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Programm: Vor- und RückschauMontag, 26.10.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Mike Herbstreuth

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    02:30 Uhr   Zwischentöne

    Musik und Fragen zur Person
    (Wdh.)

    Nachrichten 3:00 Uhr

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Stefan Heinlein

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Fra‘ Georg Lengerke, München
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Interview mit Ofer Waldman, Leiter Heinrich-Böll-Stiftung, Tel Aviv, zu: Wahlen in Israel

    07:15 Uhr   Interview

    Interview mit Wiebke Winter, Mitglied im CDU-Präsidium, zu: Bu-Prä-Kandidatin

    08:10 Uhr   Interview

    Interview mit Aleksandra Tomanic, Belgrad, Präsidiums-Mitglied der Südost-Europa-Gesellschaft, zur Wahl in Serbien

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Prozesse und Urteile gegen die Schwarze Reichswehr

    Sie waren junge Entwurzelte, die nur Krieg kannten. Halt fanden sie in der „Schwarzen Reichswehr“: illegalen Verbänden, die die Abrüstungsziele des Versailler Vertrags umgehen sollten. Vor 100 Jahren fanden sie milde Richter.

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Das Weltgebetstreffen in Assisi: 40 Jahre Beten für den Frieden
    Im Oktober 1986 fand im italienischen Assisi das erste Weltgebetstreffen für den Frieden statt, initiiert vom damaligen Papst Johannes Paul II. Zum 40. Jahrestag kommen in Assisi erneut Vertreter unterschiedlicher Religionen zusammen. Organisiert werden die Weltgebetstreffen von der römisch-katholischen Laiengemeinschaft Sant’Egidio. Welche Potenziale und Grenzen bietet interreligiöse Friedensarbeit in Zeiten multilateraler Konflikte in der Welt. Fragen an den Generalsekretär von Sant’Egidio, Cesare Zucconi.

    Pionierarbeit in der Hospizbewegung: Vor 40 Jahren wurde das erste Hospiz in Deutschland eröffnet
    Am 26. Oktober 1986 wurde in Aachen das erste Hospiz in Deutschland eröffnet: Ein Haus des katholischen Oratorianerordens, das sterbende Menschen medizinisch, menschlich und seelsorgerisch begleitet. Heute sind Hospize aus der gesundheitlichen Versorgung nicht mehr wegzudenken. Doch am Anfang gab es auch viel Widerstand.

    Am Mikrofon: Benedikt Schulz

  • 10:08 Uhr

    Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern

    Antisemitismus- und Enteignungsdebatten: Ist die Linke zu extrem? Oder die Kritik an ihr?

    Gäste:
    Carmen Wegge, SPD-MdB, Sprecherin der parlamentarischen Linken in der SPD
    Lukas Krieger, CDU-MdB, Generalsekretär der CDU Berlin
    Maximilian Schirmer, Die Linke, Co-Landesvorsitzender Berlin
    Am Mikrofon: Philipp May

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    kontrovers@deutschlandfunk.de
    Whats-App: 0173 56 90 322

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Jochen Schimmang: „Die Versehrten springen nicht vom Zehner. Erzählungen“
    (Edition Nautilus)
    Ein Beitrag von Gisa Funck

    Popstar Dua Lipa als Gastkuratorin des London Literature Festival 2026
    Ein Gespräch mit Michael Eggers

    Shakespeares Sonette übersetzen
    Ein Gespräch mit der Übersetzerin Christa Schuenke

    Am Mikrofon: Carsten Hueck

  • 16:35 Uhr

    Leben in der Unterwelt
    Wo endet die tiefe Biosphäre?
    Von Dagmar Röhrlich
    (Wh. v. 2.2.2026)

    Tief unter dem Meeresboden, in winzigen Poren zwischen Sediment und Gestein, fristen Bakterien und Archäen ein Leben an der Grenze zum Stillstand. Unendlich lange scheint nichts zu passieren. Bei manchen Mikroben ist noch nicht einmal sicher, ob sie sich überhaupt teilen. Vor rund zwanzig Jahren begann die Forschung, sich dieser Welt im Untergrund anzunähern. Das Feature folgt Bohrschiffen und Laborteams, die mit neu entwickelten, hochsensitiven Methoden winzige biologische Spuren sichtbar machen - und zeigt, wie diese „Intraterrestrier“ mit minimalen Energiemengen am Rand des Existenzminimums überdauern und unser Bild von Leben grundlegend verschieben.

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Ariane Leendertz: "Die Nebenregierung. Eine Geschichte der Ministerpräsidentenkonferenz", Hamburger Edition

    Andrea Rudorff: "Auschwitz vor polnischen Gerichten. Ermittlungen, Urteile, Wirkungen", Wallstein Verlag

    Lisz Hirn: "Gehorchen. Über das Wesen der Autorität", Zsolnay Verlag

    Emma Southon: "Servus. Wie Sklaverei das Römische Reich prägte", Aufbau Verlag

    Christoph Koch: "Hallo, wie fühlst du dich heute? Wie künstliche Intelligenz unsere Beziehungen verändert", Kein & Aber Verlag

    Am Mikrofon: Catrin Stövesand

  • 20:10 Uhr

    Das Klassik-Magazin

  • 21:05 Uhr

    1. Raderbergkonzert 2026/27

    SHE

    Caroline Shaw
    Partita for 8 Voices
     
    Hildegard von Bingen
    O virtus sapientiae
     
    Maddalena Casulana
    Morir non puo
     
    Barbara Strozzi
    Priego ad amore
     
    Fanny Hensel
    Nacht liegt auf den fremden Wegen
     
    Florence B. Price
    Resignation

    Clara Schumann
    Gondoliera
     
    Imogen Holst
    Hallo, my fancy
     
    Nana Forte
    We are the future rhymes

    Johann Sebastian Bach
    Suite für Violoncello solo, BWV 1007

    CHORWERK RUHR
    Leitung: Florian Helgath
    Saerom Park, Violoncello

    Aufnahme vom 13.10.2026 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal Köln
    Am Mikrofon: Johannes Jansen

    Sie sind viele. Sie sind stark. Sie sind Frauen, die mitgeschrieben haben an der Musikgeschichte.

    Im Zentrum des Konzerts steht die US-Komponistin Caroline Shaw mit ihrer „Partita for 8 voices“, die Chorwerk Ruhr 2024 erfolgreich zur europäischen Erstaufführung geführt hat. Inspiration dafür fand die Pulitzer-Preisträgerin in Sol LeWitts Gemälde „Wall Drawing 305“, das aus 100 zufällig gesetzten Punkten ein neues Ganzes vor dem Auge des Betrachters entstehen lässt. Ebenso wie die Punkte zu Linien und Formen wachsen, gruppieren sich im Konzert um Caroline Shaw internationale Komponistinnen aus Vergangenheit und Gegenwart, deren Lebenslinien über ihre Werke miteinander in klangvolle Beziehungen treten und neue Bezüge, Brücken sowie Horizonte in unseren Ohren eröffnen. Allemande, Sarabande, Courante und Passacaglia hat Caroline Shaw die Sätze ihrer „Partita“ benannt. Passend dazu spielt Saerom Park Einzelsätze aus den Cello-Solo-Suiten von Johann Sebastian Bach.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht