Samstag, 15.05.2021
 
Seit 16:30 Uhr Forschung aktuell

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 22.05.2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Blue Crimeaufnehmen

Aussage unter Eid
Von Günter de Bruyn
Regie: Helmut Hellstorff
Mit Walter Lendrich, Irma Münch, Gerd Ehlers, Hans Joachim Hanisch, Wolfgang Brunecker, Fritz Ernst Fechner, Otto Dierichs, Werner Ehrlicher u.a.
Produktion: Rundfunk der DDR 1964
Länge: ca. 54' (mono)

Westdeutschland in den 60er-Jahren. Horst Malzmann, ein kleiner Gemeindeangestellter, ist mit seiner Frau aus seinem Dorf in die Großstadt gereist, wo er in einem Kriegsverbrecherprozess als Zeuge aussagen soll. Hauptangeklagter ist Dr. Runge, in der NS-Zeit Oberbürgermeister von Ludowice. Als Gestapo-Leiter war Sturmbannführer Runge auch für das Vernichtungslager Eichhof zuständig. Malzmann war 1943 als Angehöriger der Schutzpolizei in die Schreibstube außerhalb von Eichhof abkommandiert worden. Als ihm klar wurde, dass im Lager Juden vergast wurden, meldete er sich an die Front, um sich den Gräueltaten zu entziehen. Malzmann selbst kann nur wenig über die Vorkommnisse im Lager aussagen. Andere Zeugen wissen mehr, vor Gericht jedoch können sie sich angeblich kaum an etwas erinnern. Es zeichnet sich ab, dass Runge keine unmittelbare Beteiligung an den Morden nachgewiesen werden kann und er freigesprochen wird. Da fasst Malzmann einen folgenschweren Entschluss.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Neues sowie Klassiker aus Pop, Rock, Soul
Am Mikrofon: Günther Janssen
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichte Soul-Sänger Marvin Gaye sein Album „What's Going On" (1971)

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Weihbischof Matthias König, Paderborn
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 75 Jahren: Die Hochschule der „Freien Deutschen Jugend" am Bogensee nimmt ihre Tätigkeit auf

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Organist Ludger Lohmann

Er behandelt die Orgel wie ein vollendeter Gentleman. Ludger Lohmann spielt perfekt, aber immer maßvoll, und überlässt der Musik die Bühne. 1954 kam er in Herne zur Welt. Der Westfale ging ins Rheinland und studierte Schul- und Kirchenmusik, Musikwissenschaft, Philosophie und Geografie in Köln. Heute lebt er in Lindau am Bodensee. Seit 1983 arbeitet Ludger Lohmann als Professor an der Musikhochschule in Stuttgart. Seine Orgelklasse zieht begabte Studierende aus der ganzen Welt an. In „Klassik-Pop-et cetera” wird besonders Lohmanns Liebe zur Musik von Johann Sebastian Bach deutlich - tatsächlich war es dessen berühmte d-Moll-Toccata für Orgel, die die Richtung vorgab für den heute berühmten Tastenvirtuosen. Und so rückt in dieser Sendung die Orgel als „Instrument des Jahres“ 2021 in den Fokus.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Generation Z - Erdoğans Alptraum
Von Gunnar Köhne

Sie sind mit Erdoğan aufgewachsen, gehen aber auf Distanz: zu Erdoğan, zur Politik generell, zur Religion. „Generation Z“ nennen türkische Soziologen und Medien diese Generation - Jahrgang 1997 bis 2012 - und versuchen, sie zu enträtseln. Denn bei den nächsten Wahlen, voraussichtlich 2023, werden ihre Stimmen ausschlaggebend sein. Die jungen Türken seien umweltbewusster und nachdenklicher, heißt es. Immer mehr von ihnen steigen aus und suchen auf dem Land ihr Glück. Kein Wunder, denn die Jugendarbeitslosigkeit in der Türkei ist dramatisch und die Unis werden immer stärker an die politische Leine gelegt.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Ocean World
Von wittmann/zeitblom
Realisation: wittmann/zeitblom
Mit Leslie Malton, Trystan Pütter, Alice Dwyer, Christian Wittmann 
Gesang: Maria Goja, Christian Wittmann
Klavier/Orgel: Maria Goja
Bass/Elektronik: zeitblom
Ton und Technik: Boris Wilsdorf
Dramaturgie: Sabine Küchler
Produktion: Deutschlandfunk / NDR 2021 in Kooperation mit Oceans21
Ursendung

Atmosphäre, Biosphäre, globale Vernetzung, ökologischer und ökonomischer Austausch. Die Welt von heute konnte nur durch und über die Ozeane entstehen. Die Reisen des Columbus bedeuteten nicht die Entdeckung, sondern die Schaffung einer neuen Welt. Seit nunmehr 500 Jahren sind Kollision und Chaos infolge ständiger Kontakte der weltweite Normalzustand. Die Autoren unternehmen gemäß der Forderung „Taking history offshore“ den Versuch, die Ozeane als politische, philosophische und poetische Räume zu einer klangintensiven Erzählung zu verdichten. Im Zentrum steht die Figur des Captains, ein Unternehmer, der Meere und Epochen durchquert, immer im Auftrag ihrer Nutzbarmachung für die Menschheit. Dabei stößt er u.a. auf Francis Bacons New Atlantis, Thomas Cooks Tourismus-System, den Black Atlantic und andere Handelsströme, sowie auf polare Soundwelten und einen extraterrestrischen Ozean. Zwischen Naturgeräuschen und elektronischer Klangsynthese entsteht eine kulturgeschichtliche Betrachtung der Meere, mit dem Fokus auf den europäischen Fortschrittsglauben.

Christian Wittmann, geboren 1967 in München, Schauspieler, Regisseur, Hörspielmacher. Zeitblom (Georg Falk-Huber), 1962 in Rosenheim geboren, Komponist, Musiker, Autor, Produzent. Als wittmann/zeitblom realisieren sie seit 2010 zusammen Radioprojekte zwischen experimenteller Musikcollage, Radio-Oper und performativem Konzert. Außerdem erarbeiten sie audiovisuelle Installationen und Live-Performanceprojekte, auch im öffentlichen Raum. 2020 Hörspielpreis der Kriegsblinden für „Audio.Space.Machine“ (Deutschlandfunk/NDR/SWR in Zusammenarbeit mit IMF 2019). Zuletzt: „r_crusoe™“ (Deutschlandfunk/SWR 2021).

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Revisited Forum neuer Musik 2013
News from the Colonies

Alan Hilario
„Schöner Götterfunken! Bilder einer Ausstellung einer Ausstellung” (Ausschnitte)

Mark Kysela, Saxofon
Nikola Lutz, Saxofon
Pascal Pons, Schlagwerk
Alan Hilario, Live-Elektronik
Aufnahmen vom 19. und 21.4.2013 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

Am Mikrofon: Frank Kämpfer

In seinem Stück „Schöner Götterfunken!“ kombiniert der philippinische Komponist Alan Hilario (*1967) drei improvisierende Musiker mit einem Bildergewitter. Auf den zwei Videowänden: die Unterdrückung der Afrikaner. Asynchron in schnellem Takt wechseln Dokumente der um 1900 in Europa beliebten exotistischen Völkerschauen und Bilder gequälter schwarzer Menschen 100 Jahre danach. Hilario zielt mit diesem, in Ohren und Augen gleichermaßen schmerzenden Event auf nichts Geringeres als den „kolonialen Blick“, den er mit seiner Kunst bewusst machen will. Musikalische Basis ist der Schiller-Vers aus Beethovens „Neunter“ - hier allerdings zum Morse-Rhythmus verfremdet. Der beißende akustische Sound sucht sich mit Bedacht aller Kategorisierungen zu entziehen. Hilarios Video-Text-Stück diskutiert zugleich Wirkmechanismen heutiger elektronischer Medien: Bilder des Schreckens werden ihrer Zusammenhänge entrissen und als ästhtisches Artefakt konsumiert. Ein weiteres Feld der komponierten Irritation ist die vielgestaltige Welt der Perkussionsinstrumente: Versammelt im Set der heutigen Neuen Musik, dokumentieren sie ihrerseits koloniale Geschichte.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Du bist die Welt für mich“
Eine Lange Nacht über Joseph Schmidt und Richard Tauber
von Andreas Kloner
Regie: Nikolaus Scholz
(Wdh. v. 21./22.12.2013)

Am 22. Januar 1935 absolvieren Richard Tauber und Joseph Schmidt bei einem Faschingskonzert der Wiener Philharmoniker im großen Musikvereinssaal in Wien ihren wohl berühmtesten gemeinsamen Auftritt. Ihre großen Sängerkarrieren in Deutschland sind wegen der politischen Vorgänge bereits zu Ende gegangen, ihre Werke stehen seit zwei Jahren auf dem Index. Vor der Machtergreifung Hitlers waren die beiden Sänger unerreichbare Superstars. Richard Tauber (1891-1948), unehelicher Sohn eines Schauspielers und einer Operetten-Soubrette, eroberte sich schon in seinen jungen Jahren die größten Opernbühnen und später mit den eigens für ihn geschriebenen „Tauber-Liedern“ die Herzen des Publikums. Eine Unzahl an Plattenaufnahmen verstärkten diese Popularität. Dem 13 Jahre jüngeren Joseph Schmidt (1904-1942) blieb wegen seines allzu kleinen Wuchses eine Karriere als Kantor in der Synagoge zu Czernowitz und als Sänger auf der großen Bühne verschlossen. Das junge Medium Radio kannte derartige Vorurteile nicht und ermöglichte dem Sänger eine beispiellose Karriere. Gemeinsam ist Richard Tauber und Joseph Schmidt die bis heute anhaltende Popularität, die sie auch bei einer jüngeren Fangemeinde genießen. In der „Langen Nacht“ werden zwei Sänger wieder zu hören und zu entdecken sein, deren Repertoire nicht nur aus „Dein ist mein ganzes Herz“ und „Ein Lied geht um die Welt“ bestand. Es soll auch an den exzellenten Komponisten, Instrumentalisten und Dirigenten Richard Tauber erinnert werden; ebenso an die religiösen Gesänge in deutscher, hebräischer und aramäischer Sprache, die in der Interpretation von Joseph Schmidt dem Hörer regelrecht durch Mark, Bein und Herz gehen.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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