano
    Robert Landfermann, Kontrabass
    Jonas Burgwinkel, Schlagzeug
    Chris Potter, Saxofon
    Aufnahme vom 20.2.2026 aus dem „Beethoven-Haus“ Bonn
    Am Mikrofon: Anja Buchmann

    Raffinierter Klavier-Trio-Furor aus Köln mit amerikanischem Star-Saxofonisten.

    20 Jahre besteht die Formation der drei Musiker Pablo Held, Jonas Burgwinkel und Robert Landfermann nun schon - zu ihrer Jubiläumstour haben sie Chris Potter als Gast eingeladen. Der 39-jährige Pianist Pablo Held ist fast die Hälfte seines bisherigen Lebens mit Bassist Robert Landfermann und Schlagzeuger Jonas Burgwinkel befreundet und gemeinsam mit ihnen für Konzerte in der Welt unterwegs. Nicht nur durch diese lange gemeinsame Zeit besticht das Trio durch eine außerordentliche leichtfüßige und schlafwandlerische Kommunikation - die auch Chris Potter am Saxofon mit dem vollen, bluesigen Sound zu Höchstleistungen anspornt.

  • 22:05 Uhr

    Storytelling mit Bach, Schubert und Mozart
    Der Dirigent Raphaël Pichon und sein Ensemble Pygmalion
    Von Susann El Kassar

    Eher widerwillig ist er dem Rat seines Musiklehrers gefolgt und hat in einem Knabenchor mitgesungen. Dann aber wurde diese erste Johannes-Passion zu einem Erweckungserlebnis. Was Raphaël Pichon, 1984 in Paris geboren, bald so gepackt hat, das möchte er auch anderen zeigen. Und tatsächlich übertragen die Aufnahmen der Matthäus-Passion oder auch der Johannes-Passion mit Pichon und seinem Ensemble Pygmalion auf eine besondere, unmittelbare Art die menschliche Dimension dieser Werke. Pichon ist mit dem von ihm vor 20 Jahren gegründeten Ensemble Pygmalion gewachsen, ohne ein klassisches Dirigier-Studium. Ein Porträt dieses vielversprechenden Geschichtenerzählers.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht