Sonntag, 29.11.2020
 
Seit 11:30 Uhr Sonntagsspaziergang

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 19.12.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Blue Crimeaufnehmen

La Belle - Terror auf der Tanzfläche (1/2)
Von Viviane Koppelmann
Regie: Eva Solloch
Mit Patrick Güldenberg, Hanna Plaß, Arnd Klawitter, Jeremy Mockridge, Jeff Burell, Ingo Hülsmann, Felix Goeser u.a.
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Länge: ca. 54‘00

Westberlin, April 1986: Friedrich Menken vom BKA ist ratlos. Der junge Mann, der ihm im Vernehmungsraum gegenübersitzt, ist ein Rätsel. Kreidebleich ist er aufgetaucht, mitten in der Nacht, um sich selbst anzuzeigen. Er, Wolfgang Sobotka, sei mitverantwortlich für das Bombenattentat auf die Diskothek „La Belle“ vor zehn Tagen. Zwei Tote, Dutzende Schwerverletzte, ein Luftangriff der US-Armee auf Tripolis und ein drohender Krieg zwischen Libyen und den USA: Er, Wolfgang Sobotka, geboren im beschaulichen Templin in der DDR, sei daran schuld - als ehemaliges Mitglied einer palästinensischen Terrorgruppe, die ihn nun ermorden will. Menken holt tief Luft - nicht zum letzten Mal in dieser Nacht, in der Sobotka seine Lebensgeschichte erzählt. Vom Stasigefängnis Hohenschönhausen über das Kleinkriminellen-Milieu Westberlins bis zum internationalen Terrorismus: Die Geschichte des Doppelagenten Sobotka ist ebenso abenteuerlich wie tragisch. - Ein Krimi-Hörspiel frei nach wahren Begebenheiten.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Klanghorizonte

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Hildegard Stumm, Berlin
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 25 Jahren: Der Hamburger Senat verkauft die besetzten Häuser der Hafenstraße

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Die Hornistin Sarah Willis

Sarah Willis spielte zehn Jahre in der Staatskapelle Berlin, bevor sie zu den Berliner Philharmonikern wechselte. Damit ging ein Traum für sie in Erfüllung. Inzwischen ist die Hornistin so etwas wie das Gesicht des Orchesters, denn sie interviewt regelmäßig Dirigenten, Solistinnen und Solisten für die orchestereigene „Digital Concert Hall“. Zunächst musste die 1968 in Maryland, USA, geborene Musikerin für ihren Hornunterricht kämpfen, denn einer ihrer Lehrer in der Schule behauptete, dieses Instrument sei nur etwas für Jungen. Glücklicherweise stachelte sie diese haltlose Behauptung nur weiter an, und so nahm sie mit 14 ihre ersten Instrumentalstunden. Sarah Willis studierte später in London und Berlin, spielte danach in vielen renommierten Orchestern und tritt auch solistisch auf. Dabei ignoriert sie gerne Genregrenzen: Ihre neueste CD „Mozart y Mambo“, in der Wiener Klassik auf lateinamerikanische Rhythmen trifft, schaffte es im Sommer bis in die Charts.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Comment ça va, how are you - vor dem Brexit? Die britische Community im französischen Périgord
Von Simonetta Dibbern

Die politische Erbfeindschaft ist alt, der Hundertjährige Krieg schwingt bis heute nach. Dennoch haben sich viele Briten im Südwesten Frankreichs niedergelassen, vor allem im Département Dordogne - auch genannt: Périgord. Die britischen Lifestyle-Migranten kaufen Schlösser, restaurieren alte Bauernhäuser, genießen Sonne und die französische Lebensart, lernen die Sprache. Und bleiben im Herzen dennoch Engländer. Mit dem endgültigen Ausscheiden Großbritanniens aus der EU werden Shortbread und Baked Beans wohl teurer - und Familienbesuche in der alten Heimat komplizierter, nicht nur wegen Corona. Der schottische Erfolgsautor Martin Walker, die britische Parlamentarierin Sue Temperley sind zwei der Gesichter, die Simonetta Dibbern vor drei Jahren im Périgord getroffen hat. Sie hat nachgefragt, wie die Brexit-Geschichte aus französischer Sicht weiterging.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen des Jahresaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Der Kunst in die Arme geworfen
Von Ursula Krechel
Regie: Jutta Brückner
Mit Ilse Ritter, Lore Brunner, Ortrud Beginnen, Franziska Walser, Sabine Andreas, Lieselotte Rau, Sabine Sinjen u.a.
Produktion: SFB/BR/NDR 1982

