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Seit 22:05 Uhr Atelier neuer Musik

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 30.09.2017
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

BetaVille
Von Heiko Behr
Regie: Thomas Leutzbach
Mit Nic Romm, Anja Herden, Jürgen Sarkiss, Oliver El-Fayoumy, Wolf Aniol, Claudia Mischke, Matthias Kiel, Till Klein, Leonie Renée Klein, Michael-Che Koch, Ines-Marie Westernströer u.a.
Produktion: WDR 2016
Länge: 52‘00

Rodrigo, ein mickriger, mittelerfolgreicher Drogendealer, steht in seiner Küche, macht den Abwasch und hört Miles Davis. Eine Stunde später ist sein Leben komplett aus den Fugen. Rodrigo liegt auf dem Küchenboden, über ihm fuchtelt der berüchtigte Geldeintreiber ‚Säge‘ mit seinem Lieblingswerkzeug herum. Meistens kann sich Rodrigo aus solch brenzligen Situationen einfach herausquatschen; diesmal entkommt er nur, weil er ‚Säge‘ verspricht, das aus dem letztem Drogendeal schuldige Geld sofort bei seinem Kunden Ivo zu beschaffen.
Ivo lebt in BetaVille, einer von einer hohen Mauer umschlossenen Wohnanlage am Stadtrand, die wie eine Festung bewacht wird. Rodrigo schafft es trotzdem, sich dort hineinzutricksen. Ivos Haus ist voller junger Leute, die den Klassenkampf planen. Aber wo steckt der Hausherr? Rodrigo findet Ivo auf dem Dach - genau in dem Moment, als er herunterfällt. Oder wurde er gestoßen? Als gleich darauf ein Einsatzkommando anrückt, muss Rodrigo schleunigst aus der Gated community verschwinden. Eine haarsträubende Flucht beginnt.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Jazz

World On A String. Violinisten im Jazz

Jean-Luc Ponty zum 75. Geburtstag

Streichquartette

Orchestraler Jazz

Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrer Ernst Pulsfort, Berlin-Mitte

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 100 Jahren: Der amerikanische Jazzmusiker Bernard "Buddy" Rich geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Die A-cappella-Gruppe Les Brünettes

Sie verbinden Eloquenz mit Esprit und Chic mit Charme und weil sie das Französische lieben, heißen sie „Les Brünettes“. Bunt ist die Musikpalette der Quotenfranzösin Juliette Brousset und ihren Mitstreiterinnen Julia Pellegrini, Stephanie Neigel und Lisa Herbolzheimer. Dahinter stecken vier Stimmfarben von hoch bis tief, von rauchig bis zart. Für ihr jüngstes Album coverten die vier Braunhaarigen die Songs der Beatles in den Abbey Road Studios und schritten wie seinerzeit die Pilzköpfe über den berühmtesten Zebrastreifen Londons. Begegnet sind sie sich als Gesangsstudentinnen in Mannheim. A cappella ist seit 2010 das Thema von „Les Brünettes“. Sie waren Preisträgerinnen des A-cappella-Wettbewerbs in Leipzig und von Vokal.total in Graz. Ihr abwechslungsreiches Miteinander zwischen Harmonie und Ironie stellen sie als Gastmoderatorinnen von „Klassik-Pop-et cetera“ filigran und ausgelassen unter Beweis.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Irland wird abermals geteilt: Brexit aus der Sicht der Nachbarinsel
Mit Reportagen von Martin Alioth
Am Mikrofon: Britta Fecke

Die europäische Integration und der nordirische Friedensprozess haben die Grenze, die vor nahezu 100 Jahren durch die Insel Irland gezogen wurde, unsichtbar werden lassen. Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union wird neue Grenzpfähle und Zollposten bringen, erst recht, sollte das britische Nordirland die Zollunion verlassen müssen. Nordirland hat gegen den Brexit gestimmt, aber die protestantische Democratic Unionist Party unterstützt nun die konservative Minderheitsregierung in London. Die benachbarte Republik Irland, die der EU stärker denn je verbunden ist, ängstigt sich um ihre Nahrungsmittelexporte und versucht gleichzeitig, die Interessen Nordirlands in Brüssel zu vertreten, ohne die Briten zu brüskieren. Eindrücke aus einem Grenzland.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Studio LCBaufnehmen

Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Lesung: Frank Witzel
Gesprächspartner: Jutta Person und Hubert Winkels
Am Mikrofon: Katharina Teutsch

Frank Witzel war der vom Feuilleton lange ersehnte Buchpreisgewinner des Jahres 2015: ein deutschsprachiger Autor, der einerseits wie ein Popmusiker unterhalten konnte und andererseits sämtliche Spielarten des metafiktionalen Erzählens bediente. Auf so jemanden hatte man hierzulande länger warten müssen. Witzel, der auch als Zeichner und Musiker arbeitet, hat jetzt zwei Jahre nach seinem Buchpreiserfolg einen neuen Roman geschrieben. Darin bewegt er sich zwei Jahrzehnte hinter die im Vorgängerroman beleuchtete Epoche der 70er-Jahre zurück. War es in ,Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969' (Verlag Matthes & Seitz) um die Insignien der alten Bundesrepublik gegangen, die sich gerade vom Muff der Nachkriegszeit befreit hatte, handelt der neue Roman 'Direkt danach und kurz davor' von eben jenem Muff. Ein Chor von Stimmen spintisiert überaus unsynchron vor sich hin, erfindet sich die Vergangenheit, versucht Geschichte durch Geschichten zu erfassen und trachtet verzweifelt nach einer Artikulation des gerade erst Vergangenen, das für die einen nicht vergehen und für die anderen nicht schnell genug überwunden werden kann. Mit den Literaturkritikern Jutta Person und Hubert Winkels wird Witzels „alte Bundesrepublik“ nun auf ihr erinnerungspolitisches Fundament gestellt.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

REVISITED
Forum neuer Musik 2005

Recital Ralph van Raat

Peter Schat
Anathema

Bart Spaan
Kringen

Gerard Beljon
Beat

Vanessa Lann
Recalling Chimes

Luis Andriessen
Trepidus

Ralph van Raat, Klavier

Aufnahme vom 5.3.2005 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Als der niederländische Pianist Ralph van Raat zum Forum neuer Musik in den Deutschlandfunk kam, galt er als niederländische Nachwuchshoffnung. Schon damals war sein Faible für zeitgenössische Klänge unübersehbar, ebenso seine Offenheit gegenüber jeder stilistischen Richtung. Aus dieser Haltung heraus, entwarf er pianistisch eine niederländische “Identität“. Was war der Ertrag dieses Abends? - Unter dem Motto „Revisited“ passieren alle Konzerte des Forum neuer Musik aus heutiger Sicht noch einmal Revue.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Ich spieße die Zeit mit der Feder auf"
Eine Lange Nacht über Virginia Woolf
Von Astrid Nettling
Regie: Stefan Hilsbecher

Unbestritten zählt Virginia Woolf (1882 - 1941) zu den Großen der literarischen Moderne. Früh nimmt sie die Herausforderung an, mit ihrem Schreiben dem neuen Jahrhundert gerecht zu werden. „Ich will alles Nutzlose, Abgestorbene, Überflüssige eliminieren: dem Augenblick ganz geben, was immer er enthält.” Von Kindheit an ist sie oft krank und übernervös. Seelische Krisen zwingen sie, als Schriftstellerin zu pausieren. Trotz all dieser Probleme hat sie ein beeindruckendes Oeuvre geschaffen. Neun Romane - darunter ‚Mrs. Dalloway‘, ‚Zum Leuchtturm‘, ‚Orlando‘, ‚Die Wellen‘, viele Essays, in denen sie sich mit literarischen Fragen beschäftigt, aber ebenso mit spitzer Feder in die männerdominierte Welt ihrer Zeit hineinsticht. Unzählige Briefe und Tagebücher kommen hinzu. Brillant, witzig, boshaft, zugleich nachdenklich und freimütig gewährt Virginia Woolf so Einblicke in ihre ebenso fragile wie dem Leben zugewandte Persönlichkeit. Lange stemmt sie sich durch ihr Schreiben gegen all die lauernden Abgründe. Zudem überschatten Krieg und Zerstörung die letzten Jahre ihres beschwerlichen Lebens: „Wenn der Krieg nicht wäre, dann würde ich immer weiter nach oben schweben, in diese erregende Schicht, in der man so selten lebt."

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Gitarre lehnt gegen eine rote Wand (imago / Westend61)
25 Jahre Koblenzer GitarrenfestivalDie leise Stimme der Schönheit
Lange Nacht 23.09.2017 | 23:05 Uhr

Einmal im Jahr trifft sich die Weltelite der Konzertgitarristen zum Koblenz International Guitar Festival & Academy am Rhein. Sie alle verbindet die Hingabe zu einem schwer zu spielenden Instrument, das all jene betört, die sich darauf einlassen - mysteriös, manchmal prätentiös, vielstimmig und wohlklingend.

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