La Niña (ITA)
Aufnahme vom 5.7.2026 beim Rudolstadt Festival
Am Mikrofon: Babette Michel
Zwischen Tamurriata, neapolitanischem Lied, Pop und Neofolk.
La Niña, mit bürgerlichem Namen Carola Moccia, ist eine der eigenwilligsten Stimmen aus Neapel. Die 1991 in der süditalienischen Stadt geborene Sängerin und Gitarristin verbindet in ihrer Musik jahrhundertealte neapolitanische Traditionen mit Jazz, Progressive Rock, Hip-Hop und anderen zeitgenössischen Klangformen. Sie ist geprägt von den Liedern ihrer Heimat Kampanien, besonders von Roberto De Simones legendärem Werk „La Gatta Cenerentola“, das ihr Vater immer wieder hörte. Heute singt sie selbst auf Neapolitanisch, einer Sprache, die für sie eine lebendige Kraft ist: voller Geschichte, Tiefe und Magie. Die Songs von La Niña handeln von gesellschaftlichen Krisen, Rassismus, der Unterdrückung von Frauen und setzen sich auch mit Femiziden auseinander.