Dienstag, 04.08.2020
 
Seit 17:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 14.06.2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Allen Gewalten zum Trotz?
Eine Lange Nacht über musikalische Autorität und politische Anpassung
Von Stefan Zednik
Regie: Beate Ziegs
(Wdh. v. 23./24.7.2016)
Die Wege der Stardirigenten Arturo Toscanini, Bruno Walter, Erich Kleiber, Otto Klemperer und Wilhelm Furtwängler zwischen Karriere, Zensur, Vertreibung und musikalischer Interpretation.

Im Mai 1930 entsteht anlässlich eines Gastspiels von Arturo Toscanini in Berlin ein einzigartiges Foto. Vier der bedeutendsten Dirigenten Deutschlands erweisen dem damaligen Superstar der Musikwelt die Ehre - Bruno Walter, Erich Kleiber, Otto Klemperer und Wilhelm Furtwängler. Die vier bekleiden herausragende Positionen im Berliner Musikleben und gelten auch international als erstranginge Vertreter der deutschen Musik. Drei Jahre später zwingt die Geschichte alle fünf zur Positionierung. Ihre Karrieren als Musiker sind gefährdet, die Ausübung ihres Berufes wird stark eingeschränkt oder ganz verwehrt. Bruno Walter und Otto Klemperer haben jüdische Vorfahren. Sie müssen Deutschland 1933 sofort verlassen. Erich Kleiber und Wilhelm Furtwängler bleiben vorerst. Der Italiener Toscanini hatte sich bereits vorher öffentlich gegen seinen Staatschef Mussolini gestellt, ab 1933 ist für ihn auch Deutschland tabu. Wie reagieren die fünf auf die Entwicklung, auf Einschränkung, Zensur oder Berufsverbot? Was sind ihre jeweiligen Motive? Und wie setzt sich ihr Weg fort? Die Lange Nacht erzählt die Geschichte dieser Männer, eine Geschichte von Anpassung und Widerstand, von Flucht und Vertreibung, von Politik und Kunst. Und von den unterschiedlichen Ansätzen bei der Interpretation klassischer Musik. Christian Thielemann, international bekannter Dirigent und musikalischer Direktor der Bayreuther Festspiele, erläutert die Entwicklungen der fünf Maestri aus heutiger Perspektive.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Ludwigsburger Schlossfestspiele 2019
„Ein deutsches Leben in Liedern"

Lieder von Hanns Eisler
Holger Falk, Bariton
Steffen Schleiermacher, Klavier

Aufnahme vom 10.7.2019 aus der Musikhalle Ludwigsburg

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Ernst Krenek
Pallas Athene. Sinfonie, op. 137

Tricks and Trifles für Orchester, op. 101

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Leitung: Karl-Heinz Steffens

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Hongkong als Exempel: Die China-Frage als politische Herausforderung

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Philipp Heinrich Erlebach
„Gelobet sei der Herr". Kantate am 1. Sonntag nach Trinitatis
Dorothee Mields, Sopran
Britta Schwarz, Alt
Jörn Lindemann, Tenor
Andreas Post, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Telemann-Kammerorchester Michaelstein
Leitung: Ludger Rémy

Dietrich Buxtehude
„Von Gott will ich nicht lassen". Choralbearbeitung für Orgel a-Moll
Harald Vogel, Orgel

Heinrich Schütz
„Von Gott will ich nicht lassen"
Gabriele Auenmüller, Sopran
Elisabeth Wilke, Sopran
Hermann Christian Polster, Bass
Capella Fidicinia Leipzig
Leitung: Hans Grüss

Johann Sebastian Bach
„O Ewigkeit, du Donnerwort". Kantate am 1. Sonntag nach Trinitatis
Robin Blaze, Countertenor
Jan Kobow, Tenor
Peter Kooij, Bass
Bach Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Größtes und ältestes Bauwerk der Maya in Mexiko entdeckt

Nation und Grenze in Zeiten von Corona - Ein Interview mit der Historikerin Sonja Levsen

Rassismus und koloniales Erbe - Ein Interview mit der Historikerin Bettina Brockmeyer

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Dunkle Zeiten - Die deutsche Besetzung Frankreichs begann vor 80 Jahren. Ein Interview mit der Journalistin Pascale Hugues

Denk ich an Deutschland: Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln

Am Mikrofon: Kathrin Hondl

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
„Gott mag es lenken…“ So fromm sind unsere Volkslieder
Von Joachim Ophale
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 25 Jahren: Der irische Gitarrist Rory Gallagher gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platte

Neue Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Der neue Sommer (2/2)
Nahlust statt Fernweh
Über eine neue Reisekultur
Von Millay Hyatt

Fernreisen bekommen in Zeiten des Klimawandels langsam ein Geschmäckle. Abgesehen davon, dass sie oft nicht die Abwechslung bieten, die sie versprechen. Aushelfen könnte ein Reisen mit mehr Konzentration und Langsamkeit - zu Hause. Es gibt viele Gründe gegen Fernreisen und Massentourismus: Der Klimawandel zwingt uns zu Urlaub mit geringerem CO2-Abdruck. Der Lindwurm des Massentourismus wälzt die Natur nieder - oder womöglich sogar einst heilige Stätten im Reiseland. Mancher westliche Urlauber legt neokoloniale Allüren an den Tag. Letztlich erweist sich die neuerdings verspürte Flugscham als neueste Version älterer Argumente aus der langen Geschichte der Kritik am Tourismus. Und dann ist mit Gewalt eine Pandemie in unser Leben eingedrungen. Andererseits wollen wir raus aus dem Alltag, wollen Abwechslung an fremden Orten genießen. Mancher kennt da als einzige Möglichkeit nur die Pauschalreise in die Hotelburgen rund um das Mittelmeer. Die junge Generation bewertet Urlaubsziele nach ihrer Instagrammability - nach der Tauglichkeit für Bilder in den sozialen Netzwerken, und da zählt oft die Ästhetik der Exklusivität: je unberührter das Fleckchen, desto größer der Ruhm. Aber gilt das immer noch: je weiter weg, desto abwechslungsreicher? Unter Rückgriff auf die Poesie des Alltags der Situationisten, auf Autoren wie Bruce Chatwin und Henry David Thoreau plädiert Millay Hyatt für eine neue Reisekultur: Langsam, konzentriert, eher mit der Bahn, vielleicht sogar mit dem Fahrrad oder zu Fuß sollten wir uns auf die Reise machen. Vielleicht sogar in unserer eigenen Stadt, wo wir im zuvor Übersehenen Abwechslung finden.
Milley Hyatt ist in den USA geboren. Sie promovierte über das Utopische und Utopiekritische bei Hegel und Deleuze. Seit 2001 arbeitet sie als Übersetzerin, Dolmetscherin und freie Autorin in Berlin. 2012 erschien im Links-Verlag „Ungestillte Sehnsucht. Wenn der Kinderwunsch uns umtreibt”.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Martinskirche in Pfullingen
Predigt: Pfarrer Hans-Martin Fetzer, Pfarrerin Katharina Dolmetsch-Heyduck und Pfarrerin Ulrike Kuhlmann
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Hubertus Heil, SPD, Bundesarbeitsminister

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Strahlende Tochter der Ostsee
Zur Gründung der Stadt Helsinki vor 450 Jahren

In Stein gegossene Geschichte
Saintes an der Charente in Südwestfrankreich

„An Anna Blume“
Kurt Schwitters in Hannover

Magnet für Kreative
Welterbestadz San Miguel de Allende (Mexico)

Zum zweiten Mal wiedervereinigt
Das deutsch-französische Örtchen Scheibenhardt

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Altorientalistin Eva Cancik-Kirschbaum im Gespräch mit Tanja Runow

Kulturelle Errungenschaften der altorientalischen Gesellschaften prägen unseren Alltag bis heute. Oft ohne dass es uns bewusst ist. Eva Cancik-Kirschbaum erforscht die Ursprünge unserer Zeitrechnung genauso wie die Wurzeln des modernen Rechtswesens. Der Materialschatz der Altorientalistik ist riesig - und bislang nur zu einem kleinen Teil erforscht. Anders als es bei der griechischen Antike zum Beispiel der Fall ist. Dabei ist sich Cancik-Kirschbaum sicher: Von den antiken Gesellschaften könnten wir einiges lernen. Auch sie mussten Krisen bewältigen. Und mit veränderten Umweltbedingungen zurechtkommen. So beschreiben schon die Assyrer Probleme mit einseitiger Landwirtschaft oder Klima-Veränderungen. „Die Wasserstände von Euphrat und Tigris sind über Jahrhunderte notiert worden.” Nur ausgewertet wurden sie bislang noch nicht.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Dekadenter Galopp im 7/8-Takt
Die australische Prog-Metal Band Caligula's Horse
Von Kai Löffler

Er feierte ausschweifende Orgien, ließ sich verehren wie ein Gott und starb mit nur 28 Jahren - der römische Kaiser Caligula war ein regelrechter Rockstar. Auch sein Lieblingspferd Incitatus hat es weit gebracht: Das edle Ross wohnte in einem Stall aus Marmor und sollte zum Konsul ernannt werden. Ganz so dekadent ist die nach dem verwöhnten Gaul benannte Prog-Metal-Band Caligula’s Horse dann doch nicht. Aber wer so unterschiedliche Einflüsse wie die Musik von Opeth, King Crimson, Jeff Buckley und Steely Dan elegant unter einen Hut bringt, dem gebührt Respekt. Seit neun Jahren spielt das australische Quintett aus Brisbane zusammen auf der Bühne und im Studio, jetzt erscheint ihr fünftes - und bisher ambitioniertestes - Album „Rise Radiant”. Gegründet wurde die Band von Sänger Jim Grey und Gitarrist Sam Vallen, die bis heute das Herz von Caligula’s Horse sind und das Pferd mit ruhiger Hand durch wilde Galopps im 7/8-Takt führen.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Thomas Steinfeld: „Italien. Porträt eines fremden Landes“
(Rowohlt.Berlin Verlag, Berlin)
Ein Beitrag von Maike Albath

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Rassendenken
Über die rassistischen Wurzeln von Wissenschaft
Von Lydia Heller und Azadê Peþmen

„Menschenrassen“ sind eine Erfindung. Doch diese späte Erkenntnis reicht ganz offensichtlich nicht, um den Rassismus aus der Welt zu schaffen. Eine Mitverantwortung trägt ausgerechnet die Wissenschaft, auf deren Befunde sich Rassisten bis heute berufen. Aber wie funktioniert diese widersinnige Verknüpfung? Vor welchem historischen Hintergrund kam der schwedische Naturforscher Carl von Linné im 18. Jahrhundert auf die Idee, die Menschheit in vier Hautfarbentypen einzuteilen? Mit welchen Erkenntnissen wurde die These von der Überlegenheit bestimmter Menschen begründet - kurz: wo sind die Stellen, an denen immer neue Generationen von Rassisten andocken konnten? In Schulbüchern, an den Universitäten, in der Art und Weise, wie die herrschende Wissenschaft die Welt begreift und erklärt, pflanzen sich rassistische Sichtweisen fort. Wie lange soll das so noch weitergehen?

Erstausstrahlung 25.12.2018

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Was in der Krise zählt - Der Philosoph Nikil Mukerji über Risiko-Ethik in Echtzeit im Gespräch mit Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Endlich mal erklärt - Ist der Taktstock ein überholtes Machtinstrument?

Endlich mal was Neues? Eine Katharina Grosse-Ausstellung im Hamburger Bahnhof in Berlin

Transformation eines Erinnerungsortes - Ein Forschungs- und Ausstellungsprojekt zu Goebbels-Villa und FDJ-Jugendhochschule am Bogensee

"Selflessness" - Performance-Installation der Dresden Frankfurt Dance Company

Der Mordfall Halit Yozgat - Eine Film über eine Oper über einen NSU-Mord

Am Mikrofon: Anja Reinhardt

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Teilen mit Abstand: Die Sharing Economy in der Coronakrise

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball - 1. Bundesliga, 31. Spieltag:
1. FSV Mainz 05 - FC Augsburg
FC Schalke 04 - Bayer 04 Leverkusen (18.00 h)

Fußball - Kurz vor der Meisterschaft: Die Saison der Bayern.
Kollegengespräch mit Günther Klein, Münchner Merkur

Fußball - 2. Bundesliga, 31. Spieltag:
FC St. Pauli - Erzgebirge Aue
SV Darmstadt 98 - Hannover 96
Karlsruher SC - VfB Stuttgart

Tennis - DTB German Pro Series: Interview mit Tennisspieler Kevin Krawietz

Radsport - Bora Hansgrohe-Trainingslager

Nachspiel-Feature: Scouts bei der Arbeit

Basketball - Finalturnier in München:
ratiopham Ulm - BG Göttingen (15:00 h)
Bayern München - EWE Baskets Oldenburg (19:00 h

Doping - Weiterdreh zum Film Hau rein die Pille!

