Programm: Vor- und RückschauSamstag, 14.07.2018

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  • 00:05 Uhr

    Hügel der Selbstmörder
    Von James Ellroy
    Aus dem Amerikanischen von Oliver Huzley
    Bearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer
    Komposition: Gerd Bessler
    Mit Hans Peter Hallwachs, Peter Dirschauer, Gerd Andresen, Mathias Lange, Gunter Schoß, Ingo Hülsmann, Reinhart von Stolzmann, Rainer Bock u.a.
    Produktion: SWR 2001
    Länge: ca. 54'

    Detective Sergeant Lloyd W. Hopkins ist der Held einer Roman-Trilogie von James Ellroy. Hopkins ist ein brillanter Ermittler, doch seine Methoden sind nicht immer legal. Der Polizeipsychologe rät, ihn endlich loszuwerden. Captain ‚Dutch’ Peltz vom Los Angeles Police Department ist es höchst unangenehm, Sergeant Hopkins „wegen im Dienst zugezogener psychischer Invalidität” in den vorzeitigen Ruhestand zu schicken. Captain Fred Gaffaney, der designierte Leiter der Abteilung für interne Angelegenheiten, hätte dann schließlich sein Ziel erreicht, denn er hasst Hopkins bis aufs Blut und versucht schon lange, ihn wegen einer alten Geschichte vor den Disziplinarausschuss zu zerren. Gaffaney ist ein geistesgestörter Karrierist, wiedergeborener Christ und extrem rechts. Er züchtet sich nach und nach im Department einen Machtapparat heran. Dazu nutzt er seine Sammlung geheimer Akten über Verstöße und Vergehen, um Kollegen gezielt zu erpressen. Allerdings hat Gaffaney auch einen wunden Punkt: seinen Sohn Steve, den Streifenpolizisten, der seit Monaten Büromaterial und Munition im Revier klaut. Captain Peltz will Lloyd, seinen besten Mann, schonend und ohne dessen Intelligenz zu beleidigen verabschieden. Also bezieht er ihn vom Seitenrand aus in einen laufenden Fall mit ein: eine Serie blutiger Banküberfälle innerhalb weniger Tage, äußerst brutal von derselben Bande durchgeführt. Lloyd Hopkins folgt der Spur der Waffen. Allein und auf seine Weise, versteht sich.

  • 01:05 Uhr

    Rock

    Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
    Schwerpunkt: Der Reggae wird 50
    Am Mikrofon: Udo Vieth

  • 06:05 Uhr

    Weicher Brexit - harte Bandagen: Tage der Entscheidung in Großbritannien

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr  Morgenandacht

    Pfarrer Eberhard Hadem, Roth bei Nürnberg
    Evangelische Kirche

    06:50 Uhr  Interview

    AfD in Bayern im Vorfeld der Landtagswahl - Gelingt der Partei die Abgrenzung von Seehofers CSU? - Interview mit Katrin Ebner-Steiner, stellvertretende AfD-Vorsitzende in Bayern

    07:15 Uhr  Interview

    Zur Asylpolitik im gesamten Mittelmeerraum - Streit um Kontingente und Modalitäten auf dem Rücken der Flüchtlinge? - Interview mit Chris Melzer, Sprecher von UNHCR Deutschland

    08:50 Uhr  Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

    Am Mikrofon: Martin Zagatta

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Der schwedische Filmregisseur Ingmar Bergman geboren

  • 09:10 Uhr

    Ein starkes Band - deutsch-französische Städtepartnerschaften

    Am Mikrofon: Claudia Hennen

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Der Publizist und Ex-Kulturstaatsminister Michael Naumann

    Der 1941 in Köthen geborene Michael Naumann floh als Zwölfjähriger mit seiner Mutter aus der DDR nach Hamburg. Er studierte Politologie, Geschichte und Philosophie in Marburg, München und Oxford. Später war er für die Wochenzeitung Die Zeit tätig sowie für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Von 1985 bis 1995 führte Michael Naumann den Rowohlt-Verlag und anschließend den Verlag Henry Holt in New York. 1998 berief ihn der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder als ersten Staatsminister für Kultur und Medien in sein Kabinett. Im Jahr 2008 kandidierte Michael Naumann als Hamburger Bürgermeister und arbeitete nach der verlorenen Wahl wieder als Herausgeber der Wochenzeitung Die Zeit. Auf Bitten des Dirigenten und Pianisten Daniel Barenboim wechselte er 2012 als Rektor an die Berliner Barenboim-Said-Akademie, die Musikern aus Israel, den Palästinensischen Autonomiegebieten, dem Libanon, Ägypten und der Türkei eine umfassende musikalische und allgemein kulturelle Hochschulausbildung ermöglicht.

  • 11:05 Uhr

    Schweden - Zwischen Ernstfall und Neutralität
    Von Gunnar Köhne

    Im Ostseeraum herrscht Unruhe. Russische Marinemanöver schreckten im Frühjahr das Baltikum auf. Die schwedische Regierung warnte vor Gefahren für die zivile Schifffahrt. Wenige Monate zuvor hatte Stockholm seine Streitkräfte zum ersten Mal seit Beginn der 90er-Jahre wieder zu einer großangelegten Übung aus den Kasernen geholt. Und das in enger Absprache und Zusammenarbeit mit der NATO. Schweden ist nicht Mitglied des Nordatlantischen Verteidigungsbündnisses. Das neutrale Land blickt jedoch seit der Annexion der Krim durch Russland mit wachsender Sorge auf die russische Außenpolitik. So hat Schweden die Wehrpflicht wieder eingeführt und auf der Insel Gotland wieder Truppen stationiert. Gunnar Köhne berichtet über ein Land zwischen Neutralität und Ernstfall.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Debatte um Fall Sami A. und Migrationspolitik

    Globaler Migrationspakt - UN billigen historischen Abschlusstext

    Preis des Westfälischen Friedens

    Franzosen feiern Nationalfeiertag mit großer Parade

    US-Justiz klagt 12 Russen wegen Wahl-Hacking an - Trump unter Druck

    Russland: Ukrainischer Filmemacher Senzow im Hungerstreik

    Die Türkei zwei Jahre nach dem Putschversuch

    Sport WM Magazin

    Am Mikrofon: Mario Dobovisek

  • 13:10 Uhr

    Bündnis in Gefahr: Trump, die NATO und der Westen

    Weicher Brexit - harte Bandagen: Tage der Entscheidung in Großbritannien

    Ein Zeichen, auch über Deutschland hinaus: Das Urteil im NSU-Prozess

    Seehofers schwierige Strategie: der Innenminister und die Flüchtlinge

    Am Mikrofon: Gerwald Herter

  • 13:30 Uhr

    Äthiopiens Friedensstifter: Abiy Ahmed

    Somalia: Rettungssanitäter leben gefährlich

    Korruption in Malaysia: Ex-Premier Najib droht Haft

    Indien: Gefährliches Land für Frauen

    Am Mikrofon: Britta Fecke

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Kommunikationskiller, Lärmhölle oder Kreativoase
    Wie arbeitet es sich in Großraumbüros?
    ,Campus und Karriere' fragt: Warum setzen Unternehmen trotzdem auf Großraumbüros? Welche Vorteile und Nachteile bieten sie Mitarbeitern im Vergleich zu Einzelbüros? Welche Regeln sind notwendig, damit das Arbeitsklima nicht leidet? Und wie sollten die Räume gestaltet sein? 

    Gesprächsgäste:
    Michael Kastner, Leiter des Instituts für Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin in Herdecke
    Sebastian Lindemann, Leiter der Kommunikationsabteilung von Philips in Hamburg
    Am Mikrofon: Regina Brinkmann

    Beiträge:
    Wo können Sie am besten arbeiten?
    Umfrage unter Berliner Passanten

    Großraumbüro gemeinsam gestalten
    Die Wuppertaler Stadtwerke haben ihre Mitarbeiter bei der Umgestaltung ihres neuen Büros mitwirken lassen.

    Hörertel.: 00800 - 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de

    Das Büro mit nur einem Schreibtisch und vier Wänden scheint ein Auslaufmodell zu sein. Bei einigen Unternehmen geht der Trend zum Großraumbüro. Davon versprechen sich die Firmen zum Beispiel einen besseren persönlichen Austausch. Ein Trugschluss wie eine aktuelle Studie aus den USA zeigt.
    Statt mehr miteinander zu sprechen, ziehen sich Mitarbeiter immer mehr zurück. Forscher der Harvard University fanden heraus, dass bei einem Wechsel in ein Großraumbüro sich die Gespräche um rund 70 Prozent reduzieren. Die Kommunikation per Mail und Messengerdiensten nahm dagegen um 20 bis 50 Prozent zu. Andere Studien zeigen, dass Arbeitsklima und Gesundheit durch Lärm und fehlende Rückzugsmöglichkeiten in Großraumbüros leiden.

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

    „Heroin, wir brauchen Heroin!“ - Nicos Leben als Spielfilm
    Kaum eine Rockmusikerin des 20. Jahrhundert hat so lange so selbstzerstörerisch gelebt wie Christa Päffgen alias Nico. Das Ex-Modell wurde durch Andy Warhols und Velvet Underground zum Musikstar. Von den Drogen kam sie nie los, bis sie 1988 auf Ibiza nach einem Fahrradunfall starb. Der Film ,Nico 1988' mit Trine Dyrholm in der Hauptrolle schildert schonungslos die letzten Jahre der ,Prinzessin der Finsternis'.

