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Programm: Vor- und RückschauMontag, 07.09.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Leo Ameln

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    02:30 Uhr   Zwischentöne

    Musik und Fragen zur Person
    (Wdh.)

    Nachrichten 3:00 Uhr

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Andrea Wagner-Pinggéra, Bielefeld
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 125 Jahren: Mit dem Boxerprotokoll endet der Boxeraufstand

    Im Norden Chinas erhoben sich 1899 die sogenannten Boxer gegen den Einfluss westlicher Staaten und christlicher Missionare. Acht Mächte schlugen den Aufstand nieder. Das Boxerprotokoll vom 7. September 1901 besiegelte Chinas Niederlage.

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt: Was kommt auf Zivilgesellschaft und Kirchen zu?
    Mit Spannung schauen viele in diesen Tagen auf den Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Die Kirchen im Bundesland haben in den Monaten vor der Wahl viel dafür geworben, demokratische Parteien zu wählen. Was haben diese Kampagnen gebracht? Und was für Konsequenzen hätte eine Regierungsübernahme der AfD für Kirchen, Ehrenamt und gesellschaftliches Miteinander? Dazu ein Interview mit Karsten Wolkenhauer, er ist Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche Anhalts.

    Schulstart in Österreich: Mädchen bis 14 dürfen kein Kopftuch mehr tragen
    Das neue Schuljahr startet ab Montag und bringt in Österreich ein Kopftuchverbot für Mädchen bis 14 Jahren an öffentlichen und Privatschulen. Das Gesetz wurde im Dezember mit großer Mehrheit im Parlament beschlossen. 2020 gab es bereits einen ersten Verbotsversuch. Das damalige Gesetz scheiterte vor dem österreichischen Verfassungsgerichtshof, weil das es gegen Gleichbehandlung und Religionsfreiheit verstieß. Diese verfassungsrechtlichen Bedenken seien diesmal berücksichtigt worden, heißt es aus der Regierungskoalition.

    Dresden-Meißener Bischof Heinrich Timmerevers zurückgetreten
    Der katholische Bischof von Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, hat sein Amt aufgegeben. Papst Leo XIV. hat sein Rücktrittsgesuch am Mittwoch offiziell angenommen. Damit ist der Bischofssitz in Dresden ab sofort unbesetzt. Der 74-jährige Timmerevers begründete seinen vorzeitigen Rücktritt mit Altersgründen. In den vergangenen Jahren war der Bischof auch wegen seiner Amtsführung in Kritik geraten.

    Am Mikrofon: Luisa Meyer

  • 10:08 Uhr

    Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern

    Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt - was folgt für Bund und Land?

    Gäste:
    Dr. Hannah Bethke, Politik-Redakteurin "Die Welt"
    Anna Lehmann, Leiterin Parlamentsredaktion "taz"
    Friederike Sittler, Leiterin Deutschlandfunk-Hauptstadtstudio
    Am Mikrofon: Silvia Engels

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    kontrovers@deutschlandfunk.de
    Whats-App: 0173 56 90 322

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Clemens J. Setz: „Mein Leben als Noiseband“
    (Suhrkamp Verlag)
    Ein Beitrag von Samuel Hamen

    Helene Bracht: „Irma tanzt“
    (Hanser Verlag)
    Ein Beitrag von Marie Schoeß

    Am Mikrofon: Carsten Hueck

  • 16:35 Uhr

    Die erste Balkanroute
    Wie Europa sesshaft wurde
    Von Lucia Steinwender

    Sie gilt als der größte Umbruch der Menschheitsgeschichte: die neolithische Revolution. Begonnen vor rund 12.000 Jahren im Fruchtbaren Halbmond erreichte sie etwa fünf- bis sechstausend Jahre später Mitteleuropa. Doch wer ist eingewandert: Die Idee - oder Menschen mit ihren Ideen? Darüber rätseln Archäologen seit mehr als einem Jahrhundert. Aufschluss könnte nun ein Fund im Süden Serbiens geben. Dort entdeckten Archäologen die Überreste eines 8.000 Jahre alten Dorfes. In der Siedlung Svinjarièka Èuka dürfte eine der ersten bäuerlichen Gemeinschaften Europas gelebt, Felder bestellt und Tiere gehalten haben. Über die Vardar- Morava-Route sollen sie aus Anatolien eingewandert sein. Lange war in der Archäologie umstritten, ob wirklich Migration die Sesshaftwerdung nach Europa brachte - Svinjarièka Èuka liefert nun einen "missing link", ein entscheidendes Puzzleteil, auf das die Forschung lange gewartet hat. Wird es die Debatte beenden?

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Frauke Brosius-Gersdorf: "Wahl und Wahrheit. Was unser Grundgesetz gefährdet und wie wir es schützen", Droemer Verlag

    Ronald Ofteringer: "Die Welt in Trümmern. Über das Scheitern der Antiterrorkriege und ihre Folgen", Quadriga Verlag

    Andreas Jacobs, Richard Ottinger (Hg.): "Akademischer Antisemitismus. Wie Forschung und Lehre Judenhass begründen und verbreiten“, Hentrich & Hentrich Verlag

    Agnes Bresselau von Bressensdorf: "Wettlauf um die `Dritte Welt'? Entwicklungspolitik und transnationale Solidarität in Ost- und Westdeutschland", BeBra Verlag

    Patrick Radden Keefe: "Der Sohn des Oligarchen. Über die globale Macht der Superreichen und den Niedergang einer Weltstadt" Verlag Hanserblau

    Am Mikrofon: Catrin Stövesand

  • 20:10 Uhr

    Das Klassik-Magazin

    Mark Andre im Fokus - der Neue Musik-Schwerpunkt beim Lucerne Festival 2026

    Gemeinschaft -  Die Köthener Bachfesttage 2026

    Floridante - Händels selten gespielte Oper beim Bayreuth Baroque Opera Festival

    Licht an! - Eröffnung der neuen Kulturraffinerie in Monheim mit dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam

    Licht aus? - Die Zukunft der Oper Bonn steht auf der Kippe

  • 21:05 Uhr

    Musikfest Bremen 2026: Preisträgerkonzert

    Johann Sebastian Bach
    Passacaglia c-Moll BWV 582
    „An Wasserflüssen Babylon“ BWV 653
    „Christ, unser Herr, zum Jordan kam“ BWV 684

    Felix Mendelssohn Bartholdy
    Ouvertüre zum Oratorium „Paulus“ op. 36 (arr. William T. Best)

    Louis Vierne
    „Clair de lune“ aus 24 Pièces de fantaisie op. 53/2

    Franz Liszt
    Fantasie und Fuge über den Choral „Ad nos, ad salutarem undam“ S. 259

    Jan Liebermann, Orgel

    Aufnahme vom 25.8.2026 aus der Kirche St. Antonius, Papenburg
    Am Mikrofon: Simon Schomäcker

    Als Erster seines Faches wurde der Organist Jan Liebermann 2025 mit dem Förderpreis Deutschlandfunk ausgezeichnet.

    Jan Liebermann (*2005 in Kronach, Oberfranken) kann als echter Shootingstar am Orgelhimmel bezeichnet werden. Mit gerade einmal 20 Jahren gibt er bereits regelmäßig Konzerte in den großen Kathedralen und Konzerthäusern der Welt, während er Kirchenmusik bei Prof. Martin Sander an der Hochschule für Musik und Theater München studiert. Die Jury des Förderpreises lobte sein reifes und technisch brillantes Spiel. Davon konnte sich auch das Publikum beim Musikfest Bremen überzeugen. Mit Johann Sebastian Bach, Louis Vierne, Felix Mendelssohn Bartholdy und Franz Liszt zollte der junge Musiker zollte den Komponisten Tribut, die einst genauso wie er für die Orgel gebrannt haben.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht