Sonnenenergie vom Dach: Mit Wärme heizen, mit Photovoltaik Strom beziehen
Studiogäste:
Johannes Spruth, Ex-Verbraucherzentrale NRW, jetzt freier Energieberater
Axel Horn, vertritt die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online
Kevin Gajkowski, DGS - Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie Landesverband Berlin Brandenburg e.V.
Holger Beutel, Abteilungsleiter Energie beim BAFA Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollev
Am Mikrofon: Jule Reimer
Hörertel.: 00800 - 4464 4464
marktplatz@deutschlandfunk.de
Wärme und Strom vom Hausdach: Das kann die Sonne liefern. Die Systeme werden immer effizienter und preisgünstiger. Deshalb setzen zumindest bei Einfamilienhäusern immer mehr Eigentümer auf Strom aus Photovoltaik-Anlagen, obwohl diese nicht mehr subventioniert werden. Staatliche Zuschüsse gibt es weiterhin im Bereich Solarthermie. Dabei heizen die Sonnenstrahlen die in Kollektoren gespeicherte Flüssigkeit auf, die ihrerseits die Wärme auf Trinkwasser und Heizung überträgt. Bis zu 45 Prozent Förderung kann derzeit derjenige erhalten, der eine alte Ölheizung durch eine (etwas weniger klimaschädliche) Gasheizung ersetzt und diese mit der Wärme vom Dach kombiniert. Welche Dachform braucht es, um Solarthermie und Photovoltaik einzusetzen, welche Systeme werden angeboten? Wie berechnet sich die richtige Größe für eine Anlage, mit welchen Anschaffungskosten ist zu rechnen? Wie groß ist der Aufwand, um die Anlagen auf dem Dach an die vorhandene Haustechnik anzuschließen? Was zeichnet sich bei der geplanten Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes an staatlichen Rahmenbedingungen ab? Und (wie) lohnt sich Energie vom Dach auch für Mehrfamilienhäuser und große Wohneinheiten, und zwar für Vermieter und Mieter? Jule Reimer und ihre Gäste beantworten unsere und Ihre Fragen. Hörerfragen sind wie immer willkommen.