    „Westcoast statt Eurodance“ - Kahne Katzmann zu Besuch bei Corso
    Wer in den 90er-Jahren musikalisch sozialisiert wurde, kennt seine Songs, selbst wenn einem der Name Nosie Katzmann kein Begriff ist. Mit der Band Culture Beat gelangen ihm Anfang der 90er einige Riesenhits, die allerdings eher nicht als musikalische Meilensteine in die Popgeschichte eingehen werden. Denn ,Mr. Vain' oder ,More and more' war reinster Euro-Dance. So nannte man damals eine weitverbreitete und ziemlich schlichte Mischung aus elektronischer Tanzmusik, meist weiblichem Gesang und Rap-Einsprengseln.
    Heute Ist Katzmann fast 60 und macht zusammen mit dem Gitarristen Stefan Kahne ganz andere Musik. Ihr Debütalbum ,I see signs' klingt nach Singer-Songwriter-Folk, aber auch nach dem mehrstimmigem Countryrock der US-amerikanischen Westküste, also nach den Eagles und den Doobie Brothers.
    Stefan Kahne und Nosie Katzmann live zu Gast bei Fabian Elsäßer

    Am Mikrofon: Fabian Elsäßer

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Neue Tiergeschichten für Kinder
    Ein Kritikergespräch mit Susanne Gaschke und Wieland Freund

    Mac Barnett:"Der Wolf, die Ente & die Maus"
    Mit Illustrationen von Jon Klassen
    Aus dem Amerikanischen von Thomas Bodmer
    (NordSüd Verlag, Zürich)

    Erwin Moser:"Ein Käfer wie ich. Die Erlebnisse eines Mehlkäfers"
    Mit Illustrationen des Autors
    (Verlag Beltz & Gelberg, Weinheim)

    Stefan Beuse: "Die Ziege auf dem Mond: oder Das Leben im Augenblick"
    Mit Illustrationen von Sofie Greve
    (Carl Hanser Verlag, München)

    Frida Nilsson:"Ich und Jagger gegen den Rest der Welt"
    Mit Illustrationen von Ulf K.
    Aus dem Schwedischen von Friederike Buchinger(Gerstenberg Verlag, Hildesheim)

    Am Mikrofon: Tanya Lieske

  • 16:30 Uhr

    Schwerpunkt:
    Risikokandidat
    Wenn Telemedizin zum Datensicherheitsproblem wird

    Extraklasse
    Warum die Digitalisierung im Gesundheitswesen so mühsam ist

    Aktuell:
    Tarnpixel
    Gestörte Bildpunkte sollen gegen Gesichtserkennung schützen

    Richtschnur
    Die Gesellschaft für Informatik beschließt ethische Leitlinien

    Das Digitale Logbuch
    Hunde-Handy (4/10)

    Info-Update

    Sternzeit 14. Juli 2018
    Trump, NASA, Erde

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Ist Protektionismus grundsätzlich schlecht?
    ZEIT-Wirtschaftsjournalistin Petra Pinzler und Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln, im Gespräch
    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    Intendantennöte - Beim Festival in Montepulciano wird Cimarosas "L'impresario in angustie" neu inszeniert

    Nach der Trennung von Intendantin Adolphe Binder - Tanztheater Wuppertal vor Scherbenhaufen?

    Sommerreihe "Erinnern und Vergessen":
    Plaste und Elaste - Erinnerungskultur in der DDR. Axel Drieschner, Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, im Gespräch

    Berlin New York - Ein bilinguales Literaturfestival schafft neue Allianzen

    Am Mikrofon: Katja Lückert

  • 18:40 Uhr

    Wie kommt der Euro nach Casablanca... - Von der Bedeutung des weltweiten Bargeldtransfers

  • 19:10 Uhr

    WM 2018 - Spiel um Platz 3: Belgien - England 16:00 Uhr
    WM 2018 - Analyse des Spiels mit WM-Reporter Matthias Friebe
    WM 2018 - (K)ein voller Erfolg für Russland? Gespräch mit Gesine Dornblüth
    WM 2018 - Futbolpolitica Teil 11 - Das Moskauer Luschniki-Stadion
    WM 2018 - Les bleues, erfrischend entpolitisiert und unverkrampft

    Tennis - Grand Slam Turnier in Wimbledon: Finale Frauen

    Tour de France - 8. Etappe: Dreux - Amiens
    Tour de France - Was bringt die Teamreduzierung?

    Motorrad - Grand Prix WM auf dem Sachsenring: Qualifikationstraining

    Basketball in Namibia - Sport als Entwicklungshilfe

    Fußball - Rangers gegen Celtic. Das Derby spaltet Glasgow

    Am Mikrofon: Astrid Rawohl

  • 20:05 Uhr

    Zum 100. Geburtstag von Ingmar Bergman
    Die Stadt
    Von Ingmar Bergman
    Aus dem Schwedischen von Tabitha von Bonin
    Regie: Heinz von Cramer
    Mit Heiner Schmidt, Gisela Trowe, Max Noack, Ruth Hellberg, Elisabeth Kuhlmann, Hans Mahnke, Wolfgang Schirlitz u.a.
    Produktion: HR 1965
    Länge: 70‘40

    Ein Mann kehrt in seine Heimatstadt zurück, die sich auf merkwürdige Weise verändert hat. Die Überschwemmung, die sie vor Jahren heimgesucht hatte, ist noch immer nicht vergessen. Sie hatte sprechende Fische an Land gespült und es schwammen abgehackte Hände auf dem Wasser einer Grube. Damals durchbrachen riesige Bäume die Straßen und zerstörten die Häuser. Auch die Menschen, denen der Mann Joachim in dieser von Erdrissen und Gruben durchfurchten Endzeitlandschaft begegnet, verstärken seinen Schrecken. Die surreal-apokalyptische Stadt scheint verhängnisvoll in Angst und Schuld verstrickt zu sein - und vielleicht ist Joachim daran nicht unbeteiligt.

  • 22:05 Uhr

    Likes für Bassflöten-Quartett?
    Junge Berliner Komponisten und ihr Umgang mit Social Media
    Von Martina Brandorff

    Facebook, Twitter und Instagram sind für vor allem jüngere zeitgenössische Komponisten Teil der künstlerischen Persönlichkeitsinszenierung geworden. Die Art und Weise der Nutzung sozialer Netzwerke ist individuell jedoch sehr unterschiedlich. Während Eres Holz gelegentlich Konzertankündigungen oder Aufnahmen seiner Stücke postet, entschied sich Johannes Borowski gegen einen Facebook-Account. Malte Giesen sieht sich im Konflikt als Künstler und als Privatperson, und Genoel von Lilienstern vergleicht die Situation in Berlin mit der in Los Angeles. Autorin Martina Brandorff sprach mit fünf in Berlin ansässigen musikalischen Urhebern über deren Social-Media-Erfahrungen. Ihre Sendung diskutiert, was soziale Netzwerke heute für den künstlerischen Austausch, die Selbstvermarktung und gar den künstlerischen Ausdruck bedeuten (können).

  • 22:50 Uhr

    WM 2018 - Spiel um Platz 3: Belgien - England 16:00 Uhr

    Tennis - Grand Slam Turnier in Wimbledon: Finale Frauen

    Tour de France - 8. Etappe: Dreux - Amiens

    Motorrad - Grand Prix WM auf dem Sachsenring: Qualifikationstraining

    Am Mikrofon: Astrid Rawohl

  • 23:05 Uhr

    Im Labyrinth der Seelen
    Eine Lange Nacht über Ingmar Bergman
    Von Markus Metz und Georg Seeßlen
    Regie: Claudia Mützelfeldt

    Ingmar Bergman war nicht nur der radikale Filmautor, der nach ein paar Beiträgen zur frühen europäischen Nachkriegsklassik wie ‚Wilde Erdbeeren‘ und ‚Das siebte Siegel‘ mit ‚Das Schweigen‘ einen der größten Skandale der Kinogeschichte auslöste und danach zum unerbittlichen Chronisten der Beziehungs- und Gefühlskatastrophen bürgerlicher Menschen wurde. Er war zugleich ein Erneuerer des Theaters, der die Arbeit mit den Schauspielern auf ein anderes Niveau brachte. Nach Differenzen mit der schwedischen Steuerbehörde verbrachte er eine Zeit in München. Hier war er bei Kritik und Theaterpublikum keineswegs unumstritten, weder als Regisseur noch als politischer Mensch. Schließlich war Bergman auch ein Autor von Rang, der seine eigenen Erinnerungen als Buch wie als Film poetisch gestaltete. Bergman hat sich selbst und seine Emotionen im richtigen Leben stets verborgen, um beides allerdings umso mehr in seine Filme einfließen zu lassen. Zeit seines Lebens konnte er die Zurückweisung und Kälte seiner Eltern nicht verwinden. Für seine eigenen Kinder wurde er dabei selbst zum großen Abwesenden. Am Ende des Lebens zog er sich vereinsamt auf eine Insel zurück.