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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 20.01.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Mike Herbstreuth

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Tobias Armbrüster

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 80 Jahren: US-Regisseur David Lynch geboren

  • 09:10 Uhr

    Grönland: Italienischer Sonderweg in der EU?

    Ukrainische Geflüchtete in Tschechien: Arbeit statt Sozialleistungen

    Belgien und seine düstere Kolonialgeschichte: Der Mord an Lumumba

    Am Mikrofon: Gerwald Herter

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing gibt sein Amt ab
    Der Limburger Bischof Georg Bätzing steht für eine zweite Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) nicht zur Verfügung. Das teilte er am Montag den gut 60 Mitgliedern der Konferenz per Brief mit. Der bald 65 Jahre alte Geistliche war im März 2020 in der Nachfolge des Münchner Erzbischofs Reinhard Kardinal Marx zum Vorsitzenden gewählt geworden. Seine Amtszeit war vor allem geprägt von Konflikten innerhalb der DBK und mit dem Vatikan über das Reformprojekt „Synodaler Weg“. Bätzing schlug sich darin stets auf die Seite der Reformer.

    Staat und Kirche in Spanien: Neue Regelung für Missbrauchsentschädigungen
    Nach jahrelangem Streit haben sich die spanische Mitte-links-Regierung und die katholische Kirche auf ein gemeinsames System zur Entschädigung von Opfern sexuellen Missbrauchs geeinigt. Für Tausende Betroffene ist es ein überfälliger Schritt. Im Vergleich zu Deutschland mischt sich die spanische Regierung wesentlich mehr bei den Kirchen ein in diesen Fragen - woran liegt das?

    Alte Geister, neue Wege: Kultur, Identität und Spiritualität der Grönländer
    Seit Trumps unverhohlen vorgetragenen Übernahmeplänen blickt die Weltpolitik auf die dänische Insel. Grönlands Einwohner fühlen sich nicht so zugehörig zu Dänemark und Europa, wie lange angenommen wurde. Vor allem für die Inuit markiert die Ankunft christlicher Missionare im 18. Jahrhundert eine Zeit der Unterdrückung. Die Missionare vermittelten ihnen, dass ihr alter Glauben an heidnische Götter und Geister weniger wert sei als das Christentum. Heute entdecken viele Grönländer diesen Glauben neu, beispielsweise mit spirituellen Tattoos oder Trommelmusik.

    Am Mikrofon: Ina Rottscheidt

  • 10:08 Uhr

    Darmkrebs - Vorbeugen und Behandeln

    Gast:
    Prof. Dr. med. Matthias Ebert, Direktor der Klinik für Gastroenterologie Hepatologie, Infektiologie, Ernährungsmedizin am Universitätsklinikum Mannheim
    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

    Reportage:
    Darmkrebs - Ein Betroffener berichtet

    11:05 Uhr-Gespräch:
    Inzwischen nicht mehr selten: Neuro-Endokrine Darmtumoren
    Dr. Susanne Weg-Remmers, Leitung Deutscher Krebsinformationsdienst

    Aktuelle Informationen aus der Medizin:
    Nicht nur Dry January: Neue Empfehlungen zum Umgang mit Alkohol

    Zeit zu (be)handeln: Bienen- und Wespenstich-Allergie
    Prof. Dr. med. Bettina Wedi, Medizinische Hochschule Hannover, Mitverfasserin der Leitlinie zur Diagnose und Therapie von Bienen- und Wespengift Allergie

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Darmkrebs gehört zu den häufigen Krebsarten. Das „kolorektale Karzinom“ entstehen in den allermeisten Fällen aus gutartigen Wucherungen im Dick- oder Enddarm, den so genannten Darmpolypen. Ein gesunder Lebensstil senkt die Wahrscheinlichkeit für Darmpolypen und damit auch das Risiko für Tumore beträchtlich. Allerdings reicht ein gesunder Lebenswandel nicht immer aus, um eine Darmkrebserkrankung zu verhindern. Früh erkannt sind die Heilungschancen sehr gut. Durch Darmspiegelung oder immunologische Stuhltests lassen sich inzwischen schon Vorstufen erkennen. Ihre Entfernung kann den Ausbruch der Krebserkrankung sogar komplett verhindern. Wer sollte besonders auf regelmäßige Voruntersuchungen achten? Und welche Behandlungsoptionen gibt es für die Behandlung von Tumoren?

  • 11:35 Uhr

    Möbelmesse: Wie steht es um Kreislaufwirtschaft bei Tisch und Sessel?

