Montag, 06.07.2020
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 02.08.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Ich bin vielleicht mehr als ein Schriftsteller der See"
Die Lange Nacht über Joseph Conrad
Von Astrid Nettling
Regie: Stefan Hilsbecher

Wer war dieser Mann, der am 3. Dezember 1857 als Józef Teodor Konrad Korzeniowski in der Ukraine geboren wird, als Offizier 20 Jahre für die britische Handelsmarine zur See fährt und als Joseph Conrad Weltruhm erlangt? Immer wieder hat man Conrad als einen Schriftsteller der See bezeichnet. Dabei geht es ihm um anderes und um mehr. „Der Spiegel der See" lautet der Titel seiner Erinnerungen, doch gilt ihm dieser Spiegel zugleich als ein Spiegel der menschlichen Seele. Denn die Seele ist ebenso rätselhaft und schillernd, ebenso tief und unergründlich wie die See. 1890 übernimmt Conrad ein Schiffskommando für den Kongo. Wenige Monate später kehrt er, krank und fassungslos über das Erlebte, nach London zurück. Das Buch, das daraus entsteht, wird nicht bloß eines seiner meistgelesenen Bücher, sondern zugleich ein Jahrhundertwerk: „Herz der Finsternis". Die „Lange Nacht" begibt sich noch einmal mit dem Schriftsteller auf See und zugleich auf eine Fahrt in die rätselhaften Gründe menschlicher Existenz.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Arolser Barock-Festspiele 2019

Musikalische Grüße aus Bad Pyrmont

Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel, Carl Philipp Emanuel Bach u.a.
Trio-Sonaten und Quartette

Ensemble Aurora
Marcello Gatti, Traversflöte, Flautino
Enrico Gatti, Violine, Viola
Judith M. Blomsterberg, Violoncello
Francesco Corti, Cembalo

Aufnahme vom 31.5.2019 aus dem Residenzschloss Bad Arolsen, Steinerner Saal

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Walter Braunfels
Tag- und Nachtstücke, op. 44. Für Orchester mit obligatem Klavier

Markus Becker, Klavier
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Constantin Trinks

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Heinrich Schütz
'Herr, auf dich traue ich'. Motette, SWV 369-397
Dresdner Kammerchor
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Arcangelo Corelli
Concerto grosso F-Dur
Amandine Beyer, Barockvioline
Yoko Kawakubo, Barockvioline
Gli Incogniti
Leitung: Amandine Beyer

Edward Elgar
'Great is the Lord' für Soli, Chor und Orgel
Louisa Kelly, Sopran
Reiner Schneider-Waterberg, Countertenor
Nicholas Yates, Tenor
Alexander Armstrong, Bass
Philip Rushforth, Orgel
The Choir of Trinity College Cambridge
Leitung: Richard Marlow

Sigfrid Karg-Elert
'Ach bleib mit deiner Gnade'. Sinfonischer Choral für Orgel
Johannes Michel, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz'. Kantate am 8. Sonntag nach Trinitatis, BWV 136
Lisa Larsson, Sopran
Bogna Bartosz, Alt
Gerd Türk, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir
Amsterdam Baroque Orchestra
Leitung: Ton Koopman

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Zukunftsbeben. Hinter morgen kommen wir nicht zurück
Von Björn Raddatz
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 150 Jahren: Die Frauenrechtlerin Marianne Weber geboren

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Alte Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Gegenwartsgedränge
Mit dem Fahrrad durch die Stadt (1/3)
Phase rot: gestern
Von Johannes Ullmaier
(Wdh. v. 27.3.2016)
(Teil 2 am 9.8.2020)

Im ersten Essay einer dreiteiligen Serie erinnert sich Johannes Ullmaier daran, wie das Fahrradfahren in den 80er-Jahren war: nämlich höchst gefährlich und abenteuerlich! In den 80er-Jahren war Deutschland ein Autoland. Das Radfahren wirkte da wie eine Praxis aus einer vormodernen Gesellschaft. Radlerinnen und Radler hatten nicht viel zu melden und durften um Fahrzeuge sowie Fußgänger herumfahren. Das war mal galant, mal halsbrecherisch. So zumindest hat es Johannes Ullmaier erlebt. Auf der Straße als Zwerg unter stählernen Riesen und, Fußgänger umkurvend, als Riese unter Zwergen. Das heißt für alle Radfahrenden: sich möglichst unsichtbar machen als ein verkehrstechnisches Zwitterwesen in einem Umfeld, das gefühlt recht- und regellos war. Noch einmal lässt Johannes Ullmaier eine typische Fahrt von A nach B in diesem Essay auferstehen.
Der Literaturwissenschaftler Johannes Ullmaier ist Akademischer Rat am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Seine Spezialgebiete sind die Literatur des 20. Jahrhunderts, Avantgardebewegungen sowie die akustische Literatur (Lautpoesie, Hörspiel, Lesung und Spoken Word).

