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Programm: Vor- und RückschauMontag, 19.10.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Mirjam Kid

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    02:30 Uhr   Zwischentöne

    Musik und Fragen zur Person
    (Wdh.)

    Nachrichten 3:00 Uhr

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Christoph Heinemann

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pastor Oliver Vorwald, Hannover
    Evangelische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Eskalierende Proteste in Frankreich - Interview mit Jürgen Vogler, Lehrer in Paris

    07:15 Uhr   Interview

    Änderungen bei Verbrenner-Aus - Interview mit Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge

    08:10 Uhr   Interview

    Dramatische Lage im Südsudan - Interview mit Bernd Göken, Geschäftsführer Cap Anamur

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 95 Jahren: Spion und Autor John le Carré geboren

    John le Carré arbeitete für den britischen Geheimdienst. Seine Expertise machte ihn zum weltweit erfolgreichen Meister des Spionage- und Polit-Thrillers - mit einem nüchternen Blick auf die moralischen Grauzonen der Schattenwelt.

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    „Seen and Unseen“: Sufismus in Deutschland
    Eine Foto-Ausstellung im Frankfurter Römer befasst sich mit der Glaubenspraxis der Sufis in Deutschland. Der Sufismus ist eine mystische Strömung im Islam. Vor mehr als 30 Jahren sind die Lehren der Sufis auch in Deutschland angekommen.

    Moderne am heiligen Feuer: Verbrennungsghat 2.0 in Varanasi
    Die indische Stadt Varanasi gilt als die heiligste Stadt des Hinduismus. Jedes Jahr pilgern Millionen von Hindus nach Varanasi, um dort zu sterben oder am Ufer des Ganges einen toten Angehörigen zu verbrennen. Jetzt soll eine der ältesten Einäscherungsstätte aufwendig saniert werden. Einige Hindus befürchten den Verlust von Traditionen, die Jahrtausende alt sind.

    Bluesmessen in Ostberlin - Happenings unterm Kirchendach
    Zwischen 1979 und 1987 organisierten einige Kirchen in Ostberlin Messen für Jugendliche mit Blues-, Rock- und Punkmusik. Sie waren ein geschützter Freiraum für Regimekritik. Die erste Bluesmesse fand in der Samariterkirche in Berlin-Friedrichshain statt. Initiator war der evangelische Pfarrer, Bürgerrechtler und spätere Politiker Rainer Eppelmann. Doch nicht nur dem SED-Regime, auch der Kirche waren die Bluesmessen ein Dorn im Auge.

    Am Mikrofon: Susanne Fritz

  • 10:08 Uhr

    Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern
    Stühlerücken bei der SPD - Wie weiter in Partei und Koalition?

    Studiogäste:
    Jan Dieren, MdB, SPD, Mitglied Im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Sprecher "Forum Demokratische Linke 21“
    Dr. Klaus Wiener, MdB, CDU, Obmann der Union im Ausschuss für Wirtschaft und Energie
    Frank Capeallan, Hauptstadtkorrespondent des Deutschlandfunks
    Am Mikrofon: Silvia Engels

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    kontrovers@deutschlandfunk.de
    Whats-App: 0173 56 90 322

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Vincent Delecroix: „Schiffbruch“
    Aus dem Französischen von Claudia Marquardt
    (Luchterhand Verlag)
    Ein Beitrag von Michael Eggers

    Tereza Semotamová: „Radikale Bedürfnisse“
    Aus dem Tschechischen von Martina Lisa
    (Verlag Voland & Quist)
    Ein Beitrag von Tino Schlench

    Am Mikrofon: Dirk Fuhrig

  • 16:35 Uhr

    Gesundheit in Geiselhaft -
    Was "America first" für Afrika bedeutet
    Von Katharina Nickoleit