    Balkonsolarstromanlagen: Neue Produktnorm klärt sicheren Hausanschluss

    EU-Agrarkommissar Hansen zu Preisklauseln im EU-Mercosur-Abkommen

    Mercosur-Proteste EU-Parlament: Porträt eines elsässischen Geflügelzüchters

    Chile - Schwere Waldbrände im Süden des Landes

    Pakistan unter Wasser: Klima-Klage gegen RWE und Heidelberg Zement

    Am Mikrofon: Jule Reimer

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Massive russische Angriffe auf die Ukraine

    Macron regt G7-Gipfel mit Russland an

    1 Jahr Trump - Interview mit Stephan Bierling, Uni Regensburg

    Beratungen über Grönland auch in Davos

    Nach Taliban-Razzia in einem "Safehouse" in Kabul - Kritik an Bundesregierung

    Sport

    Reaktionen um Grönland

    Proteste der Landwirte gegen Mercosur-Abkommen in Straßburg

    Diskussion um zu viel Krankschreibungen in Deutschland

    Auch Deutsche unter Opfern des Zugunglücks in Spanien

    Trotz Waffenstillstandsabkommen - Weiter Gefechte in Syrien

    Israel zerstört UNRWA-Hauptquartier in Ost-Jerusalem

    Am Mikrofon: Bettina Klein

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Ein Jahr Trump 2.0 - Wenig Haltung im US-Pop
    Adrian Daub im Corsogespräch
    Teil I

    Ein Jahr Trump 2.0 - Wo sich Widerstand regt
    Adrian Daub im Corsogespräch
    Teil II

    TikTok-Trend Millennial Optimism:
    Social-Media-Strohfeuer oder doch Glückwelle?

    Am Mikrofon: Adalbert Siniawski

  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Rainer Maria Rilke: „Das Stunden-Buch und zugehörige Gedichte 1899-1905“
    Herausgegeben von Benjamin Krutzky
    (Wallstein Verlag)
    Ein Beitrag von Alexandru Bulucz

    Sasha Marianna Salzmann: „Danja, mein dementes Jahrhundert“
    Sprechtheater / Schauspiel, Monolog, Kurzdrama
    (Verlag der Autoren)
    Ein Gespräch mit Sasha Marianna Salzmann

    Am Mikrofon: Carsten Hueck

  • 16:35 Uhr

    Küstenschutz:
    Der Wert von Mangroven

    Kluge Kuh:
    Rinder nutzten Werkzeuge

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 20. Januar 2026:
    Schüler-Venus, Zähneputzen und Sternzeit-Stille

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr

    Lohngerechtigkeit - Was gegen den Gender Pay Gap helfen soll

  • 19:15 Uhr

    Funkstille
    Wenn Kinder ihre Eltern verlassen
    Von Egon Koch
    Regie: Philippe Brühl
    Produktion: Deutschlandfunk/HR 2024
    Länge: 44'38

    Das Band zwischen Eltern und Kindern ist in der Regel stark. Doch rund 100.000 Söhne und Töchter in Deutschland haben die Verbindung zu ihren Eltern gekappt. Welche Gründe haben sie für den radikalen Schnitt?
    Für die verlassenen Eltern ist der Kontaktabbruch meist ein Schock. Alle Versuche, die Verbindung wieder herzustellen, laufen ins Leere. Mit Schuld- und Schamgefühlen finden sich viele in Selbsthilfegruppen wieder und fragen, weshalb sie ihr Kind verloren haben. Doch für viele Kinder ist es der letzte Ausweg nach einer langen Leidensgeschichte voller Enttäuschungen und seelischer Kränkungen. Sie fühlen sich von den Eltern nicht gesehen, nicht gehört, nicht wertgeschätzt. In manchen Familien werden Bindungstraumata über Generationen hinweg übertragen.
    Was führt Menschen dazu, die Familienbande so radikal zu kappen? Was macht der Kontaktabbruch mit den verlassenen Eltern? Und gibt es einen Weg zurück?

  • 20:05 Uhr

    Die Entflohene (3/4)
    Venedig

    Nach dem Roman „La Fugitive“
    Von Marcel Proust
    Aus dem Französischen übersetzt von Bernd-Jürgen Fischer
    Hörspielbearbeitung Wort: Manfred Hess und Hermann Kretzschmar
    Regie: Ulrich Lampen
    Mit: Felix Goeser, Laura Balzer, Sebastian Blomberg, Josefin Platt, Elisa Schlott, Friedhelm Ptok, Wolfgang Pregler, Nico Holonics, Imogen Kogge, Wiebke Puls
    Komposition: Hermann Kretzschmar
    Musik: Pablo Druker und Ensemble Modern
    Ton und Technik: Christian Bader, Christian Eickhoff, Tanja Hiesch, Philipp Knop, Alexander Kolb, Mike Wayszack, Christoph Claßen
    Regieassistenz: Constanze Renner
    Dramaturgie: Manfred Hess
    Mitwirkung: Uta Felten
    SWR/Deutschlandfunk 2022
    Länge: 47‘57
    (Teil 4 am 27.1.2026)

    War Marcel Albertines eben noch überdrüssig, versucht er nun, die Entflohene mit allen Mitteln zurückzugewinnen. Doch vergebens: Ihn erreicht nur noch die Nachricht von ihrem Tod.

    Das dekadente Leben um 1910 wird am Beispiel des wohlhabenden Marcel und der lebensfrohen Albertine vorgeführt. Er liebt sie voller Eifersucht, sie stirbt überraschend nach einem Reitunfall. Proust ist aber kein Chronist seiner Zeit wie Balzac oder Zola, auch wenn er den Nationalismus, Klassismus und Antisemitismus der französischen Gesellschaft spiegelt. Er umkreist vielmehr psychosoziale Konstellationen, die bis heute aktuell sind: die Abhängigkeit des sexuellen Begehrens und der Geschlechter-Disponiertheit vom gesellschaftlichen Maskenspiel oder die Subjektivität der Erinnerung und die Unendlichkeit der Selbstreflexion.

    Marcel Proust (1871-1922) entstammte einer wohlhabenden katholisch-jüdischen Familie. Sein Hauptwerk, den autofiktionalen Romanzyklus „À la recherche du temps perdu“, schrieb er von 1908 bis zu seinem Tod. Die ersten vier Bücher dieses Meisterwerks modernen Erzählens machten noch zu Lebzeiten seinen literarischen Rang deutlich, die restlichen erschienen posthum.

  • 21:05 Uhr

    Grenzenlose Abenteuerlust
    Robinson Khoury MYA
    Robinson Khoury, Posaune, Electronics, Stimme
    Anissa Nehari, Perkussion, Stimme
    Léo Jassef, Klavier, Synthesizer, Stimme

    Aufnahme vom 24.1.2025 beim Sparks & Visions Festival Regensburg

    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    Vielschichtige Klänge aus Frankreich, faszinierend changierend zwischen Jazz, der Musik des Orients und elektronischen Sounds.

    Robinson Khoury ist ein französischer Posaunist mit libanesischen Wurzeln. Mit der Deutschland-Live-Premiere seines Trios MYA brachte sich der 30-Jährige überzeugend als eine der interessantesten neuen Stimmen der französischen Szene in Stellung. MYA spielt Musik, die sich erfolgreich jeder Schubladisierung entzieht. Flächige, fast schon meditative Klänge wechseln sich ab mit druckvollen, clubtauglichen Rhythmen. Robinson Khoury wechselt dabei mit unbändiger Energie zwischen seiner Posaune, Electronics und Gesang, während seine beiden Triopartner für ein zuverlässiges rhythmisch-harmonisches Fundament sorgen. Zugleich haben sie aber auch immer wieder Gelegenheit, ihre solistischen Qualitäten zu zeigen. Mit einem ausgedehnten Perkussion-Solo sorgte Anissa Nehari schließlich für offene Münder bei den begeisterten Festivalbesuchern.

  • 22:05 Uhr

    „Die jubelnde Fanfare im siebenten Takte des Allegro“
    Dem musik-literarischen Grenzgänger E.T.A. Hoffmann zum 250. Geburtstag
     
    Von Christoph Vratz
     
    „Der Verstand darf die Fantasie nicht einengen“, so das Credo der großen Vielfachbegabung unter den deutschen Romantikern.

    Literat, Zeichner, Dirigent, Musikschriftsteller und Komponist: E.T.A. Hoffmann (1776-1822) ist eine der schillerndsten künstlerischen Persönlichkeiten des beginnenden 19. Jahrhunderts, ein Wegbereiter der musikalischen Romantik und der modernen Musikkritik. Die Musik, nicht die Literatur war seine erste große Liebe. Mit 23 Jahren schon komponiert Hoffmann ein erstes Singspiel. Mit Anfang 30 wird er zum Musikdirektor in Bamberg ernannt. Kurz darauf erscheint „Ritter Gluck“, seine erste eigentliche Dichtung. Sie handelt von einer Begegnung zwischen dem Ich-Erzähler und einer seltsamen Figur mit besonderer Neigung zur Musik.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht