Montag, 20.05.2019
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 22.07.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Bello e impossibile
Eine Lange Nacht der italienischen Cantautori
Von Regine Igel
Regie: Rita Höhne
(Wdh. vom 4./5.4.2009)

Wer in den 1960er- und 1970er-Jahren nach Bella Italia reiste, hat den mitreißenden Melodienreichtum der Songs der Cantautori noch in den Ohren: von Lucio Dalla, Francesco de Gregori, Fabrizio de André, Francesco Guccini, Gianna Nannini, Gino Paoli, Giorgio Gaber, Enzo Jannacci, Lucio Battisti und anderen. Viele ihrer Songs wurden zu Hits, die bis heute landauf landab vom Volk mitgesungen werden. Doch sie waren weit davon entfernt, ins Seichte eines Schlagers abzurutschen. In poetischen Mininovellen erzählen ihre Texte von Leben und Leiden sozial Ausgegrenzter, von Prostituierten und Widerstandskämpfern. Sie beklagen sozial ungerechte Zustände, provozieren das katholische Establishment, kritisieren bürgerliche Doppelmoral und drücken den Trennungsschmerz des in den Norden aufbrechenden Migranten von Braut, Mama und Heimatort aus. Heute gelten Musik und Texte der Cantautori als ein eigenständiges Genre hoher Kultur und sind zum Gegenstand des Schulunterrichts und wissenschaftlicher Tagungen geworden. Erinnern wir uns in dieser ‚Langen Nacht‘ an ein lebendiges und aufbruchfreudiges Italien!

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

3. Raderbergkonzert 2017/18

Claude Debussy
Danse sacrée et danse profane

Henriette Renié
Légende après 'Les Elfes' de Leconte de Lisle

Toshio Hosokawa
Landscape II

André Caplet
Le Masque de la Mort Rouge. Conte Fantastique

Agnès Clément, Harfe
Doric String Quartet:
Alex Redington, Violine
Jonathan Stone, Violine
Hélène Clément, Viola
John Myerscough, Violoncello

Aufnahme vom 5.12.2017 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Franz Xaver Richter
Sinfonia für Streicher und Basso continuo g-Moll

Konzert für Oboe, Streicher und Basso continuo g-Moll

Sinfonia für Streicher und Basso continuo B-Dur

Xenia Löffler, Barockoboe
Capricornus Consort Basel
Leitung: Peter Barczi

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Regierungskrise, Sommerreise, Sommerurlaub: Wer und was Angela Merkel umtreibt

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Claudio Monteverdi
Messa a quattro voci da cappella
La Chapelle Royale

Johann Ludwig Krebs
'Erforsche mich, Gott'. Motette für fünfstimmigen Chor und Orgel
Felix Friedrich, Orgel
Kammerchor Michaelstein
Leitung: Sebastian Göring

Johann Sebastian Bach
'Wo Gott der Herr nicht bei uns hält'. Kantate am achten Sonntag nach Trinitatis, BWV 178
Matthew White, Countertenor
Makoto Sakurada, Tenor
Peter Kooij, Bass
Chor und Orchester des Bach Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Kultur der Erinnerung - Museo Casa de la Memoria in Medellín in Kolumbien

Flüchtlingsdebatte: Moral und Mitgefühl - Ein Interview mit dem Philosophen Lutz Wingert

EU-Brüssel ist nicht das antike Rom - Über Sinn und Unsinn historischer Vergleiche ein Interview mit dem Historiker Andreas Wirsching

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Das Ende der Unbesorgtheit - Die menschengemachte Natur und das Anthropozän. Ein Interview mit dem Geobiologen Reinhold Leinfelder

Denk ich an Deutschland: der Schriftsteller Thomas Hettche

Am Mikrofon: Michael Köhler

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Die Konferenz von Evian. Gescheiterte Flüchtlingskonferenzen und ihre Folgen
Von Barbara Zillmann
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Der italienische Schriftsteller Giovannino Guareschi gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platte

Vokalmusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Mehr Ratlosigkeit wagen! Eine Anleitung für das digitale Leben
Von Dirk von Gehlen

Die Beschleunigung der digitalen Welt überfordert immer mehr Menschen. Das Leben erscheint unübersichtlicher und komplexer als jemals zuvor. Doch die Flucht in ein vermeintlich besseres Gestern hilft nicht weiter, so Dirk von Gehlen. Wäre es nicht viel zielführender, gar nicht mehr nach der einen einfachen Lösung zu suchen? Vielleicht sollten wir uns der eigenen Ratlosigkeit stellen und sie konstruktiv zu nutzen versuchen: Überforderungsbewältigungskompetenz wäre dann die zentrale zu entwickelnde Fähigkeit für eine komplexe Gegenwart. Das perfekte Symbol dafür ist ein Emoticon aus dem Internet: der schulterzuckende Shruggie, der sich aus Zeichen des japanischen Katakana-Alphabets zusammensetzt. Dirk von Gehlen entwickelt am Beispiel des Shruggie die Grundzüge seiner Emoji-Philosophie als Ratgeber zur Ratlosigkeit für einen gelassenen Umgang mit dem Neuen.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Kirche Frieden Christi in München
Predigt: Pfarrer Björn Wagner
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Peter Altmaier, CDU, Bundeswirtschaftsminister

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Galerien, Luxus-Spahotels, Gourmet-Restaurants
Wie Estlands Herrenhäuser wieder erstrahlen

Eine Stadt im Fluss
Triennale in Brügge steht ganz im Zeichen des Wassers

Gemeinsam gegen die Wasserknappheit
Wie die Versorgung in Kapstadt funktioniert

Die Touristen kommen wieder
Warum die Türkei in dieser Saison wieder einen Boom erlebt
Karin Senz im Gespräch

Romanitische Küstenstraße auf Hawaiis größter Insel
Die Red Road auf Big Island

Am Mikrofon: Petra Ensminger

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Bürgerrechtler und Unternehmer Zoni Weisz im Gespräch mit Tanja Runow

Zoni Weisz wurde 1937 als Sinto in den Niederlanden geboren. Mit sieben Jahren entging er nur knapp der Deportation nach Auschwitz, wo der Großteil seiner Familie ermordet wurde. Nach dem Krieg machte er eine Ausbildung zum Floristen, leistete seinen Militärdienst in der niederländischen Kolonie Surinam und studierte Ausstellungsarchitektur und Kunstgeschichte. Er erwarb schließlich einen Floristikbetrieb und avancierte zu einem der bekanntesten und meistbeschäftigten Floristen der Niederlande. Als Unternehmer schmückte Weisz Hochzeiten und Krönungen am niederländischen Köngishof und kam mit seinem größten Blumengesteck sogar ins ‚Guinness-Buch der Rekorde‘. Seit Jahrzehnten engagiert er sich aber auch für das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und setzt sich für die Rechte und Belange von Sinti und Roma ein. Im Januar 2011 sprach er anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus als erster Sinto vor dem Deutschen Bundestag. In seiner kürzlich erschienen Autobiografie ,Der vergessene Holocaust’ richtet er das Augenmerk auch darauf, dass Verfolgun g und Ausgrenzung für viele Sinti und Roma bis heute an der Tagesordnung sind.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Mit Glockenspiel und Bariton
Die deutsche Alternative-Rock-Band Get Well Soon
Von Kai Löffler

Mal leise, mal bombastisch, ein bisschen Pop, ein bisschen Indie-Rock und ein Hauch Prog, zwischen Radiohead und Calexico: So könnte man den Sound der deutschen Band Get Well Soon beschreiben. Vor zehn Jahren hat der Songwriter und sonore Sänger Konstantin Gropper aus Biberach im Alleingang das erste Album eingespielt, zum Teil im heimischen Schlafzimmer. Inzwischen ist Get Well Soon kein reines Soloprojekt mehr, sondern tritt als siebenköpfige Band auf, die gerade ihr fünftes Album ,The Horror’ aufgenommen hat - und zwar im Studio.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Kerstin Decker: "Franziska zu Reventlow. Eine Biografie"
(Berlin Verlag, München)

Franziska Gräfin zu Reventlow: "Der Geldkomplex"
Mit einem Nachwort von Gunna Wendt und Illustrationen von Saskia Wragge
(Launenweber Verlag, Köln)
Ein Beitrag von Oliver Pfohlmann

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Falsche Wissenschaft
Über Scheinjournale, Raubverleger und Pseudokonferenzen

Interview mit Ursula Arning, PUBLISSO, Leitung Open-Access, digitale Langzeitarchivierung - Forschungsdaten ZB MED, Informationszentrum Lebenswissenschaften in Köln

Mit Beiträgen von Frank Grotelüschen

Am Mikrofon: Uli Blumenthal

Weltweit existiert eine wissenschaftliche Scheinwelt, bestehend aus vermeintlichen Fachzeitschriften und Pseudokonferenzen. Dahinter stecken sog. Raubverleger („Predatory Publisher“), die gegen Geld alles veröffentlichen, und dies mit dem Anschein der Wissenschaftlichkeit versehen. Die in der Wissenschaft üblichen Regeln des „Peer Review“ (Prüfung durch andere Wissenschaftler) gelten dabei nicht. Und es gibt Scheinkonferenzen, organisiert von Waset oder OMICS, die damit werben, weltweit jährlich Tausende wissenschaftliche Fachkonferenzen zu organisieren.
Aber: Durchdringen Tausende Schrottstudien tatsächlich die Forschungslandschaft hierzulande, ist alles verlogen und verseucht - wie die aktuelle Berichterstattung zum Thema Fake Science suggeriert? Treibt das Wissenschaftssystem mit dem ehernen Prinzip "publish or perish" die Forschenden selbst in die Arme der Raubverlage und Scheinjournale?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Flüchtlinge, Völkerrecht, Verfassung - Die Juristin Nora Markard, Gründerin der Gesellschaft für Freiheitsrechte, im Gespräch mit Sandra Schulz

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Großes Theater? - Eine Bilanz des Festival d'Avignon

1968 in der Kunst - Eine Ausstellung über die Schließung der Ulmer Hochschule für Gestaltung vor 50 Jahren

Hallo Echo? Hallo Otto! - Otto Walkes zum Siebzigsten

Zu Tisch! - Eine Ausstellung im MUCEM über die Franzosen und das Essen

Kultur der Erinnerung - Museo Casa de la Memoria in Medellín in Kolumbien

Am Mikrofon: Karin Fischer

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Armenien im Umbruch - Der Spagat zwischen Russland und der EU

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

FIFA-Prozeß - Weitere Vorladungen stehen an
Iran - Dürfen Frauen jetzt auch die Ligenspiel live im Stadion sehen?
DFB - Mediziner Tim Meyer bilanziert WM / Sportgespräch
Formel 1 - GP von Deutschland in Hockenheim
Tour de France - 14. Etappe: Millau - Carcassonne
Tour de France - Allez les femmes?
Leichtathletik - Deutsche Meisterschaften in Nürnberg
Schwimmen - Deutsche Schwimm-Meisterschaft in Berlin: Bilanz
Reiten - CHIO in Aachen: Großer Dressurpreis von Aachen oder Bilanz CHIO 2018
Beachvolleyball - Erfolgreiche EM in Amsterdam, Interview mit Julia Sude/Niclas

Am Mikrofon: Astrid Rawohl

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Von Evolution und Ewigkeit
50 Jahre ,2001: Odyssee im Weltraum'
Von Rainer Praetorius
Regie: Fabian von Freier
Produktion: Dlf 2018

1968 kam Stanley Kubricks epochales Filmwerk ,2001: Odyssee im Weltraum’ in die Kinos. Wie schon zuvor in den USA, waren auch in Deutschland zunächst besonders junge Leute von diesem Film fasziniert. Was löste ,2001’ bei den Menschen dieser Zeit aus? Welche Botschaft vermittelte der Film? Welche dauerhaften Spuren hinterließ Kubricks Odyssee bei den Fans - die heute 50 Jahre älter sind. In der Sendung kommen einige dieser jungen Menschen von damals zu Wort: Spaceshuttle-Astronaut Ulrich Walter, Zukunftsforscher Matthias Horx, Regisseur Volker Schlöndorff, Filmtrick-Experte Bernd Kammermeier sowie Kubricks jahrzehntelanger Wegbegleiter Jan Harlan. Wieso fasziniert dieser Film bis heute?

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Kammermusikfest „Spannungen“ 2018

Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento B-Dur, KV254

Sergei Rachmaninoff
Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll, op.19

Robert Schumann
Zwei Balladen, op.122 Nr. 1 und Nr. 2

Felix Mendelssohn Bartholdy
Streichquintett B-Dur, op. 87

Lars Vogt, Klavier
Antje Weithaas, Violine
Tanja Tetzlaff, Violoncello
Alban Gerhardt, Violoncello
Artur Pizarro, Klavier
Isabelle Vogt, Sprecherin
Florian Donderer, Violine
Barbara Buntrock, Viola
Timothy Ridout, Viola
Julian Steckel, Violoncello

Aufnahme vom 17.6.2018 aus dem Wasserkraftwerk, Heimbach

Am Mikrofon: Sylvia Systermans

Eine hochbegabte Schwester, ein Cello spielender Psychiater und ein virtuoser Konzertmeister: Sie inspirierten die Werke, mit denen das Heimbacher Kammermusikfest Spannungen in diesem Jahr eröffnet wurde. Mozart bewunderte das Klavierspiel seiner älteren Schwester Nannerl und schrieb ihr die führende Stimme im Divertimento KV254 in die Finger - ein heiteres Trio zum geselligen Zeitvertreib. Als Sergej Rachmaninow in einer tiefen Depression und Schaffenskrise steckte, rettete ihn ein russischer Psychiater mittels Hypnose. Aus Dankbarkeit schrieb er für den Arzt und passionierten Cellisten eine ebenso klangvolle wie virtuose Cellosonate. Im idyllischen Taunus komponierte Felix Mendelssohn Bartholdy sein ‚Streichquintett op. 87‘. Auftraggeber war Ferdinand David, Konzertmeister in Leipzig. Entsprechend ließ Mendelssohn ihn im Quintett als ersten Geiger nach allen Regeln der Kunst brillieren.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

Sportgespräch mit DFB-Teamarzt Tim Meyer über Doping und die Berichterstattung.

Die Fragen stellt Moritz Küpper.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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