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Kirche St. Elisabeth in Norddorf auf Amrum
Zelebrant: Pastor Dieter Lankes
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Cembalist Lajos Rovatkay im Gespräch mit Michael Langer

Seine Vielseitigkeit zeichnet ihn aus: Lajos Rovatkay ist eine bedeutende Persönlichkeit im deutschen Musikleben. Er ist Cembalist, Organist, Kammermusiker, Ensembleleiter, Musikpädagoge, Musikforscher und war Hochschullehrer in Hannover. Lajos Rovatkay wurde 1933 in Budapest geboren, kam 1956 in den Westen, wurde 1962 Lehrer für Cembalo und Orgel an der Musikhochschule Hannover, später auch Leiter des Studios für Alte Musik. Für die Entwicklung und Etablierung historischer Aufführungspraxis spielte er eine wesentliche Rolle. 1981 gründete er das Barockorchester Capella Agostino Steffani und sorgte für die Wiederaufführung der Werke des einstigen hannoverschen Hofkomponisten. Seit 2012 arbeitet er mit dem Forum Agostino Steffani an der umfassenden öffentlichen Darstellung der italienisch-französisch geprägten Hofmusikkultur des Welfenhauses.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Ancient to the future
Die junge Musik der Alten
Von Olaf Karnik und Volker Zander
Regie: Sophie Gahrke
Produktion: Deutschlandfunk 2020

70, 80, 90 - Die Musik von Künstlerinnen und Künstlern im fortgeschrittenen Alter ist gefragt. Festivals und Konzertreihen, Labels und Clubs setzen schon seit geraumer Zeit auf Veteranen und Pionierinnen ihrer Genres, wie Jazz, Neue Musik, Pop und Rock. Die wenigsten lassen sich vom Alter aufhalten. Mehr noch, sie blühen manchmal noch einmal richtig auf. Trotz weniger Energie und mehr körperlichen Leiden sind ältere Musiker gefragt. Ihre Musik zeichnet die Lust am Moment aus, die Konzentration auf das Wesentliche und jahrelange Erfahrung. Haben wir es hier mit einer neuen Jugendbewegung der Alten zu tun? Musiker wie zum Beispiel der Posaunist Peter Zummo, der Saxofonist Marshall Allen von SunRa Arkestra und der Geräuschimprovisator David Toop sprechen über Vorurteile und Komplimente, Krankheiten und Genesung, Drogen und Nüchternheit, Zwänge und Hoffnungen.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Mozartfest Würzburg 2020
Digitale Beethovennacht

Ludwig van Beethoven
Liederkreis für Singstimme und Klavier, op. 98 „An die ferne Geliebte"
„Die Zauberflöte" für Violoncello und Klavier Es-Dur, WoO 46, 7 Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen"

Franz Schubert
'Schwanengesang' D 957, „Rellstablieder'"
'Auf dem Strom' für Singstimme, Violoncello und Klavier, D 943

Julian Prégardien, Tenor
Martin Helmchen, Klavier
Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello

„In einem Weltenmeer von Harmonie" Briefe und Schriften von Bettina von Arnim sowie Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven
Hannelore Hoger, Rezitation
Sebastian Knauer, Klavier

Aufnahmen vom 9.6.2020 aus der Würzburger Residenz

Am Mikrofon: Jonas Zerweck

In einer langen Musiknacht im Video-Livestream wagt das Mozartfest Würzburg ein digitales Alternativprogramm zum ausgefallenen Festival in diesem Jahr. Verschiedene Künstler und Kammermusikformationen spielten am 9. Juni von 19.00 bis 0.00 Uhr ein durchmischtes wie spannendes Programm. Zwei der vier Auftritte stellt dieses „Konzertdokument der Woche“ vor. Zunächst singt der Tenor Julian Prégardien Lieder von Beethoven sowie Schubert. Dabei begleitet wird er vom Pianisten Martin Helmchen und der Cellistin Marie-Elisabeth Hecker. In der zweiten Stunde kombinieren der Pianist Sebastian Knauer und die Schauspielerin Hannelore Hoger Sonaten von Beethoven mit Briefen und Texten der Schriftstellerin Bettina von Arnim. Die beiden, Beethoven und von Arnim, trafen sich einige Male in ihrem Leben. Einst wurde sogar spekuliert, ob sie die berühmte unsterbliche Geliebte sei.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Ein älterer Herr in hellblauem Hemd und dunkelblauem Strickpullover hat die Hände vor das Gesicht und einen Taktstock zum Dirigieren gehalten und blickt gespannt aus dem Bild.  (picture alliance / dpa /  H.J. Wöstmann )
Neue Deutschlandfunk-ProduktionenSchubert im Schattenkampf
Musik-Panorama 06.07.2020 | 21:05 Uhr

Im Rückblick scheint Beethoven das Maß aller Dinge für seine komponierenden Zeitgenossen in Wien gewesen zu sein. Auch für Franz Schubert. Doch wichtige Impulse für Schuberts Musik kamen aus Italien. Heinz Holliger und das Kammerorchester Basel zeigen dies auf ihrer neuen CD.

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