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Programm: Vor- und RückschauDonnerstag, 30.07.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Sören Brinkmann

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Dirk-Oliver Heckmann

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Jörg Machel, Berlin
    Evangelische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Interview mit Clara Bünger, Die Linke: Prien will Demokratie-Förderprogramm überdenken

    07:15 Uhr   Interview

    Interview mit Thorsten Frei: Unruhe in der CDU - wie gegensteuern als neuer Fraktionschef?

    08:10 Uhr   Interview

    Interview mit Stefan Rahmstorf, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung: Wie lassen sich Waldbrände vermeiden?

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 60 Jahren: Nach dem "Wembley-Tor" verliert Deutschland die Fußball-WM

  • 09:10 Uhr

    Spanien - Umgang mit islamistischen Gefährdern

    Online-Radikalisierung - Wie die EU gegensteuern will

    Das neue E6-Format - Auf dem Weg zu mehr wirtschaftlicher Einheit in Europa?
    Am Mikrofon: Luca Fischer

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Kurz vor der (ersten) Abgabe-Frist: Wissenswertes zur Steuererklärung für 2025

    Gäste:
    Martina Bruse, Vereinigte Lohnsteuerhilfen e.V. Berlin
    Sascha Matussek, Matussek and Partners
    Am Mikrofon: Armin Himmelrath

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    marktplatz@deutschlandfunk.de

    Ende Juli läuft die Frist zur Abgabe der Steuererklärung für das Jahr 2025 ab - jedenfalls dann, wenn man die Erklärung ohne Unterstützung durch eine Steuerberaterin oder einen -berater macht. Ein Schritt, der sich lohnen kann: Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts gab es im Jahr 12,9 Millionen Steuerpflichtige, die eine Erstattung vom Finanzamt erhielten - im Schnitt 1.172 Euro. Voraussetzung ist allerdings, dass man den entsprechenden Antrag stellt. Was passiert, wenn ich die Frist zum 31. Juli 2026 nicht einhalten kann? Welche Ausgaben kann ich für 2025 absetzen? Wie gehe ich steuerlich mit unterschiedlichen Einkommensarten - etwa Gehalt, Mieteinnahmen, Aktiengewinnen - um? Wen dürfen Lohnsteuerhilfevereine beraten? Und in welchen Fällen führt kein Weg um die Steuerberaterin herum? Über diese und viele andere Fragen diskutieren Fachleute mit den Hörerinnen und Hörern sowie mit Moderator Armin Himmelrath.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 16:35 Uhr

    ESA:
    Forscher untersuchen welchen Einfluss Katzen auf andere Tiere haben

    Hochverabeitete Lebensmittel:
    Ist die Verarbeitung doch nicht das Problem?

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 30. Juli 2026:
    Rohstoffe und Sonnenenergie aus dem All

    Am Mikrofon: Maxmilian Brose

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Nicht wegschauen - Wann Menschen im Alltag Zivilcourage zeigen
    Von Ursula Storost

    "Wo Zivilcourage keine Heimat hat, reicht die Freiheit nicht weit“, hat Willy Brandt einmal gesagt. Doch was ist das eigentlich, Zivilcourage? Und wer zeigt sie? Laut Duden ist Zivilcourage der Mut, für humane und demokratische Werte einzustehen, ohne Rücksicht auf eventuelle Folgen. Entstanden ist der Begriff im 19. Jahrhundert, als sich die Vorstellung durchsetzte, dass auch Bürger Rechte gegenüber dem Staat haben, die sie einfordern können. Doch wie stellt sich das heute dar? Forschende aus der Psychologie sowie Kultur- und Geschichtswissenschaft ordnen ein. Und Menschen, die selbst Zivilcourage gezeigt haben, erzählen, warum - und worauf es hier ankommt. Eine "Systemfragen"-Folge von Ursula Storost, gesprochen von Nicola Schubert.  

  • 20:30 Uhr

    Konsum und Konkurs. Abschiedstour durchs Warenhaus (3/6)
    Teil 3: Herrenkonfektion
    Von Manuel Gogos und Christoph Spittler
    Regie: Philippe Brühl
    Deutschlandfunk 2025
    (Folge 4 am 06.08.2026)

    Für die heranwachsenden Autoren war der Gang in die Umkleidekabine unter den Augen von Mutter und Verkäufer eine Tortur. Konventionelles Herren-Bild und reicher Männer-Club prägen das Warenhaus-Schicksal bis heute.

    Von Müttern mit uncoolen Bundfaltenhosen versehen und vom provinziell-eleganten Verkäufer auf Sitz und Größen kommentiert, gingen beide Autoren lange Zeit der Warenhauswelt verloren. Der Verkäufer in seiner ihm eigenen Kaufhaus-Eleganz ist Repräsentant einer Welt konventioneller Männlichkeit, deren Könige die „Wunderwuzzis“ sind: Gauner, Granden und Gründerfiguren wie Benko, Middelhoff oder wie Wertheim sind Männer, die gigantische Globen auf ihren Kaufhausdächern positionieren, auf Yachten mit Politikern mauscheln und Champagner-Partys in St.-Tropez abhalten.

    Sie können diese Produktion sowohl in 3D Dolby Atmos als auch in einer binauralen Mischung erleben. Für das bestmögliche Klangerlebnis empfehlen wir, Kopfhörer zu verwenden.

    Manuel Gogos, 1970 in Gummersbach geboren, hat griechisch-deutsche Eltern, lebt in Bonn. Der promovierte Literaturwissenschaftler ist Autor und Ausstellungsmacher.
    Zu seinen Arbeiten gehören zahlreiche Radio-Features, Fernseh-Dokumentationen und u.a. das von der Kulturstiftung des Bundes initiierte „Projekt Migration" für das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. (DOMiD). Gogos war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Seminar der Universität Bonn, Literaturkritiker und hatte Lehraufträge u.a. an der Humboldt-Universität.
    Christoph Spittler, geboren 1969 in Niedersachsen und aufgewachsen in Salzgitter-Bad, ist seit seinem Ethnologiestudium begeisterter Milieusurfer. Seit Anfang der 1990er lebt er in Berlin. Überall entdeckt er fremde Kulturen und ist fasziniert von Glanz und Elend des globalen Kapitalismus. Seit 1993 hat Spittler zahlreiche Radio-Features produziert, zuletzt „Böse Orks, gierige Ferengi“ über Rassismus in Fantasy und Science Fiction (2024) sowie „Vermaledeit seyst du. Geschichte der Hassrede“ (2023) „Going native. Die Faszination des kulturellen Seitenwechsels“ (2022) im Deutschlandfunk.

  • 21:05 Uhr

    Klanghorizonte
    Jazz, Electronica und Pop abseits des Mainstreams
    Am Mikrofon: Niklas Wandt

  • 22:05 Uhr

    Wagnerstimme mit großer Durchschlagskraft
    Der Bassbariton Theo Adam (1926-2019)
    Am Mikrofon: Kirsten Liese

    Seine Anfänge beim Dresdner Kreuzchor legten den Grundstein für die musikalische Laufbahn des Bassbaritons Theo Adam. Überhaupt hat ihn seine Geburtsstadt, der er bis zu seinem Lebensende treu blieb, stark geprägt. Mit seinem imposanten Volumen und großer Ausdrucksstärke an leisen Stellen profilierte sich Adam vor allem als Bach- und Wagnersänger. Im fortgeschrittenen Alter wurde seine Stimme allerdings durch ein markantes Tremolo unverwechselbar. In Aufzeichnungen, die anlässlich seines 80. Geburtstags entstanden, rekapituliert der Sänger in dieser Sendung, wie er sich mit der DDR arrangierte, für die er zusammen mit dem Tenor Peter Schreier zum Aushängeschild wurde, sowie seine Zeit in Bayreuth und seine erste lustige Begegnung mit dem legendären Dirigenten Hans Knappertsbusch.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht