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Programm: Vor- und RückschauFreitag, 30.10.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Tobias Strauss

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Christiane Kaess

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Fra‘ Georg Lengerke, München
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Interview mit Kilian Hampel, Jugendforscher, Uni Konstanz zu: Vor Protesten "GenZ“

    07:15 Uhr   Interview

    Interview mit Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, zu: EU/Kanada-Gipfel

    08:10 Uhr   Interview

    Interview mit Steffen Krach, SPD-Co-Fraktionschef im Berliner Abgeordnetenhaus, zu: Eralps Sicherheitsbedenken

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 400 Jahren: Naturwissenschaftler Willebrord Snellius gestorben

  • 09:10 Uhr

    Zugunglück in Spanien - Schienennetz durch Liberalisierung zu stark belastet?

    Niederlande - Rob Jettens Bilanz nach einem Jahr als Regierungschef

    Frankreich - Vorbereitungen auf den nächsten Protest-Samstag

    Am Mikrofon: Nina Voigt

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Anwerbeabkommen: BRD und Türkei vernachlässigten religiöse Bedürfnisse der Gastarbeiter
    Vor 65 Jahren, am 30. Oktober 1961, schlossen die BRD und die Türkei ein Anwerbeabkommen. Die BRD ging davon aus, dass die vielen türkischen Arbeitsmigranten, die daraufhin nach Deutschland kamen, nur temporär bleiben würden und kümmerte sich darum kaum um die religiösen Bedürfnisse der überwiegend muslimischen Zugewanderten. Deswegen organisierten Muslime ihre eigenen Gebetsräume - und türkische islamische Gemeinschaften füllten die Leerstelle. Dazu ein Gespräch mit dem Osnabrücker Religionssoziologen Rauf Ceylan.

    COP17: Wie sich Glaubensgemeinschaften für den Artenschutz engagieren
    Was können Glaubensgemeinschaften zum Artenschutz beitragen? Bei der UN-Weltnaturkonferenz in Armenien haben Vertreter unterschiedlicher Religionen und spiritueller Gemeinschaften ihre Antworten darauf vorgestellt. Dabei geht es nicht nur um moralische Appelle, sondern auch um ganz praktische Naturschutzprojekte - in Afrika, in Südostasien oder Lateinamerika.

    Yassir Eric war als Kind radikaler Islamist - heute ist er anglikanischer Bischof
    Yassir Eric wächst nahe Khartum im Sudan auf. Er stammt aus einer muslimisch-fundamentalistischen Familie. Als Kind besucht er eine strenge Koranschule, wo er sich zunehmend radikalisiert. Später konvertiert er jedoch zum Christentum, verlässt den Sudan und lebt heute in Deutschland. 2024 ernennt ihn die anglikanische Kirche zum weltweiten Bischof für konvertierte Muslime.

    Am Mikrofon: Luisa Meyer

  • 10:08 Uhr

    Nice oder cringe?
    Wie Anglizismen unsere Sprache verändern
    Am Mikrofon: Petra Ensminger

    Gäste:
    Charlotte Obenaus, Gewinnerin beim Bundeswettbewerb für junge Lyrik „lyrix“
    Simon Meier-Vieracker, Professor für Angewandte Linguistik an der TU Dresden
    Prof. Roland Kaehlbrandt, Sprachwissenschaftler, Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    lebenszeit@deutschlandfunk.de

    Etwas ist „safe“, ein „Fake“ oder schon wieder komplett „over“ und den meisten ist klar, was gemeint ist. Denn solche englischen Vokabeln haben Einzug in den Sprachgebrauch gehalten. Das beschränkt sich nicht nur auf die Jugendsprache, sondern prägt auch die Arbeitswelt: Wo früher Geschäftsführerinnen mit Partnern zusammensaßen, bestimmen heute CEOs und Stakeholder das Meeting. Anglizismen gehören für viele in den Alltag und verändern unsere Kommunikation.
    In welchen Alltagsmomenten sind englische Begriffe hilfreich, wo nervt das „Denglisch“? Ist die Entwicklung natürlicher Wandel der Sprache oder bedroht sie die Verständlichkeit?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Nach Redaktionsschluss

    Folge 305: Politischer Journalismus - Setzen Medien die falschen Schwerpunkte?

    Am Mikrofon: Brigitte Baetz

    Hörerinnen und Hörer kritisieren immer wieder die Ausrichtung und die Themenauswahl bei der Berichterstattung aus Berlin. Darüber diskutieren Nico Fried vom „Stern“ und der freie Journalist und Dokumentarfilmer Stephan Lamby.

  • 15:52 Uhr

    Jüdisches Leben heute

  • 16:10 Uhr

    Zur vorübergehenden Schließung des Goethe-Hauses in Weimar
    Ein Beitrag von Henry Bernhard

    Manuel Bittorf: „Goldener Retriever“
    (Gutkind Verlag)
    Ein Beitrag von Oliver Jungen

    Am Mikrofon: Maike Albath

  • 16:35 Uhr

    Akustische Muster:
    Wie sich Musik, Vogelgesang und menschliche Sprache ähneln

    Naturtalente:
    Wasseramseln kommunizieren durch Zwinkern

    Hitzeschild:
    Raumkapsel liefert Live-Daten ihres Wiedereintritts

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 30. Oktober 2026:
    Herr Helmert, sein Turm und die Erde

    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr

    Protest in Indien: Wird die „Kakerlaken“-Bewegung der Regierung gefährlich?

  • 19:04 Uhr

    nachrichtenleicht – Die Nachrichten in Einfacher Sprache

    aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

  • 19:15 Uhr

    Der Geschichtspodcast
    Kanada - selbstbewusster Nachbar der Supermacht USA
    Von Anh Tran

    US-Präsident Trump fantasiert von Kanada als 51. Bundesstaat der USA. Schon zweimal haben die USA versucht, ihren Nachbarn im Norden militärisch zu unterwerfen. Das hat zur kanadischen Identität beigetragen.

  • 20:05 Uhr

    Black to the Future
    Ästhetik und Sound des Afrofuturismus
    Von Manuel Gogos
    Regie: Philippe Brühl
    Deutschlandfunk 2024

    Afrofuturismus ist eine eigene Ästhetik von People of Color, die postkoloniale Geschichte und Science-Fiction kombiniert. Welche „verrückten“ Visionen entwerfen schwarze Künstlerinnen und Künstler für eine Menschheit der Zukunft?

    Afrofuturistische Literatur entwirft alternative Zukünfte, wie William Hayashi in seiner „Darkside Trilogy“: Da leben Afroamerikaner schon lange vor der Mond-Landung heimlich auf der „Dark Side of the Moon“.
    In der Musik begann der Jazz-Prophet Sun Ra in den 1970er-Jahren in seinen psychedelischen Bühnenshows, alt-ägyptische Astrologie mit einem zukünftigen Auszug der „Afronauten“ in den Weltraum zu verbinden.
    Heute wird Afrofuturismus Mainstream, wie in dem Hollywood-Blockbuster „Black Panther: Wakanda Forever“ von Ryan Coogler. Die deutsche Schauspielerin Florence Kasumba wurde darin als Weltraum-Kämpferin Ayo zum international gefeierten Star. Es war auch Zeit für eine schwarze Frau als afrofuturistische Heldin.

    Manuel Gogos ist freier Autor und Ausstellungsmacher. Mit seiner »Agentur für Geistige Gastarbeit« (Bonn) ist er als freier Kurator und kuratorischer Berater tätig. Seine Arbeiten waren zuletzt zu hören im Berliner Humboldt-Forum und im Museum Ludwig in Köln zu sehen (2021). Außerdem ist Manuel Gogos Autor zahlreicher Features für Hörfunk und Fernsehen, vor allem für den Deutschlandfunk, WDR und Arte.

  • 21:05 Uhr

    La Niña (ITA)
    Aufnahme vom 5.7.2026 beim Rudolstadt Festival
    Am Mikrofon: Babette Michel

    Zwischen Tamurriata, neapolitanischem Lied, Pop und Neofolk.

    La Niña, mit bürgerlichem Namen Carola Moccia, ist eine der eigenwilligsten Stimmen aus Neapel. Die 1991 in der süditalienischen Stadt geborene Sängerin und Gitarristin verbindet in ihrer Musik jahrhundertealte neapolitanische Traditionen mit Jazz, Progressive Rock, Hip-Hop und anderen zeitgenössischen Klangformen. Sie ist geprägt von den Liedern ihrer Heimat Kampanien, besonders von Roberto De Simones legendärem Werk „La Gatta Cenerentola“, das ihr Vater immer wieder hörte. Heute singt sie selbst auf Neapolitanisch, einer Sprache, die für sie eine lebendige Kraft ist: voller Geschichte, Tiefe und Magie. Die Songs von La Niña handeln von gesellschaftlichen Krisen, Rassismus, der Unterdrückung von Frauen und setzen sich auch mit Femiziden auseinander.

  • 22:05 Uhr

    „Chicago/The Blues/Today! (Vol1)“ (1966)
    Am Mikrofon: Sebastian von Haugwitz

    Ein Sammel-Album mit dem Sound des Chicago Blues, das (künftige) Rockstars in Europa prägte.

    Als Produzent Samuel Charters Ende 1965 nach Chicago reiste, interessierten ihn die Künstler, die regelmäßig vor lokalem Publikum spielten, deren Musik außerhalb der Stadt jedoch kaum bekannt war. Das Ergebnis erschien im Oktober 1966 als erstes Album der dreiteiligen Reihe „Chicago/The Blues/Today!“ und zählt heute zu den wichtigsten Bestandsaufnahmen des modernen elektrischen, auch Chicago Blues genannten Sounds. Junior Wells verbindet seinen markanten Harmonikastil mit dem Gitarrenspiel von Buddy Guy, Hutto steht für den rauen, vom Delta Blues geprägten Slidegitarrensound der South Side, während Otis Spann nur mit Schlagzeugbegleitung sein Klavierspiel in den Mittelpunkt rückt. Sam Charters Dokumentation der lebendigen Chicagoer Bluesszene wirkte weit über die Stadt hinaus. Sie wurde für Bluesfans in Europa und den USA zu einer Entdeckungsreise in den modernen Blues und prägte junge Künstler wie Jimi Hendrix, Eric Clapton und Jeff Beck.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht