Mittwoch, 19.02.2020
 
Seit 18:40 Uhr Hintergrund

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 07.03.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Der Mitternachtslift
Von Hans Siebe
Regie: Fritz Göhler
Mit Horst Schön, Günter Sonnenberg, Johannes Maus, Ekkehard Bilz, Erich Brauer, Eugen Schaub, Werner Lierck u.a.
Produktion: Rundfunk der DDR 1969
Länge: ca. 54'

Karl Spichalla, Heizer im Konfektionsbetrieb ,Modern’, liegt tot im Warenlift. Laut ärztlichem Befund ist er zwischen Mitternacht und halb eins gestorben, vom anfahrenden Aufzug zerquetscht. Hauptmann Lebrecht von der Unfallkommission steht vor einem Haufen Fragen: Was hatte Spichalla um diese Uhrzeit dort oben zu suchen, wo sich die Ölheizung doch im Keller befindet? Warum bestieg Spichalla die Warenkabine? Warum fuhr der Lift im gleichen Moment an? Da der Aufzug sich nicht von innen bedienen lässt, muss jemand ihn gezielt von außen in Bewegung gesetzt haben. Dazu wurde die Schaltanlage im Keller von jemandem manipuliert, der sich mit der Anlage auskennt. Es kommt also nur ein Kollege aus dem Betrieb in Frage. Aus den Vernehmungen der Mitarbeiter setzt sich allmählich das Bild von Spichallas Charakter zusammen, eines Mannes, der zeitlebens unterschätzt wurde und nun endlich seine vielseitigen Fähigkeiten ausleben wollte. Alles deutet darauf hin, dass Spichalla einen großen Coup plante.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Lied & Chanson
Zu Gast: Der Liedermacher Stoppok
Liederbestenliste: die Platzierungen im März
Global Sound: neue internationale Singer-Songwriter-Alben
Original im Ohr: ungewöhnliche Coverversionen
On Tour: Konzerttipps
Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Stephanie Brall, Hildesheim
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 75 Jahren: US-Truppen erobern die Rheinbrücke von Remagen

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Die Singer-Songwriterin Miss Allie

Mancher hält sie für rotzig und frech. Miss Allie nennt sich selbst „lieb, aber ehrlich“ und sieht sich als „die kleine Singer-Songwriterin mit Herz“. Die gebürtige Berlinerin ist zwischen Jugendfeuerwehr und Klavierunterricht in einem 70-Seelen-Dorf in Mecklenburg-Vorpommern als Elisa Hantsch aufgewachsen. Ohne festen Plan reiste sie nach dem Abitur nach Australien. Dort war die selbstbewusste Autodidaktin als Straßenmusikerin unterwegs. Mit ihrer Gitarre und ihren eigenen Liedern schaffte sie bald den Sprung auf die Bühne und spielte im Vorprogramm des neuseeländischen Sängers Luke Thompson. In Deutschland hat Elisa Hantsch ,Kultur und Ästhetik digitaler Medien’ studiert und ihre Masterarbeit über Singer-Songwriter im 21. Jahrhundert geschrieben. Umgeben von einem jungen Team ist die jetzt 29-Jährige fest entschlossen, nur mit eigenen Mitteln und Möglichkeiten Karriere zu machen, unabhängig von der Plattenindustrie. Bei dem Liedermacherfestival ,Lieder auf Banz’ war sie schon zu hören, und die Hanns-Seidel-Stiftung zeichnete sie mit dem Preis für junge Liedermacher aus.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Frauenmorde in Europa - Wenn das Geschlecht Gefahr bedeutet
Mit Reportagen von Susanne Güsten, Kirstin Hausen, Suzanne Krause, Julia Macher, Sandra Pfister

Frauen werden ermordet, weil sie Frauen sind. In Europa wurden laut einer UN-Studie mindestens 3.000 Frauen von ihren Partnern oder Familienangehörigen allein im Jahr 2017 getötet. Eifersucht und Angst vor Trennung gehören oft zu den Motiven. Doch Femizide haben auch etwas mit der gesellschaftlichen Stellung von Frauen zu tun. Nicht nur italienische Medien berichten häufig von Beziehungstaten und verkennen damit die strukturellen Gründe und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Proteste gegen Gewalt an Frauen wie in Spanien werden jedoch immer lauter und über Ländergrenzen hinweg hörbar. Und es gibt Initiativen wie in Frankreich, die seit Jahren Präventionsarbeit leisten, um Frauen besser zu schützen. Die ,Gesichter Europas’ zeichnen mit fünf Reportagen aus fünf Ländern einen Kontinent, auf dem Frauen mitunter gefährlich leben.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Hörspiel des Monats
Woyzeck
nach Georg Büchner
Regie: Stefan Weber
Komposition: Stefan Weber / Emile Waldteufel, bearbeitet von Stefan Weber / Franz von Suppé, bearbeitet von Stefan Weber
Produktion: Autorenproduktion im Auftrag des ORF

Die Begründung der Jury der Akadaemie der Darstellenden Künste:
„Das Hörspiel ‚Woyzeck‘ (Autorenproduktion im Auftrag des ORF, 2019) nach dem gleichnamigen Theaterstück von Georg Büchner beeindruckt im besonderen Maße als hoch konzentriertes und zur Konzentration zwingendes Kunstwerk. Dieses außerordentlich intensive Gestaltungsprinzip, ermöglicht durch die herausragende Leistung der Schauspieler (u.a. Markus Meyer als ‚Woyzeck‘, Matthias F. Stein als ‚Hauptmann‘ und Katrin Thurm als ‚Marie‘), fesselt vom Anfang bis zum Ende der Produktion. Wenngleich es für das ‚Woyzeck‘-Fragment bereits zahlreiche (Hör-)Inszenierungen gibt, überzeugt die von Stefan Weber verantwortete Dramatisierung durch einen originellen Umgang mit dem Stoff: Vom konsequenten Missbrauch einer deformierten Kreatur bis zum affektgesteuerten Mord am Ende einer Gewaltspirale ermöglicht das Hörspiel einen bewegend-empathischen Mitvollzug von Woyzecks Demontage bis hin zu seiner emotionalen Zerrüttung. Die nicht nachlassende Wirkung des Werks basiert auf einer Inszenierung, die auf allen Ebenen minimalistisch mit Feinschattierungen und Laut-Leise-Brüchen operiert. Webers Produktion ist reduziert, aber in ihrer Gestaltung höchst effektiv und gerade dadurch umso eindringlicher und wirkmächtiger. Die emotionalen Ausnahmezustände eines empfindsamen Menschen, dem das Menschsein unmöglich gemacht wird, erscheinen so für die Hörenden schmerzvoll nachfühlbar.“

Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

„slippery chicken“
Michael Edwards und seine algorithmischen Klangwelten
Von Georg Waßmuth

Seine selbst programmierte Musiksoftware trägt Namen wie ‚slippery chicken‘, ‚artimix‘ oder ‚input-strip‘. Damit kann der britische Komponist Michael Edwards unendlich viele Klangvariationen generieren, die seinen kreativen Prozess wie ein Turbo beschleunigen. 117 Werke werden aktuell auf seiner Homepage aufgelistet. Die vollkommene Symbiose traditioneller Instrumente und elektronischer Klänge ist eines der ästhetischen Hauptziele, die Edwards mit seiner Musik anstrebt. Um das zu erreichen, müsse man zwingend programmieren können - davon ist der streitbare Brite überzeugt. Geboren wurde Michael Edwards 1968 in der Nähe von Manchester. Über ein allgemeines Musikstudium fand er zur Komposition und entdeckte dann seine Begeisterung für die Computermusik.
Heute ist Ewards Professor für Elektronische Komposition an der Folkwang Hochschule in Essen; seine Werke werden rund um den Globus aufgeführt.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Der Planet schlägt zurück
Eine Lange Nacht vom Klima in der Literatur
Von Jane Tversted und Martin Zähringer
Regie: Beate Ziegs

Klimawandel, Klimakrise, Klimakatastrophe? Wie man dieses Phänomen benennt, ist eine Frage von Perspektive und Betroffenheit, aber das Problem ist real und gewaltig. Es ist ein menschengemachtes Desaster. Und hier spielt die Literatur ihre Rolle: Im globalen Klimadrama sprechen die Gedichte von Patricia Smith mit der Stimme von Orkanen oder die von Mikael Vogl mit der von ausgestorbenen Tierarten, während die Zukunftsromane von Tore D. Hansen und Thomas Aiginger die Klimarettung in der Künstlichen Intelligenz oder bei Außerirdischen vermuten. Deutsche Ökothriller - seit ihrer Erfindung durch Dirk C. Fleck - interessieren sich eher für radikale Akteure. Realistische Epen oder Aktivistenromane über die Urwälder Amerikas von Annie Proulx, Richard Powers, T.C. Boyle beschreiben die Epochen der Zerstörung. Die Zeit ist immer Spielmacher in dieser Literatur. Mit den Fluten-Romanen von Jesmyn Ward und Zora Neale Hurston betrachten wir eine afroamerikanische Kulturgeschichte des Klimas, dessen Gewalten die Südstaaten und die Armen dort besonders hart treffen. Indessen bringen Ilija Trojanow oder Barbara Kingsolver neue Heldinnen und Helden auf die Bahn. In der ‚Langen Nacht‘ sprechen auch der renommierte Forscher Hans-Joachim Schellnhuber und der englische Germanist Prof. Axel Goodbody zur Sache, die zum Menschheitsthema geworden ist.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Porträt des Kabarettisten Lo Malinke (Robert Recker)
Eine Hälfe des Duos Malediva"SoLo" - Lo Malinke räumt auf
Querköpfe 19.02.2020 | 21:05 Uhr

Eltern, Liebe, Geld, Tod, Sex, Beruf, Gesundheit und Haustiere: das sind die Themen, die Lo Malinke in seinem neuen Soloprogramm "Aufgeräumt" behandelt. Damit ist er, abgesehen von Lesungen seiner Romane, das erste Mal allein auf der Bühne, nach dem offiziellen und endgültigen Aus des Duos Malediva.

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