    Als Donald Trump Anfang 2025 die Entwicklungsbehörde USAID auflöst, bedeutet das für die Gesundheitssysteme in Afrika enorme Einschnitte. Seither sind Krankheiten wie HIV, Malaria und Tuberkulose wieder auf dem Vormarsch. Auch Ebola hätte sich im Kongo nicht zu einer so großen Epidemie ausgeweitet, wäre die Basisversorgung nicht so extrem heruntergefahren worden.
    Die US-Regierung verkauft die Schließung von USAID damals als Schritt zu mehr Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten. Doch das Gegenteil ist der Fall: Um ihre Gesundheitsversorgung aufrecht erhalten zu können, sind die Länder gezwungen, fragwürdige Deals einzugehen, die zum Teil die Rechte ihrer eignen Bürger verletzen. Ein Abkommen mit Uganda, das verhandelt aber noch nicht beschlossen ist, sieht vor, dass die USA direkten Zugang zu den Gesundheitsdatenbanken bekommen. Im Vergleich zu früher soll knapp 30 Prozent weniger Geld nach Uganda fließen. Während die finanzielle Unterstützung aus Washington maximal fünf Jahre laufen soll, verpflichtet sich Uganda, ihre Gesundheitsdaten bis zu 25 Jahre lang mit den USA zu teilen.
    Laborergebnisse, epidemiologische Register, Genomsequenzen und Proben, die während Infektionsausbrüchen gesammelt werden, sind wichtig, um neue Impfstoffe und Medikamente zu entwickeln. Bevorzugten Zugang bekommen die afrikanischen Länder aber im Gegenzug nicht. Und es geht den USA nicht nur um Gesundheitsdaten: In Sambia verlangten sie im Austausch für Medikamente den Zugang zu Kupfer und Kobalt. Haben die afrikanischen Staaten eine Wahl?

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Ed Conway: „Trade World. Wie der Austausch von Waren die Geschichte der Menschheit prägt“
    (Hoffmann und Campe Verlag)

    Barbara Brandl: „Bezahlschranken. Wie Digitalisierung soziale Ungleichheiten verschärft“
    (Suhrkamp Verlag)

    Evan Gershkovich: "Dieses verfluchte wunderschöne Land. 491 Tage in russischer Haft: Meine Geschichte“
    (Deutsche Verlags-Anstalt)

    Hubertus Heil: „Der Angriff der Autokraten. Die Verteidigung der Demokratie gegen innere und äußere Gegner"
    (Klett-Cotta Verlag)

    Astrid Proll, Boris von Brauchitsch: „Zwischen Sturm und Stille. Wie ich der RAF entkam“
    (Matthes & Seitz Berlin Verlag)

    Am Mikrofon: Catrin Stövesand

  • 20:10 Uhr

    Das Klassik-Magazin

  • 21:05 Uhr

    Neue Deutschlandfunk-Produktionen

    Robert Schumann
    Sinfonie Nr. 2 C-Dur, op. 61
    Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, op. 97 „Rheinische“

    Kammerorchester Basel
    Leitung: Heinz Holliger

    Aufnahme vom Oktober und November 2025 aus dem Musik- und Kulturzentrum Don Bosco in Basel

    Am Mikrofon: Johannes Jansen

    Als 15-Jähriger hat sich Heinz Holliger mit dem „Schumann-Virus“ infiziert. Mit Mitte 80 nimmt er dessen Sinfonien erneut auf.

    Was gespielt wurde und wer die Ausführenden waren, auch nach mehr als 70 Jahren ist ihm noch alles gegenwärtig, denn es war dieses Konzerterlebnis, bei dem sich der Teenager mit dem Schumann-Virus infizierte. Und je älter er wurde, sagt Heinz Holliger heute, desto „schlimmer“ wurde es. Mehr und mehr rückte die Musik Robert Schumanns ins Zentrum seines eigenen Schaffens als Oboist, Komponist und Dirigent. 2017 erhielt Holliger den Schumann-Preis der Stadt Zwickau, 2022 den der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Rund zehn Jahre nach seiner Gesamteinspielung des sinfonischen Werks mit einem modernen Orchester hat er sich noch einmal der beiden mittleren Schumann-Sinfonien angenommen, diesmal jedoch mit einem ausgeprägt historischen Akzent. Dafür steht das Kammerorchester Basel, mit dem ihn eine intensive Zusammenarbeit in jetzt aufs Neue erwachter Schumann-Leidenschaft verbindet.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht