Sonntag, 16.02.2020
 

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 29.02.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Der Horla
Von Guy de Maupassant
Aus dem Französischen von Christel Gersch
Bearbeitung und Regie: Gerda Zschiedrich
Mit Horst Hiemer
Produktion: Unterlauf/Zschiedrich 2001
Länge: 39’38

Seit Tagen schon wird ein Dichter von Fieber und Unwohlsein geplagt, was ihn ängstigt und schwächt und dessen Ursache er nicht kennt. Dem Dichter geht es immer schlechter, seine Angstzustände treiben ihn zu fast lächerlichen Sicherheitsvorkehrungen. Er spürt es genau: Er ist nicht allein in seiner Wohnung. Ein unsichtbares Wesen hat sich bei ihm eingenistet. Alle Bemühungen, den ungebetenen Gast als Sinnestäuschung, hervorgerufen durch Einsamkeit, abzutun, scheitern. Im Gegenteil, die Beweise für die Existenz des Quälgeistes mehren sich: Die Wasserkaraffe ist über Nacht leergetrunken, die Seiten eines Buches blättern sich wie von selbst um, der Dichter sieht sein Abbild im Spiegel nicht mehr, weil ‚er’ sich dazwischengedrängt hat. Der Mitbewohner scheint dem Dichter durch hypnotische Kräfte seinen Willen aufzuzwingen und ihm jegliche Lebenskraft auszusaugen. In seiner Not legt der Gequälte Feuer an sein Haus und glaubt, sich dadurch von seinem Peiniger befreit zu haben.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Jazz

Flyin‘, Ridin‘, Divin‘, Cruisin‘ - Motion in Jazz
Steffen Schorn, Maria Schneider, Roy Nathanson, Jane Ira Bloom u.a.
Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Peter-Felix Ruelius, Schlangenbad
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 140 Jahren: Beim Bau des Gotthardtunnels gelingt der Durchbruch

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Schriftsteller Juri Andruchowytsch

Der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch wurde 1960 in Iwano-Frankiwsk, dem früheren galizischen Stanislaus, geboren. Dort lebt er auch heute. 1985 war er Mitbegründer der literarischen Performance-Gruppe Bu-Ba-Bu (Burlesk-Balagan-Buffonada) und debütierte als Lyriker mit dem Gedichtband ,Himmel und Plätze’. Sein 1992 auf Ukrainisch veröffentlichter erster Roman ,Karpatenkarneval’ erschien 2019 erstmals in deutscher Übersetzung im Suhrkamp Verlag. Juri Andruchowytsch erhielt viele Auszeichnungen, darunter 2014 den Hannah-Arendt-Preis sowie 2016 die Goethe-Medaille. Seine Werke wurden in über 20 Sprachen übersetzt. Über seine literarischen Erfolge hinaus ist er eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen seines Landes.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Begehrte Insel: Grönland im Fokus der Großmächte
Mit Reportagen von Gunnar Köhne

Spätestens seit dem Kaufangebot von US-Präsident Donald Trump ist den 56.000 Grönländern klar, dass sie mit ihrer Insel Begehrlichkeiten bei den Großmächten geweckt haben. Nicht nur die USA, auch Russland und China haben ein Auge auf die Rohstoffe der Arktis geworfen. Allein auf Grönland locken Öl, Gas und seltene Erden, die im Zuge der Erderwärmung bald/irgendwann nicht mehr unter Eis liegen werden. Zehn Jahre nachdem sich Grönland von Dänemark Autonomie erkämpft hat, sehen viele Inuit nun die Chance auf Wohlstand und völlige Unabhängigkeit. Andere warnen vor einem neuen Kolonialismus. Und vor dem eigenen Untergang, wenn sich das Klima weiter verändert und das Eis schmilzt.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Studio LCBaufnehmen

Lesung: Lutz Seiler
Gesprächspartner: Judith Schalansky und Jan Wiele
Am Mikrofon: Maike Albath

,Drahtwort’ lautet die erste Kapitelüberschrift von Lutz Seilers neuem Roman ,Stern 111’ vielversprechend, und tatsächlich hat dieser Roman einiges mit Technik zu tun. Auch der Buchtitel ist nichts anderes als die Gerätebezeichnung eines DDR-Kofferradios aus den 60er-Jahren. Die überschaubaren Verhältnisse lösen sich nach dem Mauerfall komplett auf, denn die Kleinfamilie des Haupthelden Carl entwickelt überraschende Fliehkräfte. Seine Eltern streifen nur zwei Tage nach dem 9. November 1989 ihr altes Leben ab und verlassen das Land, um einem lang gehegten Geheimnis auf die Spur zu kommen. Carl schlingert durch das Nachwende-Berlin und gehört schon bald zu einer Gruppe, die das undefinierte Terrain des Ostens auf ihre Weise zu beherrschen versucht. Lutz Seiler, 1963 im thüringischen Gera geboren, legt mit ,Stern 111’ seinen zweiten Roman vor. Nach Gedichtbänden, Erzählungen und Essays hatte er 2014 den mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Hiddensee-Roman ,Kruso’ veröffentlicht. Über die deutsch-deutschen Umbrüche diskutiert Lutz Seiler im ,Studio LCB’ mit der Schriftstellerin Judith Schalansky und dem Literaturkritiker und Feuilletonredakteur der FAZ, Jan Wiele.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Revisited Forum neuer Musik 2010
Auftragswerke für den Warschauer Herbst

Aleksandra Gryka
Interialcell

Lubava Sidorenko
Metabola

PRASQUAL
YMORH

European Workshop for Contemporary Music
Musikalische Leitung: Cecilia Castagneto, Kaling Khouw, Rüdiger Bohn

Aufnahmen vom 11.4.2010 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Seit Jahrzehnten ist der 1956 gegründete ,Warschauer Herbst’ ein zentraler Begegnungsort für Neue Musik aus Ost und West. Im Zuge der EU-Ost-Erweiterung begannen der Deutschlandfunk und der Deutsche Musikrat sich bei diesem Festival zu engagieren. Das vom Deutschen Musikrat geförderte polnisch-deutsche Nachwuchsensemble European Workshop for Contemporary Music fing an, regelmäßig in Warschau zu konzertieren. Der Deutschlandfunk wiederum vergab jedes Jahr einen Kompositionsauftrag - an junge Urheberinnen und Urheber aus der Ukraine und Polen. Im Laufe der Jahre entstanden so zahlreiche Aufnahmen und neue Werke. Das Forum neuer Musik 2010 unter dem Motto ,Amsterdam - Berlin - Warschau: Junge Positionen’ schien ein geeigneter Anlass, alle diese Aktivitäten zu bündeln und einem westdeutschen Publikum zu Gehör zu bringen. Unter dem Eindruck des Absturzes der polnischen Regierungsmaschine mit Polens Staatspräsident Lech Kaczyñski am Vorabend bei Smolensk geriet das Konzert im Deutschlandfunk zu einem besonderen Dokument ost-westlichen Miteinanders.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Glühend verehrt, schmerzlich entzaubert
Eine Lange Nacht über Vorbilder in der Musik
Von Sylvia Systermans
Regie: Burkhard Reinartz
(Wdh. v. 21./22.4.2018)

Sie sind Meister ihres Fachs und faszinierende Persönlichkeiten. Als Vorbilder fordern und fördern sie mit kompromisslos kritischem Blick und sind ihren Schülern starke Gefährten auf dem Weg zur eigenen Profession. Doch nicht jeder, der lehrt, ist auch zum Vorbild berufen. „Jemand muss uns tief berühren, damit er für uns zum Vorbild wird. Das sind keine bewussten Entscheidungen“, sagt die Bratschistin Monika Henschel. Sie war noch ein Kind, als der Dirigent Sergiu Celibidache für zwei Jahre ins Haus der Henschels zog. „Mit ihm kam ein Vorbild in unsere Familie, dem man sich gar nicht entziehen konnte.“ Auch die Cellistin Tanja Tetzlaff und die Geigerin Carolin Widmann, der Pianist Lars Vogt und die Trompeter Markus Stockhausen und Manfred Schoof erinnern sich an Vorbilder, die für sie prägend waren. In der ,Langen Nacht’ erzählen sie Geschichten von charismatischen Lehrerinnen und überragenden Künstlern, von gelungenen Beziehungen und schmerzhaften Trennungen.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Das Logo der CDU ist in Berlin an der CDU-Zentrale, dem Konrad-Adenauer-Haus, rot beleuchtet. (picture-alliance / dpa / Maurizio Gambarini)
Machtvakuum in der CDUAbschied von der Mitte?
Kontrovers 17.02.2020 | 10:08 Uhr

Die CDU ist nach dem Debakel um die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen in eine tiefe Krise gerutscht, auch auf Bundesebene. Nach dem angekündigten Rücktritt von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer ist die Partei praktisch führungslos. Unklar ist auch die künftige programmatische Positionierung.

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