Sonntag, 20.01.2019
 
Seit 13:30 Uhr Zwischentöne

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 03.02.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Sag Bescheid, wenn du mich liebst
Eine Lange Nacht mit Elke Heidenreich und Sven Regener
Von Monika Künzel
Regie: die Autorin

Das 14. Studioalbum von Element of Crime ist gerade erschienen, die Melancholie allgegenwärtig mit Akkordeon, Bläsern und Streichern und einem „großen Herz für die Trümmer und Traumata der Gescheiterten“. Sven Regener und seiner Berliner Band gelingt seit 1985 das Unwahrscheinliche: Alltagsdinge derart genau zu spiegeln, dass wir sie ebenso vertraut wie überraschend erleben. Ist die Liebe zu IHR, der eigenwilligen Schönen, zu Monstern und Mäusen, zu Delmenhorst nicht auch die unbändige Lust auf Leben und zugleich die Ahnung, dass alles auch tragisch enden kann?! Aber wenn man solche Freunde hat wie Herr Lehmann, die in der Westberliner Kneipe Einfall in Kreuzberg den Fall der Berliner Mauer erleben (müssen), dann ist man auf alles gefasst … „Ganz leicht, ganz leicht/muss es nicht sein“ - dieser Regener-Song wurde gleichsam zum Lebensmotto der Schriftstellerin und Moderatorin Elke Heidenreich. Seit 1993 (‚Weißes Papier‘) kennt und liebt sie die Texte und die Musik von Element of Crime. Das zackige Intro von ‚Mehr als ihr erlaubt‘ wurde Jahre später die Erkennungsmusik ihrer legendären Literatursendung ‚Lesen!‘ im ZDF. Sie ist sich mit Sven Regener einig: „Man braucht nur Lieblingsfarben und Tiere/Dosenravioli und Buch/und einen Bildschirm mit Goldfisch/Das ist für heute genug.“ Eine ‚Lange Nacht‘ mit Elke Heidenreich und Sven Regener, die beide das Wort über alles lieben und die Musik und das Leben - und trefflich darüber streiten.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Beethovenfest Bonn 2017

Richard Wagner
Vorspiel zum ersten Aufzug der Oper 'Lohengrin'

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 B-Dur, op. 60

Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg
Leitung: Valery Gergiev

Aufnahme vom 8.9.2017 aus dem World Conference Center Bonn

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Georg Friedrich Händel
Konzert für Orgel und Orchester g-Moll, HWV 289.
Fassung für Klavier und Orchester

Konzert für Orgel und Orchester B-Dur, HWV 294.
Fassung für Klavier und Orchester

Matthias Kirschnereit, Klavier
Deutsche Kammerakademie Neuss
Leitung: Lavard Skou Larsen

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Dietrich Buxtehude
'Danket dem Herrn, denn er ist sehr freundlich'. Choralvariationen für Orgel g-Moll, BuxWV 181
Harald Vogel, Orgel

Gottfried August Homilius
'Kommet her und sehet an die Wunder Gottes'. Motette für vierstimmigen gemischten Chor a cappella, HoWV V.21
sirventes berlin
Leitung: Stefan Schuck

Johann Pachelbel
Missa brevis in d für 4-stimmigen Chor und Basso continuo
Andreas Jacob, Orgel
Cappella Sebaldina Nürnberg
Leitung: Werner Jacob

Josef Rheinberger
Sonate für Orgel Nr. 1, op. 27
Rudolf Innig, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Jesus schläft, was soll ich hoffen'. Kantate am 4.Sonntag nach Epiphanias, BWV 81
Paul Esswood, Countertenor
Kurt Equiluz, Tenor
Ruud van der Meer, Bass
Tölzer Knabenchor
Concentus musicus Wien
Leitung: Nikolaus Harnoncourt

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
„Es geht nicht um deinen Lebenslauf, sondern dass dein Leben läuft“ - Lebensimpulse Jesu
Von Pater Norbert Cypers, Berlin
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 50 Jahren: Der britische Schauspieler Boris Karloff gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Expeditionen
Fairness in der Vielfalt
Von Jörg Scheller

Wer die Bedeutung kultureller Unterschiede für hoffnungslos überschätzt hält und davon träumt, Traditionen abzuwerfen und eine neue, unbelastete Menschheitsfamilie zu gründen, leitet unfreiwillig Wasser auf die Mühlen von Nationalisten, Identitären, Kulturchauvinisten und Ethnopluralisten. Die Geschichte der westlichen Moderne hat gezeigt, dass gut gemeintes Einheitsstreben zuverlässig ein aggressives Begehren nach Abgrenzung und kultureller Identität weckt. Für ein Miteinander in Vielfalt ist stattdessen kluges Differenzmanagement im Sinne des Philosophen John Rawls förderlich. Weder kulturelle Einheit noch Multikulti, sondern überlappender Konsens ist das Ziel. Dafür müssen kulturelle Eigenheiten und Traditionen nicht aufgegeben werden. Auch eine Leitkultur ist überflüssig. Unerlässlich ist hingegen eine gemeinsame Gerechtigkeitsvorstellung, die für Fairness in der Vielfalt sorgt. Jörg Scheller ist Dozent für Kunstgeschichte und Kulturtheorie an der Zürcher Hochschule der Künste und Journalist. Nebenbei betreibt er einen Heavy-Metal-Lieferservice mit dem Metal-Duo Malmzeit. Dieser Essay beschließt die Feature-Reihe ‚Expeditionen‘, die im Januar immer freitags ausgestrahlt wurde und Reisen unter anderem zu den Nenzen in die russische Arktis oder zu den Tenharim in den südwestlichen Regenwald unternommen hat.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Spitalkirche Universitäts Spital in Zürich
Predigt: Pfarrerin Barbara Oberholzer
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Filmemacher Rick Minnich im Gespräch mit Michael Langer

Rick Minnich ist ein amerikanischer unabhängiger Filmemacher,  der seit vielen Jahren in Berlin lebt und dort seine zweite Heimat gefunden hat. Seine Dokumentarfilme produziert und dreht er seit mittlerweile 25 Jahren. Zu seinen preisgekrönten Arbeiten zählen Filme wie ,Heaven on Earth' oder ,Homemade Hillbilly Jam', der laut The Times einen schrägen Einblick in ein Amerika gewährt „das die meisten Amerikaner kaum erkennen würden“. Sein vielleicht größter Erfolg und jedenfalls einer seiner besten Filme ist ,Forgetting Dad' (2010). Minnich erzählt - spannend wie ein Kriminalfall - die Geschichte seines Vaters, der mit Mitte Vierzig sein Gedächtnis verliert und für seine Familie zu einem völlig fremden Menschen wird.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

Denkfabrik - Serie "Endspiel für das Klima":
Teil 6: Motorsport: Formel 1/Formel E - wie zeitgemäß ist Motorsport überhaupt noch?

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Chikuni Radio in Sambia
Hörfunk unterm Moringa-Baum
Von Babette Michel
Regie: die Autorin
Produktion: Dlf 2016

Radio ist das wichtigste Medium in Afrika. Radio heißt: Kontakt, Information, Bildung und Entwicklung. Auch in Regionen, in denen die Menschen ohne TV, Telefon und Internet leben. Im Süden Sambias durchbricht eine Radiostation die Isolation von 250.000 Menschen vom Volk der Tonga. Die Tonga leben im Umkreis von 60 Kilometern um die Jesuiten-Mission in Chikuni, mit deren Hilfe das Radio gegründet wurde. Radio von und mit der Bevölkerung: Nachrichten in der Lokal-Sprache Chitonga, Beiträge über Gesundheit, Ernährung und Gemeinschaftsleben, die das Schweigen über Krankheiten, Korruption und Kriminalität brechen. Und durch ‚Radio Schools‘ wird Bildung zu Kindern gebracht, die sonst nie eine Schule besuchen würden. Ein Radio für alle.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Fremde/Heimat - Komponieren im Exil

Nouri Iskandar
Hymne

Vítìzslava Kaprálová
Klavierkonzert op. 7

Béla Bartók
Konzert für Orchester Sz 116

Yejin Gil, Klavier
Bochumer Symphoniker
Leitung: Steven Sloane

Mitschnitt vom 27.10.2018 im Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Bochum

Am Mikrofon: Klaus Gehrke

In der Fremde heimisch werden: diesem Spagat sind zahllose Menschen ausgesetzt, die vor Krieg, Verfolgung, Armut oder Hunger in ihren Ländern fliehen. Dazu veranstalteten die Bochumer Symphoniker und ihr Chefdirigent Steven Sloane Ende Oktober 2018 eine Themenwoche unter dem Motto ‚Fremde Heimat‘. Das Komponieren im Exil beleuchtete das Konzert im Anneliese Brost Musikforum sowohl in historischer als auch aktueller Hinsicht: Der syrische Komponist Nouri Iskandar flüchtete vor dem Bürgerkrieg in seiner Heimat nach Schweden; dort schrieb er im Auftrag der Bochumer Symphoniker ‚A Savage Hymn‘, das syrische Musiktraditionen mit europäischen Einflüssen kombiniert. Auch Béla Bartók floh vor dem drohenden Zweiten Weltkrieg von Ungarn in die USA; in New York entstand sein letztes großes Instrumentalwerk, das ‚Konzert für Orchester‘. Die hochbegabte junge tschechische Komponistin Viteslava Kaprálová schrieb ihr Klavierkonzert zwar noch in Brünn; aber auch sie sollte nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in die Tschechoslowakei 1938 nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Vier schwarzgekleidete Männer stehen vor einer dunklen Wand und schauen in die Kamera. (imago stock&poeple/MediaPunch)
US-Band Greta van FleetDie Gretchenfrage: Erben oder Epigonen
Rock et cetera 20.01.2019 | 15:05 Uhr

Led Zeppelin hat der Rockwelt acht Alben hinterlassen – aber auch Hunderte Epigonen, die das Erbe der legendären Rockband systematisch recyceln. Ob das auch für das Quartett aus Frankenmuth im US-Bundesstaat Michigan gilt, ist die Gretchenfrage: Ist das nur retro oder enthält die Musik von Greta van Fleet auch Neues?

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