Donnerstag, 21.11.2019
 
Seit 15:35 Uhr @mediasres

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 06.10.2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Von der Weisheit des Widerstands
Eine Lange Nacht auf den Klangspuren Abdullah Ibrahims
Von Bert Noglik
Regie: der Autor

Seine Musik drehte sich auf den Plattentellern der Townships, als er bereits des Landes verwiesen war. Und er spielte Klavier, als Nelson Mandela das Amt des Präsidenten antrat. Adolph Johannes Brand, geboren am 9. Oktober 1934 in Kapstadt, der sich zunächst Dollar Brand und nach seinem Übertritt zum Islam Abdullah Ibrahim nennt, schöpft seine Musik aus südafrikanischen Quellen. In deren Verschmelzung mit dem Jazz fand er zu einer gänzlich eigenen Klangsprache. Nach der Verschärfung der Rassengesetze ging er 1962 mit seiner Frau, der Sängerin Sathima Bea Benjamin, nach Zürich, wo sich Duke Ellington für den Pianisten einsetzte. Vorübergehend wieder in Südafrika nahm er Mitte der 70er-Jahre den Titel ,Mannenberg' auf - eine Hymne des Widerstands gegen das Apartheidregime. Gezwungen das Land zu verlassen, reflektierte er in seinem Schaffen die Sehnsüchte seiner Landsleute ebenso wie die Traumata des Exils. Mit der Rückkehr in seine Heimat, unmittelbar nach dem Ende der Apartheid, schloss sich ein Kreis und öffnete sich ein neuer, die fortwährende Sinnsuche im Medium des Klanges.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Rheingau Musik Festival 2018

Brett Dean
,Approach - Prelude to a canon' für zwei Violen und Orchester

Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur, BWV 1051

Tabea Zimmermann, Viola
Brett Dean, Viola
Swedish Chamber Orchestra
Leitung: Thomas Dausgaard

Aufnahme vom 8.8.2018 aus dem Kurhaus Wiesbaden

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Germaine Tailleferre
Partita für Klavier

Rêverie für Klavier

Arthur Honegger
Trois Pastorales für Klavier

Georges Auric
Sept Pièces breves für Klavier

Corinna Simon, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Stumme Familien - Nachwendekinder und die Deutsche Einheit

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Gottfried August Homilius
,Brich dem Hungrigen sein Brot'. Motette für gemischten Chor a cappella
sirventes berlin
Leitung: Stefan Schuck

Johann Sebastian Bach
,Singet dem Herrn ein neues Lied'. Motette zu 8 Stimmen in 2 Chören zu je 4 Stimmen, BWV 225
Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

Franz Tunder
,Auf meinen lieben Gott'. Für Orgel solo
Emanuele Cardi, Orgel

Georg Friedrich Händel
,Laudate pueri Dominum'. Geistliches Konzert für Sopran, Streicher und Basso continuo, HWV 236 [1. Fassung]
Veronika Winter (Sopran)
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Ehrenwerte Persönlichkeiten? - Der Friedensnobelpreis und die Ausgezeichneten - Ein Interview mit dem Historiker Sven Felix Kellerhoff

Du bist, was du isst. Ernährung als Religion - Ein Interview mit dem Theologen Kai Funkschmidt

Kulturpresseschau - Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Trump, Johnson und Co. Herrschaft der Hybris? Ein Interview mit dem Historiker Bernd Greiner

Denk ich an Deutschland: Die Schauspielerin Ingrid Caven

Am Mikrofon: Änne Seidel

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Kulturpresseschau - Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Trump, Johnson und Co. Herrschaft der Hybris? Ein Interview mit dem Historiker Bernd Greiner

Denk ich an Deutschland: Die Schauspielerin Ingrid Caven

Am Mikrofon: Änne Seidel

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Die Trappisten von Tibhirine.
Sieben Selige für den Dialog mit dem Islam
Von Corinna Mühlstedt
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 190 Jahren: Das Lokomotivrennen von Rainhill beginnt

09:10 Uhr

Die neue Platte

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Heimat - der offene Begriff (2/2)
Susanne Scharnowski im Gespräch mit Barbara Schäfer

Susanne Scharnowskis neues Buch heißt ,Heimat. Geschichte eines Missverständnisses’. Im Gespräch erläutert sie, welches Bedeutungsspektrum der Begriff Heimat hat, sie hat dessen Genese von der Romantik bis zur Globalisierung verfolgt. Ihr Buch birgt die Erkenntnis, wie verfehlt es ist, Heimat als Gefühl zu bezeichnen. Schlüsselwort, Reizwort, Kampfbegriff, das alles trifft auf Heimat zu. Trefflich, dass 90 Prozent aller Deutschen laut Umfragen Heimat wichtig finden. Und die deutsche Sprache tut uns den Gefallen, dieses einzigartige Wort zu besitzen, welches sogar als Exportschlager taugt. Denn die vermeintliche Unübersetzbarkeit gilt als Beleg dafür, dass Heimat ein urdeutsches Wort sei. Susanne Scharnowski hat den Begriff Heimat untersucht und gewendet. Sie fand eine Geschichte der Missverständnisse und hat ein Buch geschrieben, das mit diesen Missverständnissen aufräumen möchte. Aus der Sicht der Literaturwissenschaftlerin hat sie zahlreiche Texte, Filme, Studien und andere Materialien in Zusammenhang mit dem Heimatbegriff gesichtet, vor allem deutsche Quellen. Das wichtigste Ergebnis ihres Buches sei, sagt sie, die „Erkenntnis, dass auch die deutsche Heimat sehr viel weniger mit Nation und Staat zu tun hat, als immer wieder unterstellt wird”. Die Literaturwissenschaftlerin Susanne Scharnowski ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU Berlin und war DAAD-Lektorin für deutsche Sprache an Universitäten in Cambridge, Melbourne und Taipeh.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen
Predigt: Pfarrer Lars Kunkel
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Frank Werneke, Bundesvorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

30 Jahre danach - innerdeutsche Erinnerungen
Vom Harz bis an die bayerisch-thüringische Grenze

Illegales Schnapsbrennen
Bei den „Moonshiners“ in Virginia

Schulbesuch
Deutschstunde der Klasse 6g in Mumbai

Mit dem Auto nicht erreichbar
Frachtschiffreise nach Iquitos (Peru)

Am Mikrofon: Antje Allroggen

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Pianist Igor Levit im Gespräch mit Tanja Runow

„Beethoven war lebensrettend für mich.” Igor Levit hat sich schon immer viel getraut. Als junger Klaviervirtuose gab er einst sein Debüt mit den späten Beethoven-Sonaten. Jetzt hat er sich noch etwas Größeres vorgenommen. Igor Levit wurde 1987 im russischen Nischni Nowgorod geboren und bekam bereits mit drei Jahren Unterricht bei seiner Mutter, der Pianistin Elena Levit. Sein erstes Solokonzert gab er mit vier Jahren. Wenig später wurde ein Musikprofessor aus Hannover auf das hochbegabte Kind aufmerksam und bot an, ihn zu unterrichten. Als jüdische Kontingentflüchtlinge konnte die Familie 1995 nach Deutschland übersiedeln. Seither hat Igor Levit eine internationale Karriere gemacht. Zugleich engagiert er sich politisch. Er meldet sich regelmäßig zu aktuellen Themen per Twitter zu Wort und spielt Konzerte für Flüchtlinge. Für ihn sei es geradezu eine Pflicht, so Levit, sich in diesen Zeiten auch als Musiker politisch zu artikulieren. Im Jahr 2018 gab er seinen Klassik-Echo zurück, aus Protest gegen die Preisverleihung an die Rapper Kollegah und Farid Bang. Es gehe darum, ein Zeichen zu setzen, so Levit. Ein Vorbild für sein Engagement finde er dabei auch im Humanismus eines Ludwigs van Beethoven. Im September 2019 erscheint Levits Gesamteinspielung aller Klaviersonaten von Beethoven bei Sony Classical.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin - Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Michael Martens: "Im Brand der Welten. Ivo Andrić. Ein europäisches Leben"
(Zsolnay Verlag, Wien)
Ein Beitrag von Tobias Lehmkuhl

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Zurück in die Tiefe
CO2-Entsorgung im Untergrund
Von Tomma Schröder

Auf dem Papier klingt die Idee zukunftsweisend: Wenn wir nicht aufhören können, CO2 in die Atmosphäre zu leiten, dann müssen wir dieselbe Menge Treibhausgas eben wieder einfangen und einlagern - und schon landet unsere Klimabilanz bei Netto Null. Die Politik kalkuliert längst mit Kohlendioxidentnahmeverfahren - obwohl die Technologie umstritten ist.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

"Die Unterschiede zwischen Ost und West genießen" - Ulrike Lorenz, Klassik Stiftung Weimar, über positive Deutschlandbilder 30 Jahre nach dem Mauerfall im Gespräch mit Änne Seidel

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Abstinent - Emmerich Kálmáns Operette “Gräfin Mariza“ am Staatstheater Wiesbaden

"Die Passion und Auferstehung Christi" - Milo Raus neue Performance in Rom

"Philoktet" - Amir Reza Koohestani inszeniert Heiner Müller am Deutschen Theater Berlin

Heimkehr - Die A.R.Penck-Retrospektive im Dresdener Albertinum

Domingo, Deutschstunde, Aachener Kunstpreis - Gedanken zur Trennung von Künstler und Werk

Am Mikrofon: Anja Reinhardt

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Ängste, Depressionen, Studienabbruch: Wenn Studenten psychisch krank werden

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

1. Fußball-Bundesliga, 7. Spieltag:
Borussia Mönchengladbach - FC Augsburg;
VfL Wolfsburg - 1. FC Union Berlin;
Eintracht Frankfurt - SV Werder Bremen (18.00 h)

2. Fußball-Bundesliga, 9. Spieltag:
1. FC Nürnberg - FC St. Pauli;
1. FC Heidenheim - VfL Bochum;
Holstein Kiel - Jahn Regensburg

Fußball: "Essener Modell" als Vorbild gegen Gewalt auf Fußballplätzen?

Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha

Turn WM in Stuttgart - Männer Olympia-Qualifikation und WM-Final-Qualifikation

Geher - Jonathan Hilbert zur WM als Testlauf für Olympia "Tokio wird härter"

Tokio versus Katar - Arbeitsbedingungen bei Sportgroßveranstaltungen

Reform des Collegesports in den USA

Handball - Bundesliga:
SG Flensburg-Handewitt - Füchse Berlin;
TBV Lemgo - THW Kiel

Basketball - Bundesliga, 2. Spieltag: Brose Bamberg - Alba Berlin (18:00 h)

Eishockey - DEL, 9. Spieltag: Eisbären Berlin - Straubing Tigers

Am Mikrofon: Astrid Rawohl

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Being Nico
Die Pop-Ikone Christa Päffgen
Von Andrea Halter und Philip Stegers
Regie: die Autoren
Produktion: WDR 2018

Sie ist der einzige internationale Popstar, den Deutschland jemals hatte. Die Kölnerin Christa Päffgen alias Nico war erstes deutsches Supermodel, Schauspielerin, Muse von Andy Warhol und Sängerin der Gruppe The Velvet Underground. Mit ihren grabestiefen Hymnen gilt sie als Vorreiterin der Gothic-Music. Ein Leben ohne Kompromisse. Als Christa Päffgen 1938 in Köln geboren, wird Nico zunächst internationales Topmodel und Fellini-Schauspielerin. Sie bekommt ein Kind von Alain Delon, doch in ihrem Bohèmeleben ist kein Platz für eine klassische Mutterrolle. In New York wird Nico die Muse von Andy Warhol, der sie 1966 als Sängerin in der Kult-Band The Velvet Underground unterbringt. Ihr Liebhaber Jim Morrison ermuntert sie, eigene Songs zu schreiben. Auf dem Höhepunkt ihrer Bekanntheit bricht sie Ende der 60er-Jahre mit ihrem Image als blonde Kunstfigur, um als mystisch-morbide Chanteuse ihre eigene künstlerische Identität zu finden. Der Absturz ist programmiert. Bis zu ihrem Tod 1988 tingelt sie wenig erfolgreich mit einem Harmonium durch die Welt, um ihre Heroinsucht zu finanzieren.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

George Enescu
,Strigoii' (Die Geister)
Kammeroper auf einen Text von Mihai Eminescu, nach dem Manuskript rekonstruiert von Cornel Țãranu und orchestriert von Sabin Pautza
 
Rodica Vica, Sopran
Tiberius Simu, Tenor
Bogdan Baciu, Bariton
Alin Anca, Bass
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Gabriel Bebeselea

Aufnahme vom 26.9.2019 aus dem Konzerthaus Berlin

Am Mikrofon: Haino Rindler

1916 arbeitete George Enescu an einer Kammeroper mit dem Titel ,Strigoii’ (Geister) nach einem Text des Dichters Mihai Eminescu. Er konnte das Werk nicht vollenden, seine Skizzen gingen in den Wirren des Ersten Weltkrieges verloren. Erst vor wenigen Jahren wurden sie wiederentdeckt und rekonstruiert. Enescu griff in dem Werk innovative Kompositionstechniken seiner Zeit auf, wie Sprechgesang oder Polytonalität. 2018 erschien ,Strigoii’ auf CD, aufgenommen vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, in der Saison 2019/20 präsentiert das Orchester Enescus Kammeroper erstmals live im Konzert.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:26 Presseschau 

23:30 Uhr

Sportgespräch

Die Turnweltmeisterschaft in Stuttgart

Die Fragen stellt Holger Kühner

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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Programmtipps

Ein Pferd weidet am georgischen Berg Kasbek, im Hintergrund ist die Gergetier Dreifaltigkeitskirche zu sehen (Sputnik / Maksim Blinov)
TechnikgeschichteMorgendämmerung der Bronzezeit
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften 21.11.2019 | 20:10 Uhr

Große Erfindungen wie Rad und Wagen verortete man lange in Mesopotamien. Doch archäologische Erkenntnisse zeigen jetzt: Der Ursprung vieler Innovationen könnte im Kaukasus liegen. Erst wanderten sie dann dann in die Metropolen an Euphrat und Tigris.

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