• Mo
    Di
    Mi
    Do
    Fr
    Sa
    So

Programm: Vor- und RückschauMontag, 09.11.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Tobias Strauß

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    02:30 Uhr   Zwischentöne

    Musik und Fragen zur Person
    (Wdh.)

    Nachrichten 3:00 Uhr

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Silvia Engels

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Ulrike Lynn, Chemnitz
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Regierungsbildung in Israel: Interview mit Simon Wolfgang Fuchs, Hebräische Universität in Jerusalem

    07:15 Uhr   Interview

    Start Weltklimakonferenz - Interview mit Umweltminister Carsten Schneider, SPD

    08:10 Uhr   Interview

    Wohin geht die Reise nach dem Bundesparteitag? Interview mit Wolfgang Kubicki, FDP

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 25 Jahren: Der Bundestag beschließt Ende des Religionsprivilegs für Vereine

    Lange war es in Deutschland nicht möglich, verfassungsfeindliche Vereine zu verbieten, wenn diese sich auf das sogenannte Religionsprivileg beriefen. Nach den Terroranschlägen von 2001 wurde dieses Privileg abgeschafft.

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    ChatGPT als Helfer: Wie Islamisten Künstliche Intelligenz für ihre Zwecke nutzen
    Künstliche Intelligenz schreibt Texte, übersetzt und beantwortet Fragen. Für viele gehört sie längst zum Alltag. Auch Extremisten nutzen die Programme zunehmend für ihre Zwecke: Sie planen mithilfe von Chatbots Reisen nach Syrien, generieren propagandistische Bilder oder Videos oder tauschen sich mit KI-Modellen über den Glauben aus.

    Steigende Mitgliedszahlen: Ist die Orthodoxie in Deutschland heimisch geworden?
    Die überwiegende Mehrheit der orthodoxen Christen hier in Deutschland gehört zu sogenannten Diaspora-Gemeinden, deren jeweilige Mutterkirche im Ausland liegt. Anders als in den evangelischen Kirchen oder der römisch-katholischen Kirche steigen deren Mitgliederzahlen in Deutschland offenbar seit einiger Zeit. Dazu ein Gespräch mit Dietmar Schon, Direktor des Ostkirchlichen Instituts der römisch-katholischen Diözese Regensburg.

    Am Mikrofon: Benedikt Schulz

  • 10:08 Uhr

    Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern

    Nach den US-Midterms: Ist der Trumpismus vorbei?

    Ulrike Herrmann, politische Journalistin bei der TAZ
    Volker Depkat, Professor für Amerikanistik an der Universität Regensburg
    Peter Beyer, CDU-Bundestagsabgeordneter, Auswärtiger Ausschuss

    Am Mikrofon: Philipp May 

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    kontrovers@deutschlandfunk.de
    Whats-App: 0173 56 90 322

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Stephanie Sy-Quia: „Den Himmel bewegen”
    Aus dem Englischen von Thomas Brovot
    (Suhrkamp Verlag)
    Ein Beitrag von Tanya Lieske

    Botho Strauß: „Bleiben und Blicken“
    (Carl Hanser Verlag)
    Ein Beitrag von Wolfgang Schneider

    Am Mikrofon: Carsten Hueck

  • 16:35 Uhr

    Der Worst Case in der Klimakrise
    Teil 1: Der Elefant im Raum
    Von Philipp Lemmerich
    (Teil 2 am 16.11.2026)

    Dass die Erderwärmung menschengemacht ist und unser Klima verändert, wissen wir seit mindestens vier Jahrzehnten. Vieles von dem, was die Klimaforschung vorhergesagt hat, ist so eingetreten. Manches hat die Erwartungen der Forschung sogar übertroffen, etwa die Wucht mancher Hitzewellen oder der rätselhafte Anstieg der Meerestemperaturen. Sieben von neun planetaren Grenzen gelten als überschritten. Die Alarmzeichen stehen auf dunkelrot.
    Trotzdem wird über die schlimmsten Szenarien wenig gesprochen. Katastrophenberichte lassen Menschen ratlos und überfordert zurück - sie schalten ab. Wirklich hinzusehen kann extrem belastend sein. Deshalb halten sich Medien mit allzu drastischen Zukunftsaussichten zurück.
    Wegschauen kann aber auch Interessen dienen. Die Öl- und Gasbranche plant Investitionen für die nächsten Jahrzehnte, Klimawandelleugner säen gezielt Zweifel. Als Forschende im Frühjahr das bisher extremste Klimaszenario für unplausibel erklärten - eigentlich ein Teilerfolg des Klimaschutzes - , wurde daraus eine weltweite Kampagne, die bis in den Bundestag reichte.
    Aber ist vielleicht gerade der umgekehrte Weg der richtige? Klimarisiken ins Auge zu sehen und von dort aus zu fragen, was sich noch verhindern lässt?

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Volkhard Knigge: "Abschied von der Erinnerung. Zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Holocaust", Hamburger Edition

    Klaus-Dietmar Henke: "Vergangenheitsabwehr. Adenauers Staatssekretär Hans Globke, der BND und der Eichmann-Prozess", Ch. Links Verlag

    Claus Bundgård Christensen, Niels Bo Poulsen, Peter Scharff Smith: "Die Waffen-SS 1933 bis heute. Krieg, Genozid und kulturelles Gedächtnis", Brill Schöningh Verlag

    Marcus Rediker: "Freiheitsschiffe. Die unbekannte Geschichte der Flucht aus der Sklaverei auf dem Seeweg", Assoziation A

    Loïc Wacquant: "Der strafende Staat", Suhrkamp Verlag

    Am Mikrofon: Catrin Stövesand

  • 20:10 Uhr

    Das Klassik-Magazin

  • 21:05 Uhr

    Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

    Ivan Khandoshkin
    3 Sonaten für Violine solo, op. 3
    5 Variationen über russische und ukrainische Volkslieder für Violine und Bass

    Anna Dmitrieva, Violine
    Pavel Serbin, Violoncello

    Aufnahme vom August 2025

    Am Mikrofon: Helga Heyder-Späth

    Anna Dmitrieva und Pavel Serbin bringen die Kunst des ersten russischen Stargeigers auf historischen Instrumenten zum Leuchten.

    Mit 13 Jahren wurde Ivan Khandoshkin in das Hoforchester von Zar Peter III. aufgenommen, mit Fünfzehn spielte er in der hochkarätigen Operntruppe Katharinas der Großen. Der russische Geiger mit ukrainischen Wurzeln avancierte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zur Schlüsselfigur für die Entfaltung eines virtuosen, italienisch beeinflussten Instrumentalstils in Russland. Mal von klassischer Leichtigkeit geprägt, mal stürmisch drängend stellen seine Sonaten für Violine solo op. 3 höchste spieltechnische Ansprüche. Anna Dmitireva, Barockgeigerin aus Russland mit Wahlheimat Köln, hat sie im Deutschlandfunk Kammermusiksaal eingespielt und ihnen gemeinsam mit dem Cellisten Pavel Serbin einige von Khandoshkins kaum weniger anspruchsvollen Volkslied-Variationen gegenübergestellt.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht