Freitag, 13.12.2019
 
Seit 08:50 Uhr Presseschau

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 22.12.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Irrungen, Wirrungen - und Klarheit
Die Lange Nacht über Theodor Fontane
Von Tobias Barth, Lorenz Hoffmann und Hartmut Schade
Regie: Tobias Barth

„Der moderne Roman wurde für Deutschland erfunden, verwirklicht und auch gleich vollendet von einem Preußen, Mitglied der französischen Kolonie, Theodor Fontane.“ So urteilt Heinrich Mann über die Bedeutung des Werkes von Theodor Fontanes (1819 -1898) in der deutschen Literaturgeschichte. Der junge Theodor lernt Apotheker, dichtet nebenbei Heldenballaden à la Walter Scott. Mit dreißig gibt er den Apothekerberuf auf, wird Korrespondent in London, freier Schriftsteller in Berlin. Ein Leben lang hat er Mühe, die Familie mit dem Schreiben über Wasser zu halten. Einigen publizistischen Erfolg bringen die Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Fontanes Romane profitieren von seiner jahrzehntelangen journalistischen Tätigkeit. Seine genauen Beobachtungen finden sich in doppelbödigen Figurenskizzen und in pointierten Dialogen wieder. Das Menschliche interessiert ihn, auch das ewig Menschliche: Opportunismus, intrigante Praktiken, Standesdünkel. Für die Zeit außergewöhnlich ist sein Verständnis für die seelischen Probleme junger Frauen. Die Lange Nacht erzählt von einem Schriftsteller, der „alt, sehr alt werden musste, um ganz er selbst zu werden“. (Thomas Mann). Den ersten Roman schrieb er mit 60, die Meisterwerke, Effi Briest und Der Stechlin erst im hohen Alter, erstaunlich befreit von den Denkmoden seiner Zeit.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Gezeitenkonzerte 2018

Johannes Brahms
,Wie Melodien zieht es mir', op. 105,1
,Alte Liebe', op. 72,1
,Verzagen', op. 72,4

Gustav Mahler
Fünf Lieder nach Texten von Friedrich Rückert

Johannes Brahms
,Ständchen', op. 106,1
,Von ewiger Liebe', op. 43,1

Richard Strauss
,Du meines Herzens Krönelein', op. 21,2
,Morgen', op. 27,4
,Cäcilie', op. 27,2

Okka von der Damerau, Mezzosopran
Karola Theill, Klavier

Aufnahme vom 3.8.2018 aus der Kirche Ditzum

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Ladder of Escape

Roderik de Man
,Sonneries pour Annelie' für Violine, Violoncello und Cembalo

Louis Andriessen
,Doublespoor' für Vibraphon, Glockenspiel, Celesta, Cembalo und Klavier

Jacob ter Veldhuis
,Doggy Steps' für Violine, Violoncello, Cembalo und Zuspielband

Ensemble Oryx:
Annelie de Man, Cembalo
Harry Sparnaay, Bassklarinette
Rober Nasveld, Klavier
Marian Bolt, Celesta
Roderik de Man, Tape
Tiziana Pintus, Violine
John Addison, Violoncello
Jolanda de Heus, Glockenspiel und Vibraphon

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Georg Philipp Telemann
'Lauter Wonne, lauter Freude'. Kantate zum 4. Adventssonntag für Sopran, Blockflöte und Basso continuo, TWV 1:1040
Sabine Kaipainen, Mezzosopran
Musica Poetica

Johann Sebastian Bach
'Bereitet die Wege, bereitet die Bahn'. Kantate zum 4. Advent für Soli, Chor und Orchester, BWV 132
Eva Oltiványi, Sopran
Markus Forster, Countertenor
Julius Pfeifer, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Franz Tunder
'Jesus Christus, unser Heiland' für Orgel solo
Emanuele Cardi, Orgel

Johann Michael Bach
'Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Boten'. Kantate zum 4. Adventssonntag
Ingrid Schmithüsen, Sopran
Klaus Mertens, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
„Noch einmal ein Weihnachtsfest“ - Weihnachten mit Theodor Fontane
Von Angelika Obert
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 50 Jahren: Der Filmregisseur Josef von Sternberg gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Neue Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Saisonschluss (3/3)
Von Mathias Greffrath

