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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 24.03.2026

  • 00:05 Uhr

    Am MIkrofon: Mike Herbstreuth

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Angela Rinn, Mainz
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 50 Jahren: Militärputsch in Argentinien

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Rosazea: Von roten Wangen bis Blumenkohlnase

    Gast:
    Prof. Dr. med Martin Schaller, Stellvertretender Ärztlicher Direktor der Universitäts-Hautklinik Tübingen
    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Es fängt an mit roten Flecken im Gesicht und heißer Haut. Oft als Reaktion auf Stress, Sonne, Alkohol oder scharfes Essen. Am Anfang verschwinden diese „Flushes“ wieder, aber mit der Zeit bleibt die Haut dauerhaft gerötet, Äderchen werden sichtbar, und das Hautbild wird insbesondere auf der Nase knotig und knubbelig. Rosazea ist weder unauffällig noch selten. Trotzdem ist die chronisch-entzündliche Hauterkrankung relativ unbekannt. Betroffene wissen selbst oft lange nicht, dass sich gegen das unschöne Hautbild relativ einfach etwas tun lässt. Gefährlich ist Rosazea nicht, aber die psychische Belastung ist groß. Ist die Krankheit richtig erkannt, lässt sie sich gut behandeln.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 16:35 Uhr

    Experiment am CERN:
    Transport von Antimaterie

    Globale Bestandsaufnahme:
    Rückgang bei wandernden Süßwasserfischen

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 24. März 2026:
    Earth Hour - Licht aus für Himmel und Erde

    Am Mikrofon: Arndt Reuning

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Fordern statt Fördern
    Wer bezahlt nach dem Ende der Gasförderung in Groningen
    Von Frank Odenthal
    Regie: Anna Panknin
    Ton und Technik:
    Redaktion: Wolfgang Schiller
    Deutschlandfunk 2026

    Die Niederlande haben Europas größtes Gasfeld geschlossen. Die Konzerne Shell und ExxonMobil klagen auf Entschädigung für entgangene Gewinne.

    Der Prozess wird nicht vor regulären Gerichten geführt, sondern in außergerichtlichen Schiedsverfahren. Solche Schiedsgerichte sind umstritten. Sie seien intransparent, weil unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt werde, sagen Kritiker.
    Seit das Erdgasfeld bei Groningen Ende der 1950er Jahre entdeckt wurde, bebt im Norden der Niederlande regelmäßig die Erde. Der Schaden geht in die Millionen, unzählige Wohnungen sind einsturzgefährdet, Familien leben seit Jahren in Containern.
    Die Erdbebenopfer haben sich inzwischen organisiert und machen gegen die Klage der Konzerne mobil. Ihre Sorge: Die Industrie will sich vor ihrer Verantwortung und vor den millionenschweren Schadenersatzforderungen drücken.
    Der Journalist Frank Odenthal hat sich in Groningen auf Spurensuche begeben. Er hat mit Betroffenen, Politikern und anderen Vertretern der Zivilgesellschaft gesprochen, aber auch mit einem Juristen, der regelmäßig außergerichtliche Schiedsverfahren leitet.

  • 20:05 Uhr

    Nichts Besonderes
    Von Peter Bichsel
    Textauswahl, Bearbeitung und Regie: Reto Ott
    Mit: Carina Braunschmidt, Gottfried Breitfuss, Martin Butzke, Jeanne Devos, Thomas Douglas, Mario Fuchs, Peter Kner und Suly Röthlisberger
    Ton und Technik: Tom Willen
    SRF 2025
    Länge: 51‘18

    Peter Bichsel, den Meister der kurzen Form, haben die Grenzfälle des Erzählens und des Erzählbaren immer wieder herausgefordert. Regisseur Reto Ott hat einige dieser Geschichten zu einem neuen, mehrstimmigen Hörspiel verbunden.

    „Wie vielen Menschen bin ich wohl in meinem Leben begegnet? Ich wühle in meinem Hirn und versuche immer wieder, ein Inventar zu erstellen.“ Zu diesem Inventar gehört vielleicht jener Mann, der am „Goldenen Engel“ vorbeigegangen ist. Oder Hugo mit seinem „runden Sonnenkopf“. Oder ist ihre Geschichte eine ganz andere? Und sowieso keine besondere - wie die von der Frau in New York, die einst ein Mann war in Alaska. Schließlich die erschreckende Geschichte von jenem „Robinson“, der sich auf seine ganz eigene, häusliche Insel zurückgezogen hat, ohne zu wissen, wo seine Familie ist, ob draußen die Vögel zwitschern, das Radio noch auf Sendung ist und das Gewehr geladen.
    Peter Bichsel erzählt von all dem fast beiläufig, in meisterhafter Reduktion, staunend und fragend. Und er lässt denen, die ihm zuhören, genug Raum für das eigene Fragen und Denken. Vor einem Jahr, am 15. März 2025, ist der Solothurner Schriftsteller gestorben.
    Mit Texten und Ausschnitten aus: „Der Busant“ (1985), „Zur Stadt Paris“ (1993), „Kolumnen, Kolumnen“ (2005), „Mit freundlichen Grüssen“ (2014) - erschienen im Suhrkamp bzw. Insel Verlag.

    Peter Bichsel (1935-2025) war Mitglied der Gruppe 47 und einer der bedeutendsten Schriftsteller der Schweiz. Neben seinen literarischen Werken verfasste er zahlreiche Kolumnen.

  • 21:05 Uhr

    Tour de Groove
    Das Makaya McCraven Quartett
    Makaya McCraven, Schlagzeug, Komposition
    Marquis Hill, Trompete
    Matt Gold, E-Gitarre
    Junius Paul, E-Bass
    Aufnahme vom 31.10.2025 beim Jazzfest Berlin
    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    Unterhaltsam, lässig und atemberaubendes Rhythmusgespür: Der Schlagzeuger sorgte in Berlin für einen der Festivalhöhepunkte.

    Makaya McCraven, der in den letzten Jahren mit Veröffentlichungen auf sich aufmerksam machte, die ihn als begnadeten Studiotüftler ausgewiesen haben, zeigte beim Jazzfest in Berlin, dass er auch ein exzellenter Live-Musiker ist. Für die Fertigstellung seines vorletzten Albums „In These Times“ hat sich Makaya McCraven sieben Jahre Zeit gelassen und auch für „Off The Record“, sein neuestes Werk, verbrachte der Schlagzeuger aus Chicago viel Zeit im Studio: Dafür editierte er in teils akribischer Kleinarbeit Livemitschnitte und veröffentlichte sie zunächst auf vier EPs, bevor sie dann in gesammelter Form als Album erschienen sind. Das Material von „Off The Record“ mit seiner Mischung aus Jazz, HipHop, Funk und Electronica bildet die Grundlage für McCravens Auftritt beim Jazzfest Berlin. Gemeinsam mit seiner grandios aufspielenden Band verwandelte er den großen Saal des Hauses der Berliner Festspiele in einen Raum voll brodelnder Clubatmosphäre.

  • 22:05 Uhr

    „Queen of Video Game Music“
    Komponistin und Dirigentin Eímear Noone
    Von Christoph Drösser

    In der Sendung schildert eine Pionierin, wie sie u.a. Klanglandschaften für das Spiel „World of Warcraft“ schafft.

    Videospiele wurden früher von quietschender und vor sich hin dudelnder Computermusik begleitet. Das lag vor allem an den technischen Beschränkungen. Heute dagegen können die Komponistinnen und Komponisten aus dem Vollen schöpfen. Die Budgets der Spiele ermöglichen aufwendige Arrangements und Aufnahmen mit großen Sinfonieorchestern. Eímear Noone ist eine der gefragtesten Komponistinnen des Genres, vom irischen Dorf hat sie es bis nach Hollywood geschafft, wo sie auch sinfonische Abende nur mit Musik aus Videospielen gestaltet. Im Deutschlandfunk erzählt sie, wie man für Spiele komponiert und wie sie klassische Musikerinnen und Musiker davon überzeugt, dass ihre Werke Kunst sind.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht