Donnerstag, 19.09.2019
 
Seit 10:10 Uhr Marktplatz

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 13.10.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Nicht nur Fjord und Fjell
Eine Lange Nacht der norwegischen Literatur
Mit Mona Høvring, Helga Flatland, Kjersti Annesdatter Skomsvold, Roy Jacobsen, Erik Fosnes Hansen und Carl Frode Tiller
Moderation: Hinrich Schmidt-Henkel
Livemusik: Trygve Seim & Frode Haltli
Regie: Monika Künzel
Aufnahme vom 11.10.2019, Comedia Theater, Köln

Norwegen ist ein Land großer Literatur, von Klassikern wie Henrik Ibsen und Knut Hamsun bis hin zu aktuellen Bestsellerautorinnen und -autoren wie Karl Ove Knausgård, Maja Lunde oder Jo Nesbø. Natürlich geht es viel um Fjord und Fjell, um die beeindruckende Landschaft und das Alltagsleben in einem Land, das binnen weniger Jahrzehnte von einer armen Agrargesellschaft zu einer der reichsten Nationen der Erde wurde. Bei der ,Langen Nacht', die dem Gastland Norwegen auf der Frankfurter Buchmesse gewidmet ist, zeigt sich die enorme Bandbreite der Literatur dieses Landes, in dem 82 Prozent der Bevölkerung mindestens ein Buch pro Jahr kaufen. Für die rund fünf Millionen Einwohner gibt es 438 Verlagshäuser und 550 Buchhandlungen. So mag Erik Fosnes Hansens Roman ,Ein Hummerleben' in einem norwegischen Gebirgshotel spielen, doch zeigt er vor diesem Hintergrund typische gesellschaftliche Entwicklungen des 20. Jahrhunderts auf. Und Mona Høvring spricht in ihrem Buch ,Alles, was helfen könnte' über eine kleine Familie, doch ihre Themen sind universell. Roy Jacobsens Insel-Saga hingegen spürt dem Leben und Fragen der Schuld und Kollaboration im Nachkriegs-Norwegen nach. Der Blick der norwegischen Autorinnen und Autoren ist ein sehr zeitgenössischer und internationaler - in der öffentlichen ,Langen Nacht' im Kölner Theater Comedia.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

3. Raderbergkonzert 2018/19

Franz Schubert
Sonate B-Dur, D 960

Lukáš Vondráček, Klavier

Aufnahme vom 11.12.2018 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Hugues Dufourt
Euclidian Abyss für Oktett

Friedrich Cerha
Quintett für Oboe und Streichquartett

Internationale Ensemble Modern Akademie
Leitung: Vimbayi Kaziboni

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Melchior Franck
'Wer sich selbst erhöhet, der wird erniedriget werden'. Motette zu vier Stimmen
Norddeutscher Kammerchor
Leitung: Maria Jürgensen

Jan Pieterszoon Sweelinck
'Wij geloven in eenen God alleen'. Choralvariationen für Orgel, PD 43
Bernard Winsemius, Orgel

Dietrich Buxtehude
'O clemens, o mitis, o coelestis Pater'. Kantate für Sopran, Violine, 2 Violetten, Violone und Basso continuo, BuxWV 82
Barbara Christina Steude, Sopran
Lautten Compagney
Leitung: Wolfgang Katschner

Johann Sebastian Bach
'Bringet dem Herrn Ehre seines Namens'. Kantate am 17. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester, BWV 148
Frances Bourne, Countertenor
Mark Padmore, Tenor
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

'Fantaisie dialoguée' für Orgel und Orchester. Bearbeitung für Orgel von Eugène Gigout
Siegfried Petri, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Bauhaus. Hausbau. Gotteshaus. Über die Kunst, göttlich zu wohnen
Von Pfarrerin Mechthild Werner
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 50 Jahren: Die Politikerin Helene Wessel gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Neue Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Kritik im Zeitalter der Digitalisierung
Zum Verhältnis von Künsten und Medien
Von Mercedes Bunz und Corina Caduff

Kulturrezeption findet im Internet statt, jeder hat eine Stimme, auch der Laie ist ein eigenmächtig auftretender Rezipient. In der Praxis der Kritik spielen numerische Bewertungssysteme und die von Suchmaschinen angelegte Logik eine große Rolle. „Der zeitgenössische Kulturpublizist tritt als Diskursproduzent und als Weitererzähler flüchtiger Wahrnehmung auf“, schreibt Ruedi Widmer im Buch ,Laienherrschaft’ im Jahr 2014, oder einfach nur als subjektiver Leser mit Meinung. Eine etablierte Autorität der Meinung über Literatur, Musik, Kunst existiert nicht mehr, jedenfalls nicht mehr allein. Geltung ist relativ, je nach Filter oder Blase. Die Geschichte der Medien im Sinne der Eigenlogik medialer Hardware wurde von Friedrich Kittler als prägend für die Diskursgeschichte beschrieben. Inspiriert davon lassen sich vergangene und gegenwärtige Kritikverständnisse vor dem Hintergrund der Digitalisierung beschreiben: als eine in der Software von Suchmaschinen angelegte Logik, welche die Praxis der Kritik im Zeitalter der Digitalisierung als eine heitere oder affirmative besonders stark beeinflusst, schreibt Mercedes Bunz in ihrem Essay. Aufmerksamkeit ist in der Mediengesellschaft eine omnipräsente und zugleich bedrohte Ressource, um die heute hart gerungen wird. Im künstlerischen Bereich ist der Wunsch nach Aufmerksamkeit und Anerkennung seit jeher zentral: Künstlerinnen und Künstler schreiben sich in der Regel mit Leib und Seele in ihre Werke ein und identifizieren sich stark mit diesen, was einen hohen Bedarf nach anerkennenden Worten mit sich bringt. Das digitale Medienzeitalter hat nun aber numerische Bewertungssysteme sowie Rankings ohne Ende hervorgebracht, die das inhaltliche Argument ersetzen. Dieser mediale Umbruch stellt das künstlerische Bewusstsein vor neue Herausforderungen, stellt Corina Caduff in ihrem Essay dar.
Mercedes Bunz, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin, schreibt über das Internet und Digitale Medien. Sie war u.a. tätig für Tagesspiegel, Spiegel Online, DeBug, Telepolis, Guardian u.a. Seit 2018 ist sie Senior Lecturer in Digital Societies am King’s College London.
Corina Caduff, Vizerektorin sowie Literatur- und Kulturwissenschaftlerin an der Hochschule der Künste Bern. Neben Regie- und Dramaturgieassistenzen am Theater war sie Redakteurin bei Radio DRS 2, Gastprofessorin, Privatdozentin und Gastwissenschaftlerin u.a. in Zürich, Berlin, Wien.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Agnes in Köln
Zelebrant: Domkapitular Dominik Meiering
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Schriftsteller Kristof Magnusson im Gespräch mit Michael Langer

Seine Komödie ,Männerhort' wurde an über 30 Theatern im In- und Ausland gespielt und zu guter Letzt auch erfolgreich verfilmt. Schon sein Debütroman ,Zuhause' war ein Renner und wurde mit dem Rauriser Literaturpreis gekrönt. Kristof Magnusson wurde 1976 in Hamburg geboren. Er absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Kirchenmusiker, in New York arbeitete er in der Obdachlosenhilfe, es folgte ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2011 erschien seine ,Gebrauchsanweisung für Island', sein ,Arztroman' (2014) landete auf den Bestsellerlisten. Magnusson lebt als Schriftsteller und Übersetzer aus dem Isländischen in Berlin.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Die Rock-Revoluzzer
Das Musikerkollektiv New Model Army
Von Marcel Anders

Sie sind eine der engagiertesten Polit-Rock-Bands und eine Bank in Sachen Konstanz: Seit 39 Jahren steht die englische Band New Model Army aus Bradford für ihren charakteristischen Sound zwischen Folk und Post-Punk, für bissige Texte sowie für einen Dienstleistungsanspruch, der seinesgleichen sucht. Das Musikerkollektiv um Mastermind Justin Sullivan - zugleich das einzige verbliebene Gründungsmitglied - ist fast so etwas wie das energetische, englische Gegenstück zu den kalifornischen Grateful Dead: Die Band verfügt über eine treue, reisefreudige Anhängerschaft und bringt ihre Alben in Eigenregie heraus. Die Briten setzen auf Bodenständigkeit, Werte und klare Worte. Mit ,From Here’ haben sie im August ihr 15. Studioalbum herausgebracht - und sind von Oktober bis Ende Dezember auf einer weiteren, umfangreichen Europa-Tournee.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Zukunftsmusik
Wie die Musik von Morgen heute klingt
Von Olaf Karnik und Volker Zander
Regie: Thomas Wolfertz
Produktion: Dlf 2016

Das 20. Jahrhundert war voll von musikalischen Zukunftsvisionen: Der italienische Futurismus imaginierte eine Musik der Zukunft aus Lärm und Maschinenklängen, in der Neuen Musik oder in der französischen Avantgarde-Elektronik kreierte man Klangsprachen für das 21. Jahrhundert. Was ist von diesem Spirit übrig geblieben? Musikalische Zukunft hat etwas mit neuen Formen von Harmonie und Dissonanz zu tun, aber auch mit neuen Technologien und neuen Klängen aus der Umgebung des Alltags und deren Entfaltung. Im afro-futuristischen Jazz eines Sun Ra, bei Kraftwerk und im Krautrock oder im Falle von Detroit Techno und Drum & Bass war die Zukunft das Maß aller musikalischen Dinge. Welche Zukünfte werden heute klanglich und programmatisch heraufbeschworen? Welche Zukunftsentwürfe sind eingetreten, welche haben sich erledigt? Kann man immer innovativ sein oder ist irgendwann alles schon einmal da gewesen und wird nur wieder neu kombiniert? Was eigentlich ist Zukunftsmusik? Das Feature ist ein Streifzug durch die Geschichte und Gegenwart von Zukunftsmusik und ihrer soundästhetischen Entwürfe.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Internationaler Aeolus Bläserwettbewerb 2019

Der Bann ist gebrochen
Aeolus-Wettbewerb 2019 für Posaune, Trompete und Tuba

Oskar Böhme
Konzert für Trompete und Orchester f-Moll, op. 18

Launy Grøndahl
Concerto für Posaune und Orchester

Eugène Bozza
Concertino für Tuba und Orchester

Preisträger des Aeolus Bläserwettbewerbs 2019
Düsseldorfer Symphoniker
Hossein Pishkar, Leitung

Aufnahme vom 22.9.2019 aus der Tonhalle Düsseldorf

Am Mikrofon: Sylvia Systermans

Der Bann scheint gebrochen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Aeolus-Bläserwettbewerbs übernimmt eine Frau den Jury-Vorsitz: die polnische Dirigentin Ewa Strusinska. Die Jury ist gewohnt fachkompetent und prominent besetzt. Mit geschulten Ohren entscheidet sie, wer von den 140 Teilnehmern nach schweißtreibenden Wettbewerbsrunden schließlich im Finale überzeugt. Für Trompete, Posaune und Tuba ist der internationale Wettbewerb in diesem Jahr ausgeschrieben. Immer noch eine Männerdomäne. Doch auch hier scheint der Bann gebrochen. 2016 hatte sich eine Frau gegen alle Mitstreiter als erste Preisträgerin durchgesetzt: die Posaunistin Louise Pollock. Wer in diesem Jahr das Rennen macht, zeigt sich beim Preisträgerkonzert in der Tonhalle Düsseldorf mit virtuosen Konzerten von Böhme, Grøndahl und Bozza.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Die albanisch-schweizerische Jazzsängerin Elina Duni bei einem Auftritt (imago stock&people)
Sängerin Elina DuniLeise Abschiede
JazzFacts 19.09.2019 | 21:05 Uhr

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