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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 01.09.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Andreas Noll

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Thielko Grieß

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 85 Jahren: Verordnung über das Tragen des Judensterns in der NS-Diktatur

  • 09:10 Uhr

    Schulstart im Krieg - Wie sich die Ukraine vorbereitet

    Finnlands Kampf gegen Obdachlosigkeit: Zuerst eine Wohnung, dann alles andere

    Kleines Eiland, große Politik: Die Fasaneninsel zwischen Spanien und Frankreich

    Am Mikrofon: Katharina Peetz

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Jüdische Orthodoxie: Rabbiner fordern Schutz für LGBTQ-Menschen
    In jüdisch-orthodox Kreisen erleben queere Menschen bis heute oft Ablehnung. Umso bemerkenswerter ist eine Erklärung von 75 orthodoxen Rabbinerinnen und Rabbiner aus aller Welt. Sie sprechen sich für mehr Akzeptanz von LGBTQ-Menschen aus.

    Der Nahe-Glan-Camino: Pilgern vor der Haustür
    Beim Thema Pilgern fällt vielen Menschen wohl als erstes der Jakobsweg in Spanien ein. Doch Pilgern geht auch vor der Haustür: In Deutschland werden immer mehr Pilgerwege ausgeschildert - wie der Nahe-Glan-Camino.

    Jerusalem: Archäologen legen neue Spuren in der Grabeskirche frei
    In der Jerusalemer Grabeskirche wird derzeit nicht nur der historische Fußboden restauriert - Archäologen nutzen die Arbeiten für umfangreiche Ausgrabungen. Dabei haben sie neue Erkenntnisse über die Baugeschichte eines der wichtigsten Heiligtümer des Christentums gewonnen.

    Am Mikrofon: Christian Röther

  • 10:08 Uhr

    Leukämien und Lymphome
    Bösartige Erkrankungen des Blutsystems

    Gast:
    Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor Klinik I für Innere Medizin und Centrum für Integrierte Onkologie (Cio) Köln, Universitätsklinik Köln
    Am Mikrofon: Martin Winkelheide

    Reportage:
    Leukämie - Eine Betroffene erzählt

    11:05 Uhr -Gespräch:
    Wie funktioniert eine Knochenmarkspende?
    Interview mit PD Dr. Joannis Mytilineos, Medizinischer Geschäftsführer, Zentrales Knochenmark-Register Deutschland, Ulm

    Aktuelle Informationen aus der Medizin:
    Hautkrebs
    Hoffnung durch mRNA-Vakzine
    Interview mit Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Direktor der Klinik für Dermatologie und Direktor des Westdeutschen Tumorzentrums, Universitätsklinikum Essen

    Schlaganfall
    Auch große Blutgerinnsel entfernen
    Interview mit Prof. Dr. Martin Grond, Ärztlicher Direktor, Chefarzt der Klinik für Neurologie am Klinikum Siegen

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Beim Blutkrebs, auch „Leukämie“ genannt, stellt der Körper zu viele weiße Blutzellen her. Das Problem: Sie reifen nicht richtig aus, können ihre normale Funktion im Körper nicht übernehmen, und sie verdrängen gesunde Zellen im Knochenmark. Die Folge: Menschen mit einer Leukämie sind anfällig für Infektionen, sie bluten schneller oder sie leiden an Blutarmut. Bei den so genannten „Lymphomen“ teilen sich Zellen des Immunsystems unkontrolliert. Leukämien und Lymphome können unterschiedlich schwer und unterschiedlich schnell verlaufen. Viele dieser Krankheiten lassen sich aber heute deutlich besser behandeln als noch vor zehn oder zwanzig Jahren.

  • 11:35 Uhr

    Wer fährt wie klimaschädlich? DUH-Dienstwagencheck 2026

    "Integrierter Pflanzenschutz" funktioniert nicht

    Geschirr vom Flohmarkt - Blei und Cadmium vermeiden

    Erste deutsche Tintenfischfischer

    Weniger kleine Pakete von Shein & Co in der EU

    Am Mikrofon: Ann Kathrin Büüsker

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Berlin: Millionen-Defizit in der Pflegekasse

    Pflegenotstand: Interview mit Claus Fussek, Sozialarbeiter und Buchautor

    G20-Finanzminister in Asheville/USA - Klingbeil kritisiert Einladung Russlands

    Schulstart im Krieg - Wie hat sich die Ukraine vorbereitet?

    Später Einstieg in Sachsen-Anhalt - Kanzler Merz beim Wahlkampf in Quedlinburg

    Tennis: US Open

    Informelles Treffen der EU-Verteidigungs- und Außenminister in Wicklow

    Mieterbund: Steigende Wohnkosten belasten Haushalte

    Politischer Paukenschlag in Israel: Jüdischer Ex-Vize-Polizeiminister wechselt zu arabischer Partei

    Israel droht wegen Papierdrachen mit Vertreibung aus Gaza

    Britische Gefängnisreform - Neuer Premier Burnham kündigt Anpassungen an

    Am Mikrofon: Dirk-Oliver Heckmann

  • 13:35 Uhr

    DHL statt Post: Deutsche Post vollzieht Namensänderung

    Shein startet mit Minus an Börse in Hongkong

    Warum Shein und Co weniger Pakete in die EU schicken

    Börsengespräch: Shein-Hype auch an der Börse schon vorbei?

    G20-Finanzministertreffen geht zu Ende

    Neuer CEO: John Ternus übernimmt bei Apple

    Wirtschaftspresseschau

    Am Mikrofon: Benjamin Hammer

  • 14:10 Uhr

    Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt - Autozulieferer bauen Stellen ab
    Von Nadine Lindner

    Kameras in Linienbussen - Wie Berlin illegale Baustellen bekämpft
    Von Dieter Nürnberger

    Sondervermögen - Saarland nutzt Gelder für Schwimmbadsanierung
    Von Jana Bohlmann

    Am Mikrofon: Doris Simon

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Ausbildungsplatz Fehlanzeige
    Ausbildungssuchende in Berlin

    Schwerpunkt: Ausbildung in der Pflege

    Ausbildung in der Krankenpflege
    VR-Brille simuliert Einsatz an Patienten

    Anstieg der Auszubildenden
    Trendwende in der Pflege?
    Interview mit Christoph Bräutigam, Institut Arbeit und Technik

    Landtagswahl
    Schüler treffen in Rostock auf Spitzenkandidaten

    Am Mikrofon: Tobias Schlemper

  • 15:05 Uhr

    Popkultur in Sachsen-Anhalt -
    Wie blicken die Akteure auf die Wahl?

    Wie sich Kunst und Musik bedingen -
    Dirk von Lowtzow im Corsogespräch über sein Buch "Detektive"

    Buch „Ein Leben in Songs" -
    Ein Blick ins Archiv von Freddie Mercury

    Am Mikrofon: Susanne Luerweg

  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin
    Größter Vergewaltigungsprozess Berlins - Kein Aufschrei, keine mediale Präsenz | Chinas Einfluss auf die Berichterstattung über die Flut in Nepal und Tibet | TikTok-Datenspendeprojekt vor Sachsen-Anhalt Wahl

    Am Mikrofon: Michael Borgers

  • 16:10 Uhr

    Beatrice Salvioni: „Malacarne“
    Aus dem Italienischen von Anja Nattefort
    (Penguin Verlag)
    Ein Beitrag von Maike Albath

    Die Shortlist des Wilhelm Raabe-Literaturpreises 2026
    Ein Gespräch mit der Juryvorsitzenden Wiebke Porombka

    Am Mikrofon Sigrid Brinkmann

  • 16:35 Uhr

    Themenschwerpunkt: Autonome Drohnen

    SPRIND-Wettbewerb für intelligente Fluggeräte

    Verräterischer Sound hilft bei der Erkennung

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 1. September 2026:
    Die Explosion der New-Glenn-Rakete

    Am Mikrofon: Ralf Krauter

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    Wem gehört das kulturelle Erbe? Zur Wiederbeisetzung von Otto im Magdeburger Dom

    Gesprächsreihe: Gemeinsam oder einsam? Über Solitäre und Rudeltiere in der Kultur
    Dreamteam der Literaturgeschichte? Publizist Tilman Spreckelsen über die Brüder Grimm im Gespräch

    Zukunft Kulturhauptstadt Berlin - Die Spitzenkandidaten in der Deutschen Oper

    Am Mikrofon: Michael Köhler

  • 18:40 Uhr

    Diplomatie: Eine spanisch-französische Insel als Modell für Frieden

  • 19:05 Uhr

    Drohnenfund in Leipzig: Wuchtige Antwort gegenüber Russland?
    Von Marcus Pindur

    Wahlkampf in Ostländern: Merz verbarrikadiert sich vorm Volk
    Von Niklas Ottersbach

    G20-Finanzminister in den USA: Nach unten gibt es leider noch Luft
    Von Jörg Münchenberg

  • 19:15 Uhr

    Wie wir lernten die Atomkraft zu lieben
    In Belarus entsteht ein neues AKW
    Von Inga Lizengevic
    Regie: Inga Lizengevic
    Deutschlandfunk/SWR 2020

    2011 nach der Katastrophe von Fukushima beschließt Deutschland den Atomausstieg. Belarus beginnt mit dem Bau seines ersten Atomkraftwerks - obwohl kein Land stärker von den Folgen von Tschernobyl betroffen ist. In Litauen übt man für den Ernstfall.

    70 Prozent des radioaktiven Fallouts von Tschernobyl sind auf Belarus niedergegangen - die Heimat der Autorin. Tausende erkrankten an Krebs und starben. Ein ganzer Landstrich ist bis heute unbewohnbar. Trotzdem ist die Regierung unter Präsident Lukaschenko vom Nutzen der Atomkraft überzeugt. 2021 ist das AKW ans Netz gegangen.
    Litauen hat lange gegen das russisch finanzierte 10 Milliarden Euro Projekt im Nachbarland gekämpft. Das neue Kraftwerk bei Astravets steht nur zehn Kilometer von der litauischen Grenze und nur 40 km von der Hauptstadt Vilnius entfernt. Das Kühlwasser wird dem Fluss Viliia (Neris) entnommen, der in Litauen in die Memel mündet.
    Im Katastrophenfall könnte das Trinkwasser für mindestens ein Drittel der Bevölkerung kontaminiert werden. Litauen hat für eine Million Euro Jodtabletten für die Bevölkerung gekauft. Für die Litauer ist unverständlich, wie hier ein neues AKW entstehen konnte, wo doch das eigene AKW, ebenfalls russischer Bauart, beim Eintritt in die EU abgewickelt werden musste.

    Inga Lizengevic, geboren in Russland, aufgewachsen in Belarus, Russland und der Ukraine, studierte in Minsk und Berlin, lebt als Theaterregisseurin, Hörfunkautorin und Dokumentarfilmerin in Berlin.

  • 20:05 Uhr

    Abenteuer aus dem Englischen Garten
    Nach der Erzählung von Marieluise Fleißer
    Bearbeitung: Regine Ahrem
    Regie: Petra Kiener
    Mit: Franz Rampelmann, Cornelia Glogger
    Ton und Technik: Manfred Retsch, Barbara Liebrich
    SFB/BR 1984
    Länge: 52'10

    In Münchens berühmtem Landschaftspark begegnen sich ein junger Mann und eine junge Frau. Eine zarte Liebe entsteht, voller Hilflosigkeit. Schließlich kippt sie in Gewalt. Ein Stück über gefährliche Beziehungsdynamiken

    Der junge Maurer Emil will endlich ein Mädel haben, wie seine Kameraden. Als ihm das Fräulein über den Weg läuft, ist sie ihm gerade „die Rechte“. Das Fräulein scheint nicht abgeneigt, und schon sind sie „miteinander im schönsten Zug“. Doch Emil passt es nicht, dass er einen Vorgänger hat, und das lässt er das Fräulein auch spüren. Gleichzeitig denkt er auch an das, „was mich morgen vielleicht reut, wenn ich es heut unterlasse“. Irgendwann wird das Fräulein in ihrem Jammer den Kopf auf die Straßenbahnschiene legen. Aber da ist die nächtliche Verabredung in Münchens berühmtem Landschaftspark längst zu einem Abenteuer zwischen Sehnsucht und Schrecken geworden.

    Marieluise Fleißer (1901- 1974) wurde in den Sechzigerjahren von jungen Theaterautoren wie Rainer Werner Faßbinder und Franz Xaver Kroetz wiederentdeckt. Ihre Stücke wurden erneut gespielt, und endlich nahm ein größeres Publikum sie auch als Erzählerin wahr, obschon Walter Benjamin bereits früh ihre Prosa als „Kunstmittel ersten Ranges“ erkannt und Alfred Kerr ihr Werk schlicht „einen Besitz“ genannt hatte. „Die Werke der Marieluise Fleißer“, schrieb der Kritiker Heinrich Goertz aus Anlass des Erscheinens der Gesammelten Werke, „sind eine Schule der Rechtschaffenheit, der stilistischen Ehrlichkeit und Prägnanz. Die Sprache als perfekter Ausdruck ihres Denkens und Erlebens - eine körnige Prosa, hart, zupackend, konkret, ohne unverbindliche Allgemeinheiten und schmückende Beiwörter - nur die Sache selbst, jeder Satz eine Enthüllung.“ „Ich schreibe für jene, die entschlossen sind, zu erkennen. Ich schreibe für jene, die sich nichts vormachen lassen.“

  • 21:05 Uhr

    Der Pianist als Groove-Architekt
    Nik Bärtsch, Klavier
    Aufnahme vom 21.2.2026 beim JO.E.-Festival Essen
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

    Hypnotische Klaviermusik im Zeichen von soghafter Repetition und vielschichtigen Grooves.

    Melodiefiguren, die wie Kippbilder im Kopf ihre Gestalt ändern, eng verzahnte Polyrhythmen - es dauert nicht lange, und man ist im Bann von Nik Bärtschs unverwechselbarer Klaviermusik. Der Schweizer Pianist entwickelt seine kühnen Groovestücke aus rhythmischen Keimzellen, seinen „Modulen“. In langen Sequenzen voll Wiederholung und allmählicher Verschiebung bauen sich dabei große Energien auf, das Zuhören kann zur trancehaften Erfahrung werden. „Ritual Groove Music“ nennt er selbst diese sehr persönliche Art von planvoll konstruierter, aber soghaft fließender Musik. Beim J.O.E.-Festival in Essen hat Nik Bärtsch das Publikum in intimem Rahmen auf eine großangelegte, unterbrochene Klangreise mitgenommen.

  • 22:05 Uhr

    Zug um Zug
    François-André Danican Philidor, Komponist und Schach-Genie
    Von Eva Blaskewitz

    Sein Name ist im Schach immer noch ein Begriff, Philidor war aber auch als Komponist erfolgreich. Porträt zum 300. Geburtstag.

    Per Zeitungsannonce wehrte sich François-André Danican Philidor im Dezember 1753 gegen die kursierende Behauptung, eine kürzlich in London aufgeführte lateinische Motette stamme gar nicht von ihm. Die Zweifel erscheinen allerdings nur zu verständlich: In England kannte man den Spross einer Musikerfamilie bis dahin nur als einen der besten Schachspieler der Zeit, der mit verbundenen Augen gegen drei Gegner gleichzeitig spielen konnte und mit Ende 20 ein Lehrbuch verfasst hatte, das binnen kurzem zum Schach-Standardwerk avanciert war. Seine Doppelbegabung führte Philidor quer durch Europa und brachte ihn in Kontakt mit bedeutenden Persönlichkeiten von Jean-Jacques Rousseau bis zu Friedrich II. Und während seine Musik heute nur noch selten aufgeführt wird, ist sein Name jedem Schach-Profi geläufig.

  • 22:50 Uhr

    DFB-Pokal - 1. Runde: HEBC Hamburg - Borussia Dortmund

    Tennis - US Open in New York

    Volleyball - EM der Frauen, Achtelfinale: Belgien - Deutschland

    Segeln - Start Ocean Race Atlantic mit Boris Herrmann

    Sportlärm ohne Sonderbehandlung

    Am Mikrofon: Jan Borrée

  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht

    Erkenntnisse zum Drohnenvorfall in Leipzig: Interview mit Stefan Meister, DGAP

    Am Mikrofon: Christiane Kaess