Enteignen, Bauen, Mieten deckeln
Wege aus der Wohnungskrise
Am Mikrofon: Dörte Hinrichs
Gäste:
Maren Kern, Vorstandsmitglied des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.
Rouzbeh Taheri, Volkswirt, Mitbegründer der Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ und künftiger Abgeordneter der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus
Sara Schulte, Ökonomin, Dezernat Zukunft
Hörertel.: 00800 4464 4464
agenda@deutschlandfunk.de
Wie lässt sich die Wohnungskrise lösen? Die Debatte darüber hat neue Schärfe bekommen: Bei der Berlin-Wahl im September ist die Linke stärkste Kraft geworden - eines ihrer zentralen Versprechen ist die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne. Deutschland ist Mieterland: Mehr als die Hälfte der Menschen wohnt zur Miete. Vor allem in den Ballungsräumen sind bezahlbare Wohnungen knapp. Die hohe Nachfrage treibt die Preise in die Höhe, das trifft Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen besonders hart. Können Vergesellschaftungen die Lage entscheidend verbessern? Oder braucht es vor allem mehr Neubau und stärkere Mietbegrenzungen? Was hilft kurzfristig, und welche Maßnahmen wirken langfristig?