Sonntag, 20.10.2019
 
Seit 02:07 Uhr Klassik live

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 29.01.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Der stille Held von Auschwitz
Eine Lange Nacht über Fredy Hirsch
Von Jürgen Nendza und Eduard Hoffmann
Regie: Stefan Hilsbecher

Keine Straße und kein Sportplatz tragen heute seinen Namen. Kaum noch etwas erinnert an Fredy Hirsch. Dabei wurde der charismatische Erzieher und durchtrainierte Athlet für viele tschechische Kinder und Jugendliche zum Idol. Sowohl in Theresienstadt als auch in der Hölle von Auschwitz gelang es dem klugen und unerschrockenen Humanisten, Haltung und Anstand zu bewahren und sich für Gerechtigkeit und Menschenwürde einzusetzen. In Auschwitz versuchte er, den jüngsten Häftlingen in einem von ihm der SS abgerungenen und eingerichteten Kinderblock den grausamen KZ-Alltag ein wenig zu erleichtern. In diesem Schutzraum konnten sie betreut spielen, singen und lernen. Sketche und Theaterstücke kamen zur Aufführung. Über fast preußisch strenge Sport- und Ordnungsmaßnahmen gelang es dem auf Sauberkeit und Hygiene bedachten Pädagogen, die seelischen und physischen Widerstandskräfte der Kinder zu stärken. 1916 in Aachen geboren und aufgewachsen, war Fredy Hirsch bald zum glühenden Zionisten geworden und hatte Führungspositionen in Jugendorganisationen wie dem Jüdischen Pfadfinderbund Deutschlands und dem Makkabi Hazair übernommen. Als homosexueller Jude war er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten doppelt bedroht. Er floh 1935 nach Prag und arbeitete in Böhmen und Mähren in jüdischen Einrichtungen, vor allem der Kinder- und Jugendfürsorge. 1941 wurde Fredy Hirsch nach Theresienstadt, 1943 weiter nach Auschwitz deportiert. Dort kam er im März 1944 um.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Forum neuer Musik 2016 'Jüdische Identitäten'

Chaya Czernowin
Adiantum Capillus-veneris I - III

Inbal Hever, Sopran

Aufnahme vom 10.4.16 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Lieder ohne Worte

Felix Mendelssohn
6 Lieder ohne Worte für Klavier, op. 30
6 Lieder ohne Worte für Klavier, op. 102

Fanny Hensel
4 Lieder ohne Worte für Klavier, op. 6
Pastorella A-Dur für Klavier

Matthias Kirschnereit, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Johann Joseph Fux
Te Deum für Soli, Chor und Orchester, K 271
Mieke van der Sluis, Sopran
Barbara Fink, Sopran
Pascal Bertin, Countertenor
Bernd Fröhlich, Tenor
Wilfried Zelinka, Bass
Domkantorei Graz
Armonico Tributo Austria
Leitung: Lorenz Duftschmid

Dietrich Buxtehude
'Danket dem Herrn, denn er ist sehr freundlich'. Choralvariationen für Orgel g-Moll, BuxWV 181
Harald Vogel, Orgel

Thomas Tallis
'Spem in alium'. 40-stimmiges Responsorium in acht 5-stimmigen Chören
Wim Becu, Bass-Posaune
Taverner Choir
Leitung: Andrew Parrott

Johann Sebastian Bach
'Jesus schläft, was soll ich hoffen'. Kantate am 4. Sonntag nach Epiphanias für Soli, gemischten Chor und Orchester, BWV 81
Gli Angeli Geneve
Leitung: Stephan MacLeod

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Rechte Parteien und die Kultur - Ungarn und die Kunstszene

Wahlversprechen und ihre Umsetzung - Ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte

Zweifacher Schock? Zu den Rochaden bei der SPD ein Interview mit dem Politikberater Albrecht Müller

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

65. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. - Ein Interview mit dem Publizisten Thomas Kielinger

Denk ich an Deutschland: der Tenor Klaus Florian Vogt

Am Mikrofon: Benedikt Schulz

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Feste Burg, offene Tore. Über Reformationen, Ängste und Aufbrüche
Von Pfarrerin Mechthild Werner
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Der deutsch-amerikanische Filmregisseur Ernst Lubitsch geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Kapitalismus auf der Zielgeraden?
Von Raul Zelik

Die Krisenherde werden bedrohlicher. Hunderte Millionen Menschen wollen aus ihren Heimatländern fliehen, die Kriegsgefahren wachsen. Das hat viel mit der globalen Marktwirtschaft zu tun. Denn das 'Weltsystem Kapitalismus' hat auf ganzer Linie gesiegt und ist doch am Scheitern. Immer mehr Gesellschaftschaftstheoretiker fordern vor diesem Hintergrund, wieder über Alternativen zum Kapitalismus nachzudenken. Doch in welche Richtung kann überhaupt diskutiert werden? Der Sozialismus ist nachhaltig diskreditiert. Soll man auf die Möglichkeiten des technischen Fortschritts setzen, wie es etwa die Akzelerationisten fordern? Weist die von Feministinnen formulierte Care-Ethik (die 'Sorge' umeinander und die Natur) einen Ausweg? Lässt sich größere soziale Gleichheit ohne eine Veränderung der Eigentumsverhältnisse erreichen? Welche Rolle spielen alternative Demokratiekonzepte für eine Gestaltung der Zukunft? Und wer könnte eine tiefgreifende Gesellschaftsveränderung überhaupt durchsetzen wollen?

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Katholische Kirche
Übertragung aus Pfarrkirche St. Antonius in Dresden-Löbtau
Predigt: Pater Michael Beschorner SJ

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Manuela Schwesig, stv. SPD-Bundesvorsitzende, Bundesfamilienministerin

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Von der Mosel umschlungen
Das geschichtsträchtige Städtchen Toul (an der französischen Mosel/Dep. Meurthe-et-Moselle)

Zu Gast beim Bauern
In den abgelegenen Bergregionen Albaniens

Geschäftsidee mit Tradition
Bei den Eichelnsammlern von Kea (Griechenland)

Schwarze Diamanten
Teure Trüffel aus der armen spanischen Region Aragón

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Musiker Michael Küttner im Gespräch mit Michael Langer

Er ist einer der renommiertesten Drummer und  Percussionisten Europas: Michael Küttner. In den 1970er-Jahren studierte er zunächst an der Hochschule für Musik in Köln Klassik und Neue Musik, danach Jazz am Berkeley Collage in Boston. In Ghanas Hauptstadt Accra lernte Küttner schließlich bei Mustapha Tettey Addy die afrikanische Musik kennen und lieben. Er konzertierte auf ungezählten internationalen Musikfestivals, spielte über 50 CDs ein und ist seit dem Jahr 2000 Professor für Jazzdrums an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Tradition der Wut
Post-Punk 2017
Von Andreas Dewald

Die drei Bands Messer, Die Nerven und Drangsal erwecken den Post-Punk der frühen 80er-Jahre zu neuem Leben. Mit scharfkantigen Klängen und aufwühlenden Texten drücken sie ihre Wut und Unzufriedenheit mit der Welt aus, das musikalische Spektrum reicht von hartem Noise-Rock mit heftigen Gitarren-Attacken bis zu nervösem, dunkelromantischem Synthie-Pop. Zusammen mit Gruppen mit ebenso schwer verdaulichen Namen wie Karies, Pisse, Candelilla bilden diese Bands eine beeindruckend vitale, kreative Szene. Sie führen eine Tradition der Wut fort, die u.a. mit Ton Steine Scherben, Fehlfarben oder den Goldenen Zitronen begann.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Paul Auster: 4 3 2 1
Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Nikolaus Stingl, Karsten
Singelmann, Thomas Gunkel und Werner Schmitz
(Rowohlt Verlag)
Vorgestellt von Christoph Schröder

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Europa zwischen Traum und Albtraum - Die ungarische Philosophin Ágnes Heller im Gespräch

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Rechte Parteien und die Kultur - Ungarn und die Kunstszene

Die Geschichte des Wagner-Clans - Uraufführung von Avner Dormans Oper „Wahnfried“ in Karlsruhe

"Der Kirschgarten" - Nicolas Stemann inszeniert Tschechow in den Münchner Kammerspielen

Die politische Kultur der Lüge - Über eine Woche mit Donald Trump

Am Mikrofon: Katja Lückert

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Armut, Stagnation, Militärdiktatur - Ägypten in der Krise

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Tennis - Australian Open in Melbourne: Herren-Finale
Tennis - Anne-Sophie Mutter, Federer-Fan und -Expertin
Tennis - André Agassi verrät den "Becker-Code"

Fußball - Bundesliga, 18.Spieltag:
SC Freiburg - Hertha BSC; 1. FSV Mainz 05 - Borussia Dortmund

Fußball - 2. Liga, 18. Spieltag:
1. FC Nürnberg - Dynamo Dresden; FC St. Pauli - VfB Stuttgart;
Karlsruher SC - Arminia Bielefeld

Handball-WM: Finale

Ski alpin - Weltcup der Männer in Garmisch: Riesenslalom

Ski alpin - Weltcup der Frauen in Cortina d'Ampezzo

Ski nordisch - Nordische Kombination: Weltcup in Seefeld/Nordic Triple

Ski nordisch - Langlauf-Weltcup in Falun/S: 15 km Massenstart Freistil Damen

Weltcup-Skispringen der Frauen in Rasnov und Willingen + Weltcup Langlauf Falun

Skispringen - Weltcup in Willingen: Kollegengespräch

Rodeln - WM in Innsbruck: Herren + Team Staffel

Eischnelllaufen - Weltcup in Berlin

Formel 1 ohne Ecclestone - Wird die Formel 1 jetzt gut?

Volleyball - DVV-Pokal Finale der Frauen und Männer in Mannheim

Trainersituation in Deutschland - Interview mit Aziz Acharki, Taekwondo-Bundestrainer

Am Mikrofon: Marina Schweizer

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Ernstfall Satire
Satiremagazin im Crash-Test: 'Pardon', 'Titanic', 'Eulenspiegel'
Von Rainer Link
Regie: Stefan Kanis
Produktion: MDR 2016

Wie viel Ernst gehört dazu, ein Blatt zu machen, dessen alleiniger Zweck es ist, die Leser zum Lachen zu bringen? Bemerkenswert, dass die eher als humorlos und obrigkeitshörig geltenden Deutschen nur wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges gleich drei Satireblätter ins Leben riefen, die bis in die Gegenwart wirken. Begonnen hat es im Osten Deutschlands im Jahr 1954 mit der ersten Ausgabe des Eulenspiegels. Sechs Jahre später wurde mit Pardon die Urmutter der westdeutschen Humorgazetten gegründet. Und nach deren Pleite stach die Titanic in die schwierige See der Humorpresse. Ehemalige Chefredakteure, Autoren und Kolumnisten wie Hans A. Nikel, Bernd Fritz, Martin Sonneborn und Matthias Biskupeck beschreiben das Berufsbild Satireautor.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Spannungen - Musik im Kraftwerk Heimbach 2016

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur, KV 299
Juliette Bausor, Flöte
Jana Bouskova, Harfe
Festivalensemble Spannungen

Gustav Mahler
Lieder eines fahrenden Gesellen
Juliane Banse, Sopran
Sharon Kam, Klarinette
Lars Vogt, Klavier

Helen Grime
Three Whistlers Miniatures
Christian Tetzlaff, Violine
Tanja Tetzlaff, Violoncello
Huw Watkins, Klavier

Helen Grime
Fünf nordöstliche Szenen
Lucas Macias Navarro, Oboe
Huw Watkins, Klavier

Aufnahme vom 24.6.16 aus dem Wasserkraftwerk Heimbach, Eifel
Am Mikrofon: Oliver Cech

Mitunter sind es Kreidezeichnungen und Pastellbilder, von denen sich die 1981 geborene schottische Komponistin Helen Grime inspirieren lässt. So war es auch bei ihrem Klaviertrio Three Whistler Miniatures, nachdem die Komponistin das Isabella Stewart Gardner Museum in Boston besucht hatte. In dem Stück bilden Violine und Violoncello „eine Art Einheit, die gegen die kontrastierende Natur des Klaviers gesetzt wird“, erklärt Helen Grime zu ihrer Arbeit, die auch beim Kammermusikfest in Heimbach aufgeführt wurde. Die Komponistin war hier 2016 Composer in Residence. Neben dem Klaviertrio brachte sie auch eine Uraufführung mit: „Fünf nordöstliche Szenen“, eine Sonate für Oboe und Klavier. Sie ist bereits das dritte Werk, bei dem Helen Grime sich auf Bilder der schottischen Malerin Joan Eardley bezieht und die winterliche Kargheit der schottischen Küste in Klang umsetzt. Außerdem an diesem Konzertabend: Mozarts klangzauberisches Doppelkonzert für Flöte und Harfe und Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ in kammermusikalischer Besetzung.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

 Der Pianist Francesco Piemontesi sitzt an einem Flügel und gestikuliert (Marco Borggreve)
Schubert SonatenNatürlichkeit und Anmut
Die neue Platte 20.10.2019 | 09:10 Uhr

Der Schweizer Pianist Francesco Piemontesi hat sich intensiv mit den drei letzten Klaviersonaten von Schubert auseinandergesetzt, bevor er sie jetzt auf CD aufgenommen hat. Es scheint der richtige Moment: Piemontesi durchdringt die Werke in ihrer Tiefe, und bewegt sich gleichzeitig frei in den Noten.

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