„Eines Tages war mir das Lexikon deutscher Frauen der Feder in die Hände gefallen, ein Standardwerk vom Ausgang des 19. Jahrhunderts. Die trotzigen, mutigen, kruden, auch verzweifelten Biografien von bekannten und vergessenen Schriftstellerinnen wollten mir nicht mehr aus dem Kopf. So vielfältig wie ihre Lebensverhältnisse waren die Ansichten dieser Frauen über das Schreiben. Ich hörte sie sprechen und sprach mit ihnen: eine Erprobung rituellen Sprechens. So entstand eine Kantate für Sprecherstimmen auf das 19. Jahrhundert.” (Ursula Krechel) Ursula Krechel rückt facettenartig die äußeren und inneren Bedingungen des Schreibens für Frauen des 19. Jahrhunderts ins Blickfeld; sie schildert Behinderungen bis in ihre allerfeinsten Verästelungen, entwickelt aus dem historischen Material Einsicht in die Identitätssuche von schreibenden Frauen, von denen viele gezwungen waren, unter männlichen Namen ihre Werke zu veröffentlichen. „Der Kunst in die Arme geworfen” handelt von den Schwierigkeiten, aber auch von der Sehnsucht zu schreiben.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Die Zukunft von nebenan
Begegnungen mit dem „European Workshop for Contemporary Music“ beim Warschauer Herbst 2020
Am Mikrofon: Leonie Reineke

Seit 2003 erarbeiten beim „European Workshop for Contemporary Music“ junge Musiker und Musikerinnen aus Polen, Deutschland und weiteren europäischen Ländern Repertoirestücke der Neuen Musik. In intensiven Probenphasen erlernen sie den Umgang mit neuen Spieltechniken und eigenwilligen musikalischen Ausdrucksformen. Der Workshop - geleitet vom Dirigenten Rüdiger Bohn - mündet jedes Jahr in einer großen Konzertveranstaltung beim „Warschauer Herbst“. Bei Polens namhaftestem Neue-Musik-Festival ist der Workshop seit seiner Gründung eine feste Größe. In diesem Jahr war außerdem das Freiburger ensemble recherche in Warschau zu Gast, um die jungen Instrumentalisten in Coachings für die Herausforderungen der zeitgenössischen Musik zu wappnen. Die Studierenden schätzen den Austausch mit Profimusikern - vor allem aber die Begegnung mit der Szene des Nachbarlandes.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Mütter und Töchter
Die Lange Nacht einer besonderen Beziehung
Von Gesine Schmidt
Regie: Beate Andres
(Wdh. v . 12./13.5.2018)

„Alle Frauen werden wie ihre Mütter, das ist ihre Tragödie.“ (Oscar Wilde) Kaum eine Beziehung ist so ambivalent und bietet so viel Zündstoff wie die Mutter aller Beziehungen: die Mutter-Tochter-Beziehung. Nicht alle Frauen werden Mütter, aber alle sind Töchter und Töchter haben Mütter. Und wenn sie unter sich sind, geht es nicht hauptsächlich um die Männer, sondern um die längste Zweierbeziehung des Lebens. Es ist wie ein riesiges Gespenst, das sich plötzlich auf einen stürzt, wenn man die Tür zum Kinderzimmer öffnet, denn es ist und bleibt die Tür zum Kinderzimmer, auch wenn man es längst vergessen hat. „Hört man denn nie auf, Mutter und Tochter zu sein?“, fragt Eva ihren Mann in Ingmar Bergmans „Herbstsonate“. „Einige schaffen es vielleicht“, lautet seine verzagte Antwort. Die Mutter ist die allererste Bindung, die erste große Liebe, das Rollenvorbild und sie prägt auch die Körperlichkeit und das Gefühlsleben einer Frau. „Nur wenn die Tochter ihren Weg zwischen dem Hass auf das Mutterobjekt einerseits und der totalen Verschmelzung andererseits findet, gelangt sie zu einer befriedigenden Weiblichkeit“, schreibt die Analytikerin Hendrika Halberstadt-Freud. Eine tragikomische, reale und fiktionale „Lange Nacht“ über die emotionalen Achterbahnfahrten zwischen Müttern und Töchtern.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Ein Screenshot von einem Trump-Tweet mit Warnhinweis versehen (imago images / ZUMA Wire)

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