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Programm: Vor- und RückschauFreitag, 04.09.2026

  • 00:05 Uhr

    Am MIkrofon: Mike Herbstreuth

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Sandra Schulz

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Veronika Hoffmann, Fribourg (Schweiz)
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Extremwetter durch El Niño erwartet, Interview mit Andreas Becker, DWD

    07:15 Uhr   Interview

    Sparkurs bei VW, Interview mit Armand Zorn, SPD, MdB

    08:10 Uhr   Interview

    Wahl in Sachsen-Anhalt, Interview mit Everhard Holtmann, Soziologe, Uni Halle-Wittenberg

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 65 Jahren: Der Kunstsammler Josef Haubrich gestorben

  • 09:10 Uhr

    Russland - Eindrücke aus Moskau vor der Scheinwahl zur Duma

    Italien - Melonis Amtszeitrekord

    Spanien - Landwirte stemmen sich gegen ein Horror-Jahr

    Am Mikrofon: Katharina Peetz

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Abt Mauritius Wilde und der Neustart: Frischer Wind in der Abtei Maria Laach
    Maria Laach in der Eifel ist eine beliebte Abtei - vergleichbar mit den Klöstern in Andechs oder Ettal in Bayern. Und doch steckte Maria Laach jahrelang in einer Führungskrise. Eine Doppelspitze von außen, unter anderem Abt Mauritius Wilde, will die Mönche wieder einen. Wie kam es zur Krise - und inwiefern gelingt der Neustart? Auf jeden Fall weht ein frischer Wind in Maria Laach. Es gibt mehrere sehr junge Mönche. Der Abt ist zuversichtlich. Ein Gespräch mit Mauritius Wilde - auch über sein Buch "Der Mönch in Dir. Ein Weg zu Gelassenheit und Loslassen".

    Am Mikrofon: Andreas Main

  • 10:08 Uhr

    Echt jetzt?
    Vertrauen in Zeiten von Lügen und Fakenews

    Gäste:
    Prof. Maja Göpel, Transformationsforscherin und Autorin
    Prof. Martin Hartmann, Philosoph und Autor
    Am Mikrofon: Brigitte Baetz

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    lebenszeit@deutschlandfunk.de

    KI-generierte Inhalte wirken täuschend echt und Lügen in der Politik bleiben zunehmend folgenlos. Gründe, weswegen das Vertrauen der Menschen ineinander und in die Politik offenbar sinkt. So trauen einer Forsa-Umfrage zufolge zum Beispiel lediglich 17 Prozent der Deutschen dem Staat zu, seine Aufgaben zu erfüllen. Das sind sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Was macht dieses wachsende Misstrauen mit unserer Demokratie und mit uns persönlich? Merken Sie selbst, dass Sie misstrauischer geworden sind? Wie können wir in einer Welt, in der wir von Lügen umgeben sind, Orientierung behalten? Und wie schaffen wir es, einander wieder zu vertrauen?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Nach Redaktionsschluss

    Folge 297: Intellektuell abgehoben? - Wie der Dlf verständlicher werden kann

    Am Mikrofon: Stephan Beuting

    Hörerin Kathrin Vogelsang wird es im Dlf oft "zu intellektuell".  Dann schaltet sie ab. Was der Dlf daraus lernen kann, diskutiert sie gemeinsam mit Katharina Hamberger (Politikpodcast) und Martin Krebbers (@mediasres).

  • 15:52 Uhr

    Jüdisches Leben heute

    Antisemitismus-Bekämpfung im Misskredit

    Von Jens Rosbach

  • 16:10 Uhr

    Bianca Bellová: „Der unsichtbare Mann“
    Aus dem Tschechischen von Stefanie Bose
    (Wieser Verlag)
    Ein Beitrag von Cornelius Wüllenkemper

    Ota Pavel: „Der Tod der schönen Rehböcke“
    Aus dem Tschechischen von Elisabeth Borchardt
    (Wagenbach Verlag)
    Ein Beitrag von Tobias Lehmkuhl

    Am Mikrofon: Maike Albath

  • 16:35 Uhr

    Polyneuropathie:
    Psilocybin könnte Nebenwirkungen von Chemotherapie lindern

    Irankrieg:
    Ökologische Folgen im Persischen Golf

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 4. September 2026:
    Himmlisches Sachsen-Anhalt

    Am Mikrofon: Magdalena Schmude

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:04 Uhr

    nachrichtenleicht – Die Nachrichten in Einfacher Sprache

    aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

  • 19:15 Uhr

    Der Geschichtspodcast
    Streit um den Wolf
    Rotkäppchens Räuber
    Von Anh Tran

    Wölfe dürfen in Deutschland neuerdings wieder gejagt werden. Das freut Schäfer und Landwirte, die das Raubtier fürchten. Naturschützer sind hingegen entsetzt. Das Verhältnis von Wolf und Mensch ist geprägt von Furcht und Verehrung - nicht nur in Märchen.

  • 20:05 Uhr

    There Will Be Blood
    Eine Menstruations-Utopie
    Von Teresa Schomburg
    Regie: Susanne Krings
    Deutschlandfunk 2022
    (Wdh. am 08.09.2026, 22.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur)

    Der Menstruationszyklus ist eine faszinierende Sache - wäre da nicht das Blut, das viele Menschen abschreckt. Menstruierende gelten als zickig, unrein oder gar furchteinflößend. Die Wenigsten akzeptieren den Zyklus als Taktgeber unseres Lebens - höchste Zeit für eine Utopie.

    Wie wäre es, wenn Bluten nicht eklig, sondern so alltäglich wäre wie Zähneputzen? Wenn junge Frauen und ihr Umfeld die erste Periode feiern würden? Wenn Frauen nicht mehr mit der Pille verhüten würden, die den Zyklus komplett abschaltet?
    Wenn Unternehmen Menstruationsbeauftragte hätten und Zyklus-Wissenschaft ein Studienfach wäre?
    Denn zu erforschen gäbe es noch einiges in puncto Hormone, Psyche und Mythen. Große Galerien würden Bilder aus Menstruationsblut ausstellen, Sportlerinnen durch zyklus-gerechtes Training zu Höhenflügen ansetzen, Vampire sich in Fantasy-Romanen oder Kinofilmen von Menstruationsblut ernähren. Und Frauen vor dem versammelten Kollegium nach einem Tampon fragen, ohne vor Scham in Grund und Boden zu versinken.
    Das Feature geht dieser Vision nach, räumt mit Vorurteilen auf und lässt Aktivistinnen, Unternehmerinnen, Wissenschaftlerinnen und Kunstschaffende zu Wort kommen auf dem Weg in eine zyklutopische Gesellschaft.

    Teresa Schomburg ist 1975 in Hamburg geboren. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Musikwissenschaften in Rostock, Glasgow und Berlin. Seit 2004 arbeitet sie als freie Autorin in Berlin u.a. für die Berliner Stadtmagazine zitty und tip, rbb, Deutschlandfunk, WDR und SWR. 2022 gewann sie den Juliane-Barthel-Preis für das Feature ‚There Will Be Blood‘.

  • 21:05 Uhr

    Chris Kramer Duo
    Chris Kramer & Paddy Boy Zimmerman (D)
    Aufnahme vom 28.5.2026 beim Bluesfest Eutin/Blues Baltica
    Am Mikrofon: Tim Schauen

    Auch Musiker aus dem Ruhrgebiet und vom Niederrhein können ihn haben: den Blues. Und wie!

    Bluesharp, akustische Gitarre, Gesang: Nicht mehr, aber auch keinesfalls weniger. Chris Kramer (Harp, 1970 geboren) und Patrick Paddy Boy Zimmermann (Gitarre, Jahrgang 1982) haben den Blues und die Fähigkeit, ihn mit Leben zu füllen. Ihr gemeinsames Album „Tales of Tampa“ (Timezone Records, 2025) vereint eine Reihe Songs des US-amerikanischen Sängers und Songeschreibers Tampa Red (1904-1981), und dessen Erzählhaltung passt sehr gut zum Dortmunder Entertainer und Frontmann Chris Kramer. So fanden sich also viele Songs dieses Albums im Programm wieder, das die beiden auf dem Eutiner Marktplatz als erste Band des 2026er-Bluesfestivals Eutin spielten. Way up North, könnte man also sagen, schickte das Chris Kramer Duo sein Publikum: von ostholsteinischen Raps- zu den Baumwollfeldern im Süden Amerikas. Aber auch über die französische Hauptstadt Paris führte diese musikalische Reise.

  • 22:05 Uhr

    Rolle rückwärts in der Musikgeschichte
    Der Brasilianer Seu Jorge
    Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

    16 Jahre dauerte es vom ersten bis zu seinem zweiten Album - das Ergebnis ist überraschend: zeitlos.

    Seit seinem ersten Album im Jahr 2001 wird der Musiker und Sänger Seu Jorge als legitimer Nachfolger großer Brasilianer wie Caetano Veloso oder Milton Nascimento gefeiert. Der Samba-Blues-Mann aus den Favelas von Rio de Janeiro hat eine wunderbar tiefe, raue Baritonstimme, wurde jedoch weltweit bekannt mit seinem zweiten Talent, als Schauspieler in „City of God“, „The Escapist“ oder den Wes Anderson Filmen „Die Tiefseetaucher“ und „Asteroid City“. Mit „The Other Side“ veröffentlicht Jorge nun ein zeitloses Album, an dem er 16 Jahre gearbeitet hat. Samt filmreifen Arrangements, Streichern, sanften Melodien, die von seinen Vorgängern und Bossa Nova inspiriert sind und illustren Gästen wie Marisa Monte oder Beck, möchte der 56-Jährige seine „B-Seite“ zeigen.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht