Montag, 30.11.2020
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 02.08.2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

„Ich bin vielleicht mehr als ein Schriftsteller der See"
Die Lange Nacht über Joseph Conrad
Von Astrid Nettling
Regie: Stefan Hilsbecher

Wer war dieser Mann, der am 3. Dezember 1857 als Józef Teodor Konrad Korzeniowski in der Ukraine geboren wird, als Offizier 20 Jahre für die britische Handelsmarine zur See fährt und als Joseph Conrad Weltruhm erlangt? Immer wieder hat man Conrad als einen Schriftsteller der See bezeichnet. Dabei geht es ihm um anderes und um mehr. „Der Spiegel der See" lautet der Titel seiner Erinnerungen, doch gilt ihm dieser Spiegel zugleich als ein Spiegel der menschlichen Seele. Denn die Seele ist ebenso rätselhaft und schillernd, ebenso tief und unergründlich wie die See. 1890 übernimmt Conrad ein Schiffskommando für den Kongo. Wenige Monate später kehrt er, krank und fassungslos über das Erlebte, nach London zurück. Das Buch, das daraus entsteht, wird nicht bloß eines seiner meistgelesenen Bücher, sondern zugleich ein Jahrhundertwerk: „Herz der Finsternis". Die „Lange Nacht" begibt sich noch einmal mit dem Schriftsteller auf See und zugleich auf eine Fahrt in die rätselhaften Gründe menschlicher Existenz.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Arolser Barock-Festspiele 2019

Musikalische Grüße aus Bad Pyrmont

Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel, Carl Philipp Emanuel Bach u.a.
Trio-Sonaten und Quartette

Ensemble Aurora
Marcello Gatti, Traversflöte, Flautino
Enrico Gatti, Violine, Viola
Judith M. Blomsterberg, Violoncello
Francesco Corti, Cembalo

Aufnahme vom 31.5.2019 aus dem Residenzschloss Bad Arolsen, Steinerner Saal

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Walter Braunfels
Tag- und Nachtstücke, op. 44. Für Orchester mit obligatem Klavier

Markus Becker, Klavier
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Constantin Trinks

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Der Wirecard-Skandal: Olaf Scholz in der Schusslinie

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Heinrich Schütz
'Herr, auf dich traue ich'. Motette, SWV 369-397
Dresdner Kammerchor
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Arcangelo Corelli
Concerto grosso F-Dur
Amandine Beyer, Barockvioline
Yoko Kawakubo, Barockvioline
Gli Incogniti
Leitung: Amandine Beyer

Edward Elgar
'Great is the Lord' für Soli, Chor und Orgel
Louisa Kelly, Sopran
Reiner Schneider-Waterberg, Countertenor
Nicholas Yates, Tenor
Alexander Armstrong, Bass
Philip Rushforth, Orgel
The Choir of Trinity College Cambridge
Leitung: Richard Marlow

Sigfrid Karg-Elert
'Ach bleib mit deiner Gnade'. Sinfonischer Choral für Orgel
Johannes Michel, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz'. Kantate am 8. Sonntag nach Trinitatis, BWV 136
Lisa Larsson, Sopran
Bogna Bartosz, Alt
Gerd Türk, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir
Amsterdam Baroque Orchestra
Leitung: Ton Koopman

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Belastete Architektur - Nürnberg will Kulturhauptstadt werden und das Reichsparteitagsgelände neu nutzen

Krieg um Wasser? Das äthiopische Staudamm-Projekt provoziert Ägypten - Ein Interview mit Stephan Roll, Leiter der Forschungsgruppe Afrika bei der Stiftung Wissenschaft und Politik

Wider besseres Wissen? Corona, Prognosen und das wilde Leben - Ein Interview mit dem Wissenschaftsphilosophen Claus Beisbart

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Lernen unter der Maske? Zum Schulbeginn in den ersten Bundesländern ein Interview mit dem Publizisten Jürgen Kaube

Denk ich an Deutschland: die Schauspielerin Meike Droste

Am Mikrofon: Britta Fecke

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Zukunftsbeben. Hinter morgen kommen wir nicht zurück
Von Björn Raddatz
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Die Frauenrechtlerin Marianne Weber geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Alte Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Gegenwartsgedränge
Mit dem Fahrrad durch die Stadt (1/3)
Phase rot: gestern
Von Johannes Ullmaier
(Wdh. v. 27.3.2016)
(Teil 2 am 9.8.2020)

Im ersten Essay einer dreiteiligen Serie erinnert sich Johannes Ullmaier daran, wie das Fahrradfahren in den 80er-Jahren war: nämlich höchst gefährlich und abenteuerlich! In den 80er-Jahren war Deutschland ein Autoland. Das Radfahren wirkte da wie eine Praxis aus einer vormodernen Gesellschaft. Radlerinnen und Radler hatten nicht viel zu melden und durften um Fahrzeuge sowie Fußgänger herumfahren. Das war mal galant, mal halsbrecherisch. So zumindest hat es Johannes Ullmaier erlebt. Auf der Straße als Zwerg unter stählernen Riesen und, Fußgänger umkurvend, als Riese unter Zwergen. Das heißt für alle Radfahrenden: sich möglichst unsichtbar machen als ein verkehrstechnisches Zwitterwesen in einem Umfeld, das gefühlt recht- und regellos war. Noch einmal lässt Johannes Ullmaier eine typische Fahrt von A nach B in diesem Essay auferstehen.
Der Literaturwissenschaftler Johannes Ullmaier ist Akademischer Rat am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Seine Spezialgebiete sind die Literatur des 20. Jahrhunderts, Avantgardebewegungen sowie die akustische Literatur (Lautpoesie, Hörspiel, Lesung und Spoken Word).

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Kirche St. Elisabeth in Norddorf auf Amrum
Zelebrant: Pastor Dieter Lankes
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Auf Rosen gebettet
Das Rosenmuseum in der hessischen Wetterau

Zwischen Glauben und Hightech
Reisernte auf Bali

Blick hinter die Kulissen
100 Jahre Salzburger Festspiele

Ole Müllern Schün
Das Bauerncafé in Müden an der Örtze

„RheinStories“
Eine nachhaltige Sommertour zweier Düsseldorferinnen

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Cembalist Lajos Rovatkay im Gespräch mit Michael Langer

Seine Vielseitigkeit zeichnet ihn aus: Lajos Rovatkay ist eine bedeutende Persönlichkeit im deutschen Musikleben. Er ist Cembalist, Organist, Kammermusiker, Ensembleleiter, Musikpädagoge, Musikforscher und war Hochschullehrer in Hannover. Lajos Rovatkay wurde 1933 in Budapest geboren, kam 1956 in den Westen, wurde 1962 Lehrer für Cembalo und Orgel an der Musikhochschule Hannover, später auch Leiter des Studios für Alte Musik. Für die Entwicklung und Etablierung historischer Aufführungspraxis spielte er eine wesentliche Rolle. 1981 gründete er das Barockorchester Capella Agostino Steffani und sorgte für die Wiederaufführung der Werke des einstigen hannoverschen Hofkomponisten. Seit 2012 arbeitet er mit dem Forum Agostino Steffani an der umfassenden öffentlichen Darstellung der italienisch-französisch geprägten Hofmusikkultur des Welfenhauses.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Emily Carr: „Klee Wyck - Die, die lacht. Reportagen“
Aus dem kanadischen Englisch von Marion Hertle
Herausgegeben von Peter Graf
(Verlag Das Kulturelle Gedächtnis, Berlin)
Ein Beitrag von Eva Pfister

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Klimanotfall
Bangladesch zwischen Hitzetoten und Zyklonen
Von Mathias Tertilt

Aus dem Himalaya strömen Ganges und Brahmaputra ins Land, im Süden drückt das Meer gegen die Küste und gelegentlich tragen Zyklone salziges Wasser bis weit ins Landesinnere. Bangladesch lebt seit jeher vom und mit dem Wasser. Zuletzt sah es so aus, als könnten die Einwohner mit Dämmen und Deichen die Kontrolle gewinnen, doch diese Hoffnung zerrinnt, seit der Klimawandel das Land bedroht. Während andernorts noch über die Folgen von zwei Grad Erderwärmung spekuliert wird, ist die Klimazukunft in Bangladesch längst sichtbar. Die Umwelt verändert sich, was auf vielfältige Weise auch die Gesundheit der Menschen bedroht. Dabei hat Bangladesh sein Pro-Kopf-Einkommen in den vergangenen Jahrzehnten drastisch erhöht, die Sterblichkeit reduziert und medizinische Versorgung im großen Stil verbessert. In den nächsten Jahren entscheidet sich, ob der Klimawandel die beachtlichen Erfolge wieder zerstört oder ob es gerade Bangladesch schafft, sich anzupassen und weiterhin mit und von der Natur zu leben.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Dekolonisierung der Museen - Anthropologin und Kuratorin Bambi Ceuppens im Gespräch mit Anja Reinhardt

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Eine Tragödie zum Festspieljubiläum - Mit Strauss' "Elektra" beginnen die Salzburger Festspiele

Endlich mal erklärt - Gibt es auch im Tanz einen Mozart und eine Beyoncé?

Weitere Millionen für die Musik - Die Corona-Hilfen für KünstlerInnen werden erhöht, Gerald Mertens, Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung, im Gespräch

Belastete Architektur - Nürnberg will Kulturhauptstadt werden und das Reichsparteitagsgelände neu nutzen

Am Mikrofon: Jörg Biesler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Apotheken in der Krise - Zwischen Corona-Management und Nachwuchssorgen

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Formel 1 - Großer Preis von Großbritannien in Silverstone

DFB-Pokal - Kapitulieren Amateurvereine vor den DFB-Anforderungen?

Tennis - Turnier in Halle

Kanu - Interview mit Bundestrainer Andreas Dittmer

Angel City - Frauenfußball in Los Angeles: Interview mit Ex-Torhüterin Nadine Angerer

Handball - Vergessene Olympiasieger? Interview mit DDR-Torhüter Wieland Schmidt

Olympia-Serie - Heute wäre mein großer Tag gewesen: Zum Schwimm-Finale 1500 m

Am Mikrofon: Astrid Rawohl

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Ancient to the future
Die junge Musik der Alten
Von Olaf Karnik und Volker Zander
Regie: Sophie Gahrke
Produktion: Deutschlandfunk 2020

70, 80, 90 - Die Musik von Künstlerinnen und Künstlern im fortgeschrittenen Alter ist gefragt. Festivals und Konzertreihen, Labels und Clubs setzen schon seit geraumer Zeit auf Veteranen und Pionierinnen ihrer Genres, wie Jazz, Neue Musik, Pop und Rock. Die wenigsten lassen sich vom Alter aufhalten. Mehr noch, sie blühen manchmal noch einmal richtig auf. Trotz weniger Energie und mehr körperlichen Leiden sind ältere Musiker gefragt. Ihre Musik zeichnet die Lust am Moment aus, die Konzentration auf das Wesentliche und jahrelange Erfahrung. Haben wir es hier mit einer neuen Jugendbewegung der Alten zu tun? Musiker wie zum Beispiel der Posaunist Peter Zummo, der Saxofonist Marshall Allen von SunRa Arkestra und der Geräuschimprovisator David Toop sprechen über Vorurteile und Komplimente, Krankheiten und Genesung, Drogen und Nüchternheit, Zwänge und Hoffnungen.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Mozartfest Würzburg 2020
Digitale Beethovennacht

Ludwig van Beethoven
Liederkreis für Singstimme und Klavier, op. 98 „An die ferne Geliebte"
„Die Zauberflöte" für Violoncello und Klavier Es-Dur, WoO 46, 7 Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen"

Franz Schubert
'Schwanengesang' D 957, „Rellstablieder'"
'Auf dem Strom' für Singstimme, Violoncello und Klavier, D 943

Julian Prégardien, Tenor
Martin Helmchen, Klavier
Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello

„In einem Weltenmeer von Harmonie" Briefe und Schriften von Bettina von Arnim sowie Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven
Hannelore Hoger, Rezitation
Sebastian Knauer, Klavier

Aufnahmen vom 9.6.2020 aus der Würzburger Residenz

Am Mikrofon: Jonas Zerweck

In einer langen Musiknacht im Video-Livestream wagt das Mozartfest Würzburg ein digitales Alternativprogramm zum ausgefallenen Festival in diesem Jahr. Verschiedene Künstler und Kammermusikformationen spielten am 9. Juni von 19.00 bis 0.00 Uhr ein durchmischtes wie spannendes Programm. Zwei der vier Auftritte stellt dieses „Konzertdokument der Woche“ vor. Zunächst singt der Tenor Julian Prégardien Lieder von Beethoven sowie Schubert. Dabei begleitet wird er vom Pianisten Martin Helmchen und der Cellistin Marie-Elisabeth Hecker. In der zweiten Stunde kombinieren der Pianist Sebastian Knauer und die Schauspielerin Hannelore Hoger Sonaten von Beethoven mit Briefen und Texten der Schriftstellerin Bettina von Arnim. Die beiden, Beethoven und von Arnim, trafen sich einige Male in ihrem Leben. Einst wurde sogar spekuliert, ob sie die berühmte unsterbliche Geliebte sei.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:26 Presseschau 

23:30 Uhr

Sportgespräch

Radprofi Emanuel Buchmann zur Tour de France 2020 im Gespräch mit Marina Schweizer

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Aktuelle Themen

Ein Screenshot von einem Trump-Tweet mit Warnhinweis versehen (imago images / ZUMA Wire)

US-Wahl und danach Strategien im Kampf gegen Desinformation in den sozialen Medien

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