Wehmut, Wut und Widerstand: Über die Seele im Zeitalter von Epochenwenden macht sich Mathias Greffrath im letzten Teil seines essayistischen Jahresrückblicks Gedanken. Wenn moralische Leitplanken und politische Loyalitäten nicht mehr als Orientierungshilfe dienen, greift dann die Realitätsverweigerung? Wenn eingespielte Formen des Lebens nicht mehr funktionieren, Weltbilder zerfransen, greifen Zynismus oder Verzweiflung um sich. Optimismus ist oft genug nur „Mangel an Information”, eine realistische Beurteilung der Lage verleitet zum Rückzug ins Private. „Alles kann man machen und nichts kann ich ändern”, sagte der Systemtheoretiker Niklas Luhmann. Auf welche kulturellen Bestände und welche beständigen Gefühle und Haltungen kann zurückgreifen, wer sich nicht gegen Erkenntnis immunisieren und nicht durch Ohnmacht lähmen lassen will?
Mathias Greffrath, Jahrgang 1945, ist Soziologe und Journalist. Er lebt in Berlin, arbeitet unter anderem für die taz, die ZEIT und den Rundfunk. In den letzten Jahren hat er sich in Essays, Hörspielen und Kommentaren mit den sozialen und kulturellen Auswirkungen von Globalisierung und Klimawandel beschäftigt.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Joseph in Berlin-Wedding
Zelebrant: Domprobst Tobias Przytarski
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Die Schriftstellerin Judith Kuckart im Gespräch mit Joachim Scholl

Sie war eine professionelle Tänzerin - jetzt schreibt Judith Kuckart erfolgreiche Romane und Theaterstücke. Ihre Stoffe sind oft von ihrer eigenen Bühnenerfahrung geprägt. Seit über 20 Jahren kennt man Judith Kuckart, Jahrgang 1959, als vielfach preisgekrönte Schriftstellerin. Im Frühjahr 2019 erschien ihr jüngster Roman ‚Kein Sturm, nur Wetter.‘ Zugleich ist die ausgebildete Tänzerin auf vielen Bühnen aktiv, sie führt Regie, schreibt und choreografiert Stücke, die häufig von aktuellen politischen Themen handeln. Im Sommer 2019 hat sie in Schwelm im Ruhrgebiet mit Schauspielern, Flüchtlingen und Bewohnern des Ortes das Theater-Experiment „Wo ich herkomme, sind die Menschen freundlich“ inszeniert.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Vintage: Gitarren zwischen Wertanlage und Wahnsinn
Von Tim Schauen

Die Fender Stratocaster von David Gilmour ist für 3,5 Millionen US-Dollar versteigert worden, die 59er Gibson Les Paul von Peter Green und Gary Moore wanderte für ca. eine Million US-Dollar in den Besitz von Metallica-Gitarrist Kirk Hammett - besonders teure Ausnahmen, da prominente Musiker diese Instrumente spielten? Ja, aber auch bei anderen Gitarren aus den 50er- und 60er-Jahren ohne berühmte Geschichte steigen die Preise. Normaler Effekt bei begrenzter Anzahl und großer Nachfrage. Vintage-Instrumente sind als Wertanlage begehrt, bei Sammlern und Musikern, zumindest denen, die es sich leisten können. Eine Stratocaster aus dem Jahr 1964 zum Beispiel kostet derzeit - je nach Zustand - gut 20.000 Euro und damit fast das Zwanzigfache vom damaligen Originalpreis. Was aber macht alte Elektro-Gitarren vor allem der Marken Fender und Gibson so beliebt, wenn es sie doch auch neu und deutlich günstiger zu kaufen gibt? Klingen alte Instrumente so viel besser? Betrachtung eines überhitzten Marktes.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Dement im Krankenhaus
Wie die alternde Bevölkerung Kliniken vor neue Herausforderungen stellt
Von Katharina Nickoleit

Zehn Prozent aller Menschen im Krankenhaus leiden unter kognitiven Veränderungen. Egal, ob es sich dabei um eine vorübergehende Verwirrtheit durch den Klinikaufenthalt handelt oder um eine chronische Alzheimererkrankung, stellt diese Entwicklung die Krankenhäuser vor gewaltige Herausforderungen. Denn wenn Menschen vergessen, warum sie in der Klinik sind und einfach gehen, wenn sie das frisch operierte Bein belasten oder nachts ziellos durch die Station geistern, dann gefährden sie nicht nur sich und andere, sondern verursachen auch hohe Kosten. Doch die Krankenhäuser sind auf die Versorgung dieser wachsenden Gruppe von Patienten nicht eigerichtet und greifen im Zweifel zu Psychopharmaka, was die Symptome noch verstärkt. Dass es auch anders geht, das zeigen Leuchtturmprojekte, die in diesem Feature vorgestellt werden.

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Maschinenerwachen
Von Künstlern, Phantasten, Realisten und künstlicher Intelligenz
Von Raphael Smarzoch
Regie: Philippe Brühl
Produktion: Dlf 2019

Sie redet, denkt und fühlt - eine Maschine mit Bewusstsein. Künstliche Intelligenzen sind auf dem Vormarsch. Angeblich werden intelligente Maschinen paradiesische Zustände bringen, aber auch die Dystopie hat Konjunktur.
Sie erleichtern den Arbeitsalltag, heilen Depressionen, ermöglichen neue Formen von Sexualität. So der Wunsch an intelligente Maschinen. Doch auch negative Gedanken kommen auf: eine Künstliche Intelligenz (KI) könnte die Menschheit unterjochen und sogar ersetzen.
Daher gilt es, schon jetzt neue Wege der Interaktion zwischen Menschen und nicht-menschlichen digitalen Wesen zu finden. Soziale Experimente, die bereits in der Kunst florieren und in der Science-Fiction in vielfachen Variationen dargestellt wurden. Bereits in der Antike gab es Vorstellungen von intelligenten Maschinen und künstlichen Wesen.
Die Spurensuche nach dem digitalen Anderen, der dem Menschen schon bald ebenbürtig sein könnte, führt unter anderem zu einem Maler, der zusammen mit einer Künstlichen Intelligenz Bilder malt und einer Komponistin, auf deren Album eine Künstliche Intelligenz zu hören ist.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 A-Dur, KV 219

Jean-Baptiste Lully
,Marche pour la cérémonie des Turcs'
aus: ,Les bourgeois gentilhomme'. Comédie-ballet

Luigi Boccherini
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 7 G-Dur, G.480

Franz Schubert
Sinfonie Nr. 5 B-Dur, D 485

Sergey Malov, Violine, Violoncello da spalla
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Andrea Marcon

Aufnahme vom 8.12.2019 aus der Philharmonie Berlin

Am Mikrofon: Rainer Baumgärtner

Dass ein Solist in einem Sinfoniekonzert zwei verschiedene Instrumente spielt, kommt nicht so häufig vor. Doch genau dies konnten die Besucher beim Auftritt des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin am 8. Dezember erleben. Der gebürtige St. Petersburger Sergey Malov spielte nicht nur Mozarts bekanntestes Violinkonzert auf einer Geige, sondern kurz darauf auch das populäre G-Dur Cellokonzert von Luigi Boccherini auf einem Violoncello da spalla. Dieses Schultercello ist erst vor wenigen Jahrzehnten für den Konzertsaal wiederentdeckt worden und wird, von einem Gurt gehalten, vor der Brust gespielt. Zu Bachs Zeiten wurde dieses Instrument auch verwendet, wenn ein Stück für ein Violoncello piccolo konzipiert war. An der Seite des polyglotten 36-jährigen Solisten Malov bestritt auch der italienische Dirigent Andrea Marcon, der aus der Alte-Musik-Bewegung kommt, sein Debüt beim DSO. Er leitete das Orchester nicht nur in einem effektvollen kurzen Marsch von Jean-Baptiste Lully, sondern auch in Franz Schuberts kürzester Sinfonie, der mit 19 Jahren komponierten Fünften, die in manchen Aspekten an das Vorbild Mozart erinnert.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Autos am frühen Morgen an einer Kreuzung, aufgenommen in Berlin 09.01.2019 (imago / Florian Gärtner)
Autofahren heuteFährt das schlechte Gewissen immer mit?
Lebenszeit 13.12.2019 | 10:10 Uhr

Einst war es des Deutschen liebstes Kind: Das Auto galt als Ausdruck von Freiheit und als Statussymbol. Doch Klimawandel, wachsende Gesundheitsgefahren und Dauerstaus haben massiv am Image des Autos gekratzt. Autofahren gilt immer häufiger als verpönt, nicht nur im städtischen Bereich.

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