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Gescheiterte Richterwahl Brosius-Gersdorf: Verantwortliche müssen aus Fehlern lernen
Brosius-Gersdorf war von der SPD für das Amt als Richterin am Bundesverfassungsgericht vorgeschlagen worden. In der Union gab es jedoch Widerstand. Es kam zum Streit innerhalb der Koalition, die Wahl wurde abgesagt. Schließlich verzichtete sie auf die Kandidatur. Die Professorin beklagte immer wieder eine Diffamierung ihrer inhaltlichen Positionen. Einzelne Medien hätten wider besseres Wissen das Zerrbild einer linken Aktivistin gezeichnet. Neu und besorgniserregend sei, dass in sozialen Netzwerken organisierte Desinformationskampagnen nun auch im Parlament wirksam geworden seien.