Montag, 10.12.2018
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 25.03.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

"Nichts ist musikalischer als ein Sonnenuntergang"
Eine Lange Nacht über Claude Debussy
Von Sabine Fringes
Regie: die Autorin

Mit seinen fremdartigen, sphärischen Klängen hat er die Musik erneuert: Claude Debussy. Die eigentümlichen Harmonien in Werken wie ,Prélude à l'après-midi d'un faune' und ,La mer' verblüfften seine Zeitgenossen - und leiteten eine neue Ära ein. „Die Musik“, fand Debussy, „ist eine geheimnisvolle Mathematik, deren Elemente am Unendlichen teilhaben. Sie lebt in der Bewegung des Wassers, im Wellenspiel wechselnder Winde; nichts ist musikalischer als ein Sonnenuntergang!" So eigen wie sein Werk war auch Debussys Charakter. Fast sein ganzes Leben lang verbrachte der Komponist in Paris, wo er in Cafés und Bars jahrelang das Leben eines Bohémiens führte und eher mit Dichtern und Malern verkehrte als mit Musikern. Doch immer wieder fuhr er ans Meer, das er als seine eigentliche Heimat empfand. Anlässlich von Claude Debussys 100. Todestags wandelt die ,Lange Nacht' auf seinen Spuren.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Umstellung MESZ

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

03:05 Heimwerk 

Edvard Grieg - Songs

Edvard Grieg
Haugtussa. Liederzyklus für eine Singstimme und Klavier, op. 67

Solveigs Wiegenlied, op. 23 Nr. 26

Siri Karoline Thornhill, Sopran
Reinild Mees, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Der Facebook-Skandal:
Datenschutz ist kein nettes Extra

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Jean Maillard
'Fratres mei elongaverunt'. Motette à 6 für Vokalensemble a cappella
The Marian Consort
Leitung: Rory McCleery

Johann Ludwig Krebs
Präludium und Fuge f-Moll für Orgel
Irmtraud Krüger, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Himmelskönig, sei willkommen'. Kantate zum Palmsonntag für Soli, Chor und Orchester, BWV 182
Claude Eichenberger, Alt
Bernhard Berchtold, Tenor
Raphael Jud, Bass
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Neue Jugend- und Protestbewegung - Der "March for our lives" in Washington

Aus dem Takt? Ein Interview mit dem Zeitforscher Karlheinz Geißler

Demokratie in der Krise? Ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Putin, Kleptokratie und Londongrad - Ein Interview mit Ralf Fücks, Zentrum Liberale Moderne

Denk ich an Deutschland: der Schriftsteller Hansjörg Schneider

Am Mikrofon: Britta Fecke

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
„Umbringen können Sie sich immer noch!“ - Suizidprävention ohne Tabu
Von Astrid Fischer
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der französische Komponist Claude Debussy gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platte

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Außergewöhnliche Zeiten: Die Demokratie in Gefahr?
Der Politikwissenschaftler Yascha Mounk im Gespräch mit Thomas Kretschmer

Ist die Zukunft der liberalen Demokratie in Gefahr? Dass die Mehrheit der Briten für den Brexit stimmt, schien fast unmöglich. Dann haben sie es doch getan. Donald Trump als Präsident der USA? Nein, soweit wird es nicht kommen. Bis es dann doch so weit gekommen ist. Auch der Einzug der AfD in den Bundestag war für viele Beobachter und Bürger lange nur ein Wunschtraum der rechten Populisten. Jetzt ist die Fraktion der AfD die drittstärkste im Deutschen Bundestag. Populistische Politiker und Parteien in Europa und Nordamerika bringen den Rechtsstaat in Gefahr. Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten. Ohne den Rechtsstaat ist die Demokratie nicht denkbar. Davon ist der Politikwissenschaftler Yascha Mounk überzeugt. 1982 in München geboren, lehrt er heute an der Harvard University in den USA. Mounk fühlte sich fremd in Deutschland. Über sein kompliziertes Verhältnis zu Deutschland hat Yascha Mounk 2015 sein Buch ,Echt, Du bist Jude?' veröffentlicht. 2018 erschien ,Der Zerfall der Demokratie. Wie der Populismus den Rechtsstaat bedroht.'

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Nienstedtener Kirche in Hamburg
Predigt: Pastor Tilmann Präckel
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Reiner Haseloff, CDU, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Australiens malerischer Wanderweg
Auf dem Heysen Trail von der Küste in die Wüste

Historische Kaffee-Stadt
Jacmel an der Südküste des Karibikstaats Haiti

Zurück zur ursprünglichen Schönheit
Stadtspaziergang durch Potsdam

Aufschwung im Himalaya
Wie eine Deutsche den Tourismus in Nepal belebt

Am Mikrofon: Sören Brinkmann

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Historiker und Philosoph Wolfgang Christian Schneider im Gespräch mit Michael Langer

Wolfgang Christian Schneider, 1947 in Stuttgart geboren, ist Senior Professor an der Universität Hildesheim und lehrt dort im Fachbereich Philosophie und Kunstwissenschaften. Als Historiker hat er sich der Geistes- und Kulturgeschichte verschrieben. Zu seinen Forschungsgebieten gehören die Philosophie der Antike, insbesondere die Zeit der Vorsokratiker. Ausserdem beschäftigte er sich mit der visuellen Gestaltung religiöser Bauten, mit Bildwerken der Antike und mittelalterlicher Herrschaftstheologie. Er war an archäologischen Grabungen auf Samos beteiligt, er untersuchte die „Hagia Sophia als Schauplatz weltlicher und geistlicher Inszenierung“. 2010 gründete er die „Coincidentia. Zeitschrift für europäische Geistesgeschichte“ der Kueser Akademie.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Ferngespräch aus der Provinz
Die Münsteraner Band Long Distance Calling
Von Kai Löffler

Seit 12 Jahren beweisen die vier Münsteraner von Long Distance Calling, dass Rock aus der Provinz nicht provinziell klingen muss. Ihre Musik bewegt sich an der Grenze zwischen Post Rock und technischem Progressive Metal, hat aber keinerlei Berührungsängste mit anderen Musikrichtungen. Im Februar erscheint ihr sechstes Album ,Boundless', worauf Long Distance Calling zur atmosphärischen Instrumentalmusik ihrer ersten beiden Alben zurückkehren.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Felicitas Hoppe: "Prawda. Eine amerikanische Reise"
(S. Fischer Verlag, Frankfurt a.M.)
Ein Beitrag von Christoph Schröder

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Doktor WHO
Die Weltgesundheisorganisation vor neuen Aufgaben
Von Joachim Budde

SARS, Ebola, Zika - die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat seit der Jahrtausendwende einige Krisen managen müssen. Das hat die WHO mal besser und mal schlechter gemeistert. Dabei hat sie in ihrem 70-jährigen Bestehen durchaus bedeutende Erfolge vorzuweisen - man denke allein an die Ausrottung der Pocken. Doch keine andere internationale Organisation spürt die neuen Risiken der Globalisierung so deutlich wie die WHO. Neue Seuchen, neue Resistenzen, neue finanzielle Zwänge. Wie will sie sich dafür aufstellen?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Kunst und Kultur unter Donald Trump - Max Hollein, Direktor der Fine Arts Museums of San Francisco, über Museumsarbeit in den USA

Am Mikrofon: Änne Seidel

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"Die Utopie von der Natur" - Das Festival Eventi Letterari Monte Verità über das Verhältnis des Menschen zu seiner natürlichen Umgebung

Zum Auftakt der Osterfestspiele - Michael Sturminger inszeniert in Salzburg Puccinis "Tosca"

"NULL" - Der neue Abend von Herbert Fritsch an der Berliner Schaubühne

Alter Tanz-Weiser: Hans van Manen choreographiert ein neues Ballett in Amsterdam

"Centennial" - Retrospektive des Fotografen Irving Penn im C/O Berlin

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Realfakes - Der falsche Freund im Netz

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Eishockey - Viertelfinale, 6. Spiel: Kölner Haie - Nürnberg Ice Tigers

Formel 1 - Großer Preis von Australien in Melbourne
Glosse: Ohne Grid Girls - Die Formel 1 wird modern

Tischtennis - German Open in Bremen

Fußball - Nationalmannschaft in Berlin: Pressekonferenz
Fußball - Human Rights Watch als Partner des DFB?
Interview Frank Willmann zu Buch "Fußballfans in Deutschland" und Kommerzialisierung
Deutsches Fußballmuseum - Serie Schichtwechsel: Exponat 3 - Der erste Skandal des Fußballs

Biathlon Weltcupfinale in Tjumen/Russland

Skispringen: Skiflug-Weltcup in Planica/Slowenien
Skispringen: Weltcup der Damen in Oberstdorf

Nordische Kombination - Saisonfinale in Schonach

Tennis: Mütter auf der WTA-Tour - ein Erlebnisbericht von Tatjana Maria
Tennis - Kommt ein Lex Serena? Interview mit WTA-Chef Steve Simon

Basketball-Bundesliga: FC Bayern München - Alba Berlin

Am Mikrofon: Marina Schweizer

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Pixeltunes
Vom Sound der Spiele
Von Raphael Smarzoch
Regie: Alexander Schuhmacher
Produktion: NDR 2016

Vier Basstöne künden von der drohenden Ankunft einer Sternenflotte. Der Spieler bedient eine Laserkanone, die seltsame Zischgeräusche von sich gibt. Das ist der Sound von Space Invaders aus dem Jahr 1978. Heutzutage hat sich Musik in Computerspielen längst von 8-bit-Klängen verabschiedet. Sie wird von Orchestern eingespielt und gleicht Filmmusik. Dabei ist sie ganz anders: Sie begleitet in Echtzeit die Handlungen der Spieler und verändert sich dementsprechend. Sie erweckt die Spielwelt zum Leben. In manchen Games wird sie sogar zu einem zentralen Spielelement. Raphael Smarzoch beschreibt die erstaunliche Entwicklung der Computerspielmusik.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Grundton D 2017 - Konzert und Denkmalschutz (10)

Wolfgang Amadeus Mozart
Klarinettenquintett A-Dur, KV 581

Johannes Brahms
Klarinettenquintett h-Moll, op. 115

Annelien van Wauwe, Klarinette
Tianwa Yang, Violine
Hellen Weiß, Violine
Wen Xiao Zheng, Viola
Gabriel Schwabe, Violoncello

Aufnahme vom 8.10.2017 aus Schloss Neuenhof in Lüdenscheid

Am Mikrofon: Jochen Hubmacher

Geigerin Tianwa Yang, Klarinettistin Annelien van Wauwe oder Cellist Gabriel Schwabe sind als Solisten allesamt Hochkaräter der internationalen Klassikszene. Beim ‚Grundton-D‘-Konzert schlossen sich die drei gemeinsam mit Hellen Weiß und Wen Xiao Zheng zu einem fantastischen Ensemble, einer Art Kammermusik-Supergroup zusammen. Auf dem Programm standen die Klarinettenquintette von Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms. Sie stellen unangefochten die Gipfelwerke dieser reizvollen musikalischen Gattung dar.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

Schleicht's Euch! Die Ultras von Rapid Wien und die Medien

Ein Feature von Andrea Beer

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Annegret Kramp-Karrenbauer winkt auf dem Parteitag den Delegierten zu, neben ihr applaudiert Angela Merkel (AFP)
Nach MerkelWohin steuert Annegret Kramp-Karrenbauer die CDU?
Kontrovers 10.12.2018 | 10:10 Uhr

Der Dreikampf um die Spitze der CDU hat die Partei in den letzten Wochen spürbar belebt. Vor dem Parteitag in Hamburg war viel von Erneuerung die Rede, vom Wunsch nach mehr Profil. Dort allerdings hat sich die Kandidatin durchgesetzt, die am wenigsten für einen Bruch mit der Ära Merkel steht.

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