Sportgespräch - Auszug zum Thema: "Missbrauch von Schmerzmitteln beim Fußball

Schmerzmittel auf die Dopingliste? Interview mit Thomas Wessinghage, ehemaliger Leichtathlet und Mediziner

Tischtennis - Bundesliga-Finale

Am Mikrofon: Niklas Potthoff

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

R.E.S.P.E.K.T. 2.0
Von Wertschätzung in einer globalisierten Welt
Von Almut Schnerring und Sascha Verlan
Regie: Rolf Mayer
Produktion: Deutschlandfunk 2017

Respekt ist nicht gleich Respekt. Eine Ärztin oder einen Polizisten zu respektieren, das geschieht unter ganz anderen gesellschaftlichen Voraussetzungen als der Respekt gegenüber Menschen anderer Religionen, anderer politischer Haltungen und Lebensweisen. Respekt ist das Bindemittel, das die Gesellschaft zusammenhält, und zugleich die Zentrifuge, die sie auseinandertreibt. Und Respekt ist schnell eingefordert, viel schwieriger ist es dagegen, in einer diversifizierten Gesellschaft wirklich respektvoll zu leben - sich selbst, der Natur und Umwelt, den Mitmenschen gegenüber. Es ist nicht nur eine Frage der Vorerfahrung und allgemeinen Lebenseinstellung, es braucht vor allem auch Zeit und Ruhe in der Situation selbst, um wirklich respektvoll sein zu können. Respekt als Begriff ist mehrdeutig, vielschichtig, unpräzise, bisweilen sogar widersprüchlich: Synonym für Angst oder für die Vorsicht vor einer anspruchsvollen, vielleicht gefährlichen Aufgabe. Respekt vor dem Alter, staatlichen Institutionen. Und Respekt vor einer Leistung, die jemand vollbracht hat, gern auch vor eigenen Leistungen. Wer Respekt fordert, meint deshalb oft etwas anderes als den Respekt, den er oder sie selbst zu erweisen bereit ist. Wie kann Respekt funktionieren und gelebt werden in einer zunehmend digitalisierten und globalisierten Welt, in der wir uns oft nur noch medial vermittelt, sogar anonym begegnen?

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Sergej Prokofjew
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll, op. 16

Peter Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 „Pathétique”

Anna Vinnitskaya, Klavier
Dresdner Philharmonie
Leitung: Marek Janowski

Aufnahme vom 7.12.2019 aus dem Kulturpalast Dresden

Am Mikrofon: Uwe Friedrich

Nur 20 Jahre liegen zwischen den beiden Werken dieses Konzerts. Peter Tschaikowsky schrieb seine sechste Sinfonie im Jahr 1893. Sergej Prokofjews zweites Klavierkonzert entstand 1913. Beide Kompositionen sorgten zunächst für Verwunderung oder gar offene Ablehnung. Tschaikowsky nannte die „Pathétique“ sein persönlichstes Werk. Schon von den Zeitgenossen wurde die neun Tage vor seinem Tod uraufgeführte Sinfonie als Requiem bezeichnet. Besonders die ungewöhnliche Anordnung der Sätze mit dem langsam verdämmernden Schluss verblüffte die Zuhörer und führte zur Mythenbildung, dieses Finale spiegele Tschaikowskys Todessehnsucht. Als Sergej Prokofjew sein zweites Klavierkonzert in der Nähe von St. Petersburg uraufführte, war das russische Zarenreich bereits dem Untergang geweiht, die Moderne hatte auch in der Musik ihren Siegeszug angetreten. Bei Prokofjew kommen romantische Gefühle nur noch passagenweise vor, die expressionistisch zerklüftete Tonsprache verstörte die ersten Zuhörer und forderte auch von der Solistin des Konzerts im Dresdner Kulturpalast, Anna Vinnitskaya, Virtuosität und einen kraftvollen Zugriff.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:26 Presseschau 

23:30 Uhr

Sportgespräch

Zum Missbrauch von Schmerzmitteln beim Fußball

mit Jonathan Sachse, Leiter Berliner Recherchebüro Correktiv
und Hajo Seppelt, Dopingexperte der ARD

Die Fragen stellt Matthias Friebe

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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Programmtipps

09.04.2020, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Armin Laschet (CDU,r) , Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Hendrik Streeck (l), Direktor des Institut für Virologie an der Uniklinik in Bonn, kommen zu einer Pressekonferenz der Landesregierung.  (Picture Alliance / dpa / Federico Gambarini)
Das Dorf, das Virus und die StudieDie Heinsberg-Story
Das Feature 04.08.2020 | 19:15 Uhr

Gangelt im Kreis Heinsberg, Februar 2020 - Die Kappensitzung der Langbroicher „Dicke Flaa” ist Deutschlands erstes Superspreading-Event. Die Unsicherheit ist groß: Wie gefährlich ist das Coronavirus wirklich? Bonner Virologen sehen die einmalige Gelegenheit zur Feldforschung und versprechen schnelle Antworten.

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